Mir geht dieser ständige Erreichbarseinwahn sowas von auf die Nerven. Es wird erwartet, dass man Email sofort liest, sofort beantwortet ... und überhaupt ... ich finde Kommunikationsmöglichkeiten sind zuviel und viel erwarten, dass man alles nutzt und kennt. Wo es früher nur Telefon und den Brief, allerhöchstens Fax gab gibt es heute:
Telefon, Festnetz, Handy, Voip, SMS, MMS, Email, Fax, Twitter, Facebook, Studivz, Skype, ICQ und was weiß ich nicht alles.
Und von all diesen mistigen Sachen wird man bombardiert.
Ich persönlich habe ein Telefon (auf dem SMS deaktiviert sind), eine Emailadresse und einen Briefkasten. Mehr nicht.
Das reicht voll und ganz.
Es ist psychologisch übrigens mehr als bedenklich, von all diesen Kommunikationsmitteln umgeben zu sein. Welche Vorteile hat das? Man wird versklavt, vernetzt und an jeder Ecke tütet und piept es von wegen neuen Nachrichten, SMS, Skypemitteilungen und Twitter Feeds. Schrecklich ! Fürchterlich !
Dahingegen wird die Kommunikation der Menschen untereinander immer primitiver, oberflächlicher und dümmlicher. 160 Zeichen für irgendwelche grammatikalisch völlig grausamen Satzfetzen.
Schwachsinnige Statusberichte auf Twitter, wo wer gerade ist, sitzt, lacht und kackt.
Fazit:
Lasst Euch nicht versklaven. Lasst Euch nicht einspannen. Trennt Beruf von Freizeit. Macht Euer Handy aus und streichelt Eure Haustiere !
RichardV schrieb:
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> Mir geht dieser ständige Erreichbarseinwahn sowas
> von auf die Nerven. Es wird erwartet, dass man
> Email sofort liest, sofort beantwortet ... und
> überhaupt ... ich finde
> Kommunikationsmöglichkeiten sind zuviel und viel
> erwarten, dass man alles nutzt und kennt. Wo es
> früher nur Telefon und den Brief, allerhöchstens
> Fax gab gibt es heute:
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> Telefon, Festnetz, Handy, Voip, SMS, MMS, Email,
> Fax, Twitter, Facebook, Studivz, Skype, ICQ und
> was weiß ich nicht alles.
> Und von all diesen mistigen Sachen wird man
> bombardiert.
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> Ich persönlich habe ein Telefon (auf dem SMS
> deaktiviert sind), eine Emailadresse und einen
> Briefkasten. Mehr nicht.
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> Das reicht voll und ganz.
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> Es ist psychologisch übrigens mehr als bedenklich,
> von all diesen Kommunikationsmitteln umgeben zu
> sein. Welche Vorteile hat das? Man wird versklavt,
> vernetzt und an jeder Ecke tütet und piept es von
> wegen neuen Nachrichten, SMS, Skypemitteilungen
> und Twitter Feeds. Schrecklich ! Fürchterlich !
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> Dahingegen wird die Kommunikation der Menschen
> untereinander immer primitiver, oberflächlicher
> und dümmlicher. 160 Zeichen für irgendwelche
> grammatikalisch völlig grausamen Satzfetzen.
> Schwachsinnige Statusberichte auf Twitter, wo wer
> gerade ist, sitzt, lacht und kackt.
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> Fazit:
> Lasst Euch nicht versklaven. Lasst Euch nicht
> einspannen. Trennt Beruf von Freizeit. Macht Euer
> Handy aus und streichelt Eure Haustiere !
>
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http://hitanalyst.files.wordpress.com/2009/06/borg.jpg
YO!
YO!
YO!
Mehr kann ich nicht zustimmen, obwohl ich auch noch das eine oder andere Kommunikationsmittelchen nutze...
PS: Blackberry = Geissel der Menschheit!
Amen; ich bin dann weg
...ich frage mich, wie ich da wieder rauskomme.
