Warum keine TAZ App damit ginge dann das Abo.
Machen doch diverse andere Magazine und Zeitungen auch so.
Oder täusche ich mich da?
Ich nehme an wegen raubkopien...
Du meinst die gehen dann nicht und sind damit uninteressant für die Zielgruppe der TAZ? ;)
Wenn Apple so weiter macht, dann hat sich das mit den Apps von Magazinen und Tageszeitungen vielleicht eh bald erledigt. Apple findet es anscheinend selbstverständlich die Apps nicht nur anhand irgendwelcher technischer Kriterien zu zensieren (GUI-Guidlines, nur "gutartiger" Code) was ja durchaus ok ist. Sondern Apple schaut auch selbsverständlich auf die Inhalte, als wären es die ihrigen. Und weil Apple die amerikanische Prüderie anscheinend teilt, muss man tatsächlich Angst haben, dass seine App aus dem Store fliegt, weil darin fast ein nackter Busen zu sehen war.
MaikB. schrieb:
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> Inhalte, als wären es die ihrigen. Und weil Apple die amerikanische
> Prüderie anscheinend teilt, muss man tatsächlich Angst haben, dass seine
> App aus dem Store fliegt, weil darin fast ein nackter Busen zu sehen war.
Diesen Seitenhieb kannst du dir sparen. Hierzulande ist man halt wegen "Mitstörerhaftung" dran.
Mett schrieb:
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> MaikB. schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Inhalte, als wären es die ihrigen. Und weil Apple die amerikanische
> > Prüderie anscheinend teilt, muss man tatsächlich Angst haben, dass seine
> > App aus dem Store fliegt, weil darin fast ein nackter Busen zu sehen
> war.
>
> Diesen Seitenhieb kannst du dir sparen. Hierzulande ist man halt wegen
> "Mitstörerhaftung" dran.
Wenn ein unbedeckter Busen in der Tageszeitung zu einer Haftung führen würde, dann wäre der Springer-Verlag längst pleite. Und diverse andere auch.
> Wenn ein unbedeckter Busen in der Tageszeitung zu einer Haftung
> führen würde, dann wäre der Springer-Verlag längst pleite. Und
> diverse andere auch.
Und gerade der Springer-Verlag ist als einer der ersten bei der Selbstzensur dabei (freiwillig keine blanken Busen in der iPad-Bild), nur um beim iPad-Hype mitmischen zu dürfen.
"Ich denke, dass sich jeder Verleger dieser Welt einmal am Tag hinsetzen und beten sollte, um Steve Jobs zu danken, dass er die Verlagsindustrie rettet". (Springer-Chef Döpfner)
http://www.dwdl.de/story/25813/springer_huldigt_ipad_mit_magazin_frs_tablett/
Sogar ein extra Magazin wird aufgelegt.
Wovor also sollte Apple Angst haben?
dingding schrieb:
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> Warum keine TAZ App damit ginge dann das Abo.
> Machen doch diverse andere Magazine und Zeitungen auch so.
Warum soll man für jeden Inhalt eine App installieren? Dafür gibt es schon jede Menge Reader, die auch den Vorteil haben, plattformunabhängig zu sein. Ideal für Zeitungen ist z.B. der Kindle-Reader. Den gibt es für mehrere Plattformen und Abos aktualisieren sich automatisch, ohne dass man das Gerät erst an einen Rechner stöpsel müsste.
Bassa schrieb:
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> Wenn ein unbedeckter Busen in der Tageszeitung zu einer Haftung führen
> würde, dann wäre der Springer-Verlag längst pleite. Und diverse andere
> auch.
Deutschland seine eigenen "Zensurnormen".
dingding schrieb:
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> Warum keine TAZ App
Warum eine TAZ App? Man melde sich im Browser bei TAZ an und betrachte die Inhalte als html oder pdf. Das klappt mit jedem Smartphone und jedem PC/ Mac.
Wieso sollte man für jede Webseite eine eigene App brauchen? Damit später mal jemand von 1.000.000 Apps quatschen kann, von denen 99,99999% gar nicht nötig wären?
hiasB schrieb:
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> Warum eine TAZ App? Man melde sich im Browser bei TAZ an und betrachte die
> Inhalte als html oder pdf. Das klappt mit jedem Smartphone und jedem PC/
> Mac.
