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Fakten klar, Schlussfolgerung?

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  1. Fakten klar, Schlussfolgerung?

    Autor Lachser 07.02.12 - 19:17

    Die Fakten (Verkaufszahlen) sind klar und kaum in Frage zu stellen.
    Bei der Schlussfolgerung hingegen ist Spielraum vorhanden.

    Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es vier Märkte gibt (Smartphones, Tablets, Net--/Notebooks und Desktop-PCs), die sich gegenseitig nur minimal konkurenzieren.
    Insbesondere dass Tablets dem Notebook oder PC den Rang ablaufen werden, das bezweifle ich. (Zumindest solange die Tablets in der heutigen Form existieren. Sobald eine Annäherung an Netbooks erfolgt [sprich: Tastatur], kann es wieder anders aussehen).

    Ich bin jedoch der Meinung, dass im Desktop Bereich die Fortschritte halt einfach nicht mehr so gewaltig sind wie bei Smartphones. Man kann problemlos mehrere Jahre den ohne Einschränkung selben PC verwenden. Dadurch ist dieser Markt gesättigt, die Verkaufszahlen damit automatisch kleiner.

    Das bedeutet aber nicht, dass dieser Markt bedroht ist oder Desktop-PCs gar vor dem Verschwinden stehen...

  2. Re: Fakten klar, Schlussfolgerung?

    Autor Sander Cohen 07.02.12 - 19:44

    Er wird aber Stark schrumpfen! Laptops wie auch Tabletts sind da einfach flexibler. Der einzige Grund für den Desktop ist bei vielen höchstens noch der niedrige Preis. Die sonstigen Vorteile eines Desktops benötigen die meisten nicht!

  3. Re: Fakten klar, Schlussfolgerung?

    Autor cc68 07.02.12 - 20:02

    naja der Preis aber sicher auch noch die Leistung.

  4. Die Situation ist komplexer

    Autor Casandro 07.02.12 - 21:53

    Es gibt grob gesagt 3 Märkte, die vom Marketing als "PC-Markt" betrachtet werden.

    1. Der Textverarbeitungsmarkt: Das sind Leute, die quasi nur "Büroanwendungen" ausführen. Diesen Leuten hätte man früher eine Schreibmaschine mit Display hingestellt. Heute bekommen die halt einen Computer, weil der billiger ist.

    2. Der Konsumentenmarkt: Das sind die Leute die einen Computer als Videorekorder oder Buch nutzen. Die Anwender können in der Regel nicht programmieren und wollen eigentlich nur dumm konsumieren.

    3. Der Workstationmarkt: Das sind die Leute, die früher Workstations gekauft haben. Die benutzen in der Regel ein unixoides System, wobei denen egal ist ob das jetzt Linux oder MacOSX ist oder Windows mit Cygwin, so lange es funktioniert und benutzbar ist. Manche dieser Leute hätten gerne etwas, das noch besser ist als Unix, der Markt wird aber nicht mehr bedient.

    Jetzt wechselt halt Markt 2 auf Tablets und ähnliche Geräte. Das ist vielleicht sogar sinnvoller, da die dann vielleicht aufhören Spam zu verschicken.

    Als Hersteller von PCs würde ich mich jetzt einfach auf die Märkte 1 und 3 konzentrieren. Beispielsweise durch Thin Clients und Workstations.
    Das Schöne daran ist, dass das relativ einfach zu machen ist. Man muss nur aufpassen, dass alle Hardware unter Linux läuft (machen viele Hersteller eh schon) und die Hardware ohne Betriebssystem anbieten. (machen viele Hersteller auch) Dann kann man sich noch überlegen spezielle Hardware einzubauen, die für die Anwender interessant ist, beispielsweise Graphiksubsysteme die mehr als 2 Monitore unterstützen, oder man kann dafür sorgen, dass man mehrere Benutzer gleichzeitig mit einem Rechner bedienen kann.

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