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60% lehnen neuen Rundfunkbeitrag ab.

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  1. Re: 60% lehnen neuen Rundfunkbeitrag ab.

    Autor Der Spatz 31.12.12 - 14:10

    Stimmt nicht ganz,

    Ich muss ab morgen doppelt zahlen, obwohl Single.

    Wieso?

    Weil ich eine Eigentumswohnung (Hauptwohnsitz) habe in der Gegend wo alle meine Freunde und Verwandten leben und weil ich beruflich immer mal für 1-2 Jahre an Projekten überall in der Republik arbeite und daher für die Zeit eine Zweitwohnung Marke "Studentenbude" miete (Zur Zeit z.B. bei Frankfurt - Hotel für zwei Jahre ist einfach nicht bezahlbar und täglich im Restaurant an der Imbissbude futtern ist auch nicht gesund).

    Somit zahle ich - der ich entweder zuhause oder am Arbeitsort bin, aber nie an beiden Orten gleichzeitig - sowohl für meinen Erstwohnsitz als auch für meinen Arbeitswohnsitz dann knapp 35¤ im Monat.

    Mal sehen, ob man den GEZ Betrag dann wenigstens bei der doppelten Haushaltsführung bei der Steuer berücksichtigt wird.

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  2. Re: 60% lehnen neuen Rundfunkbeitrag ab.

    Autor tingelchen 31.12.12 - 18:35

    > Mal sehen, ob man den GEZ Betrag dann wenigstens bei der doppelten
    > Haushaltsführung bei der Steuer berücksichtigt wird.
    >
    Nur in deinen Träumen.

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  3. Re: 60% lehnen neuen Rundfunkbeitrag ab.

    Autor tingelchen 31.12.12 - 18:58

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich find's Scheiße, dass ich nun mehr zahlen muss, obwohl ich nicht einmal
    > ARD oder ZDF ansurfe... (und ich habe bisher für neuartige Medien bezahlt).
    > Muss man denn nicht mehr leisten, um mehr Geld fordern zu dürfen? Was
    > leisten diese ÖR-Anstalten denn, was eine höhere Vergütung rechtfertigen
    > würde (für mich)?? Ich glaube kaum, dass mehr als die Tagesschau und evtl.
    > Doku-Sendungen so viel Geld vereinnahmen - und ich glaube auch nicht, dass
    > die restlichen Sendungen im Rahmen des ÖR-Vertrags überhaupt von Nöten
    > sind... daher müsste man diese nicht bezahlen.
    >
    Mehr für dein Geld? Bei den ÖR's? Niemals. Du zahlst mehr damit sich der Wasserkopf GEZ mehr abzweigen kann und die Sender ihren Moderatoren noch mehr Gage zahlen können.

    > Insgesamt müsste man also die Sender auf 3 reduzieren (3 Kanäle) - damit
    > wäre viel Geld gespart und der Vertrag erfüllt. Es kann und darf nicht
    > sein, dass die privaten Sender (die übrigens nicht weniger dummen Content
    > senden) mit den ÖRs konkurrieren müssen, denn die privaten haben keine
    > garantierten Einnahmen. Sie haben - ebenso wie ÖR - nur Werbeeinnahmen.
    >
    Das sag ich schon so lange. Zu viele Sendestationen, zu viele Sender und folglich zu viele unnötige Kosten. Aber ohne diese kann man kein Geld für die private Tasche abzweigen.
    Es gibt keinen Konkurrenzkampf zwischen den ÖR's und den Privaten. Denn die ÖR's werden durch einen Staatsvertrag mit Geldmitteln versorgt. Auch wenn die ÖR's offiziell kein Staatsunternehmen sind, so werden sie finanziell doch wie ein solches versorgt.
    Einen stetigen und sorglosen Zufluss an Geldmitteln gibt es bei den privaten nicht.

