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Gewinn ist nicht alles

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  1. Gewinn ist nicht alles

    Autor ongaponga 18.09.12 - 14:01

    Obwohl ich Laie in Sachen Finanzen bin würde ich keinen einzigen Cent in Apple investieren. Aber so vom reinen Verständins her, gehört für mich zum Gewinn auch ein solides Geschäftsmodell dazu, was bei Apple aber nicht der Fall ist, im Gegenteil. Der Gewinn mag verlockend hoch sein aber wenn 80% davon alleine durch iPhone und iPad generiert werden, dann kann da etwas nicht stimmen. Wie besagt es nochmal eine alte Bauernregel? No Risk No Fun? Je höher der Gewinn, desto höher das Risiko. Und auf diese Basic Regel konnte ich mich bisher immer verlassen.

    Wird schon was dran sein wenn einer wie Warren Buffet meint, die Finger davon zu lasen.

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  2. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor chimmy 18.09.12 - 14:11

    gewinn ist nicht umsatz

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  3. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor keiner 18.09.12 - 14:14

    chimmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gewinn ist nicht umsatz

    Was hast dies denn mit ongaponga's Post zu tun?

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  4. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor stoneburner 18.09.12 - 14:56

    ist schon besser wenn du das nicht machst, am ende wirst du reich und stellst allerhand unsinn mit dem geld an

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  5. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor Cohaagen 18.09.12 - 18:38

    Also wenn Apple kein solides Geschäftsmodell hat, welche Firma denn dann?

    - keine riesige Lagerhaltung und Belegschaft
    FALLS irgendwann das Interesse an den Produkten nachlassen sollte, muss Apple keine Massenentlassungen (wie bei Nokia, RIM, Sony, HP...) und Fire Sales (HP Web OS Geräte) durchführen sondern lediglich die Bestellmengen bei den Auftragnehmern verringern

    - keine hohen Kredite, deren Tilgung und Zinsen die durch den Produktverkauf erzielten Gewinne stark mindern
    Stattdessen hat man riesige Barreserven (mehr als die meisten Kreditinstitute), die man gewinnbringend anlegen kann, und die größere Investitionen und Flexibilität erlauben... irgendwann eröffnet bestimmt noch die "iBank" ;)

    - mit extrem hoher Kundenzufriedenheit sichert man sich eine Stammkundschaft
    Apple führt seit Jahren sowohl bei den Computern als auch bei den Mobilgeräten mit großem Abstand bei Zufriedenheits-Umfragen mehrerer Marktforschungsinstitute (ACSI, J.D. Power, Changewave Research, Forrester Research,...)

    - Medien, Spiele und sonstige Apps mit Accountbindung
    Kunden, die bereits mehrere hundert ¤/$ im AppStore und iTunes gelassen haben, werden es sich dreimal überlegen, ob sie beim Nachfolgegerät das "Ökosystem" wechseln. Durch Accountbindung statt Gerätebindung steht einem Hardwareupgrade allerdings nichts im Wege, die Apps und Medien laufen auch auf dem Nachfolger.

    - Synergie-Effekte, wenn man mehrere Apple-Produkte nutzt, alles ist aufeinander abgestimmt



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.12 18:55 durch Cohaagen.

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  6. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor root666 18.09.12 - 19:15

    Cohaagen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn Apple kein solides Geschäftsmodell hat, welche Firma denn dann?
    >
    > - keine riesige Lagerhaltung und Belegschaft
    > FALLS irgendwann das Interesse an den Produkten nachlassen sollte, muss
    > Apple keine Massenentlassungen (wie bei Nokia, RIM, Sony, HP...) und Fire
    > Sales (HP Web OS Geräte) durchführen sondern lediglich die Bestellmengen
    > bei den Auftragnehmern verringern

    Und damit garkeinen Einfluss auf das Produkt. Wenn die Zulieferer irgendwann keinen Bock mehr haben und nicht mehr für Apple produzieren, hat Apple garnichts mehr.

