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Es wurden Verdächtige Vorgänge festgestellt - aber nur welche?

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  1. Es wurden Verdächtige Vorgänge festgestellt - aber nur welche?

    Autor nostre 15.09.12 - 11:08

    Darf PayPal nach deutschem Recht, Konten einschränken mit der Begründung es müsse eine Sicherheitsprüfung erfolgen…dürfte eine deutsche Bank so vorgehen?
    Antwort: Nein…dieses Recht des einfrierens von Geld/Kapitel ist nur Ermittlungsbehörden vorbehalten.

    Darf PayPal nach Deutschem Rech, Gelder nach Kontoschließung für 180 Einbehalten?
    Antwort: Nein…PayPal gibt vor eine Bank zu sein. Lößt man bei eine Bank sein Konto auf, ist diese verpflichtet, ein bestehendes Restguthaben umgehend auszuzahlen, tuhen Sie das nicht, entstehen zivilrechtliche Schadensersatzansprüche des PayPal Kunden, Strafrechtlich kann dies als Untreue oder Unterschlagung beurteilt werden.
    Eine Klage ist jedoch nicht so einfach, da PayPal in Luxemburg ansässig ist und das Unternehmen in England angemeldet ist, eine Klage müsse demnach auch in England und in englischer Sprache eingereicht werden.

    Experten gehen davon aus das aktuell zur gleichen Zeit mehrere zehntausende PayPal Konten mit nicht unerheblich geringen Mengen an Guthaben eingefroren sind.
    Und nun die Poante:
    Nimmt man alle Fakten zusammen…wie die rechtliche Lage aussieht, wie PayPal vorgeht und lässt seinen gesunden Menschenverstand freien lauf, kommt man zwangsläufig nur zu einem Schnuss.
    Hier spielt die Sicherheit überhaupt keine Rolle. Hier geht es einzig und allein nur ums Geld.
    PayPal hortet das Geld der deutschen PayPal Kunden auf einem Konto der JP Morgan Bank mit Sitz in Frankfurt/Main.
    Für das Guthaben was sich auf diesem Konto befindet, kassiert PayPal einen nicht gerade geringen wert an Zinsen. Nun nützt einem Verkäufer das Geld was sich auf dem PayPal Konto befindet ja nicht viel, da ja z.B das Finanzamt für die Überweisung der Umsatzsteuer kein PayPal anbietet.
    Also muss man regelmässig, das PayPal Konto leeren. Autsch…wenn da nicht PayPal was dagegen hätte.Offiziell ist es naturlich völlig legitim, wenn man sein PayPal Konto regelmässig leer macht, aber inoffizell hat PayPal etwas dagegen.
    Wenn man sich das mal genau überlegt, es sind tausende Konten mit nicht gerade wenig Guthaben eingefroren, noch dazu für einen Zeitraus von meist einem Monat. PayPal lässt in dieser Zeit das eingefrorene Guthaben, was nicht mal PayPal gehort, für sich arbeiten.
    In meinen Augen sind das in höchstem Masse kriminelle Machenschaften, von einem Konzern, der seine Macht und Marktstellung schamlos missbraucht.

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  2. Re: Es wurden Verdächtige Vorgänge festgestellt - aber nur welche?

    Autor Sebbi 15.09.12 - 13:50

    nostre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darf PayPal nach deutschem Recht, Konten einschränken mit der Begründung es
    > müsse eine Sicherheitsprüfung erfolgen…dürfte eine deutsche Bank so
    > vorgehen?
    > Antwort: Nein…dieses Recht des einfrierens von Geld/Kapitel ist nur
    > Ermittlungsbehörden vorbehalten.

    Es geht hier um Geschäftskonten. Diese unterliegen anderen Regeln und ja, eine Bank darf und muss das Konto einfrieren oder Gelder für eine bestimmte Zeit nicht auszahlbar machen, wenn Verdacht auf Betrug besteht. Ein Anbieter wie Paypal wird recht viel mit Betrug zu kämpfen haben, da der Einstieg so leicht ist.

    Ich weiß nicht ob es dazu irgendwo zahlen gibt, aber ich vermute man ist als Geldversender lieber doppelt vorsichtig und dann erwischt es eben manchmal auch legitime Verkäufer oder legitime Verkäufer, die nicht beachtet haben, dass ein Vorverkauf über Paypal nicht gestattet ist.

