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Ich wünschte, die würden endlich das „Open“ aus dem Namen entfernen

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  1. Ich wünschte, die würden endlich das „Open“ aus dem Namen entfernen

    Autor ratti 09.09.10 - 16:13

    Jedesmal gucke ich wieder in den Artikel, und dann ist es gar keine Freie Software und das war´s. Wieso nennen die das „Open“?

    Nervt.

    Gruß, Jörg

  2. Re: Ich wünschte, die würden endlich das „Open“ aus dem Namen entfernen

    Autor vufhhgvg 09.09.10 - 16:25

    FOSS hat 4 buchstaben. Nur das o steht für open.

    Und wie wir bei open access QSC sehen durften, bedeutet open wohl nur, das die schnittstellen offemgelegt sind. Evtl beinhaltet es auch diskriminierungsfreiheit bezüglich der nutzung.
    Wikipedia weiss(t) wohl wesentlich wissensfördernd weiter.

  3. Re: Ich wünschte, die würden endlich das „Open“ aus dem Namen entfernen

    Autor mbox 09.09.10 - 16:44

    Was genau soll daran denn nicht "Open" sein? Der Sourcecode sowie Pakete für zig Linux Distros sind kostenlos und frei verfügbar.

    Die Software steht unter GPL bzw. CreativeCommons. Für Support und Dienstleistung wird Geld verlangt - was ist daran schlimm? Wenn du dich an einen IT Dienstleister wendest zahlst du auch Geld für den Service, unabhängig davon ob die eingesetzte Software kostenlos verfügbar oder frei ist.

  4. Re: Ich wünschte, die würden endlich das „Open“ aus dem Namen entfernen

    Autor 12345678 09.09.10 - 23:58

    ratti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedesmal gucke ich wieder in den Artikel, und dann ist es gar keine Freie
    > Software und das war´s. Wieso nennen die das „Open“?
    >
    > Nervt.
    >
    > Gruß, Jörg

    Open-Xchange Sourcecode ist zum groessten Teil GPL.
    http://www.opensource.org/licenses/gpl-license.php

    Lediglich die UI steht unter der CC Lizenz.

    Informieren, dann schmieren!

  5. Re: Ich wünschte, die würden endlich das „Open“ aus dem Namen entfernen

    Autor ratti 11.09.10 - 19:56

    So, Jungs, jetzt bitte selber mal lesen. Ich zitiere von deren eigener Website:

    > Die Open-Xchange Community Edition ist kostenlos und kann
    > für nicht-kommerzielle Zwecke genutzt werden

    Beachtet bitte das *nicht-kommerziell*

    So. Da ich zuhause keine Groupware brauche, sondern natürlich in der Firma, ist da nach meinem Verständnis gar nix „Open“ im Sinne von Freier Software. Ich darf es nicht einsetzen. Richtig?

    Jetzt darauf hinzuweisen, da stünde schliesslich „Open“ und nicht „OpenSource“ ist spitzfindig, wenn eine Software OpenIrgendwas heisst, dann erwartet man etwas anderes.

    Also, entweder habe ich die Lizenz falsch verstanden, dann bitte ich um Aufklärung. So, wie ich das verstehe, handelt es sich aus Firmensicht um Löhnware, der man in die Quelltexte gucken darf.

    Gruß,
    Jörg

    P.S.: Bitte keine Kommentare der Sorte „Wie sollen die das merken?“. Ich respektiere Lizenzen.

  6. Re: Ich wünschte, die würden endlich das „Open“ aus dem Namen entfernen

    Autor guckt golem 11.09.10 - 20:41

    "Die Elektro-Golf7-H4-SelfServiceTaxis in den Stadtteilen ist kostenlos für Harz4-Empfänger... . Die Golf7-SelfTaxis sind natürlich zu bezahlen."

    Du hast allerdings Recht, das man speziell in Deutschland Kostenlos erwartet.

    GegenBeispiele sind OpenVMS u.ä. die auch PayWare sind.
    Die ForenHaters bei "Open-Access" von QSC für alle Glasfaser-Anschlüsse von Gewerbegebäude wurden auch durch die Definition defaced. Das "open" war korrekt verwendet.
    Die anderen "open-..."-Beispiele habe ich vergessen.

    Bei IDEs oder Datenbanken nennt man die beschränkten, freien Versionen "Express ..." . Das ist bei Groupware natürlich kein so passender Namens-Zusatz.

    Bei Oracle im OSDN (kostenlose Mitgliedschaft glaube ich) konnte man die normalen Versionen vieler Dinge (auch die Datenbank) runterladen und entwickeln. Erst der Endkunde muss bezahlen. Seine Socken verwalten darf man natürlich mit der freien OSDN-Lizenz nicht und auch z.b. keine Benchmarks veröffentlichen. Sowas ist für Entwickler oder Firmen lizenztechnisch natürlich spannender als FreEditions für Arme Leute.

    Aus Firmensicht von Monopolisten die wahren Kapitalismus erst lernen müssen, ist das veröffentlichen von APIs natürlich schon ultra-krass super-mäßig "open".

    Du wirst die Pseudokapitalisten eher nicht konvertiert bekommen, so das man wohl damit leben muss. Auch weil in USA üblich ist, für Dienstleistungen zu bezahlen und nicht sozialistisch alles in den Rachen geworfen zu kriegen.

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