    > - keine hohen Kredite, deren Tilgung und Zinsen die durch den
    > Produktverkauf erzielten Gewinne stark mindern
    > Stattdessen hat man riesige Barreserven (mehr als die meisten
    > Kreditinstitute), die man gewinnbringend anlegen kann, und die größere
    > Investitionen und Flexibilität erlauben... irgendwann eröffnet bestimmt
    > noch die "iBank" ;)

    Weil Sie in nichts investieren müssen. Apple entwickelt nichts selbst und baut auch nichts selbst.

    > - mit extrem hoher Kundenzufriedenheit sichert man sich eine
    > Stammkundschaft
    > Apple führt seit Jahren sowohl bei den Computern als auch bei den
    > Mobilgeräten mit großem Abstand bei Zufriedenheits-Umfragen mehrerer
    > Marktforschungsinstitute (ACSI, J.D. Power, Changewave Research, Forrester
    > Research,...)

    Leider ist Kundenzufriedenheit nicht alles. Weniger Arroganz und Selhstverliebtheit würde Apple gut tun.

    > - Medien, Spiele und sonstige Apps mit Accountbindung
    > Kunden, die bereits mehrere hundert ¤/$ im AppStore und iTunes gelassen
    > haben, werden es sich dreimal überlegen, ob sie beim Nachfolgegerät das
    > "Ökosystem" wechseln. Durch Accountbindung statt Gerätebindung steht einem
    > Hardwareupgrade allerdings nichts im Wege, die Apps und Medien laufen auch
    > auf dem Nachfolger.

    Einem "Monopolisten" wie MS wäre schon längst der Arsch dafür weggeklagt worden...

    > - Synergie-Effekte, wenn man mehrere Apple-Produkte nutzt, alles ist
    > aufeinander abgestimmt

    Das ist eigentlich das Mindeste was ich bei Produkten aus dem selben Haus erwarte.

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  7. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor Paykz0r 18.09.12 - 19:40

    root666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cohaagen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also wenn Apple kein solides Geschäftsmodell hat, welche Firma denn
    > dann?
    > >
    > > - keine riesige Lagerhaltung und Belegschaft
    > > FALLS irgendwann das Interesse an den Produkten nachlassen sollte, muss
    > > Apple keine Massenentlassungen (wie bei Nokia, RIM, Sony, HP...) und
    > Fire
    > > Sales (HP Web OS Geräte) durchführen sondern lediglich die Bestellmengen
    > > bei den Auftragnehmern verringern
    >
    > Und damit garkeinen Einfluss auf das Produkt. Wenn die Zulieferer
    > irgendwann keinen Bock mehr haben und nicht mehr für Apple produzieren, hat
    > Apple garnichts mehr.
    >

    Es gibt immer zulieferer die "bock" haben.
    Es würden bestimmt auch einige günstiger herstellen wollen als die, die jetzt an Apples strippe sind.

    > > - keine hohen Kredite, deren Tilgung und Zinsen die durch den
    > > Produktverkauf erzielten Gewinne stark mindern
    > > Stattdessen hat man riesige Barreserven (mehr als die meisten
    > > Kreditinstitute), die man gewinnbringend anlegen kann, und die größere
    > > Investitionen und Flexibilität erlauben... irgendwann eröffnet bestimmt
    > > noch die "iBank" ;)
    >
    > Weil Sie in nichts investieren müssen. Apple entwickelt nichts selbst und
    > baut auch nichts selbst.
    >

    Der A6 Chip ist von Apple entwickelt. Webkit ist von Apple Entwickelt, iOS und OSX ist von Apple entwickelt, iTunes, Safari usw. auch.