Dann brauchst Du aber für jeden Zeitungsverlag ein eigenes Abrechnungssystem. Genau das ist der Vorteil einer App, dass Du als Kunde Dich darum nicht zu kümmern brauchst.
Klar lohnt sich das für Dich als Kunden nur damm, wenn Du öfters verschiedene Zeitungen auf dem Pad liest.
Ideal wäre halt eine zentrale App für verscheidenste Verlage, bei der Du als Kunde eine zentrale Abrechnungsstelle hast (den Store), und der Anbieter ebenfalls (den App-Betreiber). Als Kunde bekommst Du am Monatsende eine Übersicht, wann Du welche Zeitung gekauft hast (ähnlich einem Einzelverbindungsnachweis fürs Telefon).
Gruß
Tantalus
Edit: Meinen oben genannten Vorschlag kan man sicg als eine Art "virtueller Kiosk" vorstellen, der eine Palette an verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften verschiedenster Verlage anbietet.
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.10 13:12 durch Tantalus.
hiasB schrieb:
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> dingding schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Warum keine TAZ App
> Warum eine TAZ App? Man melde sich im Browser bei TAZ an und betrachte die
> Inhalte als html oder pdf. Das klappt mit jedem Smartphone und jedem PC/
> Mac.
Das klappt auch mit dem iPad und iPhone.
Aber es ist bei weitem nicht so Komfortabel wie eine App.
> Wieso sollte man für jede Webseite eine eigene App brauchen? Damit später
> mal jemand von 1.000.000 Apps quatschen kann, von denen 99,99999% gar nicht
> nötig wären?
Man braucht nicht für jede Webseite eine eigene App, das ist doch Blödsinn.
Es geht hier ja auch nicht um die Onlineausgabe der TAZ, sondern um die Abo Variante.
Auf der Webseite bekommst du nicht die gleichen Inhalte wie in der aktuellen Printausgabe!
Man könnte nun einen Bezahlbereich auf der Homepage einrichten, wo man diese Inhalte auch online einsehen kann.
Es gibt ja auch jetzt die Möglichkeit die aktuelle Printausgabe als PFD zu laden.
Aber man muss dazu immer den Weg über die Webseite und das Einloggen gehen.
Die App öffnet man und bekommt sofort die aktuellste Ausgabe angeboten.
Aber auch für andere Newsseiten ist eine App sinnvoll.
Man kann z.B. Artikel speichern, oder die Gesame Ausgabe speichern um sie später zu lesen wenn man keine Netzverbindung hat.
Außerdem ist die Bedienung besser auf die Bildschirmgröße und die Möglichkeiten der APIs angepasst.
DAS ist schon ein riesen Vorteil gegenüber der html Ausgabe.
Tantalus schrieb:
> -----
> > Warum eine TAZ App? Man melde sich im Browser bei TAZ an und betrachte
> die
> > Inhalte als html oder pdf. Das klappt mit jedem Smartphone und jedem PC/
> > Mac.
>
> Dann brauchst Du aber für jeden Zeitungsverlag ein eigenes
> Abrechnungssystem.
Toll. Wenn ich drei Zeitungen lesen will, brauche ich 3 Accounts, die dann aber global auf jedem Rechner funktionieren.
Wenn Du hingegen Dein iPad nicht dabei hast, dann gilt Dein Abo nicht - was ist nun wirklich besser/ flexibler? ;-)
> Klar lohnt sich das für Dich als Kunden nur damm, wenn Du öfters
> verschiedene Zeitungen auf dem Pad liest.
Genau. Und zwar nur auf dem iPad. Mit dem dienstlichen Notebook im Hotel geht schon mal nichts. Ist das einfach, wenn ich zukünftig statt einem Gerät immer zwei mitnehmen muss ;-)
> Edit: Meinen oben genannten Vorschlag kan man sicg als eine Art "virtueller
> Kiosk" vorstellen, der eine Palette an verschiedenen Zeitungen und
> Zeitschriften verschiedenster Verlage anbietet.
