auf Öffnung der Vorratskammer, oder wie?
Man mag von Apple halten was man will, aber der Typ hat doch 'nen Schaden...
Hedgefonds sind doch der Hauptgrund dafür, dass so vieles in der Welt schief läuft. Wenn alle nur an sich denken, muss man sich dann aber auch nicht wundern, wenn alles irgendwann zusammenbricht.
Achtung, der letzte Absatz enthält Spuren von Subjektivität !!!!
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azeu schrieb:
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> auf Öffnung der Vorratskammer, oder wie?
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> Man mag von Apple halten was man will, aber der Typ hat doch 'nen
> Schaden...
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> Hedgefonds sind doch der Hauptgrund dafür, dass so vieles in der Welt
> schief läuft. Wenn alle nur an sich denken, muss man sich dann aber auch
> nicht wundern, wenn alles irgendwann zusammenbricht.
>
> Achtung, der letzte Absatz enthält Spuren von Subjektivität !!!!
In anderen Fällen sind Hedgefonds das Böse, hier hat er aber völlig recht.
Aktien müssen ihren Wert möglichst erhalten, und die Firmen auch dafür sorgen notfalls.
Und ohne Dividende sind Apple-Aktien eine reine Blase und nichts weiter, per Definition. Denn ohne Dividende errechnet sich der Wert einer Aktie direkt durch die prozentuale Wertsteigerung eines Unternehmens. Und bei Apple kann man einfach nicht darauf hoffen, dass sich das Unternehmen im Wert all zu sehr noch steigert, einfach weil kein Raum nach oben ist.
Entweder man gibt den Aktionären jetzt ihre Dividende und stabilisiert damit den Kurs, oder man lässt alle Aktionäre auflaufen, von Hedgefond-Managern bis hin zu kleinen Privatkunden.
Rate mal welche Variante Apple bisher fährt.
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Selber schuld einfach!
Ist ja nicht so, als ob ihm das nicht bekannt war vorher dass Apple eben keine Dividende zahlt! (Außer er ist ein absolut unqualifizierter Versager in seinem Beruf! Aber dann auch selber schuld!)
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Also so sehr ich Apple bisher nicht leiden konnte (kann man gerne in vielen meiner Kommentare nachlesen), aber das finde ich mal zur Abwechslung doch mal richtig gut von Apple!!!
Ist doch nicht die Schuld von Apple, wenn so viele Leute ein Stück Papier kaufen. Mal ganz davon abgesehen, das so eine Finanzreserve für Apple auf LANGE Sicht deutlich besser ist (weniger Geld für Zinsen bei Krediten notwendig). Aber das will ja weder der kleine noch der "große" Anleger sehen, den interessiert nur der Kurs von morgen, das er dann zwar übermorgen noch mehr heulen muss, ist ihm heute egal.
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Das Problem ist, Apple ist ein Aktienunternehmen. Und damit geht nicht nur die Pflicht zur Ausgabe von Aktien einher, sondern eben auch noch ein paar andere "Kleinigkeiten". Dummerweise kann man sogar die Hoheit über seinen eigenen Betrieb verlieren, wenn man zuviele Firmenanteile an Aktionäre vergibt.
Apple wäre eigentlich gut beraten, wenn sie anfangen würden, ihre Aktien zurückzukaufen. Ich schätze jedoch, damit warten sie noch, bis der Kurs ein wenig eingebrochen ist.
Den Hedgefonds ist es völlig egal, ob es einer Firma gut geht. Die zertören auch grundsolde Betriebe bis auf die Grundmauern, wenn ihnen das mehr Gewinn bringt, als den Betrieb (mit tausenden von Angestellten) weiterlaufen zu lassen. Würden solche Aktionäre einen Gewinn in der Vernichtung Apples wittern, wäre der Laden morgen wohl im Arsch.
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Nekornata schrieb:
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> Ist doch nicht die Schuld von Apple, wenn so viele Leute ein Stück Papier
> kaufen.
Nö. Aber das Geld, was sie durch die Aktienverkäufe einnehmen, das behalten sie aber trotzdem gerne, nicht wahr?
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Hab ich mir auch gerade überlegt ob es nicht Sinn macht für Apple zu warten bis sie 200mrd haben und der kurs unter 200 liegt und dann sukzessive in die Privatisierung ankaufen. Aufjedenfall verstehe ich die Firmenleitung mit dem Ansatz keine Dividende auszugeben und das Apple die wertvollste Firma der Welt ist durch die Marktkapitalisierung das kann auf dauer nicht gehalten werden, bevor hier eine Blase entsteht durch Dividenden die den Aktienwert aufblähen
Ist es besser so auf einen vernünftigen Wert zu kommen.
