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Living in a high performance culture

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  1. Living in a high performance culture

    Autor beenthereseenitsurvivedit 03.10.10 - 17:32

    Liebe Leser und Mitautoren,

    bei allem Respekt für Eure Kommentare und Anmerkungen hat doch IBM schom mit dem Führungswechsel in Armonk vor ca. 7 Jahren angekündigt, daß andere Zeiten angebrochen sind. Jeder ist freiwillig dabei und gibt sein Bestes - die Coorporation die Vorgaben und Ziele und die Mitarbeiter ihre Einsatzbereitschaft...und wenn's einem der beiden keinen Spaß mehr macht, dann finden sich eben andere Spielgefährten.....wer sagt denn, daß IBM erfolgreich im Sinne der Kunden, Mitarbeiter und Manager sein muß. Schließlich gilt es dem Shareholder-Value zu dienen und Profitmaximierung zu betreiben. Und wenn sich jemand heute beschwert, daß die Mitarbeiter faul sind, dann soll er sich eben fragen, ob ihm dieses Spiel noch Spaß macht. Das gilt auch für einen Geschäftsführer der IBM Deutschland. Der ist aber auch nur ein Rädchen im großen IBM Getriebe - zugegeben ein etwas größeres als ein normaler IBM Manager aber trotzdem genauso fremdbestimmt wie jeder andere. Wenn das Marionetten-Dasein gefällt, der braucht sich nicht zu beschweren. Wem es nicht gefällt, der hat doch die freie Wahl mit welchem Schwachsinn er seine Zeit verbringt.

    ....und noch eins: IBM ist es seit Jahren gewohnt, aktives Marketmanagement zu betreiben. E-Business, e-Commerce, business on demand, green IT und wie das ganze Zeug so heißt, aber was IBM in dieser allumfassenden Steuerungsmanier föllig außer Acht läßt, ist, daß Kunden und IT-Entscheider tatsächlich eine eigene Vorstellung davon entwickelt haben, was sie brauchen und wofür sie Geld ausgeben wollen/müssen/können. Unabhängig von den Vorgaben der IBM Sales Force und den Eintreibern im Mittleren Management. Ich war zwölf Jahre dabei und hab mir von 13 direkten Vorgesetzen jedesmal auf Neue sagen lassen müssen, wofür ich gut bin und was mein Job bei IBM ist. Die hatten alle die gleichen Sprüche drauf und haben versucht, möglichst kundennah und Mitarbeitermotivierend rüberzukommen. Herr Jetter zeigt doch nur in Reinkultur, warum das IBM Business in Deutschland nicht funktionieren kann. Was beschwert Ihr Euch denn überhaupt ?

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