Mal ungeachtet der übrigen Aussagen im Bericht:
Was genau soll ein Leser bitte mit einer Aussage "bekommen 193,- EUR dafür" anfangen?
1. Die Leute werden nicht in EUR bezahlt
2. Der umgerechnete Wert von 193 EUR kann vom Leser nicht beurteilt werden. In Afrika kann ich mit 193,- EUR ein ganzes Dorf für einen Monat mit Lebensmitteln versorgen, in München reicht es gerade mal für einen Besuch in der Luxus-Disco.
Also, liebe Redakteure von Golem: Wenn ihr es ansatzweise beurteilen können, ob umgerechnet 193,- EUR ein Durchschnittsgehalt in China/Taiwan sind, oder ob es deutlich darüber oder darunter liegt, dann schreibt das bitte! Falls nicht, dann lasst solche Sätze doch bitte einfach weg.
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Vulli schrieb:
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> Mal ungeachtet der übrigen Aussagen im Bericht:
>
> Was genau soll ein Leser bitte mit einer Aussage "bekommen 193,- EUR dafür"
> anfangen?
>
> 1. Die Leute werden nicht in EUR bezahlt
Die werden in Yuan bezahlt, steht auch so in Artikel:
"Sie begannen die Arbeit am Donnerstag in der vergangenen Woche für einen Monatslohn von 1.550 Yuan (193 Euro). Mehrere hundert Yuan wurden ihnen monatlich für Essen und Unterbringung abgezogen."
> 2. Der umgerechnete Wert von 193 EUR kann vom Leser nicht beurteilt werden.
> In Afrika kann ich mit 193,- EUR ein ganzes Dorf für einen Monat mit
> Lebensmitteln versorgen, in München reicht es gerade mal für einen Besuch
> in der Luxus-Disco.
"In China gibt es aber auch eine unsagbare Differenz zwischen Stadt und Land, reichen und armen Regionen sowie führenden oder nicht führenden Positionen. Wer beispielsweise bei einer Bank in Shanghai angestellt ist, kann mit einem durchschnittlichen Gehalt von 357.500 Yuan (41.800 Euro) rechnen – was zehn Mal mehr ist als das, was ein Bankangestellter in Kleinstädten in der Provinz verdient. Der Bericht zeigte auch auf, dass Familien auf dem Land im Schnitt 5919 Yuan (692 Euro) verdienten, während Familien in den Städten 19.109 Yuan (2234 Euro) kassierten."
(Quelle: China Daily)
http://german.china.org.cn/china/2011-12/03/content_24066559.htm
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zendar schrieb:
> "In China gibt es aber auch eine unsagbare Differenz zwischen Stadt und
> Land, reichen und armen Regionen sowie führenden oder nicht führenden
> Positionen. Wer beispielsweise bei einer Bank in Shanghai angestellt ist,
> kann mit einem durchschnittlichen Gehalt von 357.500 Yuan (41.800 Euro)
> rechnen – was zehn Mal mehr ist als das, was ein Bankangestellter in
> Kleinstädten in der Provinz verdient. Der Bericht zeigte auch auf, dass
> Familien auf dem Land im Schnitt 5919 Yuan (692 Euro) verdienten, während
> Familien in den Städten 19.109 Yuan (2234 Euro) kassierten."
>
> (Quelle: China Daily)
> german.china.org.cn
Diese Durchschnittsgehälter sind von den ganzen Millionären und Milliardären in China völlig verzehrt. Meine Frau ist Chinesin und ich habe einige Jahre in China gelebt (Shenzhen, Shanghai, Wuhan, Yichang) und kann aus Erfahrung sagen, dass ein Universitätsabsolvent in einer Großstadt ca. 2000-4500Y verdient, in ländlichen Regionen können es auch 800-1500Y sein. Alles natürlich je nach Branche und Universitätslevel.
Meine Frau hat an einer "Elite"-Universität Tourismus-Management studiert und dann in der Export-Branche gearbeitet (Shenzen, Stadt mit dem höchsten Brutto-Pro-Kopf Einkommen in China). Monatslohn war ca. 3500Y. Die Eltern meine Frau leben auf dem land und verdienen kaum 500Y im Monat.