PS: Ich bin kein BWLer oder VWLer also nicht Böse werden wenn meine Logik nicht mit der Realität übereinstimmt :)
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Dann stellt sich mir die Frage, warum ausgerechnet ein Hedgefond'er darauf hinweisen muss. Ist das den (normalen) Aktionären oder anderen Wirtschaftsfachmännern oder den leitenten Personen bei Apple nicht bewusst?
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Die Aktionäre hoffen doch langfristig auf einen Anstieg der Apple Aktien, Apples Führungsriege könnte sowohl froh sein das der Wert der Aktie sinkt um selber Anteile im Tal zu kaufen als auch froh sein wenn der Wert steigt und dadurch die Firma mehr Wert ist ( wobei ich hier nicht verstehe warum das so toll ist, es werden ja nicht mehr Aktien ausgegeben also kommt dadurch auch kein Geld rein ). Der Hedgefondtyp hat auf das steigen der Apple Aktie Geld angelegt ( Kaufoption ) und ist nur daran interessiert das der Aktienwert steigt bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. D.h. er hat vor einer gewissen Zeit gesagt, ich möchte die Option haben am 1 März Apple Aktien für den damaligen Wert ( Angenommen 500¤ ) zu kaufen. Dafür bezahlt er dann einen gewissen Preis. Wenn der Aktienwert nun am 1 März unter 500 Euro liegt wie z.b. Momentan bei circa 470¤ dann kann er sich entscheiden ob er am 1 März für 500 pro Aktie die Option nimmt oder den momentanen Wert der mit 470 ¤ günstiger ist als die Option. Ergo hätte er hier die Kosten für die Option in den Sand gesetzt. Wenn nun aber die Aktie im Wert steigen würde und am 01 März bei 600¤ läge, dann kann Herr Einhorn die zuvor geregelte Menge an Aktien durch die Option für 500¤ kaufen und hat dann abhängig von den Kosten für eine Option guten Gewinn gemacht.
Wenn jetzt also durch Dividenden Ausschüttung der Aktienwert kurzfristig steigt, Herr Einhorn die Option einlöst und die gekauften Aktien im selben Atemzug wieder veräußert, hat er pro Aktie 100¤ Gewinn - Optionskosten. Im ist dann auch egal das die kurzfristige Steigung der Aktie eine mittel bis langfristige Absenkung des Aktienwertes zur Folge hat. Daher rührt der destruktive Charakter dieser Optionen, da Herr Einhorn wie ein Parasit seinen Wirt ausnutzt und ihn notfalls verrecken lässt - denn es gibt noch genügend andere Wirte.
Ich hoffe das ist soweit Fehlerfrei erklärt.
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Nephtys schrieb:
> In anderen Fällen sind Hedgefonds das Böse, hier hat er aber völlig recht.
> Aktien müssen ihren Wert möglichst erhalten, und die Firmen auch dafür
> sorgen notfalls.
Doch, Hedgefonds sind böse. Sie erschaffen nichts. Ihre Wertschöpfung besteht auf Spekulation über Zeit. Das hat nichts mit Unternehmertum zu tun. Sie sollten die unternehmerischen Risiken tragen. Ihr Stimmrecht haben sie schon in der Hauptversammlung. Das der Fond jetzt klagt ist eine Frechheit. Eine finanzpolitische von außen eingebrachte Entscheidung steht über den Entscheidungen der Unternhemensführung? Wo kämen wir denn da hin??? Da könnte man die Apple Geschäftsführung doch ganz auflösen und die Unternehmensleitung gleich dem Hedgefond überschreiben. Unbegreiflich soetwas.
> Und ohne Dividende sind Apple-Aktien eine reine Blase und nichts weiter,
> per Definition. Denn ohne Dividende errechnet sich der Wert einer Aktie
> direkt durch die prozentuale Wertsteigerung eines Unternehmens. Und bei
> Apple kann man einfach nicht darauf hoffen, dass sich das Unternehmen im
> Wert all zu sehr noch steigert, einfach weil kein Raum nach oben ist.
> Entweder man gibt den Aktionären jetzt ihre Dividende und stabilisiert
> damit den Kurs, oder man lässt alle Aktionäre auflaufen, von
> Hedgefond-Managern bis hin zu kleinen Privatkunden.
> Rate mal welche Variante Apple bisher fährt.
