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was für ein Alptraum

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  1. was für ein Alptraum

    Autor: jBaron 15.11.10 - 20:33

    Nur noch in der Creativ Bubble von Google zu leben

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  2. Re: was für ein Alptraum

    Autor: TimTaylor 15.11.10 - 21:57

    Warst schon mal da?

    Google ist als Arbeitgeber sehr beliebt.
    Viele große amerikanische Firmen locken mitarbeiter mit solchen Dingen.
    Die haben halt kapiert das zu guter Arbeit auch gutes Umfeld gehört.
    Und wenn man sich bisschen mit dem Verkehr in Amerika auskennt, dann weiß man das sowas oft nicht die schlechteste Alternative ist.
    Und ich denke nicht das man gezwungen wird da zu wohnen.

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  3. Re: was für ein Alptraum

    Autor: meinGott 15.11.10 - 22:01

    Deshalb gibt es bei uns eine Versicherungspflicht, Konzerne geben ihren Mitarbeitern Dahrlehen für eigene Häuser (VW Immobilien verwaltet bald mehr Einfamilienhäuser als VW Autos baut) und zu allerletzt im IT Bereich Teleworking.

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  4. Re: was für ein Alptraum

    Autor: blub 15.11.10 - 22:04

    TimTaylor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warst schon mal da?
    >
    > Google ist als Arbeitgeber sehr beliebt.

    Das stimmt.

    > Viele große amerikanische Firmen locken mitarbeiter mit solchen Dingen.
    > Die haben halt kapiert das zu guter Arbeit auch gutes Umfeld gehört.

    Finde ich auch gut. Sollten sie in Deutschland auch mal großflächig einführen.

    > Und wenn man sich bisschen mit dem Verkehr in Amerika auskennt, dann weiß
    > man das sowas oft nicht die schlechteste Alternative ist.

    Naja, ich hatte bisher keine Probleme von und zur Arbeit zu kommen. 15 min hin und 15 min zurück (für knapp 10 Meilen), auch zu Stoßzeiten, den Highways sei dank. Man darf nicht immer von Superstaus als LA oder NYC ausgehen, das sind Extreme.

    > Und ich denke nicht das man gezwungen wird da zu wohnen.

    Das denke ich auch, aber ich denke, da finden sich genug, die dort wohnen wollen.

    Bis dann

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  5. Re: was für ein Alptraum

    Autor: TimTaylor 15.11.10 - 22:06

    Teleworking...genau das was die IT Branche braucht...noch mehr Informatiker die nicht vor die Tür gehen und den ganzen Tag in ihrem abgedunkelten Raum verbringen.

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  6. Re: was für ein Alptraum

    Autor: meinGott 15.11.10 - 22:09

    TimTaylor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teleworking...genau das was die IT Branche braucht...noch mehr Informatiker
    > die nicht vor die Tür gehen und den ganzen Tag in ihrem abgedunkelten Raum
    > verbringen.

    Ich und meine Familie finden das extrem Klasse! Heute nichts getan, dafür am Samstag etwas mehr, als so ein Sch* Wetter war, vielleicht heute Nacht noch ein bisschen und morgen Zeit für die Familie ... Ich sehe das Büro 1x pro Woche und sonst müsste man mich mit einem Panzer ins Büro schleifen. Und das geht vielen bei uns so!

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  7. Re: was für ein Alptraum

    Autor: TimTaylor 15.11.10 - 22:15

    meinGott schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TimTaylor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Teleworking...genau das was die IT Branche braucht...noch mehr
    > Informatiker
    > > die nicht vor die Tür gehen und den ganzen Tag in ihrem abgedunkelten
    > Raum
    > > verbringen.
    >


    > Ich und meine Familie finden das extrem Klasse! Heute nichts getan, dafür
    > am Samstag etwas mehr, als so ein Sch* Wetter war, vielleicht heute Nacht
    > noch ein bisschen und morgen Zeit für die Familie ... Ich sehe das Büro 1x
    > pro Woche und sonst müsste man mich mit einem Panzer ins Büro schleifen.
    > Und das geht vielen bei uns so!

