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Blood in the mobile

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  1. Blood in the mobile

    Autor kat13 27.04.12 - 15:20

    kam letztens erst auf arte, traurige Sache, helfen würde wohl nur wohlstandsverzicht auf dauer...und da ist wieder das problem das keiner anfangen kann; also machen wir weiter bis wir gegen die mauer fahren(bildlich übertragen)

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  2. Re: Blood in the mobile

    Autor miauwww 27.04.12 - 15:35

    kat13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kam letztens erst auf arte, traurige Sache, helfen würde wohl nur
    > wohlstandsverzicht auf dauer...und da ist wieder das problem das keiner
    > anfangen kann; also machen wir weiter bis wir gegen die mauer
    > fahren(bildlich übertragen)

    leider ist es wohl so: vor lauter klickibuntipadssmartsphonehype denken leute über die hintergründe nicht nach. und wenn man was sagt dagegen, wird man schnell zum buhmann abgestempelt. dabei ist es nur eine frage, wann mehr leute gegen solche zustände aufbegehren. bis dahin musst du aber nicht: kannst also für dich anfangen.

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  3. Re: Blood in the mobile

    Autor Pldoom 27.04.12 - 15:40

    Wenn wir auf die Produkte die durch diese Ausbeutung entstehen gänzlich verzichten bewirkt das nur dass diese Menschen dort gar keine Arbeit mehr haben. Damit ist keinem geholfen. Im Übrigen denke ich auch dass der Käufer eines 500-900 ¤ Teuren Smartphones sich kein schlechtes Gewissen einreden lassen muss dass er dadurch Ausbeutung fördere. Es gibt sicher Produkte die deutlich zu billig verkauft werden, beispielsweise in der Landwirtschaft, aber alles in allem sind es die überzogenen Gewinnspannen die die Industrie gerne hätte. Es würde einfach kein Kunde soviel bezahlen, dass sowohl Apple als auch die Leute um dies im Artikel geht davon reich werden würden. Man könnte das Iphone zum halben Preis verkaufen UND den Menschen das doppelte Zahlen und es würde dennoch eine schwarze Zahl am Ende stehen. Es macht ja Sinn ein Problembewusstsein zu schaffen, aber man muss auch die wahren Täter verurteilen.

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  4. Re: Blood in the mobile

    Autor theWhip 27.04.12 - 15:48

    Es liegt aber nicht nur an uns konsumenten sogar an der Gier der Konzerne, Magen Maximierung.... man kann ja schlecht nicht mehr kaufen. Und keiner kauft ein mobile für 1500-2500¤ anstatt 500,-¤ . Ich habe auch kein Patent auf eine Lösung, schwieriges Thema

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  5. Re: Blood in the mobile

    Autor HideAndSeek 27.04.12 - 15:51

    Naja,

    who cares?

    Habe doch keine moralische Verpflichtung diesen Menschen gegenüber?

    Wenn wegen ein paar Hippies die Preise steigen, dann wirkt sich das aber auf mich aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.04.12 15:52 durch HideAndSeek.

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  6. Re: Blood in the mobile

    Autor tomtomme 27.04.12 - 15:53

    Ist doch quatsch, dass wohlstandsverzicht die einzige möglichkeit ist.
    Sobald es eine alternative gibt, die das Gewissen erleichtert, greift ein Teil der Leute, der es sich leisten kann auch zu. Das sieht man doch bei den Bio/Fairtrade/FSC/BlauerEngel/Strahlungsarm(TCO)-Siegeln etc.
    Es wird also höchste Zeit auch eine entsprechende Kennzeichnung auch für Elektrogeräte einzuführen. Gepaart mit der entsprechenden Marketing- und Aufklärungskampagne werden dann viele da aufspringen, was auf Lange sicht auch den Minenarbeitern am Ende der Wirtschaftskette hilft.
    Klar dauert das, ist nicht wasserdicht, etc. Aber es deswegen sein zu lassen ist noch sinnfreier.
    Und auch der Verzicht auf solche Produkte ist sinnvoll. Denn so würde es sich für weniger Menschen lohnen in solchen Minen zu arbeiten, und die damit verbundene Kriminalität würde entsprechend abnehmen. Insgesamt wären mehr Leute gezwungen sich andere Arbeit zu suchen, genauso wie sie jetzt "gezwungen" sind in Minen zu arbeiten, weil es eben am lukrativsten ist.

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  7. Re: Blood in the mobile

    Autor golam 27.04.12 - 16:00

    wie haben die das denn gedreht ???
    welche technik haben die genutzt um dies zu dokumentieren ?

    kreidemalerei ?

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  8. Re: Blood in the mobile

    Autor tomtomme 27.04.12 - 16:05

    HideAndSeek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja,
    >
    > who cares?
    >
    > Habe doch keine moralische Verpflichtung diesen Menschen gegenüber?
    >
    > Wenn wegen ein paar Hippies die Preise steigen, dann wirkt sich das aber
    > auf mich aus.