Es ist für die "Firma" selbstverständlich, mich nach Feierabend, egal ob im Zug, vorm Fernseher, bei Freunden oder im Kino, anzurufen. Auch Wochenenden und Urlaub sind kein Hindernis für Chef und manche Kollegen. Wobei ich es den Kollegen nicht vorhalte, die ahmen nur das Verhalten des Chefs nach. Das hat zwischenzeitlich dazu geführt, daß ich am Festnetz eine Nachtschaltung aktiviert habe, ab einer gewissen Uhrzeit nur noch Anrufe aus dem Familienkreis zulassen. Eigentlich will ich solche Sperren gar nicht, und möchte eigentlich für die Firma in Notfällen da sein - aber nicht so, wie die es die letzten Jahre praktizieren.
Ich werde dieses Jahr noch meinen Handyvertrag wechseln und eine neue Nummer bekommen. Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob ich lügen und behaupten soll, kein Handy mehr zu haben. Das müsste ich dann allerdings auch daheim lassen. Und im Lügen bin ich ziemlich schlecht und will es auch nicht. Aber den Zusatz "Nur in Notfällen" in der Mail, in der ich meine neue Nummer mitteilen werde, würden die einfach ignorieren, da bin ich mir sicher.
Ich hätte da viel früher ansetzen sollen...
Wie kann man SMS deaktivieren?
Indem man sein Handy beim Netzbetreiber (D2 bei mir) für SMS (den SMS Gateway) sperren lässt. Hat 4 Euro gekostet und Ruhe. Wer mir eine SMS schreibt bekommt die Meldung: "Der Empfänger kann keine SMS empfangen" (oder ähnlich).
Abgesehen davon:
Man braucht nicht lügen. Man sagt einfach dass man zwischen 10 und 17 Uhr telefonisch zu erreichen ist ... und dann wird das Handy ausgemacht. Basta.
Ich nutz auch keinen Anrufbeantworter oder neudeutsch "Mailbox". Wer mich nicht erreicht soll nochmal anrufen. Was solls. Soll ich etwa den Leuten hinterher telefonieren? Kommt der Kuchen etwa zum Krümel?
Und bislang lebe ich damit sehr gut und es gab noch nie Probleme.
Wie du da wieder raus kommst?
Red mit deinem Chef und deinen Kollegen.
Wenn diese dich mal wegen irgendwelchen Lapalien anrufen und du ran gehst dann sagst du ganz einfach, sorry, so nicht. In Notfällen okay aber nicht wegen allem möglichen. Tschüss und fertig.
Man muss sich nicht vom Arbeitgebern versklaven lassen.
Wenn dieser dich immer und überall erreichen will dann soll er dafür auch Geld drauflegen oder es ganz lassen.
Denk mal drüber nach.
Im Prinzip hast du recht, aber denk mal drüber nach.
Er hat absolut recht. Ich war 1,5 Jahre lang 24/7 für meinen Arbeitgeber erreichbar, dann ist mir der Kragen geplatzt. Als dann mein Handyvertrag abgelaufen ist, habe ich mir kein neues geholt, Skype war schon deinstalliert, Messenger gibts keine und den AB am Telefon habe ich in den Urlaub geschickt.
Wer was von mir will, schreibt mir ne Mail und Mails aus der Arbeit, die auf meinem Privaten Account landen, werden per Serverregel in die Arbeit geschickt und erst dort vor Ort gelesen.
Funktioniert alles wunderbar und kein Handy zu besitzen sorgt immer für einen kleinen Smalltalk (den ich eigentlich hasse aber ->), auch mit den Frauen ;)
Nehmt es nicht für Selbstverständlich ständig für die Arbeit erreichbar zu sein, das schlägt auf die Gesundheit!
