Ich hatte mich schon gewundert das die TAZ ihre Zeitungen wie Bücher verkaufen will. Das macht sonst keiner und ist von Apple nicht so vorgesehen.
der iBook-Store ist nur für Bücher gedacht.
Zeitungen werden über den App-Store verkauft. Dazu wird ein Programm angeboten, dass dann die In-App-Käufe bietet und so der Tägliche Abruf an neuen Inhalten gewährleistet.
Das ist in der Tat derzeit die richtige Vorgehensweise. Aber ich denke schon, dass es beim iBooks Store noch Optimierungen gibt, so dass sich der Kunde aussuchen kann, wie und wo er seine Medien anbietet. Also momentan zwar ärgerlich, aber nur vorübergehend. Aber sicher wieder ein prima Troll-Thema ... ;-))
Das setzt dann aber ein eigenes Bezahlsystem voraus.. besonders beim Micropayment ist sowas nicht gerad günstig.
Warum muss man sich eine app kaufen, nur um eine zeitung auf dem ipad zu lesen? den sinn verstehe ich nicht.
Mußt Du auch nicht... Ist halt so definiert worden von Apple.
Wenn Du eine/mehrere Tageszeitungen willst, mußt Du für jede eine App installieren.
> Warum muss man sich eine app kaufen, nur um eine zeitung auf dem ipad zu lesen? den sinn verstehe ich nicht.
Weil sich die Verlage bestimmt nicht auf eine "App" einigen können und sich von der Konkurrenz abheben wollen.
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Meine Seite http://www.blar.de/ und mein Blog http://blar.wordpress.com/
Nein.
Apple bietet Inn-App-Verkaufsmöglichkeit. Auch das wird über Apple abgerechnet.
Loolig schrieb:
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> Das setzt dann aber ein eigenes Bezahlsystem voraus.. besonders beim
> Micropayment ist sowas nicht gerad günstig.
okay. lass es mich mal anders formulieren. warum muss ich bei einem gadget, das in der lage ist bücher, also eine orginäre drucksache, darzustellen eine (bzw. mehrere) app(s) kaufen um zeitungen, ebefals orginär drucksache, darzustellen.
Leute, nicht vergessen!!!!
Die Taz (!!!) ja, ja, gibt es auch am Zeitungskiosk zu kaufen.
Was mich ärgert, alles dreht sich um diesen angebissenen Apfel, obzwar Zeitungsläden alles haben, was sich der Konsument wünscht:
a) die eigentliche Ware
b) keine Zensur
c) kein Stromverbrauch
d) keine Wisch- und Kneiffgesten
d) Klopapierersatz, wenn's ernst wird
Nein, musst du nicht.
Für Zeitungen gäbe es sogar ein einheitliches Programm, wenn ein Verlag nicht selbst was eigenes machen will.
Dieses bittet In-App-Verkäufe für verschiedenste Zeitungen und heisst PressReader.
http://itunes.apple.com/de/app/pressreader/id313904711?mt=8
tomek schrieb:
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> okay. lass es mich mal anders formulieren. warum muss ich bei einem gadget,
> das in der lage ist bücher, also eine orginäre drucksache, darzustellen
> eine (bzw. mehrere) app(s) kaufen um zeitungen, ebefals orginär drucksache,
> darzustellen.
Weil Bücher einmal eingestellt werden müssen und danach nicht mehr geändert werden. Da kommt es nicht auf ein oder zwei Tage an. Bei Tageszeitungen ist ein möglichst sofortiges Erscheinen nach Einstellung der Zeitung erwünscht, da diese jeden Tag aktualisiert wird. Aus technischer Sicht sind das zwei komplett verschiedene Dinge, auch wenn beides in der realen Welt "orginäre Drucksachen" sind. Durch die In-App Käufe gibt es bereits eine Lösung, die genau auf die Ansprüche von tageszeitungen zugeschnitten sind. Zum Verständnis: Man lädt die App EINMAL herunter und kann sich dann dort jede neue Ausgabe einzelnd oder auch im Abo kaufen und in diesem App lesen. Es gibt auch zeitungsübergreifende Lösungen, wie den Press Reader, aber die meisten Zeitungen wollen sich halt gerne von den anderen durch Optik und Funktionalität abgrenzen, daher wird es leider ziemlich viele eigene Apps geben.
Ich hasse das, mit dem Apps-Kauf. Gekauftes muss man auch lagern können. Früher sind mit der App beim deleten auch die zugehörigen daten auf dem Iphone gelöscht worden. Backupprogramme dafür gibt es möglicherweise aber.
Wenn Du 5-10 Abos hast, willst Du nicht jedesmal eine App dafür starten. Sondern den PDF-Reader oder EPub-Reader den Du kennst.
Die meisten Zeitschriften-Apps sind OFT (nicht immer) eh nur gepimpte PDF-Reader mit in-app-Kauf und nicht mehr.
interessant wären einheitsstandard-reader für die gekauften epub/pdf-Texte. Mit den features:
- schlaue Volltext-Suche
- Tagging/Markieren und web20-mäßig spreaden austauschen kommentieren. Der djv würde dann tippfehler im Spiegel sammeln oder Gymnasium-Rütli-2 macht es aus Hass und Verachtung damit die Schüler keinen Journalismus studieren.
- bewertung von Artikeln . z.b. um sie freizukaufen.
... was ich noch so vergessen habe...
Die taz bietet schon das digiabo an, da bekommt man für 10€ im Monat die jeweils aktuelle Ausgabe in einer Vielzahl von Formaten, darunter auch das komplett iPad-kompatible PDF-Format als Download oder alternativ sogar zugemailt.
So sehr ich die taz auch mag, dann als Vertriebsweg für iPad-Nutzer den iBooks-Store zu nutzen ist wirklich dämlich.
Wenn ich ein iPad hätte und die taz regelmäßig lesen wollte, würde ich einfach das digiabo abschließen und mir die Ausgaben zumailen lassen, abends um 22 Uhr dann kurz auf dem iPad die Mails abrufen und die taz könnte jederzeit aus dem Posteingang heraus gelesen werden und ist zugleich auch noch vom PC direkt abrufbar.
Alternativ könnte man natürlich auch einen Weg über die Vielzahl der PDF/ePub-Reader für das iPad nutzen und die Dateien so direkt auf der taz-Seite abrufen, aber über diesen Weg könnte man sicher gehen jede Ausgabe (im Posteingang) zu archivieren (online wird der Zugriff nach 30 Tagen nämlich gelöscht).
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