Ja. Aber eben für jeden. Ich hab noch keinen Kiosk gesehen, der Nokia Besitzern keine Zeitung verkauft ;-)
hiasB schrieb:
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> Wenn Du hingegen Dein iPad nicht dabei hast, dann gilt Dein Abo nicht - was
> ist nun wirklich besser/ flexibler? ;-)
> Genau. Und zwar nur auf dem iPad. Mit dem dienstlichen Notebook im Hotel
> geht schon mal nichts. Ist das einfach, wenn ich zukünftig statt einem
> Gerät immer zwei mitnehmen muss ;-)
Niemand hindert den Anbieter der App daran, auch einen Client für Win, Linux, Mac, Android oder WebOS bereitzustellen.
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
hifimacianer schrieb:
> > Warum eine TAZ App? Man melde sich im Browser bei TAZ an und betrachte
> die
> > Inhalte als html oder pdf. Das klappt mit jedem Smartphone und jedem PC/
> > Mac.
>
> Das klappt auch mit dem iPad und iPhone.
> Aber es ist bei weitem nicht so Komfortabel wie eine App.
Aber dafür 10 mal so flexibel. Egal ob daheim, im Urlaub, am Dienst-PC, am Diensthandy, such Dir aus wo - meine Methode funktioniert. Du bist ohne App-Öffner ein Abonent, der keinen Zugriff auf seine bezahlten Inhalte hat. Dazu würde ich sagen: schöner Scheiß - für was gibt es Standards?
Bei HTML kotzt sich jeder aus, wenn ein Browser anders reagiert - aber bei der Apperitis sucht Ihr die Vorteile von proprietärem Müll ...
> Es geht hier ja auch nicht um die Onlineausgabe der TAZ, sondern um die Abo
> Variante.
...
> Man könnte nun einen Bezahlbereich auf der Homepage einrichten, wo man
> diese Inhalte auch online einsehen kann.
Genau so ist es. Und genau so macht es auch Sinn.
> Es gibt ja auch jetzt die Möglichkeit die aktuelle Printausgabe als PFD zu
> laden.
Also braucht kein Mensch eine App, da es bereits eine weitaus flexiblere Lösung gibt. Hoffentlich verbietet Apple nicht zukünftig pdfs - kommt ja von den pösen Adobe Menschen ...
> Die App öffnet man und bekommt sofort die aktuellste Ausgabe angeboten.
Dann öffne mal die App auf Deinem Windows Firmen-PC ;-)
Oder willst Du mir nun erzählen, dass die App am Mini-Bildschirm des iPhone besser zu lesen ist als das PDF auf einem Bildschirm?
> Man kann z.B. Artikel speichern, oder die Gesame Ausgabe speichern um sie
> später zu lesen wenn man keine Netzverbindung hat.
Und pdfs kann man nicht später lesen?
hiasB schrieb:
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> Toll. Wenn ich drei Zeitungen lesen will, brauche ich 3 Accounts, die dann
> aber global auf jedem Rechner funktionieren.
>
> Wenn Du hingegen Dein iPad nicht dabei hast, dann gilt Dein Abo nicht - was
> ist nun wirklich besser/ flexibler? ;-)
Das kommt auf den Verlag an.
Ich meine man kann bei der Welt z.B. den Account auch für die Webseite nutzen und dort die pdf Version herunterladen.
Es ist also Sache des Verlags ein einheitliches System zu installieren.
Möglich ist es.
> Genau. Und zwar nur auf dem iPad. Mit dem dienstlichen Notebook im Hotel
> geht schon mal nichts. Ist das einfach, wenn ich zukünftig statt einem
> Gerät immer zwei mitnehmen muss ;-)
Ziemlich wilde Szenarien die du da konstruierst.
Stell dir mal vor du hast dein Dienstnotebook dabei, aber keinen Internetzugang.
Huch - gar keine Zeitung...
Aber siehe oben, es geht auch beides in Kombination.
> Ja. Aber eben für jeden. Ich hab noch keinen Kiosk gesehen, der Nokia
> Besitzern keine Zeitung verkauft ;-)
Das liegt aber an den Verlagen, wenn sie ihre Zeitungen nicht an diese verkaufen wollen.
hiasB schrieb:
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> Aber dafür 10 mal so flexibel. Egal ob daheim, im Urlaub, am Dienst-PC, am
> Diensthandy, such Dir aus wo - meine Methode funktioniert. Du bist ohne
> App-Öffner ein Abonent, der keinen Zugriff auf seine bezahlten Inhalte hat.