RichardV schrieb:
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> Wo es früher nur Telefon und den Brief, allerhöchstens
> Fax gab gibt es heute:
kaum mehr:
> Telefon, Festnetz, Handy, Voip, Skype
ist alles telefon und kommt sogar meist auf dem gleichen endgerät heraus. nur verschiedene techniken im hintergrund
> SMS, MMS,
auch gleichwertig, nur ist das eine bunt und das andere schwarz-weiß
> Email,
dafür fallen briefe fast weg
> Fax,
alt
> Twitter, Facebook, Studivz
spielzeug, kein echtes kommunukationsmedium
> ICQ
spielzeug oder - wenn es auf dem handy läuft - mit SMS deckungsgleich
was ich damit sagen will? dass es gar nicht wirklich mehr wurde (für otto normal, von schulhofsclowns die damit angeben mal abgesehen), es wurde nur eben mobiler. und mit der mobilität kam gleichzeitig die option auf mehr kontrolle - man kann, muß aber nicht dauernd erreichbar sein. finde das durchaus fortschrittlich...
Bouncy schrieb:
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> > Twitter, Facebook, Studivz
> spielzeug, kein echtes kommunukationsmedium
> > ICQ
> spielzeug oder - wenn es auf dem handy läuft - mit
> SMS deckungsgleich
du verallgemeinerst damit deine persönliche meinung und präferenzen. twitter und/oder facebook/studivz/sonstwer und/oder icq/jabber usw. _sind_ für so manchen durchaus alltägliche kommunikationsmittel.
Ich habe meiner Familie und sehr guten Freunden einen eigenen Klingelton verpasst. So kann ich mir überlegen, ob ich ran gehen soll oder nicht. Meistens ist mein Handy sowieso ausgeschalten. Ich habe es um zu telefonieren im Notfall, nicht um angerufen zu werden.
Gamer666 schrieb:
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> YO!
>
> YO!
>
> YO!
>
> Mehr kann ich nicht zustimmen, obwohl ich auch
> noch das eine oder andere Kommunikationsmittelchen
> nutze...
>
> PS: Blackberry = Geissel der Menschheit!
>
> Amen; ich bin dann weg
Ich habe ein Blackberry und nutze es so wie ich es brauche, zudem werde ich nicht zugebombt, ich wüsste auch nicht wie ich in den Zustand komme
Mitgenervter schrieb:
-------------------------------------------------------
> ...ich frage mich, wie ich da wieder rauskomme.
> Es ist für die "Firma" selbstverständlich, mich
> nach Feierabend, egal ob im Zug, vorm Fernseher,
> bei Freunden oder im Kino, anzurufen. Auch
> Wochenenden und Urlaub sind kein Hindernis für
> Chef und manche Kollegen. Wobei ich es den
> Kollegen nicht vorhalte, die ahmen nur das
> Verhalten des Chefs nach. Das hat zwischenzeitlich
> dazu geführt, daß ich am Festnetz eine
> Nachtschaltung aktiviert habe, ab einer gewissen
> Uhrzeit nur noch Anrufe aus dem Familienkreis
> zulassen. Eigentlich will ich solche Sperren gar
> nicht, und möchte eigentlich für die Firma in
> Notfällen da sein - aber nicht so, wie die es die
> letzten Jahre praktizieren.
> Ich werde dieses Jahr noch meinen Handyvertrag
> wechseln und eine neue Nummer bekommen. Ich bin
> ernsthaft am Überlegen, ob ich lügen und behaupten
> soll, kein Handy mehr zu haben. Das müsste ich
> dann allerdings auch daheim lassen. Und im Lügen
> bin ich ziemlich schlecht und will es auch nicht.
> Aber den Zusatz "Nur in Notfällen" in der Mail, in
> der ich meine neue Nummer mitteilen werde, würden
> die einfach ignorieren, da bin ich mir sicher.
> Ich hätte da viel früher ansetzen sollen...
Du bist nicht verpflichtet, dem Chef deine Handynummer mitzuteilen. Wenn dieser dich ausserhalb deiner Zeit erreichbar haben will, dann muss er dir ein Kommunikationsmittel zur Verfügung stellen. Den Spass habe ich schion durch.
Es geht hier aber um Erreichbarkeit durch den Arbeitgeber.
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