Wo Familien auf dem Land 5919 Yuan verdienen sollen oder ein Angestellter in einer Bank 19.109 Yuan will ich sehen ... das sind ja utopische Beträge.
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Ich denke die Kritik hier bezieht sich eher darauf was will der Autor damit ausdrücken dass er nur eine Zahl in den Raum wirft. Ich fände es auch Sachlicher wenn ein Durchschnittsgehalt eines normalen Arbeiters gegenüber gestellt würde.
Auch im ersten Absatz wirkt das eher als ob der Autor den Eindruck erwecken will das sei unglaublich wenig. Nichts desto trotz finde ich dieses "Zwangspraktikum" schon ein krasses Stück. Aber man muss es wohl als Fortschritt werten dass die Leute in China dafür auch entlohnt werden.
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Ich finde es durchaus in Ordnung, dass man solche Summen mal nennt, damit manchen Leuten immer mal wieder vor Augen gehalten wird, wer wieviel an einem Produkt verdient. Vor allem an einem iPhone. Ob nun 193 ¤ in China viel oder wenig sind, ist bei der Gesamtsichtweise schlicht irrelevant. Das Erschreckende daran ist, dass im Produkt somit nur angenommen 1 ¤ Arbeitsleitung bei der Herstellung drinsteckt, aber es zu enormen Preisen im Westen verkauft wird. Um diese Relation mal aufzuzeigen, schadet vor allem einer IT-Seite absolut nicht und sollte mal ein wenig mehr zum Denken anregen.
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kitingChris schrieb:
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> Ich denke die Kritik hier bezieht sich eher darauf was will der Autor damit
> ausdrücken dass er nur eine Zahl in den Raum wirft. Ich fände es auch
> Sachlicher wenn ein Durchschnittsgehalt eines normalen Arbeiters gegenüber
> gestellt würde.
> Auch im ersten Absatz wirkt das eher als ob der Autor den Eindruck erwecken
> will das sei unglaublich wenig. Nichts desto trotz finde ich dieses
> "Zwangspraktikum" schon ein krasses Stück. Aber man muss es wohl als
> Fortschritt werten dass die Leute in China dafür auch entlohnt werden.
So sehe ich das auch. Ich denke mal, dass 193 Euronen in China viel Geld sind. Und zu der "Zwangsarbeit", ich glaub wer noch nie vom Staat zu etwas gezwungen wurde ist kein Chinese :D dort läuft es halt etwas anders als bei uns. Und da sich nur ein paar Studenten von insgesamt 10000 melden, könnte man annehmen, dass es die meisten nicht besonders stört da sie es auch gar nicht anders kennen.
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kelo schrieb:
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> So sehe ich das auch. Ich denke mal, dass 193 Euronen in China viel Geld
> sind.
Das ist auch in China nicht viel Geld. Es sei denn, du hältst die übliche Lebensweise in Groß-WGs für OK. Denn für eine eigene Wohnung reicht es selbst für viele Vollzeitarbeiter nicht. Wenn man die Inflation in China bedenkt muss einem klar sein, dass auf China erhebliche Probleme zukommen. Übrigens ein Grund, warum das halbfaschistische Regime derzeit die richtige Lösung ist, was aber Gutmenschen wie Merkel nicht begreifen. Würde man quasi die totale Freiheit einführen, hätten wir in China jetzt Korruption auf afrikanischem Niveau und Bürgerkrieg. Aber ich schweife ab.
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Genie schrieb:
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> Ich finde es durchaus in Ordnung, dass man solche Summen mal nennt, damit
> manchen Leuten immer mal wieder vor Augen gehalten wird, wer wieviel an
> einem Produkt verdient. Vor allem an einem iPhone. Ob nun 193 ¤ in China
> viel oder wenig sind, ist bei der Gesamtsichtweise schlicht irrelevant. Das
> Erschreckende daran ist, dass im Produkt somit nur angenommen 1 ¤
> Arbeitsleitung bei der Herstellung drinsteckt, aber es zu enormen Preisen
> im Westen verkauft wird. Um diese Relation mal aufzuzeigen, schadet vor
> allem einer IT-Seite absolut nicht und sollte mal ein wenig mehr zum Denken
> anregen.