> Dazu würde ich sagen: schöner Scheiß - für was gibt es Standards?
> Bei HTML kotzt sich jeder aus, wenn ein Browser anders reagiert - aber bei
> der Apperitis sucht Ihr die Vorteile von proprietärem Müll ...
Es liegt einzig am Anbieter der Inhalte, ob man die pdf Ausgaben zusätzlich auch via html laden kann. Ich meine die Welt macht es so.
Man hat auf der einen Seite die App, und kann trotzdem am PC die Ausgabe herunterladen. Es ist ein einfaches dies umzusetzen, wenn man den html Account auch in der App eingeben kann und umgekehrt.
>
> > Es geht hier ja auch nicht um die Onlineausgabe der TAZ, sondern um die
> Abo
> > Variante.
> ...
> > Man könnte nun einen Bezahlbereich auf der Homepage einrichten, wo man
> > diese Inhalte auch online einsehen kann.
> Genau so ist es. Und genau so macht es auch Sinn.
Bleibt aber immer noch der Pferdefuß, das man jeden morgen erneut die Webseite aufrufen muss, die Accountdaten eingibt, zum Downloadbereich navigiert und das pdf herunterlädt. In der App geht das einfacher und schneller.
>
> > Die App öffnet man und bekommt sofort die aktuellste Ausgabe angeboten.
> Dann öffne mal die App auf Deinem Windows Firmen-PC ;-)
> Oder willst Du mir nun erzählen, dass die App am Mini-Bildschirm des iPhone
> besser zu lesen ist als das PDF auf einem Bildschirm?
Nein, am iPhone nicht, aber am iPad.
Und wie gesagt, du kannst auch ganz normal das pdf laden, wenn du nicht am iPad bist.
Kommt aber auf den Verlag an ob er so kundenfreundlich ist.
>
> > Man kann z.B. Artikel speichern, oder die Gesame Ausgabe speichern um
> sie
> > später zu lesen wenn man keine Netzverbindung hat.
> Und pdfs kann man nicht später lesen?
Kannst du, aber wenn du nur einzelne Artikel archivieren willst, geht das schon mal nicht. Mit der app kannst du einzelne Artikel von 50 verschiedenen Ausgaben sichern.
Mache das mal mit einem pdf, vor allem finde darin einen bestimmten artikel.
Tantalus schrieb:
> Niemand hindert den Anbieter der App daran, auch einen Client für Win,
> Linux, Mac, Android oder WebOS bereitzustellen.
Niemand hindert Dich daran auf dem iPhone ein pdf zu öffnen.
hifimacianer schrieb:
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> Bleibt aber immer noch der Pferdefuß, das man jeden morgen erneut die
> Webseite aufrufen muss, die Accountdaten eingibt, zum Downloadbereich
> navigiert und das pdf herunterlädt. In der App geht das einfacher und
> schneller.
Also ich hätte an der Stelle ein Bookmark direkt in den Download Bereich und meine Zugangsdaten wären im Browser gespeichert.
Aber so langsam verstehe ich, warum manche Menschen für jeden Mist eine App brauchen ...
> Und wie gesagt, du kannst auch ganz normal das pdf laden, wenn du nicht am
> iPad bist.
> Kommt aber auf den Verlag an ob er so kundenfreundlich ist.
Wenn er es sein muss, dann ist er es. Aber wenn man natürlich mit jedem Sch... zufrieden ist ...
> Kannst du, aber wenn du nur einzelne Artikel archivieren willst, geht das
> schon mal nicht. Mit der app kannst du einzelne Artikel von 50
> verschiedenen Ausgaben sichern.
> Mache das mal mit einem pdf, vor allem finde darin einen bestimmten
> artikel.
Bei ner Zeitung ... schon klar. Du hast sicher auch die letzten 50 Ausgaben des Hinterdupfinger Tagesblatts zu Hause oder?
Wenn ein Artikel so interessant ist, kann ich auf dem Online Portal immer noch einzelne Downloads anbieten, die ich dann eben gesondert herunter lade.
Aber egal: Ihr braucht für alles eine App und das ist für mich auch vollkommen i.O. Ich brauch die eben nicht.
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