Die Frage kommt jetzt, weil ich mich nicht wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Wäre OpenStreetMap als Lösung sinnvoll?
... für Routenplanung wohl kaum, da eine Gewichtung der Kanten nicht vorhanden ist. Desweiteren fehlen auch Infromationen zu Fahrtrichtung etc. Auch die Vollständigkeit und Aktualität der Informationen ist nicht garantiert.
Google Maps kostet ja erst ab 25.000 Views pro Tag. Wenn mein Einkommen in dem Ausmaß davon abhinge würde ich lieber was mit SLA nehmen. Aber es gibt natürlich Dienste wie http://openlayers.org/
> Auch die Vollständigkeit und Aktualität der Informationen ist nicht garantiert.
Bei Google-Maps ist das natürlich ganz anders.
denke ich schon, aber sicherlich auch dort nicht perfekt. Aber ich glaube schon besser als bei Open Streetmap? Google betreibt die Ergebung der Daten ja professionell mit den Lustigen Streetview-Autos ... glaubst Du, dass die dabei nur Häuser fotografieren?
Die Openstreetmap-Karte für meinen Heimatort ist *deutlich* detaillierter als die bei Google. Vor allem wenn nicht nur Straßen wichtig sind, sondern auch Fußwege u.ä.
borstel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> denke ich schon, aber sicherlich auch dort nicht perfekt. Aber ich glaube
> schon besser als bei Open Streetmap? Google betreibt die Ergebung der Daten
> ja professionell mit den Lustigen Streetview-Autos ... glaubst Du, dass die
> dabei nur Häuser fotografieren?
Die Fahrtrichtungen etc. werden definitiv nicht von Streetview ermittelt ;) Dafür kann man von z.B. Anbietern, welche Straßenkarten erstellen, Rohdaten einkaufen, wo solche Informationen enthalten sind.
ja gut, dass meine ich ja nicht unbedingt ... aber es dient dem Aufbau eines eigenen Datenbestandes an Kartenmaterial, um sicherlich vom Monopolisten Teleatlas unabhängiger zu werden.
Hier ists leider umgekehrt. Im Umland von Großstädten siehts da rosiger aus, auf dem Land kann man das leider noch ziemlich vergessen.
Diese Gedanken wirst nicht nur du haben. Ich z.B. habe bei meinem Projekt auch Openstreetmap ein gebunden.
Allerdings ist hier die Lastenverteilung eine Frage die ggf noch geklärt werden muss. Wenn viel mehr Nutzer als jetzt Openstreetmap einsetzen dann muss man natürlich auch ein ordentliches CDN haben und das kostet auch Geld.
Mal sehen wie sich das entwickelt.
borstel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Auch die Vollständigkeit und Aktualität der Informationen ist nicht
> garantiert.
Gerade die Aktualität ist bei OSM oft höher als bei GoogleMaps so zumindest meine Erfahrung....
-------------------------------------------------
Für offene Standards
-------------------------------------------------

OpenStreetMap ist bei solch einem Traffic sicher auch kostenpflichtig!
(vgl. http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tile_usage_policy)
Entweder stellt man sich also selber einen Server hin, der die Tiles rendert. Kostet Hardware, Strom, gute Mitarbeiter die das warten... = GELD
Oder man bezahlt einen Anbieter der das für einen erledigt, dafür aber auch Geld will.
Ob das ganze dann billiger oder teurerer als Google Maps ist weiß ich nicht.
Bei Bing sind bis zu 125000 Sessions im Jahr kostenfrei, nur mal so als Vergleich (Google 8,9Millionen im Optimalfall)!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.11 02:22 durch Wary.
>> Wäre OpenStreetMap als [Alternative] Lösung sinnvoll?
> Für Routenplanung wohl kaum, da eine Gewichtung der Kanten nicht vorhanden ist.
Wofür ist das denn gut?
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Wenn viel mehr Nutzer als jetzt Openstreetmap einsetzen, dann muss man natürlich auch ein ordentliches CDN haben
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Google Maps kostet ja erst ab 25.000 Views pro Tag.
> Wenn mein Einkommen [..] davon abhinge würde ich lieber was mit SLA nehmen.
> Aber es gibt natürlich Dienste wie OpenLayers.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 79 | letzter Beitrag 27.05. 22:43
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20
Kommentare: 63 | letzter Beitrag 00:03 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.