da gut ausgebildete Leute entweder Selbstständig werden oder aber eine Firma suchen, wo sie mehr Sicherheiten haben.
Ich denke niemand macht gerne Zeitarbeit.
ACK. Sehe ich genauso.
Optimale Sicherheit sind per Erwerbsphase kaufkraftmaximierte Nachfrager.
Die benötigen dazu den Anbieterstatus als Netzwerknutzer.
Im Gegenteil! Die Qualität wird stark steigen.
Wer gibt sich mehr Mühe? Derjenige, der fest angestellt mehr oder weniger unkündbar ist?
Oder derjenige, der jeden Tag wieder gehen gelassen werden kann?
Ich stelle auch gern externe ein. Die Kosten zwar viel Geld, aber dafür haben die einen Listungsoutput, der unglaublich ist. Die guten halte ich durchaus bis sie von selbst gehen wollen. In der Zeit verdienen die deutlich mehr als jeder meiner Festangestellten. Leisten aber auch wie gesagt mehr und bessere Arbeit.
Aber mit gemütlichem rumhängen in der Kaffeeküche ist es als externer natürlich vorbei...
dann hast du bei der Auswahl deiner Festangestellten wohl deutlich daneben gegriffen.
Das externe mehr und bessere Arbeit liefern kann bei Tätigkeiten bei denen ein gewisser Background und Fachwissen gefragt ist kaum sein. Was nützt mir all die Mühe die er sich gibt, wenn er darüber wie die Firma tickt nicht bescheid weiß und auch nicht wissen kann, weil er ja nie mit in der Kaffeeküche steht, wo die echten Informationen ausgetauscht werden?
Sorry... wenn ich weiß, dass ich Festangestellte habe, die "nur" in der Kaffeeküche rumstehen und keine aktzeptable Leistung bringen habe ich als Führungskraft versagt...
rincewind25 schrieb:
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> Das externe mehr und bessere Arbeit liefern kann bei Tätigkeiten bei denen
> ein gewisser Background und Fachwissen gefragt ist kaum sein.
Bitte? Die Jungs haben sämtliche Qualifizierungen und Zertifizierungen! Nach ein paar Tagen Einarbeitung haben die auch raus wie der Laden tickt und können Vollgas geben. Von denen geht auch keiner nach 7 Stunden heim, weil [irgendeinen erfundenen Grund hier eintragen]. Für die politischen Spielereien innerhalb der Firma haben wir die festangestellten Abteilungs- / bereichsleiter...
ellaazul schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Im Gegenteil! Die Qualität wird stark steigen.
>
> Wer gibt sich mehr Mühe? Derjenige, der fest angestellt mehr oder weniger
> unkündbar ist?
> Oder derjenige, der jeden Tag wieder gehen gelassen werden kann?
>
Noch mal der gleiche Senf? Durch Wiederholung wird dieser nicht richtiger. Die beste Motivation stellt sich ein, wenn es "meiner" Firma, in der ich fest arbeite gut geht. Leihkräfte kann die Firma egal sein, wenn die draufgeht, arbeitet man wo anders weiter....
> Ich stelle auch gern externe ein. Die Kosten zwar viel Geld, aber dafür
> haben die einen Listungsoutput, der unglaublich ist.
Bis zum Burnout... und dann? Der Nächste bitte???
> Die guten halte ich durchaus bis sie von selbst gehen wollen.
Ich nenne sowas Ausbeutung...
> In der Zeit verdienen die
> deutlich mehr als jeder meiner Festangestellten. Leisten aber auch wie
> gesagt mehr und bessere Arbeit.
>
Warum schmeisst du deine festen auch nicht gleich raus??
> Aber mit gemütlichem rumhängen in der Kaffeeküche ist es als externer
> natürlich vorbei...
dazu fällt mir nur eines eine, Sklavebtreiber
Captain schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ellaazul schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ich stelle auch gern externe ein. Die Kosten zwar viel Geld, aber dafür
> > haben die einen Listungsoutput, der unglaublich ist.
>
> Bis zum Burnout... und dann? Der Nächste bitte???
Hmm, warum nur hat noch nie einer meiner Externen einen Burnout bekommen, dafür fast jeder dritte der Festangestellten, obwohl die nie länger als die vertraglichen 39 Stunden arbeiten?!