    Tja, würdest du in "Google Town" arbeiten könntest du in der Mitagspause mal schnell rüber zu deiner Familie ;)

    und hättest auch den kontakt zu deinen Mitarbeitern.

    Ich finde Homework auch gut, und nutze es regelmäßig.
    Bin aber mehr als 1 mal die Woche im Büro.
    Vernünftig zusammen arbeiten geht doch um einiges besser wenn man sich sieht.

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  8. Re: was für ein Alptraum

    Autor: meinGott 15.11.10 - 22:44

    TimTaylor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vernünftig zusammen arbeiten geht doch um einiges besser wenn man sich
    > sieht.

    http://www.skype.com

    Wir haben das immer stundenlang laufen. ;)

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  9. Re: was für ein Alptraum

    Autor: TimTaylor 15.11.10 - 22:55

    meinGott schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TimTaylor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vernünftig zusammen arbeiten geht doch um einiges besser wenn man sich
    > > sieht.
    >
    > www.skype.com
    >
    > Wir haben das immer stundenlang laufen. ;)


    Jo klar, das geht.
    Ich finde es ist trotzdem immernoch was ganz anderes persönlich zusammen zu arbeiten.

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  10. Re: was für ein Alptraum

    Autor: meinGott 15.11.10 - 22:56

    Tun wir bestens und effektiver als je zuvor. Alle Entwickler machen das bei uns. Keiner will das wieder aufgeben!

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  11. Re: was für ein Alptraum

    Autor: serious business 16.11.10 - 06:57

    TimTaylor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warst schon mal da?
    >
    > Google ist als Arbeitgeber sehr beliebt.
    > Viele große amerikanische Firmen locken mitarbeiter mit solchen Dingen.
    > Die haben halt kapiert das zu guter Arbeit auch gutes Umfeld gehört.

    Meiner Meinung nach ist das ein ziemlich großes Problem in Deutschland. Firmen aus dem Ausland locken die guten Mitarbeiter mit guten Angeboten zu denen meistens eben auch ein gutes Umfeld gehört. Die werben quasi um die Mitarbeiter während man in Deutschland oft den Eindruck hat das man beim Arbeitgeber zu Kreuze kriechen muss um eine Anstellung zu bekommen.

    Das Ende vom Lied ist dann das ein (eingebildeter) "FachkräfteMangel" beklagt wird weil die guten immer weniger werden und die die übrig bleiben trotzdem nicht für ein Butterbrot mit Margerine drauf arbeiten wollen.

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  12. Re: was für ein Alptraum

    Autor: Smeagol 16.11.10 - 10:08

    serious business schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Meiner Meinung nach ist das ein ziemlich großes Problem in Deutschland.
    > Firmen aus dem Ausland locken die guten Mitarbeiter mit guten Angeboten zu
    > denen meistens eben auch ein gutes Umfeld gehört. Die werben quasi um die
    > Mitarbeiter während man in Deutschland oft den Eindruck hat das man beim
    > Arbeitgeber zu Kreuze kriechen muss um eine Anstellung zu bekommen.
    >
    > Das Ende vom Lied ist dann das ein (eingebildeter) "FachkräfteMangel"
    > beklagt wird weil die guten immer weniger werden und die die übrig bleiben
    > trotzdem nicht für ein Butterbrot mit Margerine drauf arbeiten wollen.


    Kann ich nur zustimmen. Ich habe bisher in 4 (IT) Firmen gearbeitet. Homeoffice war stets extrem unerwünscht. Und zu allem Übel kam dann noch, dass ein Mitarbeiter angeschissen wurde, als er angerufen hat, dass sein sohn Fieber hat, und er an diesem Tag mal ausnahmsweise von zu Hause arbeiten wolle.
    Da brauchen sich deutsche Firmen echt nicht zu wundern, wenn die guten leute ins Ausland ziehen.

