Solange man die Daten nicht verschlüsseln kann (sicher kann man das auf dem Client, aber verschlüssle mal mit dem iPhone oder iPad eine Datei vor dem Hochladen bzw. entschlüssle sie nach dem Herunterladen), ist die Dropbox für deutsche Unternehmen (die nicht komplett hirnverbrannt sind) komplett Sperrgebiet.
1. Das Speichern von personenbezogenen Daten außerhalb der EU ist mit wenigen Ausnahmen verboten, die USA gilt datenschutztechnisch als "unsicheres Drittland", Safe Harbor hin oder her, das ist ein Papiertiger.
2. Solange dieselben Ermittlungsbehörden, die dank Patriot Act auf die Daten solcher Dienste zurückgreifen dürfen, auch Datenakquise für die US-Wirtschaft betreiben, ist das Datenspeichern bei solchen Diensten schwierig. Ich darf Projektdaten einiger Kunden gar nicht so speichern, weil ich mich aus o. g. Gründen des Verrats von Betriebsgeheimnissen schuldig machen würde - was zumindest gegen die NDA verstößt die ich unterschrieben habe.
Dropbox nutzt Amazon um die Daten zu speichern.
Für europäische Unternehmen wäre es wohl sinnvoll die europäischen Rechenzentren von Amazon zu verwenden.
Für Geschäftskunden lässt sich das sicher auch vertraglich festlegen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.11 13:08 durch foo.
foo schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Dropbox nutzt Amazon um die Daten zu speichern.
> Für europäische Unternehmen wäre es wohl sinnvoll die europäischen
> Rechenzentren von Amazon zu verwenden.
> Für Geschäftskunden lässt sich das sicher auch vertraglich festlegen.
Das bringt leider überhaupt nichts, solange der Patriot Act sich auch auf Rechenzentren außerhalb der USA bezieht, die von US-Unternehmen betrieben werden.
Quelle: http://www.zdnet.com/blog/igeneration/microsoft-admits-patriot-act-can-access-eu-based-cloud-data/11225
Für Unternehmenskunden gibt es auch hervorragende Lösungen von deutschen Anbietern!
Ecki schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Für Unternehmenskunden gibt es auch hervorragende Lösungen von deutschen
> Anbietern!
Welche __vergleichbaren__ Angebote kennst du diesbezüglich?
Hallo Ecki,
bitte sende mir Deine Info über vergleichbare europäische Anbieter !
Liebe Grüße
Peter Tschandl
Kommentare: 171 | letzter Beitrag 20:42 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 77 | letzter Beitrag 20:57 Uhr
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr
Kommentare: 60 | letzter Beitrag 20:11 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.