Für China ist das fast schon ideal. Die habe ihre eigene Suchmaschine, die sie nach Belieben manipulieren und zensieren können. Wenn sich Google aus China zurückzieht, ist das für die Chinesen wenig hilfreich, da ihnen eine Alternative zu staatlich kontrollierten Angeboten genommen wird.
Es wäre für das chinesische Volk hilfreicher, Google nicht zu schließen und die Zensurmaßnahmen zu akzeptieren, gleichzeitig aber in Verhandlung zu bleiben und daran zu arbeiten, dass die Zensurbemühnungen nachlassen.
Würde Google auf dem chinesischen Markt tatsächlich ein hohes Potential sehen, hätten sie diesen Schritt auf keinen Fall gemacht.
Nachdem Google aktuelle chinisische Bücher ohne die Erlaubnis der Schriftstellerin ins Netz gestellt hatte, wurde Google vor Gericht zur Schadensersatz und das Entfernen der Bücher aus dem Netz verurteilt.
Auch darüber werden die chinischen Autoren, sicherlich nicht traurig sein, wenn zukünftiger Diebstahl ihres geristigen Eigentums nun unterbunden wird.
Y schrieb:
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> Nachdem Google aktuelle chinisische Bücher ohne die Erlaubnis der
> Schriftstellerin ins Netz gestellt hatte, wurde Google vor Gericht zur
> Schadensersatz und das Entfernen der Bücher aus dem Netz verurteilt.
>
> Auch darüber werden die chinischen Autoren, sicherlich nicht traurig sein,
> wenn zukünftiger Diebstahl ihres geristigen Eigentums nun unterbunden wird.
Und was willst du uns damit sagen?
Es ist leicht zu erkennen, was ich sagen möchte.
Google hat in China nicht nur den Chinesen zensurfrei Informationen bieten wollen, sondern gleichzeitig auch Piraterie an den Büchern betrieben.
Der Beliebheitsgrad von Google ist daher in China nicht so hoch wie man es darstellen möchte.
Der Beliebtheitsgrad der Chinesen gerade im Hinblick auf Piraterie ist weit unter dem von Google.
Z schrieb:
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> Der Beliebtheitsgrad der Chinesen gerade im Hinblick auf Piraterie ist weit
> unter dem von Google.
Leider hat China in Deutschland zu Unrecht ein Imageproblem.
Schuld daran ist zum einem, dass nur wenige Kontakt zu China und Chinesen (meine damit nicht die China-Restaurantbetreiber die nicht alle aus China stammen) haben. Zum anderen ist, dass fast nur Negativwerbung für China durch die Medien verbreitet wird, oder haben wir auch mal was positives lesen dürfen?
Wenn man besispielsweise die Menschenrechte sich anschaut, haben unsere "Freunde" mehr unschuldige getötet, gefoltert und Kriege angezettelt, als alle anderen.
kommt drauf an welchen zeitraum du betrachtest
wenn du die letzten 60 jahren anguggst, dann eindeutig nein
Maos großer Sprung nach vorne hat 20 Millionen Menschen das Leben gekostet
Davon sind die Amis selbst mit ~ 180 000 toten in den beidenIrakkriegen noch um den Faktor 100 und mehr entfernt....
man sollte zwar tote nicht gegen tote aufrechnen, aber völlig unwahre tatsachen sollte man auch nicht in den raum werfen...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.03.10 22:41 durch Der Blub.
Der Blub schrieb:
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> kommt drauf an welchen zeitraum du betrachtest
>
Betrachten wir einfach den heutigen Tag, oder die letzte Woche oder die letzten Jahre.....
Wir diskutieren über den jetzigen Image der Chinesen und nicht die Zeit von Mao oder die der Ming Dinastie lol
Das Imageproblem der Chinesen steht auch in Zusammenhang mit deren wirtschaftlichen und politischen Aufstieg und die Infragestellung der amerikanischen Imperiums als "Alleinherrscher" der Welt, nach dem Zerfall der Sowjet Union.
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