    Und die vorbildlichen Firmen sind leider stark in der Unterzahl.

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  13. Re: was für ein Alptraum

    Autor: AtWork 16.11.10 - 10:26

    Smeagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > serious business schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Meiner Meinung nach ist das ein ziemlich großes Problem in Deutschland.
    > > Firmen aus dem Ausland locken die guten Mitarbeiter mit guten Angeboten
    > zu
    > > denen meistens eben auch ein gutes Umfeld gehört. Die werben quasi um
    > die
    > > Mitarbeiter während man in Deutschland oft den Eindruck hat das man beim
    > > Arbeitgeber zu Kreuze kriechen muss um eine Anstellung zu bekommen.
    > >
    > > Das Ende vom Lied ist dann das ein (eingebildeter) "FachkräfteMangel"
    > > beklagt wird weil die guten immer weniger werden und die die übrig
    > bleiben
    > > trotzdem nicht für ein Butterbrot mit Margerine drauf arbeiten wollen.
    >
    > Kann ich nur zustimmen. Ich habe bisher in 4 (IT) Firmen gearbeitet.
    > Homeoffice war stets extrem unerwünscht. Und zu allem Übel kam dann noch,
    > dass ein Mitarbeiter angeschissen wurde, als er angerufen hat, dass sein
    > sohn Fieber hat, und er an diesem Tag mal ausnahmsweise von zu Hause
    > arbeiten wolle.
    > Da brauchen sich deutsche Firmen echt nicht zu wundern, wenn die guten
    > leute ins Ausland ziehen.
    >
    > Und die vorbildlichen Firmen sind leider stark in der Unterzahl.


    Ja, das mit dem Homeoffice ist ein interessantes Thema. Zumal in einer Zeit, in der man in der IT in vielen Belangen gar nicht mehr im Büro sein muss. Gut, okay: ein Servicemitarbeiter sollte auch vor Ort sein, wenn mal einer von den Switches im Serverrack aufmuckt oder Horst Müller mal wieder nicht verstanden hat, dass ein Netzwerkkabel nicht in den USB Port oder die eigene Nase gehört.

    Aber beispielsweise Programmierer und Sysadmins können dank Skype, Remote Desktops, VPN und online-Repositories sehr gut und effizient von daheim aus arbeiten (und sogar in *GASP* "Casualwear"!). Das darauf folgende Totschlagargument von vielen deutschen Unternehmen ist dann wohl, dass sich das "einfach nicht gehört". Irgendwie hat sich die Homeoffice-Idee bislang nur bei Außendienstmitarbeitern im Produktvertrieb durchgesetzt, was sehr schade ist. Viele andere Unternehmen sind da denn deutschen gedanklich voraus. Ein glücklicher Mitarbeiter ist ein effizienter Mitarbeiter. Und wenn am Tag X der vereinbarten Abgabe das Softwareprojekt zufriedenstellend abgeschlossen ist, wen interessiert es da, ob die Fachkraft mit dem Laptop im Büro oder daheim gesessen hat? ...

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  14. Re: was für ein Alptraum

    Autor: flasherle 16.11.10 - 11:40

    also ich geh, obwohl ich auch von daheim arbeiten könnte, lieber ins büro, da erstens muss man net den ganzen tag mit frau und kindern auf der pelle hocken und zweitens kann man im büro wenigstens auch nette gespräche führen über andere sachen als die arbeit. nein danke homework

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  15. Re: was für ein Alptraum