Es verzehrt nur die Sichtweise der "westlichen" Leser, weil der Eindruck entsteht, als würde speziell Foxconn jetzt für Apple die Studenten ausbeuten und das zu einem Hungerlohn. Die Wahrheit sieht halt anders aus:
Diese "Zwangspraktika" - mal ungeachtet dessen ob man die gut oder schlecht findet (ich finde sie auch nich toll) - gehörten in China zum Ausbildungsprogramm. Da verlassen die Studenten i.d.R für 3-6 Monate ihre Schulen um irgendwo praktische Erfahrungen als "normaler Arbeiter" zu sammeln. Meine Frau hat damals in einem Hotel gearbeitet. Der Lohn ist, eben wenn man die wirklichen Durchschnittsgehälter kennt, durchaus sehr gerecht. Im Artikel wird suggeriert, als würde es sich um einen Hungerlohn handeln (daher auch der Vergleich mit den utopischen "Durchschnitts-Gehältern").
Fakt ist eben: Es handelt sich um ca. 50-70% des späteren Einstiegsgehaltes. Da frage ich doch mal in die Runde: Welcher Deutscher Student kriegt denn als Praktikant 50-70% seines Einstiegsgehaltes als Praktikantenvergütung? Niemand. In MINT Studienfächern sind es , wenn überhaupt, 22%, und viele - vor allem in den Geisteswissenschaften - machen Praktika ohne jegliche Vergütung (!).
Damit möchte ich nur sagen, dass ich dieses mediale "an den Pranger stellen" für sehr bedenklich halte, vor allem wenn dabei suggeriert wird, das in asiatischen Ländern katastrophale Zustände bestehen würden während es uns hier richtig gut geht und wir unseren Studenten die besten Bedingungen bieten würden.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.12 14:51 durch Computeck.
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Vulli schrieb:
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> Mal ungeachtet der übrigen Aussagen im Bericht:
>
> Was genau soll ein Leser bitte mit einer Aussage "bekommen 193,- EUR dafür"
> anfangen?
>
> 1. Die Leute werden nicht in EUR bezahlt
> 2. Der umgerechnete Wert von 193 EUR kann vom Leser nicht beurteilt werden.
> In Afrika kann ich mit 193,- EUR ein ganzes Dorf für einen Monat mit
> Lebensmitteln versorgen, in München reicht es gerade mal für einen Besuch
> in der Luxus-Disco.
>
> Also, liebe Redakteure von Golem: Wenn ihr es ansatzweise beurteilen
> können, ob umgerechnet 193,- EUR ein Durchschnittsgehalt in China/Taiwan
> sind, oder ob es deutlich darüber oder darunter liegt, dann schreibt das
> bitte! Falls nicht, dann lasst solche Sätze doch bitte einfach weg.
+++++ !!!11einself
Dieses "mal eben schnell" einen Artikel schreiben zieht sich durch so
ziemlich jede News Seite im Internet. Danke @Bild
Gut, wir bezahlen dafür auch nichts dafür ....
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kelo schrieb:
> So sehe ich das auch. Ich denke mal, dass 193 Euronen in China viel Geld
> sind. Und zu der "Zwangsarbeit", ich glaub wer noch nie vom Staat zu etwas
> gezwungen wurde ist kein Chinese :D dort läuft es halt etwas anders als bei
> uns.
Ich werde hier laufende Meter vom Staat zu irgendetwas gezwungen - z. B. die Zwangsabgabe bzgl. GEZ nächstes Jahr. Man braucht ja nur mal umziehen, und schon hat man 100 "Unternehmen" an der Backe die irgendetwas von einem wollen. In China lässt es sich deutlich freier leben als in DE. Ich weiß zwar nicht woher deine Aussage "wer nicht vom Staat gezwungen wird ist keine Chinese" kommt, aber sie zeugt wohl einfach nur von Unkenntnis, "Doku-Wissen" und Vorurteile.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.12 15:03 durch Computeck.
