1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Wirtschaft
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Google stellt Konzept für…

Beteiligung an den Einnahmen = Abzocke

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Beteiligung an den Einnahmen = Abzocke

    Autor Lazarether 10.09.09 - 18:16

    Warum verdammt noch mal fällt denen immer die gleiche Abzocke mit den Einnahmebeteiligungen ein?

    Wenn meine Bank eine Beteiligung an den Überweisungen haben wollte, die ich über ihr System tätige, würde ich denen was erzählen und die Bank wechseln. Eine Anmeldung bei dem Google-Micropaymentsystem kommt daher nicht in Frage. Auch PayPal zockt die Leute auf diese Weise ab.

    Payment? Ja! Gerne! Gebühren dafür? Ja! Gerne!

    Aber nicht so.

  2. Re: Beteiligung an den Einnahmen = Abzocke

    Autor Der Blub 10.09.09 - 18:57

    Weils Google mehr Geld bringt, so einfach, denn Überraschung, Überraschung: Google ist ein gewinnorientiertes Unternehmen. Google zwingt niemandem das zu nutzen ;)

  3. Re: Beteiligung an den Einnahmen = Abzocke

    Autor Lazarether 10.09.09 - 21:10

    Der Blub schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weils Google mehr Geld bringt, so einfach, denn Überraschung, Überraschung:
    > Google ist ein gewinnorientiertes Unternehmen. Google zwingt niemandem das
    > zu nutzen ;)

    Nun sag' mal bloss! Das hätte jetzt keiner gedacht.

    An der Abzocke ändert es trotzdem nix. Man kann so ein Geschäft auch profitabel betreiben, ohne die Kunden abzuzocken.

  4. Re: Beteiligung an den Einnahmen = Abzocke

    Autor Siga9876 10.09.09 - 23:11

    Wer schwerere Briefe oder Pakete versendet, muss auch mehr bezahlen. Evtl kommt mal cent-genaue abrechnung. Dann ähnelt das den prozentualen Kosten bei PayPal und vielleicht GoogleCheckout. Die Staffelung der Brief/Paket-Preise liegt ja von früher eigentlich überwiegend nur an den Briefmarken.

    Wenn die bei Paypal/Bank/Google/... auch nur 1 Cent pro Überweisung haben wollen würden, würde auch gleich jeder heulen.
    Frag mal was es kostet, wenn Du 20,000 Überweisungen pro Monat hättest. Richtige Firmen haben nur den aktiven Cash-Flow auf dem Konto liegen und bezahlen Rechnungen termingenau und größere Beträge am besten per Scheck damit die Laufzeit steigt bis die Kohle vom Konto weg ist.
    Die Refinanzierung deiner vermeintlich geringen Konto-Kosten kommt über die geringe Verzinsung des Guthabens. Ein kostenloser Parkplatz am Flughafen vermietet Dein Auto halt während des Urlaubes wäre ein isomorphes Beispiel.

    Im Prinzip müssten bei höheren Geldmengen die Transaktions-Kosten/Provisionen auch sinken. Dann wird man halt über Email+SMS+Handy+Festnetz gefragt, ob man den 100.000 Euro-RollsRoyce bei Ebay wirklich mit seinem Paypal-Konto bezahlen will und muss noch an einem Vision-Viewer-Terminal optisch bestätigen.
    Für kleinere Beträge (100-1000 Euro) kann man auch nur per SMS/Fon-Feedback arbeiten.
    Wenn ich Western-Union wäre, würde ich Fotos der Geldempfänger machen lassen. Dann könnte man diese Western-Union-Russenmafia/UK-Abzocker-Geld-Abholer jagen.
    usw.
    Es muss also nicht unbedingt linear teurer werden.

    Bei Amazon kriegen fettere Händler auch viel bessere Konditionen.
    Davon abgesehen das Amazon-Market-place-Kunden und hitflipper quasi keine Bewertungen abgeben (tauschticket ist diesbezüglich viel besser), kostet mich Amazon ca. 15% Gebühren und macht den Konto-Krams. Das ist ok.
    Vermittler kriegen auch 10-20% oder noch mehr wenn sie fies sind.

    Was mich mehr aufregt ist, das die blöden Banken kein Interesse an sowas haben. Der Kunde will Artikel/Bücher/MP3s/... für ein paar Cents kaufen können. Die Banken helfen einem dabei überhaupt nicht.

