Um bei rückläufigen Umsatz den Gewinn zu steigern, muss massiv bei den Kosten gespart werden. Die größte Position bei den Kosten machen die Personalkosten aus.
Evtl. gibt es dazu ja ein paar Infos...
klar. Jeder der mit IBM in Projekten zu tun hat weiß, wie IBM trotz Krise die Gewinne steigert. Es werden in Hochlohnländern (USA, DE, ...) massiv Stellen abgebaut und in Niedriglohnländer (vor allem Indien) verlagert. Wenn ich mich richtig erinnere geht man dabei neuerdings besonders zynisch vor -> amerikanischen Angestellten wurde wohl angeboten, daß sie nach Indien wechseln könnten, dann aber auch nur noch zu indischen Konditionen (die Lebenshaltung in Indien ist ja nicht so teuer).
Bisher wurden negative Auswirkungen dieser Verlagerung auf Kundensysteme durch die wenigen verbleibenden Festangestellten bzw engagierten Freiberufler ausgeglichen (die auch gerne 80+h pro Woche arbeiten), aber auch das hat IBM in den letzten Monaten weitestgehend gestrichen. Mal sehen wann das der Kunde merkt bzw ob endlich einmal ein Kunde damit in die Öffentlichkeit geht.
Stimmt zu 100% - es ist Turbokapitalismus der übelsten Sorte. In Indien und Brasilien hat IBM riesige Zentren, die für internationale Konzerne den Support erledigen. Qualität naja.
Stimmt nicht. Trotz der Krise gab es keinen Stellenabbau. Das mit der 80h Woche stimmt tendenziell allerdings schon (Bezahlung von Überstunden haha).
Der Leistungsdruck ist beinahe unerträglich.
Andererseits,Wettbewerber halten sich mit Lohnkürzung und Stellenabbau über Wasser. Was besser ist, muß jeder für sich entscheiden. Das Arbeitsleben ist nun mal kein Paradies.
Ganz falsch aus Unternehmenssicht kann die IBM allerdins wohl im Wettbewerbsvergleich kaum agieren, ein Zuckeschlecken für die Mitarbeiter ist es trotzdem nicht und ist wohl auch nicht primäres Unternehmensziel. Da zählen halt nur die Aktionäre.
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