    >
    > Darf PayPal nach Deutschem Rech, Gelder nach Kontoschließung für 180
    > Einbehalten?
    > Antwort: Nein…PayPal gibt vor eine Bank zu sein. Lößt man bei eine
    > Bank sein Konto auf, ist diese verpflichtet, ein bestehendes Restguthaben
    > umgehend auszuzahlen, tuhen Sie das nicht, entstehen zivilrechtliche
    > Schadensersatzansprüche des PayPal Kunden, Strafrechtlich kann dies als
    > Untreue oder Unterschlagung beurteilt werden.
    > Eine Klage ist jedoch nicht so einfach, da PayPal in Luxemburg ansässig ist
    > und das Unternehmen in England angemeldet ist, eine Klage müsse demnach
    > auch in England und in englischer Sprache eingereicht werden.
    >

    Naja, nicht wenn es wegen Betrugsverdacht eingefroren ist. Das wäre zu einfach für Betrüger ...

    > Experten gehen davon aus das aktuell zur gleichen Zeit mehrere zehntausende
    > PayPal Konten mit nicht unerheblich geringen Mengen an Guthaben eingefroren
    > sind.
    > Und nun die Poante:
    > Nimmt man alle Fakten zusammen…wie die rechtliche Lage aussieht, wie
    > PayPal vorgeht und lässt seinen gesunden Menschenverstand freien lauf,
    > kommt man zwangsläufig nur zu einem Schnuss.
    > Hier spielt die Sicherheit überhaupt keine Rolle. Hier geht es einzig und
    > allein nur ums Geld.
    > PayPal hortet das Geld der deutschen PayPal Kunden auf einem Konto der JP
    > Morgan Bank mit Sitz in Frankfurt/Main.
    > Für das Guthaben was sich auf diesem Konto befindet, kassiert PayPal einen
    > nicht gerade geringen wert an Zinsen. Nun nützt einem Verkäufer das Geld
    > was sich auf dem PayPal Konto befindet ja nicht viel, da ja z.B das
    > Finanzamt für die Überweisung der Umsatzsteuer kein PayPal anbietet.
    > Also muss man regelmässig, das PayPal Konto leeren. Autsch…wenn da
    > nicht PayPal was dagegen hätte.Offiziell ist es naturlich völlig legitim,
    > wenn man sein PayPal Konto regelmässig leer macht, aber inoffizell hat
    > PayPal etwas dagegen.
    > Wenn man sich das mal genau überlegt, es sind tausende Konten mit nicht
    > gerade wenig Guthaben eingefroren, noch dazu für einen Zeitraus von meist
    > einem Monat. PayPal lässt in dieser Zeit das eingefrorene Guthaben, was
    > nicht mal PayPal gehort, für sich arbeiten.
    > In meinen Augen sind das in höchstem Masse kriminelle Machenschaften, von
    > einem Konzern, der seine Macht und Marktstellung schamlos missbraucht.

    Eröffne ein Geschäftskonto bei einer Bank. Du wirst sehen, dort bekommt man zwar geringe Zinsen, aber es fällt unter die gleichen Regelungen. Und auch Privatkonten werden bei Betrugsverdacht einfach so gesperrt. Und das macht eine Bank und nicht irgendwelche Behörden. Sorry, wenn ich dich da aus deiner heilen Welt hole ... aber würden Banken nicht dieses Mittel haben, was sollen sie denn dann machen gegen Geldwäsche, Kontoverwendung durch Dritte oder Verkäufer, die sich aus dem Staub machen, etc

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  3. Re: Es wurden Verdächtige Vorgänge festgestellt - aber nur welche?

    Autor nostre 15.09.12 - 21:59

    paypal ist keine Bank. Es kann nicht sein das Konten mit Geld über mehrere Monate eingefroren werden.

    Kein Mensch wäscht sein Geld bei Paypal wo schon es verdächtig ist wenn Zahlungen über 1000 Euro gebucht werden!

    Paypal unterschlägt Gelder mit System, deine vergleich mit einer Bank die mit einem Einlagerungssicherungsfond arbeitet hinkt gewaltig!

