Das ist doch super. Das Microsoft mal selber erleben darf das Software patente hinrrissig sind und absolut wirkürlich angewendet werden können. Gerade Microsoft ist ja einer der grössten befürworter von Software patente und macht den genau gleichen scheiss seit jahren mit anderen firmen.
Scarfy schrieb:
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> Das ist doch super. Das Microsoft mal selber erleben darf das Software
> patente hinrrissig sind und absolut wirkürlich angewendet werden können.
> Gerade Microsoft ist ja einer der grössten befürworter von Software patente
> und macht den genau gleichen scheiss seit jahren mit anderen firmen.
Microsoft hat noch nicht einmal die Patentkeule geschwungen.
TomTom??? FAT???
Bei TomTom wurde Microsoft dazu von den Mitbewerbern zu TomTom gezwungen, die seit Jahren Lizensgebühren zahlte wo TomTom sich die Gebühren einsparte
Mike. schrieb:
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> TomTom??? FAT???
Willst du etwa ein ganzes Dateisystem mit
<content>
<content id = 1>bla bla</content>
</content>
<view>
<view id = 1, type = bold, size = 13>
<view>
vergleichen? :D
Es geht hier nicht darum ob eine XML das gleiche ist wie ein Dateisystem, sondern um Softwarepatente.
Scarfy schrieb:
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> Es geht hier nicht darum ob eine XML das gleiche ist wie ein Dateisystem,
> sondern um Softwarepatente.
Nein. Es geht darum ob es Microsoft verdient hat oder nicht.
Verdient? Komische anmassung das wir das entscheiden sollten. Nach dem gericht haben sie es verdient.
Ich redete nur von meiner meinung das es ironisch und passend ist das Microsoft welche schon die ganze zeit schwachsinige patente macht und mit denen um sich wirft auch einmal von einem getroffen wird. Es zeigt nur wie Software patente schädlich sind. Sogar für Microsoft.
ja ganz toll. und nun soll ms lernen und keine mehr beantragen/ihre "zurückgeben" und der linuxfreund onkelt sich in die hose vor freude? wenn sie das so machten, wären sie (das system besteht schliesslich weiter) bald totgeklagt ... so ist es inzwischen halt.
ms KANN doch in diesem system nicht anders, als selbst patente zum schutz zu farmen...
Scarfy schrieb:
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> Verdient? Komische anmassung das wir das entscheiden sollten. Nach dem
> gericht haben sie es verdient.
>
> Ich redete nur von meiner meinung das es ironisch und passend ist das
> Microsoft welche schon die ganze zeit schwachsinige patente macht und mit
> denen um sich wirft auch einmal von einem getroffen wird. Es zeigt nur wie
> Software patente schädlich sind. Sogar für Microsoft.
Nun nutzt Microsoft einmal einen einigermaßen offenen Standard wie XML und bekommt dafür die Keule. Wäre ich an deren Stelle, würde ich wieder auf proprietäre Formate zurückgreifen... Die sind zwar inkompatibel mit allem anderen aber dafür wenigstens patentfrei. *seufz*
Nochmal zum Thema "verdient oder nicht verdient": Da arbeiten Menschen, die ihre Familien damit am Leben erhalten. Und das nicht nur in Amiland, sondern auch hier bei uns.
Wer Patente verletzt, muss dafür bestraft werden, aber man kann es auch übertreiben.
@ bm2
Nur weil eine Software proprietär ist, heisst es noch lange nicht, dass man sich nicht an Patente halten muss. Auch wenn der Verstoss natürlich einfacher nachzuweisen ist ...
Zum Thema:
Micorsoft selbst schwingt ja immer wieder gerne die Patent-Keule. Tom Tom ist nur ein Beispiel dafür. Zu bedenken ist da etwa, dass MS den Einsatz von FAT über Jahre förderte und zum Quasi-Standard machte (was man dank der marktbeherrschenden Stellung auch konnte). Darum wäre es fraglich, ob MS seine Forderungen auch vor Gericht hätte durchsetzte können.
Insgesamt soll freie Software ja gegen 235 Patente von Microsoft verstossen, gab der Softwarekonzern vor einigen Jahren bekannt. Inzwischen werden es sich es sicher noch ein paar mehr sein.