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zendar schrieb:
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> "In China gibt es aber auch eine unsagbare Differenz zwischen Stadt und
> Land, reichen und armen Regionen sowie führenden oder nicht führenden
> Positionen. Wer beispielsweise bei einer Bank in Shanghai angestellt ist,
Das größte Problem in China ist nicht die Differenz, sondern dass es
Ansiedelungs-Ausweise gibt, die man undurchsichtig erwirbt. D.h. auch
wenn deine Qualifikation ausreichen würde einen Job in der Stadt anzunehmen
kannst Du es nicht weil Du aus vielerlei Gründen ausgegrenzt wirst und
am Abend - wie in alten Burgen - die Stadt praktisch "verlassen" musst.
Speziell klassisches Landvolk, aber auch gewisse chinesische Ethnien
werden tw. aggressiv unterdrückt. Sie werden somit zum Arbeiten in Fabriken
wie Foxconn gezwungen, weil ihnen die theoretisch vorhandenen Alternativen
fehlen.
Die typischen Wanderbewegungen in Europa oder der Slums in Südamerika
werden so ad absurdum geführt. Sekundäre Gründe verhindern dass man in der
Stadt leben darf. Um das Problem abzufedern hat China x "Charterstädte"
in der Größe von 1 Million Anwohnern gebaut - nur will da keiner Leben, weil
es dort keine Jobs gibt. Geisterstädte, so groß wie Nürnberg oder Ingolstadt.
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fluppsi schrieb:
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> kelo schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > So sehe ich das auch. Ich denke mal, dass 193 Euronen in China viel Geld
> > sind.
>
> Das ist auch in China nicht viel Geld. Es sei denn, du hältst die übliche
> Lebensweise in Groß-WGs für OK. Denn für eine eigene Wohnung reicht es
> selbst für viele Vollzeitarbeiter nicht. Wenn man die Inflation in China
> bedenkt muss einem klar sein, dass auf China erhebliche Probleme zukommen.
> Übrigens ein Grund, warum das halbfaschistische Regime derzeit die richtige
> Lösung ist, was aber Gutmenschen wie Merkel nicht begreifen. Würde man
> quasi die totale Freiheit einführen, hätten wir in China jetzt Korruption
> auf afrikanischem Niveau und Bürgerkrieg. Aber ich schweife ab.
Ja aber trotzdem leckt Angie, Barack und andere westliche Länder das A-Loch der Chinesen. Und an alle die ständig die Chinesen,China usw. kritisieren, wenn China alle Ex- und Importe stoppen würde, wären WIR früher am Arsch als die. Nur wenige von uns könnten sich dann einen Fernseher, ein Handy, einen Computer und viele andere Sachen leisten. Unsere Lebenshaltungskosten würden explodieren.
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fluppsi schrieb:
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> Übrigens ein Grund, warum das halbfaschistische Regime derzeit die richtige
> Lösung ist
Geh doch nach drüben [tm], wenn Du das für richtig hältst. Oder habe ich nur die bittere Ironie nicht erkannt?
> was aber Gutmenschen wie Merkel nicht begreifen
Wenn Du wirklich glaubst, unserer Kandesbunzlerin läge irgendetwas an den Menschen in China, hätte ich da eine lange, lange Mauer, die ich Dir günstig verkaufen könnte. Auch in China.
Übrigens: lieber ein Gutmensch als jemand, der meint, er spreche nur "unbequeme Wahrheiten" aus. Es sind meist weder Wahrheiten, noch sind sie unbequem für den, der sie ausspricht.
> Würde man quasi die totale Freiheit einführen, hätten wir in China
> jetzt Korruption auf afrikanischem Niveau und Bürgerkrieg. Aber ich schweife ab.
Igitt, ist das widerlich. Die "totale Freiheit", was soll das sein? Anarchie? Gibt es nur diese Alternativen, ein totalitäres Regime und Anarchie? Diesen Diskussionsstil kenn' ich, den benutzen Neoliberallalas bevorzugt. "Es gibt nur 1 und 0, nichts dazwischen!!"