Burnout ist ein Modewort geworden. Natürlich gibt es ihn, aber da bestehen doch viele Missverständnisse, was burnout eigentlich ist. Aber das ist ein anderes Thema...
> > Die guten halte ich durchaus bis sie von selbst gehen wollen.
>
> Ich nenne sowas Ausbeutung...
Quatsch. Ich zahle gutes Geld dafür. Die Jungs sind glücklich. Wo ist das Ausbeutung?
> > In der Zeit verdienen die
> > deutlich mehr als jeder meiner Festangestellten. Leisten aber auch wie
> > gesagt mehr und bessere Arbeit.
> >
>
> Warum schmeisst du deine festen auch nicht gleich raus??
Einen festen Stamm muss man eben halten. Gerade für strategische Positionen. Irgendwer muss ja auch den Überblick behalten und das Know-how koordinieren.
Aber diejenigen, die ich gern rauswerfen würde, muss ich behalten. Offensichtlich wissen viele von euch hier nicht, wie schwer man einen unliebsamen arbeitnehmer wieder los wird. Es ist praktisch unmöglich, wenn derhenige selbst nicht gehen will.
> > Aber mit gemütlichem rumhängen in der Kaffeeküche ist es als externer
> > natürlich vorbei...
>
> dazu fällt mir nur eines eine, Sklavebtreiber
Überdenke doch bitte deine wortwahl. ich treibe keine sklaven, sondern gut bezahlte Arbeitskräfte. Bezahlen tue ich die aber nict für's Kaffeetrinken und rauchen, sondern eben für's arbeiten. 90% der kaffetrinker/raucher tragen die freizeit ja nichtmal als pausenzeit ein. Was fällt Dir dazu ein? Ich find's schade...
ellaazul schrieb:
> Überdenke doch bitte deine wortwahl. ich treibe keine sklaven, sondern gut
> bezahlte Arbeitskräfte. Bezahlen tue ich die aber nict für's Kaffeetrinken
> und rauchen, sondern eben für's arbeiten. 90% der kaffetrinker/raucher
> tragen die freizeit ja nichtmal als pausenzeit ein. Was fällt Dir dazu
> ein? Ich find's schade...
Und das ist auch korrekt so. Unterbrechungen < 15 Minuten gelten arbeitsrechtlich nicht als Pause, sondern als Erholungszeit und sind als normale Arbeitszeit zu bezahlen. Somit sind deine 90% der Kaffeetrinker/Raucher im Recht.
cware schrieb:
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> Und das ist auch korrekt so. Unterbrechungen < 15 Minuten gelten
> arbeitsrechtlich nicht als Pause, sondern als Erholungszeit und sind als
> normale Arbeitszeit zu bezahlen. Somit sind deine 90% der
> Kaffeetrinker/Raucher im Recht.
Siehst du, das sind bei 5 Zigaretten und 2 Kaffee jeden Tag 1,75 stunden bezahlte Freizeit. Bei ner 5 Tage woche also ein ganzer Arbeitstag! Bei externen hab ich das nicht ;-)
ellaazul schrieb:
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> Siehst du, das sind bei 5 Zigaretten und 2 Kaffee jeden Tag 1,75 stunden
> bezahlte Freizeit. Bei ner 5 Tage woche also ein ganzer Arbeitstag! Bei
> externen hab ich das nicht ;-)
Dann scheinst du eine Firma zu leiten, in der keine kreative Arbeit verrichtet wird. Gute Ideen kommen erst dadurch, dass man Auszeiten hat, in denen man Abstand vom zu lösenden Problem nehmen kann.
Gegen den Einsatz von externen IT- Mitarbeitern ist grundsätzlich überhaupt nichts einzuwenden. Die Leute machen das freiwillig, eine Festanstellung würden sie meist mit einem Fingerschnipp finden. Dafür gibt es einige Gründe, einer ist ganz sicher eine Bezahlung, die beim n-fachen eines Festangestellten liegt. Mit Sklaverei hat das nichts zu tun.
Allerdings kann man das nur machen, wenn man auf Standards baut und sich der Externe nicht erst in eine komplexe Technik einarbeiten muss.