Persönlich halte ich Software-Patente für überflüssig. Der Kopierschutz reicht völlig. Die Entwicklung ist in der IT-Welt rasend. Wenn eine Idee patentiert wird, kann dies die Verbesserung von Software im Allgemeinen über Jahre hinaus blockieren.
Nehmen wir einmal an, Xerox hätte die grafische Benutzeroberfläche patentiert. Eine einzige Firma hätte die Regeln für die Weiterentwicklung sämtlicher Betriebssysteme diktieren können! Naja, vielleicht würde Windows gar nicht existieren. Ob dies gut oder schlecht wäre, lasse ich mal dahingestellt ...
Geschwungen durchaus (Stichwort FUD) - zugeschlagen noch nicht wirklich.
Du bist wieder einmal am Punkt vorbei. Ob momentan ein freiwilliger verzicht auf patente was bringen würde ist natürlich fraglich. Aber mir geht es darum dass Microsoft ja vehemnt dafür kämpft das Softwarepatente eingeführt werden. Lobierten ja in der EU recht heftig um sie dazu zu bringen auch in Europa Software patente einzuführen weil Microsoft es für eine so geniale idee hält und meint ohne software patente sei inovation nicht möglich.
Jetzt hat sich gezeigt wie inovativ microsoft sein kann wenn es um patente geht die ihnen mal nicht gehören
Klar.
Schliesslich ist die Gefahr gross, vor einem Gericht zu scheitern.
Es gibt auch das Gewohnheitsrecht. MS hat jahrelang aktiv den Einsatz von FAT gefördert, bis es zum Standard wurde. Nun einfach plötzlich auf seinem Patent zu beharren, könnte durchaus zum Rohrkrepierer werden.
BTW: Microsoft hat ja auch das Patent für den Doppel-Klick ...
Übrigens: MS hat sich stets für Software-Patente ausgesprochen. Freie Software wurde gar als Pest bezeichnet.
Zumindest die Einstellung zum Letzten hat sich geändert, seit Red Hat und Google in Sachen Wachstum und Innovation MS den Rang ablaufen ...
Dass nun das Thema "Software-Patent" auf Microsoft zurück fällt, war auf lange Sicht verständlich.
Das Problem ist nicht Microsoft, denn alle grossen Firmen horten Software-Patente.
Das Problem sind die Politiker und die Lobbisten, die die Politker einlullen.
Europa muss endlich lernen, dass nicht jeder SCHEISS der aus Amiland kommt auch in Europa gemacht werden muss.
Du hast zwar recht das sie es nicht grundsätzlich verteufeln.
Microsoft klagt aber auch wirklich nur "gerecht" natürlich aus ihrer Sicht ein. Ein Dateisystem zu patentieren und es dann einzugklagen ok. Nimm halt EXT oder sonst was wens dir nicht passt, schreib es selbst oder kauf es ein. Niemand zwingt dich, und es ist nicht das Konzept des Dateipersistierens patentiert, sondern eine konkrete Implementation des Konzeptes.
Microsoft hat aber dreihundert millionen Trivial-Patente damit sie keine Angst haben müssen eingeklagt zu werden. Sie werden es aber niemals selbst einfodern.
MS hat z.B. den "Multiplayer Coop Modus" patentiert, da ging auch ein riesen Aufschrei durch die Community. Einfordern werden sie es nicht.
Die Probleme hier sind tatsälich nur dass du nicht weisst ob Microsoft diesen Kurs in Zukunft ändert... den Menschen kommen und gehen, Ansichten ändern sich.
McHack schrieb:
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> Das Problem ist nicht Microsoft, denn alle grossen Firmen horten
> Software-Patente.
> Das Problem sind die Politiker und die Lobbisten, die die Politker
> einlullen.
>
> Europa muss endlich lernen, dass nicht jeder SCHEISS der aus Amiland kommt
> auch in Europa gemacht werden muss.
Das Problem ist ,dass viele dieser Lobbisten auf der Gehaltsliste von Microsoft stehen.Microsoft ist also durchaus ein Teil des Problems.
Dass MS nun so plastisch die Schattenseiten vom patenttraum erleben darf könnte vieleicht zu einer gewissen Einsicht verhelfen.Da ein so populäres programm wie Word betroffen ist, dürften recht viele Leute nun erkennen das Softwarepatente schädlich sein können.
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