Ich habe ein Samsung Galaxy Note und damit lässt es sich prima auf den regulären Desktop Websites surfen.
Man sieht es ja schon an den aktuellen Smartphones: Der Trend geht zu mehr Auflösung in Verbindung mit mehr Displaygröße (nicht nur das Smartphone wird größer, der Rahmen um das Display wird z.B. auch immer kleiner).
Ich bin mir sicher, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Für viele Menschen ist das Smartphone mittlerweile kein "Handy" mehr, sondern ein richtiger mobiler Computer. Richtige Desktoprechner (eher Laptops) wird es wohl immer geben, allein schon wegen der Bedienung (alles was mit Kreieren (Programmieren, Video-/Bild-/Textbearbeitung etc.) zu tun hat, muss (noch) an einem richtigen Rechner gemacht werden, darüber braucht man garnicht diskutieren).
Aber aufgrund dieses Wandels des Gerätes "Handy" bin ich mir sicher, dass die Leute auch in Kauf nehmen wenn das Gerät etwas größer ist.
Fazit: Die Art und Weise wie Websites heutzutage designt werden, ist IMHO falsch. Es braucht mehr Websites, die sich brauchbar an die jeweilige Displaygröße anpassen. Dabei rede ich nicht von simplen Skalierungsvorgängen (ich würde z.B. keinen Artikel lesen wollen, bei dem ein Satz am linken Bildschirmrand anfängt und am anderen Ende meines 22" Monitors wieder aufhört). Dies erspart Arbeit beim maintainen der Website (eine Basis statt die künstliche Aufsplittung in 2 Bereiche wie Mobile und Desktop) und würde auch dieses "Werbeproblem" beseitigen.
Ein einfaches Beispiel: Die Golem Desktopseite ist gut auf einem großen Display genießbar. Wenn man das Fenster schmal macht, dann bleibt zB der Vorschautext fest in seiner Breite und man muss scrollen. Auch würde es Sinn machen, das Bild bei einem schmaleren Display/Fenster über dem Text zu platzieren. So könnte man das ganze Prima auf einem "Mobile Device" und auf dem Desktop betrachten.
Dazu kommt, dass viele Mobile Websites z.B. schon auf einem Galaxy Note viel zu riesig sind (Den Text kann man bei vielen Mobile Websites mit Standardskalierung noch aus 2 Metern Entfernung lesen). Dabei ist doch auch ein Galaxy Note ein mobile Device. Und trotzdem ist die Mobile Website nicht wirklich brauchbar. Was für ein Dilemma.
Von daher: Ein besseres Grunddesignprinzip von Websites muss her. Der Programmieraufwand ist Usern egal ;)
4 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.13 18:33 durch hipunk.
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Es geht bei Mobile vs. Desktop nicht allein um Darstellungsgeschichten.
Häufig ist der Nutzungskontext (Aufmerksamkeitsspanne) und die Bedienung anders (Touch vs. Maus ). Das erfordert andere Ansätze beim UI und der Navigation.
> Von daher: Ein besseres Grunddesignprinzip von Websites muss her. Der
> Programmieraufwand ist Usern egal ;)
Uns auch. Aber es muss sich halt auch irgendwie refinanzieren ;)
Grüße,
Alexander Merz (golem.de)
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Das Problem ist eigentlich relativ einfach zu lösen, in dem man einfach zwei Stylesheets nutzt: Eins für Desktops und eins für Mobilgeräte.
Letzteres optimiert man auf eine typische Auflösung einer typischen Displaygröße, und schon hat man den größten Teil abgedeckt.
Übrig bleiben nur noch Tablet-PCs.
Was man da am besten mit macht weiß ich nicht, noch nie eins in der Hand gehabt weil ich die Dinger als Zwischending von Notebook und Smartphone vollkommen überflüssig finde.
Da die aber meist schon ein relativ großes Display sowie hohe Auflösungen haben bringt die Desktopvariante da vielleicht schon gute Ergebnisse.
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Th3Dan schrieb:
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> Das Problem ist eigentlich relativ einfach zu lösen, in dem man einfach
> zwei Stylesheets nutzt: Eins für Desktops und eins für Mobilgeräte.