    > Ich finde es beschämend, dass solch ... Unterfangen nicht von vornherein
    > vereitelt werden. Bei solch bekloppten und sinnlosen Steuern: wen wundert
    > es, wenn man überall, wo man nur kann, Steuern spart? Ich jedenfalls hätte
    > absolut kein schlechtes Gewissen dabei den letzten Cent aus dem Finanzamt
    > herauszukitzeln. Und wenn ich reich wäre, würde ich meinen Hauptwohnsitz
    > irgendwohin verlagern, wo die Steuern geringer sind. Solange es solch
    > bekloppte und sinnfreie Steuern gibt, solange wird es auch Leute geben, die
    > keinen Bock haben irgendwelche ... zu finanzieren. Ich kann nämlich auf ARD
    > und ZDF verzichten, wäre aber bereit ein Minimum (also ca. 3 Euro/Monat)
    > dafür zu bezahlen, dass es die Tagesschau gibt. Alles andere ist Diebstahl
    > - aber dafür ist der deutsche Staat ja bekannt.
    >
    Die Lobby ist groß, die Taschen voll und die Koffer gehen die Runde. Warum also ein System abschaffen, mit dem man sich die Taschen voll machen kann und das auch noch rechtlich legitimiert?

    Aber Vorsicht. Einige werden dir jetzt erklären das die Gebühren keine Steuern sind ;)

    Ach so... keine Sorge. Wenn die GEZ doch einmal komplett abgeschafft werden sollte (woran ich nur glaube, wenn wir die Regierung stürzen), gibt es noch mehr Sinnlose Gebühren, die einem das leben nur unnötig teuer und kompliziert machen. Spontan fällt mir da die IHK ein.

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  4. Re: 60% lehnen neuen Rundfunkbeitrag ab.

    Autor tingelchen 31.12.12 - 19:13

    > Ich finde das Solidarprinzip unserer Gesellschaft richtig. In der aktuellen
    > TV-Medienlandschaft ist es allerdings eher kontraproduktiv. Man erzieht
    > passive Konsumenten, anstatt Macher-Typen.
    >
    In welcher Hinsicht? So dufte ist diese Solidarität nicht, die vom Staat immer propagiert wird. Wenn man 100¤ Abgibt, dann werden keine 100¤ ausgeschüttet. Dieses Solidaritätsprinzip kostet den Steuerzahlern ein Vermögen und verzehrt langsam aber sich den Mittelstand. Alleine der Verwaltungsaufwand ist gewaltig und verschlingt jährlich zig Millionen Euro.
    Und am Ende wird man mit Papier überschüttet, von dem man nicht einmal die Hälfte versteht. Dieses ganze Verwaltungszeug kostet einem, neben den ohne hin schon zu hohen Beiträgen noch mehr Zeit und noch viel mehr Nerven und Geld.

    Weniger ist hier definitiv mehr.

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  5. Re: 60% lehnen neuen Rundfunkbeitrag ab.

    Autor Lokster2k 31.12.12 - 19:39

    ...genau...und demnächst graben wir eben unsere eigene Kanalisation, bis zum nächsten Bach...wenn die Straße kaputt ist schütten wir etwas Kies ins Loch und wenn jemand krank wird, gehn wir in den Wald und sammeln ein paar entzündungshemmende Kräuter...unsere Nachrichten bringen wir zu Fuß oder mit einem Pferd zum Adressaten...heizen kann man, wenn man einen Wald in der Nähe hat, oder Viehzucht betreibt(die Kacke kann man verbrennen)...

    ...mal drüber nachgedacht, was diese Solidargemeinschaft alles bewerkstelligt und wie es laufen müsste, wenn es sie nicht gäbe?

    Keine Frage, Bürokratie und Reibungsverluste sind ein Problem, aber mMn das kleinere Übel...wenn man mich fragt sind nicht die Systeme die wir bisher hatten, unnütz, sondern der Mensch ist schlichtweg nicht in der Lage, sich an die Regeln zu halten, die er aufgestellt/unterschrieben hat...und so lang sich da nichts ändert, wird das mit jedem anderen System früher oder später auch so laufen...Menschen sollten einsehen, dass sie zusammen und aufrichtig wesentlich stärker sind, als alleine und parasitär...aber da der Charakter ja ein absolutes Tabuthema ist...Kritik dahingehend ja "die Würde" des Menschen zu sehr ankratzen würde, werden wir uns wohl noch ein paar Jahrtausende im Kreis drehen...nur für den klitzekleinen Gewinn, dass man nicht an die dunklen, unschönen Stellen seines Selbst blicken muss...na obs das wert ist?

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  6. Re: 60% lehnen neuen Rundfunkbeitrag ab.