Allerdings bezweifle ich, dass bei IBM alle Festangestellten zu Selbstständigen werden wollen. Sie werden also einen hohen KnowHow Verlust erleben, was mit schlechterer Qualität einhergeht (oder IBM macht weniger Projekte, aber ich habe noch nie erlebt, dass eine Firma die Zahl ihrer Projekte an der verfügbaren Zahl qualifizierter Mitarbeiter festmacht). Insofern hat der Threadstarter schon Recht.
ellaazul schrieb:
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> Siehst du, das sind bei 5 Zigaretten und 2 Kaffee jeden Tag 1,75 stunden
> bezahlte Freizeit. Bei ner 5 Tage woche also ein ganzer Arbeitstag!
Wenn Du die Kaffee-/Zigarettenpausen als "bezahlte Freizeit" siehst läuft in Deinem Laden etwas schief. Zum einen dienen diese Pausen, wie cvare schon schrieb, der Kreativität, zum anderen sind sie oftmals der effizienteste Weg, Informationen auszutauschen, Fragen zu klären oder sich Ideen zu holen. In einem funktionierenden Unternehmen sind diese Pausen also mehr als ihr Geld wert.
> Bei
> externen hab ich das nicht ;-)
Dafür rennen die externen 3 Tage lang mit dem Kopf gegen die Wand, anstatt vom Kollegen 3 Büros weiter die Idee zur Lösung zu bekommen. Was ist günstiger?
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Tantalus schrieb:
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> Wenn Du die Kaffee-/Zigarettenpausen als "bezahlte Freizeit" siehst läuft
> in Deinem Laden etwas schief. Zum einen dienen diese Pausen, wie cvare
> schon schrieb, der Kreativität, zum anderen sind sie oftmals der
> effizienteste Weg, Informationen auszutauschen, Fragen zu klären oder sich
> Ideen zu holen. In einem funktionierenden Unternehmen sind diese Pausen
> also mehr als ihr Geld wert.
Sehe ich anders. Wie machen die Nichtraucher/Nichtkaffeetrinker das? Richtig, es gibt ja noch die Mittagspause und wenn alle Stricke reißen, kann man den Kollegen anrufen oder an seinen Arbeitsplatz gehen, wenn es etwas zu klären gibt.
Wäre ich Arbeitgeber, würde ich Raucherpausen keinesfalls als Arbeitszeit ansehen. Das wäre unfair den Nichtrauchern gegenüber.
matok schrieb:
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> Sehe ich anders. Wie machen die Nichtraucher/Nichtkaffeetrinker das?
> Richtig, es gibt ja noch die Mittagspause und wenn alle Stricke reißen,
> kann man den Kollegen anrufen oder an seinen Arbeitsplatz gehen, wenn es
> etwas zu klären gibt.
> Wäre ich Arbeitgeber, würde ich Raucherpausen keinesfalls als Arbeitszeit
> ansehen. Das wäre unfair den Nichtrauchern gegenüber.
Ich bin Nichtraucher und trinke keinen Kaffee. Dafür koche ich mir morgens eine Kanne Tee. Die muss ich dann abends auch wieder abwaschen.
Es geht hier übrigens nicht mal darum, dass man zielgerichtet einen Kollegen anspricht. Sondern es geht darum, dass man in der Runde zusammensteht und ungezwungen und in lockerer Atmosphäre über die derzeitge Arbeit spricht. Andere Firmen gehen den direkten Weg: Dort wird dieser Austausch zum Meeting erhoben - bei Kaffee und Gebäck.
ellaazul schrieb:
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> Bitte? Die Jungs haben sämtliche Qualifizierungen und Zertifizierungen!
> Nach ein paar Tagen Einarbeitung haben die auch raus wie der Laden tickt
> und können Vollgas geben.
Ich weiss ja nicht, in welchem Mini Unternehemen du arbeitest, aber bei uns brauchen die Leute mehr als nur ein paar Tage, um sich in das spezifische Wissen unserer Firma (ca 2000 MA) einzuarbeiten
> Von denen geht auch keiner nach 7 Stunden heim, weil [irgendeinen erfundenen
> Grund hier eintragen].
Geht hier uach keiner, was ist denn für dich eine akzeptable Arbeitszeit?
> Für die politischen Spielereien innerhalb der Firma
> haben wir die festangestellten Abteilungs- / bereichsleiter...
Die hast du auch schon zwischen den Leuten, insbesondere dann wenn Leiharbeiter da sind...