Und das sollen die Webdesigner können? Die meisten (sogar Golem und Heise) scheitern schon daran, ein Druckstylesheet einzubinden (eine „Druckversion“ wäre dann überflüssig). Positiv fallen beim Druckstylesheet Wikipedia und die Verbindungsauskunft des örtlichen Nahverkehrsunternehmens auf.
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stylesheets allein reichen nicht..
desktop kannst du mit 5x mehr http requests belasten, ohne probleme
js auf dem desktop.. kein problem, bei mobilem muss man aufpassen.
klar iphone 4S, 5, galaxy s3 etc packen das alles. aber naja.. man optimiert mobile webseiten nicht für die flaggschiffe ;)
dann kommen noch andere grafiken. hintergrundgrafiken sind schnell mal übers css geregelt, grafiken im html selbst nur schwer.
per js nachladen ist da keine option.. weitere http requests, ausführung von js erst wenn das dokument fertig aufgebaut ist... elendig langer aufbau, und grad im mobilen sollte es verdammt schnell gehen.
dann kommt noch ne philosophiefrage.. wie geht man mit retina displays um?
-retina.js sucht selbst nach retina grafiken, verdoppelt allerdings http requests.
-immer retina grafiken einbinden, dafür mit geringerer jpeg Qualität, verändert kaum die dateigröße, jedoch die Rechenleistung da alle non-retinas jedes bild skalieren müssen.
imageOptim sollte zudem für mobile grafiken ausgeführt werden (kenne keine alternative für windows), ist aber hoher rechenaufwand für den webserver..
und @golem: wollt ihr nicht mal euer logo auf den mobilen seiten Retina einbinden? :) grade auf den mobilen geräten sind hohe ppi werte mittlerweile recht üblich ;)
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> und @golem: wollt ihr nicht mal euer logo auf den mobilen seiten Retina
> einbinden? :) grade auf den mobilen geräten sind hohe ppi werte
> mittlerweile recht üblich ;)
Logo wäre doch weitgehend sinnlos. Wir bereiten allerdings bereits die Verwendung besser aufgelöster Artikelbilder vor.
Grüße,
Alexander Merz (golem.de)
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razer schrieb:
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> stylesheets allein reichen nicht..
> desktop kannst du mit 5x mehr http requests belasten, ohne probleme
> js auf dem desktop.. kein problem, bei mobilem muss man aufpassen.
> klar iphone 4S, 5, galaxy s3 etc packen das alles. aber naja.. man
> optimiert mobile webseiten nicht für die flaggschiffe ;)
Achso, man optimiert nicht für Flaggschiffe, aber wenn sie von Apple kommen macht man ne Ausnahme? lol
Du kannst grundsätzlich belibig viele Anfragen senden. Je mehr es werden umso größer wird halt deine Ladezeit, das hat erstmal nix damit zutun obs ein Mobilgerät ist oder ein Desktop-PC. Auf Mobilgeräten macht sich das halt etwas stärker bemerkbar, alleine schon wegen dem meist geringeren Datendurchsatz.
Als professioneller Webentwickler läd man daher auch nicht 99 Einzelgrafiken sondern nutzt Sprites.
> dann kommt noch ne philosophiefrage.. wie geht man mit retina displays um?
Gar nicht.
Ich optimiere meine Projekte grundsätzlich nicht für uralte Versionen des IE sowie Apple-Schrott.
Man kann sich auch selbst Overhead generieren.
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hipunk schrieb:
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> Fazit: Die Art und Weise wie Websites heutzutage designt werden, ist IMHO
> falsch. Es braucht mehr Websites, die sich brauchbar an die jeweilige
> Displaygröße anpassen.
Kunde: Können sie die auch so programmieren, dass die sich an die jeweilige Displaygröße anpasst?
Designer: Na klar, aber das bedeutet zusätzlichen Aufwand und mehr Zeit.
Kunde: Hmm... ne das bezahl ich aber nicht, dann machen sie mir lieber ne ganz normale Website.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.13 14:01 durch hypron.
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