    Ironisch gemeint?
    Wenn nicht, dann übernimmst Du wahrscheinlich für nichts und niemand die Verantwortung....is ja ein bequemes leben.
    Aber wenn Du auf einmal jemanden kennen lernst, der einen betroffenen kennt... oder Du krank wirst, weil Du zuviel Schwermetalle und andere in Minen gebräuchliche Gifte über Fisch und Co verspeist hast....
    oder Dein Kind davon eine Behinderung davonträgt (Schwermetalle sind erbschädigend)....
    oder im Urlaub von sonem bewaffneten Minen-Bewachtrupp entführt wirst...
    oder wenn "die" irgendwann wegen der Ausbeuterei hier zurückschlagen und sich in einem Bus bei Dir um die Ecke aufgrund ihrer Verzweiflung in die Luft sprengen....
    dann beschwerst Du Dich auf einmal und wunderst Dich....
    das mögen jetzt alles Beispiele sein, die Du für Dich leicht abwehren kannst, aber es dürfte nicht schwierig sein diese Beispielliste solange fortzuführen bis auch Du Dich unwohl fühlst... merkste mal was?

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  9. Re: Blood in the mobile

    Autor miauwww 27.04.12 - 16:47

    golam schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie haben die das denn gedreht ???
    > welche technik haben die genutzt um dies zu dokumentieren ?
    >
    > kreidemalerei ?

    immerhin nutzen die die "morderne technik" zumindest, um sowas öffentlich zu machen.

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  10. Re: Blood in the mobile

    Autor miauwww 27.04.12 - 16:49

    HideAndSeek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja,
    >
    > who cares?
    >
    > Habe doch keine moralische Verpflichtung diesen Menschen gegenüber?
    >
    > Wenn wegen ein paar Hippies die Preise steigen, dann wirkt sich das aber
    > auf mich aus.

    "keine moralische Verpflichtung diesen Menschen gegenüber" - das haben wir auch schon von allerlei diktatoren gehört.

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  11. Re: Blood in the mobile

    Autor elitezocker 27.04.12 - 16:51

    Wohlstandsverzicht, wenn ich das schon lese. :-(
    Wenn wir alle das tun würden was Du vorschlägst, werden die letzten Arbeiter dort auch noch arbeitslos! Du beraubst sie ihrer Lebensgrundlage!

    Die Lösung für das Problem:
    Unterstütze einfach jene im Kampf gegen Ausbeutung und gut is. Dann bekommen die mehr Lohn und wir zahlen mehr für unsere Produkte. Fertig!

    --==::[Hier sind die Gamer]::==-- シ

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  12. Re: Blood in the mobile

    Autor root86org 27.04.12 - 21:31

    Leben für alle funktioniert leider nicht !

    Mehr gibts da nicht zu sagen !

    Ausser: gäbe es in solchen Ländern nur ein Bruchteil der dort lebenden Bevölkerung, würden sie mit Sicherheit nicht so und für so wenig schuften ! Sie hätten es einfach nicht nötig !

    10% der Weltbevölkerung verbrauchen nun mal 60% der Resourcen, wer verzichtet denn schon freiwillig ? Natürlich die, die Innovativ und Produktiv sind ... logo !!! :-)

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  13. Re: Blood in the mobile

    Autor Workoft 28.04.12 - 06:59

    Es ist doch bloedsinn, dass die erste Welt auf Wohlstand verzichten muss um der dritten Welt ein besseres Leben zu ermoeglichen. Der Grossteil des menschlichen Potenzials verpufft in Kriegen, Unterdrueckung, verkorksten Bildungssystemen, sinnlosen Jobs und Machtbestreben. Kooperation statt Konkurrenz koennte theoretisch jedem Menschen auf dem Planeten ein Leben in Wohlstand ermoeglichen, nur erfordert das einen Umsturz der Verhaeltnisse, wodurch die aktuell Maechtigen Kontrolle verlieren wuerden, der Normalbuerger hat davor Angst und die meisten sind sich dessen gar nicht bewusst.

    Wir koennen alle in Verhaeltnissen leben, von denen auch wir in der Reichen Welt nur traeumen koennen, leider verbringt jeder dem Grossteil seiner Zeit damit, so viel wie moeglich fuer sich zu behalten. Und in so einer Welt ist es schwer, etwas anderes zu leben.

    Ich glaube nicht, dass ein Kaufstopp auf lange Sicht den Menschen dort ein schlechteres Lebrn bescheren wuerde. Die anbhaengigkeitsverhaeltnisse, Bodenverschmutzung etc. sind doch erst entstanden, weil sich wegen des Bedarfs Firmen angesiedelt haben, wodurch diese verhaeltnisse erst enstanden sind. Geld zu verdienen bedeutet nicht, dass man auch genug zu essen hat! Etwas Ackerland und die Kenntnisse dazu sind auch keine Garantie, aber wesentlich verlaesslicher als ein gefaehrlicher, unterbezahlter Job, den man leicht wieder verlieren kann.

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