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Trockenobst schrieb:
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> Das größte Problem in China ist nicht die Differenz, sondern dass es
> Ansiedelungs-Ausweise gibt, die man undurchsichtig erwirbt. D.h. auch
> wenn deine Qualifikation ausreichen würde einen Job in der Stadt
> anzunehmen
> kannst Du es nicht weil Du aus vielerlei Gründen ausgegrenzt wirst und
> am Abend - wie in alten Burgen - die Stadt praktisch "verlassen" musst.
Wo hast du das denn aufgeschnappt? Das Einzige was du nicht machen kannst, ist dein Hukou einfach so ummelden (quasi der Melderegister wie hier das Einwohnermeldeamt). Das hindert dich aber nicht daran einen Job in einer Stadt anzunehmen oder dort eine Wohnung zu mieten. Das Hukou kann man dann ummelden sobald man (i.d.R) 5 Jahre eine Festanstellung hatte. Undurchsichtig ist da nichs und wo das mit der Stadt verlassen aufgeschnappt hast, weiß ich auch nicht ~ ist aber sehr lustig die Story.
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kelo schrieb:
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> Nur wenige von uns könnten sich dann einen Fernseher, ein Handy,
> einen Computer und viele andere Sachen leisten. Unsere Lebenshaltungskosten
> würden explodieren.
Abgesehen davon, daß diese ceteris paribus-Betrachtung nicht wirklich zielführend ist, dann leben wir doch lieber so, nich? Solln die anderen mal schön leiden, damit wir es gut haben.
DAS ist dann wohl kein "Gutmenschentum". Ich geh' mich dann mal übergeben.
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Sorry aber an Foxconn wird sich aufgegeilt - dabei sind das Arbeitsbedigungen, die vermutlich besser sind als das, so mancher osteuropäische Leiharbeiter in Deutschland mitmachen darf. Verglichen mit der Textilindustrie in etlichen Asiatischen Ländern sind das dabei vielfach paradiesische Verhältnisse - inklusive der Bezahlung. Das geht weiter in Landwirtschaft, chemische Industrie, etc.
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für unqualifizierte arbeit ist das ein top gehalt!
das entspricht fast dem gesamt-chinesischem durchschnittslohn!
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http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenshaltungskosten
Fernseher, Händie und Computer sind nicht lebensnotwendig und gehören dadurch nicht zu den Lebenshaltungskosten.
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Interessanter Beitrag, danke dafür. 3500Y sind laut Google aktuell rund 434 Euro, das relativiert die kolportierten 193 Euro im Artikel doch deutlich. Ich denke die mediale Empörung ist völlig übertrieben, nichtsdestotrotz muss man solche Praktiken dennoch kritisch betrachten.
Vor allem die Headline des Artikels will einfach nur Stimmung machen "Foxconn zwingt Studenten...". Im Endeffekt zwingt Foxconn zu gar nichts, sondern die Regierung.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.12 16:00 durch deefens.
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Flying Circus schrieb:
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> kelo schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Nur wenige von uns könnten sich dann einen Fernseher, ein Handy,
> > einen Computer und viele andere Sachen leisten. Unsere
> Lebenshaltungskosten
> > würden explodieren.
>
> Abgesehen davon, daß diese ceteris paribus-Betrachtung nicht wirklich
> zielführend ist, dann leben wir doch lieber so, nich? Solln die anderen mal
> schön leiden, damit wir es gut haben.
>
> DAS ist dann wohl kein "Gutmenschentum". Ich geh' mich dann mal übergeben.
Ich bin ehrlich und sage dir, dass es mir absolut scheißegal ist wie es den Leuten in China, Afrika oder Timbuktu geht. Es interessiert mich 0 unter welchen Bedingungen sie arbeiten oder leben müssen. Soo und jetzt kotz dich tot du Heuchler.
Hier beschwerst du dich aber ich könnte wetten das du einen fetten Fernseher und und und zu Hause hast und alles musste noch supergünstig sein beim Kauf.
DAS ist dann wohl kein "Gutmenschentum". Ich geh' mich dann mal übergeben. :D
Kauf du lieber nichts mehr denn damit schadest du denen da drüben, ess Baumwurzeln,telefonier mit einem Büchsentelefon und lauf im Müllsack rum, dann leiden die wenigstens nicht wegen dir. :D:D:D
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