    Autor tingelchen 31.12.12 - 20:12

    Vorsicht. Es geht hier nicht um Infrastruktur. Es hat auch niemand was dagegen wenn wir für Feuerwehr und Polizei Steuern zahlen. Und nur zur Info. Das Soliprinzip hat in Sachen Gesundheitswesen eine 2 Klassen Gesellschaft generiert in der die Unterschicht durch die KV'en bestraft werden die nichts anderes zu tun haben, als Regelungen zu generieren die nur den eigenen Weiterbestand sichern, statt dem Gesundheitswesen zu helfen. Dabei verschlingen die KV'en Millionen an Verwaltungs-, Instandhaltungs- und Betriebskosten. Von der Verweigerung von Medikamenten für diverse Patienten ganz zu schweigen.
    Eine Freie Wahl wird einem bei diesem Soliprinzip im übrigen auch verweigert. Die hat man nämlich nur dann, wenn man in einer bestimmten Gehaltsklasse landet.

    Die Menschen halten sich nicht an die Systeme, weil sie es mutwillig machen. Zumindest die meisten. Sondern weil die Systeme zu komplex sind. Sie können sich nicht mehr an das Regelwerk eines Systems halten, weil es nicht mehr möglich ist alle Regeln zu kennen.

    Ja, weniger ist manchmal mehr.

    D.h. nicht das wir Infrastruktur abschaffen, oder das Gesundheitswesen. Es heißt nicht einmal das wir die ÖR's abschaffen müssen. Aber eine Reduzierung der Sender und Sendestationen würde die Kosten erheblich senken.
    Genau wie die Vereinfachung von Systemen in heutigen Zeiten Millionen an Steuergeldern einsparen würde.

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  7. Re: 60% lehnen neuen Rundfunkbeitrag ab.

    Autor Lokster2k 31.12.12 - 20:32

    ok...d'accord...hatte es so verstanden, als ginge es um Solidaritätssysteme im Allgemeinen und nicht nur darauf bezogen...

    ...dass Missbrauch geschieht ist klar...und daran müsste man was ändern...eben das keiner mehr ein großes Interesse daran hat, zu Missbrauchen da man im Endeffekt den Ast absägt, auf dem man sitzt...langfristig...aber mit dem langfristigen schauen haperts bei vielen und die Systeme sind auch nicht grad auf Nachhaltigkeit ausgelegt...nach mir die Sintflut...bzw nach diesem Quartal die Sintflut...

    ...und nein...ich glaube nicht, dass es mit der Komplexität der Systeme zu tun hat, dass sich keiner daran halten mag...die Systeme sind meistens nicht fair und wer unfair behandelt wird, sieht nichtmehr, warum er sich selbst fair verhalten sollte...mit dem Absenken des eigenen Niveaus, verschenkt man jedoch jedes Recht darauf, sich zu beschweren, da man es selbst ganz genauso macht...was zwangsläufig in Doppelmoral mündet...und unterm Strich in Frustration und Angst und aus Angst trifft man selten nachhaltig gute Entscheidungen in unserer heutigen Welt.,..Angst war gut, als man um sein Leben bangen musste...heut ist sie meist nur etwas, was man überwinden sollte...sie ist selten hilfreich...Vermeidung ist selten hilfreich...lernen ist hilfreich und das geht nur, wenn man nicht vermeidet...

    Früher hatten wir den lieben Gott, der jede Sünde sieht und sofort bestraft...zumindest existierte das in den Köpfen der Europäer und vieler anderer...ein Leitbild in eine gewisse Richtung...klar hat man sich nich immer dran gehalten, aber es war ne Basis...die heutige Basis ist der eigene Kontostand...steigter ists gut, sinkter ists schlecht...der Rest kann vernachlässigt werden...

    ...hui...wieder mal volles Mett ins Philosophische abgerutscht...warum passiert mir das nur immer^^ Vll glaubich daran, dass das ein Weg in bessere Zeiten wäre...wenn der Mensch begreifen würde, dass nur Arbeit an sich selbst noch weiterführen kann...den Blick anch innen richten und den Zeigefinger mal von den anderen runter nehmen und sich an die eigene Nase fassen...und wir haben schon ein Weilchen nichtmehr auf Leute gehört, die Ahnung von Philosophie haben...mehr auf Leute, die meinen Ahnung von Zahlen und Konten zu haben...

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