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Unverständnis in Bezug auf die Klage

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  1. Unverständnis in Bezug auf die Klage

    Autor: Xrystal 08.02.13 - 06:55

    Man kann von Apple halten was man will, aber von einem Konzern zu lesen, der ausreichende Rücklagen für Notfälle hat, ist für mich weniger mit einem "Trauma" als vielmehr mit Vernunft gleichzusetzen. Daran sollten sich andere ein Beispiel nehmen. Natürlich macht Geld, was herumliegt, keinen Gewinn, aber dafür steht man auch nicht plötzlich ohne Geld da, wenn mal was schiefgeht und kann sich aus eigener Kraft helfen. Und nun möchte man ein Unternehmen zwingen seine Sicherheiten aufzugeben und bei höherem Risiko zu agieren - nicht, dass ich es von einem Aktionär nicht anders erwartet hätte, aber das was Einhorn da macht ist hundertprozentig eigennützig und destruktiv.

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  2. Re: Unverständnis in Bezug auf die Klage

    Autor: Sharra 08.02.13 - 07:10

    Natürlich ist der Kerle eigennützig und destruktiv. Das impliziert doch schon der Begriff Hegdefond. Diese Leute zertören dir eine grundsolide Firma, mit Wachstum, Gewinnen und allem drum und dran, wenn sie morgen durch deren Vernichtung 10 Cent mehr Gewinn machen können. Solche Finanzkonstrukte gehören weltweit verboten, und unter Strafe gestellt. Denn diese Leute sind es, die jährlich hunderttausende von Arbeitsplätzen, sowie gesunde Firmen einfach mit einem Fingerschnippen vernichten.

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  3. Re: Unverständnis in Bezug auf die Klage

    Autor: KTVStudio 08.02.13 - 07:15

    +1
    Amerikanischer Kapitalismus ist schlichtweg asozial, er sollte soweit kastriert werden das er dem Menschen wieder dient und ihn nicht durch psychischen Druck und/oder unterbezahlung mit ständiger Angst den Job zu verlieren kaputt macht.

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  4. Re: Unverständnis in Bezug auf die Klage

    Autor: cr4cks 08.02.13 - 07:35

    KTVStudio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > +1
    > Amerikanischer Kapitalismus ist schlichtweg asozial, er sollte soweit
    > kastriert werden das er dem Menschen wieder dient und ihn nicht durch
    > psychischen Druck und/oder unterbezahlung mit ständiger Angst den Job zu
    > verlieren kaputt macht.

    Amerikanischer? Auch wenn ich keine rote Socke bin, hab ich es mittlerweile Leid von Kapitalismus abhängig zu sein. Ich werde es wahrscheinlich nicht mehr erleben, aber ich bin überzeugt das es eine schlaue Person in der Zukunft geben wird, die eine Wirtschaftspolitik entwickelt, die dem Kapitalismus den gar aus macht bevor der Kapitalismus die Menschheit zerstört.

    -------
    Ich bin der, den sie Anders nennen.

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  5. Re: Unverständnis in Bezug auf die Klage

    Autor: KTVStudio 08.02.13 - 07:52

    Der amerikanische Kapitalismus ist meiner Meinung nach am Menschenfeindlichsten. Und ich hoffe auch das es da sozialere Alternativen gibt entweder durch enorme soziale Beschränkungen oder einer kompletten anderen Art. Und das bitte ohne Honecker und Konsorten. Die IT evolution hat neben vielem Guten dem Kapitalismus eine höhere Taktrate gegeben Entscheidungen die früher noch Tage dauerten kommen heutzutage in Sekundentakt dafür ist der Mensch nicht ausgelegt und der enorme Anstieg an Psychosomatischen Krankheiten vorallem bei Frauen in den letzten 15 Jahrem zeigt die Auswirkung von diesem System. Zumal der Kapitalismus dafür sorgt das das obere Prozent 90% der Kohle bunkert und die unteren 30% an der Armutsgrenze leben bzw in Amerika z.T. in den Hochwasserkanälen unter den Städten wohnen. Versteht mich nicht falsch ich bin kein Kommunist oder ähnliches. Meiner Meinung nach hat der Staat dem Volk zu dienen und nicht andersherum und Menschen die mehr als ein gewisses Vermögen haben müssen einfach mehr zum sozialstaat beitragen als die Armen.

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  6. Re: Unverständnis in Bezug auf die Klage

    Autor: cr4cks 08.02.13 - 07:55

    KTVStudio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der amerikanische Kapitalismus ist meiner Meinung nach am
    > Menschenfeindlichsten. Und ich hoffe auch das es da sozialere Alternativen
    > gibt entweder durch enorme soziale Beschränkungen oder einer kompletten
    > anderen Art. Und das bitte ohne Honecker und Konsorten. Die IT evolution
    > hat neben vielem Guten dem Kapitalismus eine höhere Taktrate gegeben
    > Entscheidungen die früher noch Tage dauerten kommen heutzutage in
    > Sekundentakt dafür ist der Mensch nicht ausgelegt und der enorme Anstieg an
    > Psychosomatischen Krankheiten vorallem bei Frauen in den letzten 15 Jahrem
    > zeigt die Auswirkung von diesem System. Zumal der Kapitalismus dafür sorgt
    > das das obere Prozent 90% der Kohle bunkert und die unteren 30% an der
    > Armutsgrenze leben bzw in Amerika z.T. in den Hochwasserkanälen unter den
    > Städten wohnen. Versteht mich nicht falsch ich bin kein Kommunist oder
    > ähnliches. Meiner Meinung nach hat der Staat dem Volk zu dienen und nicht
    > andersherum und Menschen die mehr als ein gewisses Vermögen haben müssen
    > einfach mehr zum sozialstaat beitragen als die Armen.