    Ich hab auch zum Beispiel kein Problem meine Geschäftsbeziehung mit Paypal fristlos zu kündigen - das geht aber auch nicht.

    Übrigens wer sich bei Paypal anmeldet muss nur wenige Dokumente vorweisen erst danach verlangt man "absurde" Nachweise. Schade das man die nicht gleich verlangt, ich vermute das Paypal 95% weniger Kunden hätte.

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  4. Re: Es wurden Verdächtige Vorgänge festgestellt - aber nur welche?

    Autor Sebbi 15.09.12 - 22:36

    nostre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > paypal ist keine Bank. Es kann nicht sein das Konten mit Geld über mehrere
    > Monate eingefroren werden.

    Paypal ist seit 2007 eine Bank.

    >
    > Kein Mensch wäscht sein Geld bei Paypal wo schon es verdächtig ist wenn
    > Zahlungen über 1000 Euro gebucht werden!

    Natürlich waschen die Leute Geld mit Paypal, genau wie mit jedem anderen System.

    >
    > Paypal unterschlägt Gelder mit System, deine vergleich mit einer Bank die
    > mit einem Einlagerungssicherungsfond arbeitet hinkt gewaltig!

    Eine Bank vergibt Kredite, d.h. sie haben möglicherweise nicht das komplette eingezahlte Geld zur Verfügung wenn plötzlich alle Kunden ihr Geld abheben. Paypal braucht keine Einlagensicherung. Und deshalb gibt es auch keine Zinsen.

    >
    > Ich hab auch zum Beispiel kein Problem meine Geschäftsbeziehung mit Paypal
    > fristlos zu kündigen - das geht aber auch nicht.

    Probier's doch aus. Wenn du im Recht sein solltest, klappt das natürlich.

    >
    > Übrigens wer sich bei Paypal anmeldet muss nur wenige Dokumente vorweisen
    > erst danach verlangt man "absurde" Nachweise. Schade das man die nicht
    > gleich verlangt, ich vermute das Paypal 95% weniger Kunden hätte.

    Und genau deswegen ist die Betrugsrate so hoch. Natürlich hätten sie weniger Kunden, wenn es schwieriger wäre Paypal zu benutzen, aber das ist nicht das Geschäftsmodell.

    Zum Vergleich gibt's ja Google Checkout/Wallet und Amazon Payments ... es muss einen Grund geben warum die das Geschäft von Paypal noch nicht übernommen haben.

    P.S.: Ich bin keinesfalls für Paypal und so manche scheinbar grundlose Kontosperrung, aber man muss es ja nicht so übertreiben wie du hier ;-)

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  5. Re: Es wurden Verdächtige Vorgänge festgestellt - aber nur welche?

    Autor User2 17.09.12 - 08:21

    nostre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > paypal ist keine Bank. Es kann nicht sein das Konten mit Geld über mehrere
    > Monate eingefroren werden.
    Mein Hauptkonto welches 2008 verifiziert wurde hatte das Problem nachdem ich ca 6 Käufe/Verkäufe getätigt hatte und später nochmal Geld von einem Freund "Privat" bekommen habe (ca 15¤) und diese direkt auf mein physikalisches Konto überweisen wollte wurde mein gesamtes Geld gesperrt.
    2011 ca wurde dann wieder etwas Geld gesperrt welches ich aber zum glück nach 5 Monaten wieder bekommen habe.

    > Kein Mensch wäscht sein Geld bei Paypal wo schon es verdächtig ist wenn
    > Zahlungen über 1000 Euro gebucht werden!
    >
    > Ich hab auch zum Beispiel kein Problem meine Geschäftsbeziehung mit Paypal
    > fristlos zu kündigen - das geht aber auch nicht.
    >
    > Übrigens wer sich bei Paypal anmeldet muss nur wenige Dokumente vorweisen
    > erst danach verlangt man "absurde" Nachweise. Schade das man die nicht
    > gleich verlangt, ich vermute das Paypal 95% weniger Kunden hätte.

    Letzteres stimmt.

    An sonsten rate ich davon ab sich ein Fake Konto mit falschem Namen bei Paypal zu machen. 1-2 PP-Konten zu machen ist ja noch ganz schön, aber wenn man wirklich nur aus Jux und Dollerei sein eigenes Geld (!) hin und her überweisen tut, gibts ärger.

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