1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Wirtschaft
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Große Cloud: Dropbox for Teams…

Für deutsche Unternehmen untauglich

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Für deutsche Unternehmen untauglich

    Autor ralf.wenzel 29.10.11 - 11:00

    Solange man die Daten nicht verschlüsseln kann (sicher kann man das auf dem Client, aber verschlüssle mal mit dem iPhone oder iPad eine Datei vor dem Hochladen bzw. entschlüssle sie nach dem Herunterladen), ist die Dropbox für deutsche Unternehmen (die nicht komplett hirnverbrannt sind) komplett Sperrgebiet.

    1. Das Speichern von personenbezogenen Daten außerhalb der EU ist mit wenigen Ausnahmen verboten, die USA gilt datenschutztechnisch als "unsicheres Drittland", Safe Harbor hin oder her, das ist ein Papiertiger.

    2. Solange dieselben Ermittlungsbehörden, die dank Patriot Act auf die Daten solcher Dienste zurückgreifen dürfen, auch Datenakquise für die US-Wirtschaft betreiben, ist das Datenspeichern bei solchen Diensten schwierig. Ich darf Projektdaten einiger Kunden gar nicht so speichern, weil ich mich aus o. g. Gründen des Verrats von Betriebsgeheimnissen schuldig machen würde - was zumindest gegen die NDA verstößt die ich unterschrieben habe.

  2. Re: Für deutsche Unternehmen untauglich

    Autor foo 29.10.11 - 13:07

    Dropbox nutzt Amazon um die Daten zu speichern.
    Für europäische Unternehmen wäre es wohl sinnvoll die europäischen Rechenzentren von Amazon zu verwenden.
    Für Geschäftskunden lässt sich das sicher auch vertraglich festlegen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.11 13:08 durch foo.

  3. Re: Für deutsche Unternehmen untauglich

    Autor ralf.wenzel 29.10.11 - 13:15

    foo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dropbox nutzt Amazon um die Daten zu speichern.
    > Für europäische Unternehmen wäre es wohl sinnvoll die europäischen
    > Rechenzentren von Amazon zu verwenden.
    > Für Geschäftskunden lässt sich das sicher auch vertraglich festlegen.

    Das bringt leider überhaupt nichts, solange der Patriot Act sich auch auf Rechenzentren außerhalb der USA bezieht, die von US-Unternehmen betrieben werden.

    Quelle: http://www.zdnet.com/blog/igeneration/microsoft-admits-patriot-act-can-access-eu-based-cloud-data/11225

  4. Re: Für deutsche Unternehmen untauglich

    Autor Ecki 29.10.11 - 14:09

    Für Unternehmenskunden gibt es auch hervorragende Lösungen von deutschen Anbietern!

  5. Re: Für deutsche Unternehmen untauglich

    Autor ralf.wenzel 29.10.11 - 14:18

    Ecki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Unternehmenskunden gibt es auch hervorragende Lösungen von deutschen
    > Anbietern!

    Welche __vergleichbaren__ Angebote kennst du diesbezüglich?

  6. Re: Für deutsche Unternehmen untauglich

    Autor Peter Tschandl 01.11.11 - 09:48

    Hallo Ecki,

    bitte sende mir Deine Info über vergleichbare europäische Anbieter !
    Liebe Grüße
    Peter Tschandl

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  4. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 171 | letzter Beitrag 20:42 Uhr

  2. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  3. Kommentare: 77 | letzter Beitrag 20:57 Uhr

  4. Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr

  5. Kommentare: 60 | letzter Beitrag 20:11 Uhr

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lollipop Chainsaw angespielt: Blond und brutal
Lollipop Chainsaw angespielt
Blond und brutal

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

  1. Spielepublisher in Not dtp Entertainment meldet Insolvenz an
  2. US-Umsätze im März 2012 Spielemarkt schrumpft weiter
  3. Starlight Inception Lucas-Arts-Veteran kämpft für das Weltraum-Action-Genre

Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert
Samsung XE300
Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

  1. Googles Aura Chromium OS mit klassischem Desktop

Bernd Schlömer: Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten
Bernd Schlömer
Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

  1. Hartmut Semken Berliner Piratenparteichef tritt zurück
  2. Schulschwänzen Piratenpartei gegen elektronisches Klassenbuch
  3. Piratenpartei NRW "Wir bringen einen Schuss Chili ins Parlament"

  1. Renesas: Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden
    Renesas
    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

    Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

  2. Blackberry: RIM plant Massenentlassungen
    Blackberry
    RIM plant Massenentlassungen

    RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

  3. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.


  1. 15:41

  2. 13:23

  3. 14:48

  4. 14:29

  5. 14:24

  6. 12:30

  7. 12:23

  8. 18:49