  5. Re: Beteiligung an den Einnahmen = Abzocke

    Autor Numerus Pausus 11.09.09 - 09:02

    Siga9876 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer schwerere Briefe oder Pakete versendet, muss auch mehr bezahlen.

    Bei Payment tritt aber genau dieser "Lasteffekt" nicht auf. Die Transaktion wird nicht dadurch komplizierter oder trägt zu höherer Systembelastung bei, nur weil jemand statt 1 Euro 1000 Euro überträgt.

  6. Re: Beteiligung an den Einnahmen = Abzocke

    Autor Siga9876 11.09.09 - 09:37

    Die Rechtskosten und das Risiko aber schon.

    Wenn Du sowas versichern müsstest, müsstest Du auch knallhart die transferierte Geldmenge versichern und nicht die Zahl der Transaktionen.
    Überlegt mal das Craigslist 30 Mitarbeiter hat und Google 16,000. Davon 15990 um Beschwerden mit Floskeln abzuwehren.
    Sowas kostet. Speziell Auto-Auktionen sind partiell mafiös (UK-Spacken mit Tricks und Abzocke).
    Bei der Börse zahlt man auch teilweise Volumen-Gebühren.

    Das Problem ist also nicht primär die Transaktion sondern das ein Geschäft dranhängt und man die Kosten für Spackentum trägt. Und es reicht, wenn eine Seite (Käufer oder Verkäufer) ein Spacke ist.

    Google ist i.d.R. schlauer und wird hoffentlich effizienter sein.
    Kindle/Amazon ist z.b. die totale Preis-Abzocke. Der 140-Euro/$200-Sony-Ereader regeln das hoffentlich.
    Paypal nutzt seine Monopolrendite. Die senken die Preise dann auch, wenn mal Konkurrenz auftaucht.

    Problem bei Google: Such mal nach "dodgeball" bei golem in den News. Die Headlines reichen.
    Google-Neben-Projekte werden oft nur nachrangig/stiefmütterlich behandelt.

    OffTopic: Anderes Beispiel: google-Base ist die geilste Datenbank überhaupt. Da könnte jeder seine CDDB-Daten unter seinem Account hochladen, passend taggen und jeder könnte es finden. verteilte cddb.
    Für andere Daten (Sammler, Watcher(für Flugzeuge, Schiffe, Eisenbahnen),...) ginge das auch. Macht wohl bisher kaum wer :-/ Liegt in dem Fall aber an den Nutzern die das Potential nicht peilen. Man muss ja nur ne excel/csv-Tabelle uppen.

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  4. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 171 | letzter Beitrag 20:42 Uhr

  2. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  3. Kommentare: 77 | letzter Beitrag 20:57 Uhr

  4. Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr

  5. Kommentare: 60 | letzter Beitrag 20:11 Uhr

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lockheed Martin: US-Soldaten in Afghanistan bekommen Exoskelett
Lockheed Martin
US-Soldaten in Afghanistan bekommen Exoskelett

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

  1. Rüstung Ramsch-Technik aus China in US-Waffensystemen

Project Glass: Videoaufnahme mit der Google-Brille
Project Glass
Videoaufnahme mit der Google-Brille

Immer wieder zeigt Google seine Project Glass genannten Datenbrillen, ohne aber bislang konkrete Ankündigungen zu machen. Neben zahlreichen Fotos, die mit der Brille gemacht wurden, stellte Google nun auch ein erstes Video, das mit der Brille aufgenommen wurde, ins Netz.

  1. Gedämpfte Erwartungen Google-Brille mit reduziertem Interface
  2. Google-Brille Ein Blick, ein Foto
  3. Project Glass Googles Datenbrille auch für Fehlsichtige

PGP vs. Geheimdienste: "PGP ist weiterhin sicher"
PGP vs. Geheimdienste
"PGP ist weiterhin sicher"

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

  1. Bundesregierung Deutsche Geheimdienste können PGP entschlüsseln
  2. Mobilfunk Achtung, Eltern lesen mit!
  3. Überwachungskameras Aldi-Manager zoomten Kundinnen unter den Rock

  1. Renesas: Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden
    Renesas
    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

    Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

  2. Blackberry: RIM plant Massenentlassungen
    Blackberry
    RIM plant Massenentlassungen

    RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

  3. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.


  1. 15:41

  2. 13:23

  3. 14:48

  4. 14:29

  5. 14:24

  6. 12:30

  7. 12:23

  8. 18:49