... solange die sinnhafte regulierung entgegen der wünsche einiger lobbyisten läuft.
Die Netzbetreiber werden auch weiterhin so lange die billigen kupferleitungen melken wie sie können und uns kunden damit schröpfen( imho stimmt preis/leistung einfach nicht mehr wenn man nirgends 4MBit in meinem gebiet bekommt aber trotzdem nur noch 32MBit-Verträge abschließen kann...), wenn man sie denn läst.
Hier fehlt eine Regulierung zur verpflichtenden Grundversorgung, die schrittweise bis -sagen wir 2020 - vie netzbetreiber dazu verpflichtet jedem haushalt einen anschluss mit 200mbit zur verfügung zu stellen - mindestens aber eine geschwindigkeit von 100MBit -bei kurzzeitigen schwankungen auch weniger - unter androhung von sanktionen, wird dieser nicht bereitgestellt oder nicht in vollem ausmaß. Und dabei denke ich nicht an etwas wie "zeitraum der minderverfügbarkeit muss zurückerstattet werden" sonder eher an pro anschluss und tag 200¤ in die kasse der gemeinde/stadt, so lange bis es nachweislich ausgebessert wurde. wird es das nicht, wird die infrastruktur im gebiet eben enteignet und der staat baut selbst aus.
Der ausbau wird jedoch auch noch zusätzlich aufgrund bürokratischer inkopetenz unserer regierung verlangsamt...
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7hyrael schrieb:
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> ... solange die sinnhafte regulierung entgegen der wünsche einiger
> lobbyisten läuft.
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> Die Netzbetreiber werden auch weiterhin so lange die billigen
> kupferleitungen melken wie sie können und uns kunden damit schröpfen( imho
> stimmt preis/leistung einfach nicht mehr wenn man nirgends 4MBit in meinem
> gebiet bekommt aber trotzdem nur noch 32MBit-Verträge abschließen kann...),
> wenn man sie denn läst.
>
Dies ist der Hauptgrund, warum nicht ausgebaut wird. Warum auch, wenn man mit schrottiger alter Technik noch 6MBit oder 16MBit Verträge abschließen kann? Eine Änderung auf Prozentualen Anteil wäre hier dringend nötig.
> Hier fehlt eine Regulierung zur verpflichtenden Grundversorgung, die
> schrittweise bis -sagen wir 2020 - vie netzbetreiber dazu verpflichtet
> jedem haushalt einen anschluss mit 200mbit zur verfügung zu stellen -
> mindestens aber eine geschwindigkeit von 100MBit -bei kurzzeitigen
> schwankungen auch weniger - unter androhung von sanktionen, wird dieser
> nicht bereitgestellt oder nicht in vollem ausmaß. Und dabei denke ich nicht
> an etwas wie "zeitraum der minderverfügbarkeit muss zurückerstattet werden"
> sonder eher an pro anschluss und tag 200¤ in die kasse der gemeinde/stadt,
> so lange bis es nachweislich ausgebessert wurde. wird es das nicht, wird
> die infrastruktur im gebiet eben enteignet und der staat baut selbst aus.
>
Und welche Firma möchtest du mit Sanktionen belegen? Die Telekom ist schließlich nicht der einzige Netzanbieter.
> Der ausbau wird jedoch auch noch zusätzlich aufgrund bürokratischer
> inkopetenz unserer regierung verlangsamt...
>
Das ist immer so. Sobald man mit den Ämtern in Kontakt kommt, wird es Zeitaufwendig, Nervenaufreibend, Kompliziert und vor allem Teuer.
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>Und welche Firma möchtest du mit Sanktionen belegen? Die Telekom ist schließlich
>nicht der einzige Netzanbieter.
Ich möchte nur mal an die Schweiz erinnern, wo es eine "Grundversorgungskonzession" gibt. Der Besitzer dieser Konzession ist verantwortlich, dass jeder Haushalt mit mindestens 600/100 kbit/s anzuschliessen und das mit einer Tarifobergrenze für den Endkunden.
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Testdada schrieb:
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> Ich möchte nur mal an die Schweiz erinnern, wo es eine
> "Grundversorgungskonzession" gibt. Der Besitzer dieser Konzession ist
> verantwortlich, dass jeder Haushalt mit mindestens 600/100 kbit/s
> anzuschliessen und das mit einer Tarifobergrenze für den Endkunden.
Aber auch in der Schweiz findest du kaum Fiberglas Anschlüsse, VDSL hingegen kriegst du fast überall !!
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>Aber auch in der Schweiz findest du kaum Fiberglas Anschlüsse, VDSL hingegen kriegst >du fast überall !!
Da ich in der Grenzregion wohne, habe ich Kontakt mit einigen Deutschen, und was ich vernehme, ist, dass Internetverbindungen mit 300 Kbit/s keine Seltenheit ist , sondern schon eher die Regel. Das stimmt natürlich dass man in der Schweiz Flächendeckend "nur" VDSL kriegt, aber ich bin der Meinung, ob man jetzt 5 oder 100 Mbit zur Verfügung hat, ist für 90% der User völlig irrelevant. Mit Geschwindigkeiten unter 1Mbit/s ist jedoch das Interneterlebnis eingeschränkt, wenn man zB Videos ewig lang Vorladen muss, oder in beschissener Qualität erscheint.
Und eben dieser erhöhte Begriff der Grundversorgung macht viel aus. Was ich damit sagen will: Nur weil es in Deutschland viele Anbieter gibt, kann eine Grundversorgung sehr wohl gesetzlich aufgezwungen werden.
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Es liegt auch daran, dass sich der Ausbau in Deutschland einfach nicht lohnt. Zum einen wäre da die geringe Bevölkerungsdichte hierzulande. Und dann auch noch die ruinösen Preise, mit denen man einfach nichts verdienen kann.
</ironieoff>
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