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APPLE BETREIBT HIER KEINE (K-E-I-N-E!) Zensur!
Das ist auch kein Fanboy Gelaber und keine Verteidigung oder Rechtfertigung. Wer schonmal MTV oder andere Musiksender gesehen hat oder sich einfach nur das eine oder andere Musikvideo auf YouTube ansieht, dem wird aufgefallen sein das besonders in den USA Lieder die bspw. das Wort "fuck" enthalten zensiert sind. Meistens durch muten der Vocals. Das hat einen rechtlichen Hintergrund. Dementsprechend sind EPs mit solchen Inhalten grundsätzlich mit einem "Explicit Lyrcis"-Label versehen. Auch das sollte jeder schon einmal gesehen haben:
> http://goo.gl/HhYKc
Apple verkauft ebenfalls Alben die unter die Kategorie "Explicit Lyrics" fallen, das war schon immer so. Apple zensiert hier gar nichts! Nun hält Apple aber (alleine schon aus rechtlichen Gründen) BEIDE Versionen der Lieder vor, also sowohl die unzensierten als auch die entschärften Versionen.
Um zu wissen wie es nun zu dem Tausch kommt müsste man mal sein Hirn anschalten und verstehen was iTunes Match macht:
iTunes Match scannt die Lieder im iTunes Ordner nach vorgegeben Kriterien. Das kann Rythmus, Geschwindigkeit, Klang, etc. sein. Die genauen Details sind unerheblich. Fakt ist, bei Tracks wie bspw. von Linkin Park wo sich ein Lied oft nur < 1000 ms in der zensierten von der unzensierten unterscheidet, bspw. wenn ein "what the fuck is wrong with me" durch ein "what the fff... is wrong with me" ersetzt wird erkennt der automatisierte Algorithmus diesen Unterschied nicht und wählt versehentlich die entschärfte Version. Das passiert nichtsmals grundsätzlich sondern manchmal einfach nur gelegtlich.
Apple arbeitet nun daran dieses Problem in den Griff zu bekommen und klar abzugrenzen wann ein Kunde im Besitz der ungefilterten und wann er im Besitz der gefilterten Version ist.
Mit Zensur seitens Apple hat das hier nichts zu tun.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.12 12:31 durch bb (golem.de).
Rod-Trendy schrieb:
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>Nun hält
> Apple aber (alleine schon aus rechtlichen Gründen) BEIDE Versionen der
> Lieder vor, also sowohl die unzensierten als auch die entschärften
> Versionen.
Mensch bist du nervös... o_O
Wenn Apple eine unzensierte Version durch eine zensierte (auch wenn du sie entschärft nennst) ersetzt, dann ist das Zensur. Ich glaube aber Apple, dass dies nicht mit (böser) Absicht geschieht, sondern sie selbst Opfer ihrer eigenen für diesen Dienst unzureichenden Software geworden sind.
Da hilft nur nachbessern, wenn man sich sonst auf den Algorithmus nicht verlassen kann.
ulkfisch schrieb:
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>
> Wenn Apple eine unzensierte Version durch eine zensierte (auch wenn du sie
> entschärft nennst) ersetzt, dann ist das Zensur.
Nur, wenn dies absichtlich passiert.
> Ich glaube aber Apple,
> dass dies nicht mit (böser) Absicht geschieht, sondern sie selbst Opfer
> ihrer eigenen für diesen Dienst unzureichenden Software geworden sind.
Also keine Zensur, sondern einfach nur ein Bug (den sie ja auch schon eingestanden haben)
> Da hilft nur nachbessern, wenn man sich sonst auf den Algorithmus nicht
> verlassen kann.
Auf Musikerkennung kann man sich momentan nie 100 %ig verlassen. Das Problem von Apple ist möglicherweise, dass man unbedingt vermeiden will, aus Versehen die explizite Variante statt der entschärften auszuliefern. In den USA würden sich darüber nämlich vermutlich weitaus mehr Leute aufregen und das könnte auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
ulkfisch schrieb:
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> Rod-Trendy schrieb:
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> >Nun hält
> > Apple aber (alleine schon aus rechtlichen Gründen) BEIDE Versionen der
> > Lieder vor, also sowohl die unzensierten als auch die entschärften
> > Versionen.
>
> Mensch bist du nervös... o_O
> Wenn Apple eine unzensierte Version durch eine zensierte (auch wenn du sie
> entschärft nennst) ersetzt, dann ist das Zensur.
Das ist eine schlichte Fehllieferung. Kommt überall vor.
> Ich glaube aber Apple, dass dies nicht mit (böser) Absicht geschieht, sondern
> sie selbst Opfer ihrer eigenen für diesen Dienst unzureichenden Software geworden sind.
Korrekt. Ergo keine Zensur. Es liegt ja nicht einmal ein fehlfeuernder Zensurmechanismus vor.
> Da hilft nur nachbessern, wenn man sich sonst auf den Algorithmus nicht
> verlassen kann.
Das stand schon im Artikel, ja.
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