Fakt ist daß die direkten Kosten zur Chipproduktion extrem niedrig sind, da fallen für einen i7 Die vieleicht ein paar Dutzend Cent an Kosten an, denn was ist ein Die schon, gepreßtes und belichtetes Silizium was am Fließband produziert wird.
Teuer kommt die Entwicklung, der Vertrieb sowie die Anschaffung der Produktionsanlagen, nicht die eigentliche Produktion. Ergo kann es sich lohnen eine nicht voll ausgelastete Fertigung mit billigen Überschußproduktionen auszulasten oder absurde Bundles zu produzieren.
Fair ist das natürlich nicht.
da hast du natürlich vollkommen recht...
abgesehen von 90% der kosten kostet so ein chip nicht viel o_O
Ein Auto besteht doch eigentlich auch nur aus ein wenig Metall, Plastik und Stoff... Wenn man da den Altmetallwert nimmt, dürfte das auch nicht viel mehr als - sagen wir mal - 1000 Euro kosten...
Sorry, aber wer keine Ahnung hat...
Eine Silizium-Scheibe - hochrein für Prozessoren - kostet allein schon etwas mehr als die paar Euro/Dollar, die du dafür prognostizierst. Dazu kommt noch, dass die Hersteller da KnowHow reinstecken müssen, um das überhaupt produzieren zu können, es gibt Lizenzen, an die man sich halten muss (und die sind nicht gratis - Speichercontroller zum Bleistift), du hast Personalkosten, Produktionskosten als solches (die Fab will unterhalten werden), nach dem maskieren des Siliziums müssen die Chipvorstufen weiterverarbeitet werden, später geprüft, gebondet, aufs Trägermodul gepackt, verpackt und vermarktet werden. Den Yield hab ich jetzt mal absichtlich rausgelassen. Je nach Fertigungsgüte sind 20-30% Ausschuss exzellent gute Ergebnisse. - Man schaue nur auf die 40nm-Grafikchips, wo wir glücklich sein können, von 90% Ausschuss auf 60-70 Prozent runter zu sein.
Sagen wir es mal so:
Ich vermute mal, dass Prozessorpreise von 20-30$ wohl so ziemlich das Minimum sind, um wirtschaftlich zu sein. Das sieht man i.d.R. auch nur bei Chips, die entweder wesentlich weniger Kosten verursachen (ATOM), oder worauf keine Forschung mehr abgeschrieben wird (sprich, alte Chips wie die Athlon X2) und der Fertigungsprozess entsprechend eingepegelt ist.
Regards, Bigfoot29
naja ganz so drastisch ist es auch nicht.vor 2 Jahren ist beim IDF mal ein paper geleaked, aus dem Hervorging, dass eine aktuelle CPU inklusive Boxing, Versand etc 70$ Kostet. Stand damals in der c´t ein Artikel drüber. Klar ist allerdings, dass seitdem die Fertigung billiger geworden ist, während der Dollar im Kurs gesunken ist. Ein paar cent für die Produktion einer CPU sind damit also immernoch abwegig.
Nicht umsonst fährt Intel eine Marge von 60%.
Obwohl sie jährlich Milliarden an Computerhersteller zahlen, damit die keine oder nur eine bestimmte Menge an MAMD-Prozessoren verkaufen.)
Was ihr leider vergesst sind die enormen Ausfälle in der Produktion. Nach z.B. Einführung neuer Micro-Strukturen, sagen wir einem DIE-Shrink oder ähnlichem, ist die Ausbeute eines Wafers nicht sehr hoch. Ich errinnere mich an Zeiten in denen Nvidia und ATI eine Ausbeute von unter 50 % hatten! Dazu kommen die enormen Energie und Entwicklungskosten. Das alles fliesst in die Preiskalkulation mit ein.....kaufmännisches ein-mal-eins ;)
Calculon: Sag mal, hast du meinen Post überhaupt gelesen? Amperestunde hat den besseren Wert genannt. Wenn man schon Boxing/Versand mit einrechnet, kannst du davon ausgehen, dass auch die Energiekosten mit drin sind.
Wobei 70$ auch nur für eine bestimmte Kategorie von Prozessoren gelten kann. Ansonsten könnte Intel einen Atom nicht für 25$ verticken. ;-)
PeterPC: Zumindest kann sich jeder ausrechnen, der irgendwas jenseits der 100-150 Euro pures abkassieren ist... - aber ich meine, gut, Milliardenprojekte wie ein Larabee oder Itanium wollen auch kreuzfinanziert werden... ^^
Gruß!
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