Ja, jeder der Apple Aktien besitzt ist per se schlecht dran. Was zum Geier rechtfertigt eine solch hohe Marktkapitalisierung? Es gibt auch andere Hersteller von Handys, Tabletts, MP3 Playern, Laptops und Rechnern, die qualitativ hochwertige Geräte am Markt haben und die nicht so hoch bewertet sind. Apple ist bereits eine einzige Blase! Der Hedge Fond sollte der erste sein, der die Aktien abstößt und so derjenige sein, der die Blase zu platzen bringt und nimmt so die geringsten Verluste hin.
Hat jemand "Margin call" gesehen? :D
Apple ist ein gutes Beispiel dafür, dass Wachstum nicht unendlich voranschreiten kann und dass von "anmaßenden Dilettanten" (http://www.jungewelt.de/2013/01-19/006.php) Potentiale erfunden werden. Die Anleger rennen wie die Lemminge hinterher. Was soll Apple denn noch erfinden? Es wird es auch früher oder später knallen. War alles schon da. Aber der Mensch lernt nicht. Aktienkurse sind unvorhersehbar geworden.
Spekulation gehört für mich streng überwacht und reglementiert und hoch besteuert. Dividende dagegen nicht. Aber die Entscheidung der Dividendenhöhe obliegt immer noch der Unternehmensführung.
Was früher gut gedacht war, nämlich Unternehmen Kapital zu bringen ist durch die Spekulation und den sogenannten "freien Markt" zu reinem Glücksspiel ausgewachsen.
Komisch, dass echtes Glücksspiel so stark reglementiert und besteuert ist und Börsenhandel nicht... Erschließt sich mir auch nicht.
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>Spekulation gehört für mich streng überwacht und reglementiert und hoch besteuert. >Dividende dagegen nicht. Aber die Entscheidung der Dividendenhöhe obliegt immer >noch der Unternehmensführung.
>Was früher gut gedacht war, nämlich Unternehmen Kapital zu bringen ist durch die >Spekulation und den sogenannten "freien Markt" zu reinem Glücksspiel ausgewachsen.
++1
Es ist ein großer Unterschied ob man Geld anlegt um an dem Gewinn des Unternehmens beteiligt zu sein oder ob man Geld anlegt um an dem Untergang eines Unternehmens Geld zu verdienen.
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daher braucht man sich jetzt nicht zu wundern. wer mit dem teufel einen pakt eingeht...
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> aber das heuschreckengeld hat apple gern genommen
Na klar!
Der ursprüngliche Sinn der Börse war es ja auch Unternehmen unter die Arme zu greifen, *weil* man an sie glaubte! Natürlich wollte man damit Gewinn machen, aber heutzutage ist den Bankern doch alles Recht.
Wenn sie dran verdienen, dass ein Unternehmen das kurz davor steht Krebs oder AIDS vollständig zu heilen bankrott geht, dann werden sie vor diesem Schritt nicht zurückschrecken.
DAS ist das kranke an diesem Kapitalismus! Er ist völlig außer Kontrolle geraten. Alles was noch zählt ist Geld, welches mittlerweile so weit über allem Leben steht, dass das was ich unter "Menschlichkeit" verstehen will, nicht mehr im Ansatz einen Platz findet.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.13 11:47 durch Der Selberdenker.
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> Der ursprüngliche Sinn der Börse war es ja auch Unternehmen unter die Arme
> zu greifen, *weil* man an sie glaubte! Natürlich wollte man damit Gewinn
> machen, aber heutzutage ist den Bankern doch alles Recht.
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> Wenn sie dran verdienen, dass ein Unternehmen das kurz davor steht Krebs
> oder AIDS vollständig zu heilen bankrott geht, dann werden sie vor diesem
> Schritt nicht zurückschrecken.
>
> DAS ist das kranke an diesem Kapitalismus! Er ist völlig außer Kontrolle
> geraten. Alles was noch zählt ist Geld, welches mittlerweile so weit über
> allem Leben steht, dass das was ich unter "Menschlichkeit" verstehen will,
> nicht mehr im Ansatz einen Platz findet.
Ja, und ich sehe Apple in der selben Liga. Wer 130 Mrd. in der Kasse hat, hat auch seine Tricks, die zu schützen. Sieht man ja auch bei den Steuerschleusmodellen, und bei den Zuständen bei den Zulieferern, wie es so zugeht.
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Würdest du denn freiwillig dein Geld wieder hergeben? Ich denke eher nicht ;)
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hergeben wohl nicht, aber ausgeben (sprich: investieren) wohl eher, besonders als globales Unternehmen.
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