Für eine strenge Auslegung bin auch auch nicht. Kaffee-/Tee-Holen sollte drin sein, auch ein Smalltalk. Und ich glaube auch, dass die meisten Kollegen ein gutes Gespür für die Zeit haben.
Raucherpausen gehen auf die Zeit aber normalerweise nochmal drauf (Kaffee oder Tee trinken die meisten) und Raucher kommen schnell auf eine Stunde pro Tag. Allein aufgrund der Fairness zu den Nichtrauchern kann man das nicht als Arbeitszeit betrachten.
Und wie gesagt, die Mittagspause gibt es ja auch noch für die ungezwungene, lockere Atmosphare.
cware schrieb:
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> Ich bin Nichtraucher und trinke keinen Kaffee. Dafür koche ich mir morgens
> eine Kanne Tee. Die muss ich dann abends auch wieder abwaschen.
Ich bin Nichtraucher und trinke (im Vergleich zu den damaligen Kollegen) so gut wie keinen Kaffee. Trotzdem stand ich oft bei diesen "inoffiziellen Brainstormings" dabei, weil ich entweder selbst davon profitiert habe oder anderen helfen konnte.
> Es geht hier übrigens nicht mal darum, dass man zielgerichtet einen
> Kollegen anspricht. Sondern es geht darum, dass man in der Runde
> zusammensteht und ungezwungen und in lockerer Atmosphäre über die derzeitge
> Arbeit spricht.
Genau das ist das hüphende Komma ääääh der springende Punkt.
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
ellaazul schrieb:
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> Hmm, warum nur hat noch nie einer meiner Externen einen Burnout bekommen,
> dafür fast jeder dritte der Festangestellten, obwohl die nie länger als die
> vertraglichen 39 Stunden arbeiten?!
> Burnout ist ein Modewort geworden. Natürlich gibt es ihn, aber da bestehen
> doch viele Missverständnisse, was burnout eigentlich ist. Aber das ist ein
> anderes Thema...
>
Ich hatte dazu diverse Schulungen, Burn Out braucht je nach MA bis zu 5 Jahre, bis er voll durchschlägt, bis dahin dürften ihre "Externen" bereits und ihnen egal sein...
> Quatsch. Ich zahle gutes Geld dafür. Die Jungs sind glücklich. Wo ist das
> Ausbeutung?
>
Glücklich, das wage ich zu bezweifeln, da sie sehr unter Druck stehen und weit von einer einigermassen soliden Lebensplanung weg sind...
> Einen festen Stamm muss man eben halten. Gerade für strategische
> Positionen. Irgendwer muss ja auch den Überblick behalten und das Know-how
> koordinieren.
> Aber diejenigen, die ich gern rauswerfen würde, muss ich behalten.
> Offensichtlich wissen viele von euch hier nicht, wie schwer man einen
> unliebsamen arbeitnehmer wieder los wird. Es ist praktisch unmöglich, wenn
> derhenige selbst nicht gehen will.
>
Unliebsam, das kann auch heissen, einen der seine Rechte kennt und sich nicht wie einen Sklaven behandeln lässt...
> > dazu fällt mir nur eines eine, Sklavenbtreiber
>
> Überdenke doch bitte deine wortwahl. ich treibe keine sklaven, sondern gut
> bezahlte Arbeitskräfte.
Viele gute Ergebnisse werden in eben diesen Kaffeeküchen erzielt, das ist auch schon durch diverse Studien belegt, zudem kann eine kurze Verschnaufpause die Leistung steigern, aber auch dieser Umstand scheint dir entgangen zu sein. Also ein völlig kontraproduktiver Denkansatz von dir.
> Bezahlen tue ich die aber nict für's Kaffeetrinken und rauchen,
> sondern eben für's arbeiten. 90% der kaffetrinker/raucher
> tragen die freizeit ja nichtmal als pausenzeit ein. Was fällt Dir dazu
> ein? Ich find's schade...
Müssen deine MA den Toilettengang auch als Freizeit abstempeln??
ellaazul schrieb:
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> Siehst du, das sind bei 5 Zigaretten und 2 Kaffee jeden Tag 1,75 stunden
> bezahlte Freizeit. Bei ner 5 Tage woche also ein ganzer Arbeitstag! Bei
> externen hab ich das nicht ;-)
Wer nach dem Motto friss Vopgel oder stirb behandelt wird, der hat bisweilen keine Wahl, als auf seine Rechte zu verzichten....
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