    Autor: Freitagsschreiberling 16.11.10 - 12:43

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also ich geh, obwohl ich auch von daheim arbeiten könnte, lieber ins büro,
    > da erstens muss man net den ganzen tag mit frau und kindern auf der pelle
    > hocken und zweitens kann man im büro wenigstens auch nette gespräche führen
    > über andere sachen als die arbeit. nein danke homework

    ok, Dein Job passt schon mal. Jetzt solltest Du noch an Deinem Familienglück arbeiten, irgendwas kann da ja mal definitiv nicht stimmen ;-)

    --
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  16. Re: was für ein Alptraum

    Autor: HD2Fanboy 16.11.10 - 16:47

    Freitagsschreiberling schrieb:
    > ok, Dein Job passt schon mal. Jetzt solltest Du noch an Deinem
    > Familienglück arbeiten, irgendwas kann da ja mal definitiv nicht stimmen
    > ;-)

    Ok, er hat es, nunja, simplifiziert. Aber grundsätzlich steckt da schon etwas Wahrheit drin, die mir hier zu wenig angesprochen ist. Ich kenne auch beide Varianten (HO/Büro). Sein Argument ist durchaus griffig, wenn du in Konzentrationsphasen nunmal schlecht von den Kindern unterbrochen werden kannst/willst. Nur ein Beispiel.

    2.er Punkt der hier überhaupt nicht angesprochen ist, ist der des Produktivitätsverlustes ob des fehlenden 'peer pressure'. Wer sagt den gibt es nicht, der lügt. So diszipliniert ist kaum jemand und wenn doch, wird der in einer Büroathmo besser klar kommen.
    D.h. das Homeoffice auch Kontrollinstanzen nach sich ziehen muss. Diese wiederum können das Leben unangenhmer machen, als das 'normale' Büroleben, wenn Sie denn wirklich eine Produktionsmessung leisten sollen.

    Hoemoffice ist nicht per se ein Heilsbringer. Aufgrund der selber gemachten Erfahrung kann ich sagen, dass ich die 'deutsche' Einstellung dazu nachvollziehen kann.

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  17. Re: was für ein Alptraum

    Autor: HH 16.11.10 - 17:35

    Airbus hat in HH mehr oder weniger auch eine kleine Stadt im Betrieb.

    http://tinyit.info/1001

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  18. Re: was für ein Alptraum

    Autor: Freitagsschreiberling 16.11.10 - 19:38

    HD2Fanboy schrieb:
    > Sein Argument ist durchaus griffig, wenn du in
    > Konzentrationsphasen nunmal schlecht von den Kindern unterbrochen werden
    > kannst/willst. Nur ein Beispiel.
    >
    > 2.er Punkt der hier überhaupt nicht angesprochen ist, ist der des
    > Produktivitätsverlustes ob des fehlenden 'peer pressure'. Wer sagt den gibt
    > es nicht, der lügt. So diszipliniert ist kaum jemand und wenn doch, wird
    > der in einer Büroathmo besser klar kommen.
    > D.h. das Homeoffice auch Kontrollinstanzen nach sich ziehen muss. Diese
    > wiederum können das Leben unangenhmer machen, als das 'normale' Büroleben,
    > wenn Sie denn wirklich eine Produktionsmessung leisten sollen.
    >
    > Hoemoffice ist nicht per se ein Heilsbringer. Aufgrund der selber gemachten
    > Erfahrung kann ich sagen, dass ich die 'deutsche' Einstellung dazu
    > nachvollziehen kann.

    Naja, der Heilsbringer schlechthin ist es nicht, das stimmt schon. Ich selbst arbeite auch lieber im Büro, einerseits wegen der Gruppengeschichte, da sind eben doch mehr Synergien möglich und andererseits, weil ich gerne unter Menschen bin. Da ich zur Zeit solo bin, habe ich da eh nur eine Wahl.

    Mir ging es mit meiner Antwort aber auch nur um die Aussage, dass die eigene Frau und Kinder zu sehen, nicht so der Hit wäre. Wenn man das räumlich nicht konsequent trennen kann, gibt es da natürlich zwangsläufig Probleme, das ist mir schon klar.

    --
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