    Wo kann ich das unterschreiben? +1

    -------
    Ich bin der, den sie Anders nennen.

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  7. nichts verstanden

    Autor: ubuntu_user 08.02.13 - 08:10

    cr4cks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Amerikanischer? Auch wenn ich keine rote Socke bin, hab ich es mittlerweile
    > Leid von Kapitalismus abhängig zu sein. Ich werde es wahrscheinlich nicht
    > mehr erleben, aber ich bin überzeugt das es eine schlaue Person in der
    > Zukunft geben wird, die eine Wirtschaftspolitik entwickelt, die dem
    > Kapitalismus den gar aus macht bevor der Kapitalismus die Menschheit
    > zerstört.

    wir brauchen nicht weniger, sondern mehr kapitalismus. das heißt dann aber auch, dass der staat keine banken retten DARF.
    genauso soll das kapital dem unternehmen dienen und nicht umgekehrt. auch monopole sind absolut vorgesehen. nur gehören die in staatshand. liberalisierung von naütrlichen monopolen (wasser, telefon, straßen) ist absolut kein kapitalismus.

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  8. Re: nichts verstanden

    Autor: KTVStudio 08.02.13 - 08:19

    Ich finde auch das die Privatisierung der großen Staatlichen Firmen unter Kohl ein sehr schlechter Schritt waren und das die Telekom wesentlich besser in Staatshand aufgehoben wäre. Auch das die Bedingungslose Rettung der Banken eine soziale Katastrophe und vorallem ein Bruch mit dem was vorher vereinbart war, ist sehe ich so nur versteh ich nicht weshalb man mehr Kapitalismus haben sollte, haben die Amerikaner nicht 'mehr' Kapitalismus als wir oder verwechsel ich einfach die sozialen Gesetzgebungen mit 'mehr' oder 'weniger' Kapitalismus?

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  9. Re: nichts verstanden

    Autor: DY 08.02.13 - 08:39

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cr4cks schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Amerikanischer? Auch wenn ich keine rote Socke bin, hab ich es
    > mittlerweile
    > > Leid von Kapitalismus abhängig zu sein. Ich werde es wahrscheinlich
    > nicht
    > > mehr erleben, aber ich bin überzeugt das es eine schlaue Person in der
    > > Zukunft geben wird, die eine Wirtschaftspolitik entwickelt, die dem
    > > Kapitalismus den gar aus macht bevor der Kapitalismus die Menschheit
    > > zerstört.
    >
    > wir brauchen nicht weniger, sondern mehr kapitalismus. das heißt dann aber
    > auch, dass der staat keine banken retten DARF.
    > genauso soll das kapital dem unternehmen dienen und nicht umgekehrt. auch
    > monopole sind absolut vorgesehen. nur gehören die in staatshand.
    > liberalisierung von naütrlichen monopolen (wasser, telefon, straßen) ist
    > absolut kein kapitalismus.

    Das genau ist der Punkt.
    Wir haben heute einen Stamokap (->Wikipedia) und das ist eine Art Sozialismusvorstufe in denen die Hochfinanz und Großkonzerne den Takt vorgeben.
    Das alles mündet dann in der massiven Umverteilung, die vor Jahren als Finanzkrise getarnt, dem Bürger übergestülpt wurde.

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  10. wieder nichts verstanden

    Autor: ubuntu_user 08.02.13 - 09:08

    KTVStudio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde auch das die Privatisierung der großen Staatlichen Firmen unter
    > Kohl ein sehr schlechter Schritt waren und das die Telekom wesentlich
    > besser in Staatshand aufgehoben wäre. Auch das die Bedingungslose Rettung
    > der Banken eine soziale Katastrophe und vorallem ein Bruch mit dem was
    > vorher vereinbart war, ist sehe ich so nur versteh ich nicht weshalb man
    > mehr Kapitalismus haben sollte, haben die Amerikaner nicht 'mehr'
    > Kapitalismus als wir oder verwechsel ich einfach die sozialen
    > Gesetzgebungen mit 'mehr' oder 'weniger' Kapitalismus?

    die telekom hat ein natürliches monopol. und so etwas gehört in staatshand. das ist explit vorgesehen beim kapitalismus. die bankenrettung ist auch kein kapitalismus, da jeder selbst verantwortlich sein soll.
    mehr kapitalismus = natürliche monopole in staatshand, keine rettung für banken, schlecker, opel, usw.

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  11. Re: wieder nichts verstanden

    Autor: KTVStudio 08.02.13 - 10:04

    das Klingt auch nach dem was ich im Kopf hatte, also ist Kapitalismus der falsche Begriff den ich hier Anklage. Nur ist dann ja trotzdem die Schärfe vorhanden die durch den Druck möglichst viel Gewinn und wenig Ausgaben zu haben, die Gehälter verringert und Arbeitsbedingungen verschlechtern lässt. Die 'Ausbeutung' die das unregelmentierte System mit sich bringt die ist nicht haltbar.

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