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Die Trennung macht durchaus Sinn

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  1. Die Trennung macht durchaus Sinn

    Autor LX 07.02.13 - 17:25

    Kleinere Displays, schwächere CPUs, die von kleinen Akkus betrieben werden, üblicherweise kein Flash; auf der Positiv-Seite aber auch nur wenige Ad-Blocker - der mobile Werbemarkt hat einfach andere Anforderungen als der auf dem Desktop.

    Gruß, LX

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  2. Re: Die Trennung macht durchaus Sinn

    Autor hipunk 07.02.13 - 18:47

    Ich weiß nicht, warum die CPU und der Akku eine Rolle bei der Werbung spielen sollten. Denn dann wäre am Desktopmarkt ja das gleiche Problem vorhanden, z.B. bei Laptops. Flashwerbung ist schon immer böse gewesen und hat schon immer zu viel Last erzeugt. Egal ob mobile oder dekstop. Und gerade die Werbefirmen interessiert es nicht, ob dein Rechner schnell genug für den 9999x9999px Werbebanner ist oder nicht. Wie oft habe ich schon an alten Rechnern gesessen und dem Layerad beim einfahren mit gefühltem 1FPS zugeschaut?

    Also das Argument gilt mMn nicht.

    Der Rest der Werbung ist doch ein Klacks für aktuelle (damit mein ich nichtmal zwangsweise die allerneuesten) mobile Devices. Bilder und Text bekommen die locker dargestellt. Auch Videowerbung (so wie Flashbanner) wäre technisch möglich - jeder SoC hat heutzutage HW decoder die man via HTML5 nutzen könnte. Da fehlt es nur an Mut und Elan mal etwas ändern zu wollen. Alle haben Apple damals z.B. belächelt als sie Flash bei ihren iOS devices weggelassen haben. Heutzutage stellt sich heraus, dass das ein massiver Impuls für Neu- oder Weiterentwicklungen in Richtung HTML5 war.

    Und wenn man als Werbefirma ein Problem damit hat, dass die Umsetzung von HTML5 nicht optimal oder perfekt ist, dann hindert einen nichts daran, die meist Open Source Browser in dieser Hinsicht zu verbessern. Google machts mit Chrome vor (z.B. kannste in Chrome oder stock Browser unter Android third party cookies nicht deaktivieren - was für ein Zufall).
    (Bevor jemand mit dem Argument kommt, dass das zu viel Aufwand und überhaupt nicht machbar ist: Am Ende wartet auf die Werbefirma Geld was sie durch solche Investitionen möglicherweise erst verdienen konnte. Denke da gibt es durchaus Reize. Ist ja auch nur eine Idee.)

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  3. Re: Die Trennung macht durchaus Sinn

    Autor am (golem.de) 07.02.13 - 19:40

    > Und wenn man als Werbefirma ein Problem damit hat, dass die Umsetzung von
    > HTML5 nicht optimal oder perfekt ist, dann hindert einen nichts daran, die
    Die Werbeagenturen haben kein Problem damit. Sie wissen nicht einmal, dass es HTML5&CSS3 gibt und was man damit machen kann.
    Guck mal in einschlägige Stellenanzeigen von solchen Agenturen, die suchen nicht einmal nach solchen Leuten.

    Grüße,
    Alexander Merz (golem.de)

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  4. Re: Die Trennung macht durchaus Sinn

    Autor metalheim 07.02.13 - 20:20

    Naja, sie werden es auf die harte Tour lernen, wenn Firefox Standardmäßig click-to-play einführt, werden alle flash-werbetreibenden jammern und wohl oder übel umsteigen

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  5. Re: Die Trennung macht durchaus Sinn

    Autor Spaghetticode 07.02.13 - 20:48

    metalheim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, sie werden es auf die harte Tour lernen, wenn Firefox Standardmäßig
    > click-to-play einführt, werden alle flash-werbetreibenden jammern und wohl
    > oder übel umsteigen
    Tja, da hast du die Meldungen nicht richtig verstanden: Mozilla hat Gnade mit den Flashnutzern und nimmt das jeweils aktuelle Flashplugin vom Click-to-play aus. Meiner Meinung nach leider. Ansonsten hätte es wirklich einen Grund für die Flashnutzer gegeben, mal über eine Ablösung von Flash nachzudenken.

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  6. Re: Die Trennung macht durchaus Sinn

    Autor Quantium40 08.02.13 - 16:55

    LX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Trennung macht durchaus Sinn
    > Kleinere Displays, schwächere CPUs, die von kleinen Akkus betrieben werden,
    > üblicherweise kein Flash; auf der Positiv-Seite aber auch nur wenige
    > Ad-Blocker - der mobile Werbemarkt hat einfach andere Anforderungen als der
    > auf dem Desktop.

    Wenn man sich anschaut, warum immer mehr Leute auf Werbeblocker auf dem Desktop setzen, dann merkt man schnell, dass eine solche Trennung keinen Sinn macht (zumal es inzwischen auch Werbeblocker für mobile Plattformen gibt).
    Ohne Vorschlaghammermethoden (Dauergeblinke, Videos oder gar Sound, Inhalt-erst-nach-Werbung-wegklicken) funktioniert Werbung auf Mobilgeräten genausogut, wie sie auf großen Desktops funktioniert. Sicherlich wird es dann weniger Klicks geben, aber diejenigen, die der Werbung folgen, sind in der Regel auch deutlich eher am Produkt interessiert und diesem nicht aufgrund der brachialen Werbeform nachhaltig negativ gegenüber eingestellt.

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