    > > - mit extrem hoher Kundenzufriedenheit sichert man sich eine
    > > Stammkundschaft
    > > Apple führt seit Jahren sowohl bei den Computern als auch bei den
    > > Mobilgeräten mit großem Abstand bei Zufriedenheits-Umfragen mehrerer
    > > Marktforschungsinstitute (ACSI, J.D. Power, Changewave Research,
    > Forrester
    > > Research,...)
    >
    > Leider ist Kundenzufriedenheit nicht alles. Weniger Arroganz und
    > Selhstverliebtheit würde Apple gut tun.
    >

    Ja, würde es. Sehe ich auch so. Aber Kundenzufriednheit scheint "genug" zu sein.
    Kaufen ja wieder alle wie blöde iPhones

    > > - Medien, Spiele und sonstige Apps mit Accountbindung
    > > Kunden, die bereits mehrere hundert ¤/$ im AppStore und iTunes gelassen
    > > haben, werden es sich dreimal überlegen, ob sie beim Nachfolgegerät das
    > > "Ökosystem" wechseln. Durch Accountbindung statt Gerätebindung steht
    > einem
    > > Hardwareupgrade allerdings nichts im Wege, die Apps und Medien laufen
    > auch
    > > auf dem Nachfolger.
    >
    > Einem "Monopolisten" wie MS wäre schon längst der Arsch dafür weggeklagt
    > worden...
    >

    Es steht jeden frei zu klagen: hau rein!

    > > - Synergie-Effekte, wenn man mehrere Apple-Produkte nutzt, alles ist
    > > aufeinander abgestimmt
    >
    > Das ist eigentlich das Mindeste was ich bei Produkten aus dem selben Haus
    > erwarte.

    Stimmt, ist es. Aber er hat dennoch Recht. Das ist mit einer der gründe warum Macbooks seit einer Weile ein Aufschwung erleben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.12 19:41 durch Paykz0r.

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  8. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor ObiWan 18.09.12 - 19:53

    > Gewinn ist nicht Alles ..
    > Leider ist Kundenzufriedenheit nicht alles ...

    Ich würde gerne wissen worauf es bei einem Unternehmen wirklich ankommt.

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  9. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor root666 18.09.12 - 20:52

    Paykz0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt immer zulieferer die "bock" haben.
    > Es würden bestimmt auch einige günstiger herstellen wollen als die, die
    > jetzt an Apples strippe sind.

    Soviele gibt es nicht. Denn sonst wäre Samsung nicht wieder der Hersteller vom A6 ;)
    Die Zulieferer müssen auch die richtigen Menge bei der richtigen Qualität liefern. Das ganze muss dann auch zusammengebaut werden und selbst Foxxcon hat als größter Elektronikgüerhersteller der Welt so sein Probleme. Die Liste kurz, sehr kurz und vorallem fest in chinesischer Hand oder die Produtkion findet dort statt. Nun denk mal ein paar ecken weiter, was so eine chinesische Regierung sich mal in den Kopf setzen könnte. Es muss noch nicht mal die "Kein Bock" Situation eintreten, ein Ausfuhrverbot für Apple-Produkte reicht schon. Apple ist von China abhängig, mit einer Klage kommt Apple dann auch nicht mehr weiter...

    > Der A6 Chip ist von Apple entwickelt. Webkit ist von Apple Entwickelt, iOS
    > und OSX ist von Apple entwickelt, iTunes, Safari usw. auch.

    Mein Kommentar bezog sich rein auf die Hardware und einen ARM SoC zusammenstellen hat nichts mit entwickeln zu tun. So einen ARM zu "entwickeln" hat was von mit Lego spielen. Geh mal zu Leuten, die wirklich Prozessoren entwickeln und sag denen mal das Apple Prozessoren entwickelt, die springen dir mit dem nackten Arsch ins Gesicht.

    > Ja, würde es. Sehe ich auch so. Aber Kundenzufriednheit scheint "genug" zu
    > sein.
    > Kaufen ja wieder alle wie blöde iPhones

    Es bringt aber wenig auf seine vorhandene Kundschaft zu bauen, wenn man sich mit seinem arroganten Verhalten andere potenzielle Kundschaft damit vergrault.

    > Es steht jeden frei zu klagen: hau rein!

    Mir ist das vollkommen egal. Aber mit wachsender Marktmacht und den gewonnen Patentprozessen kann es irgendwann passieren das sich Apple mit den Problemen eines Monopolisten rumschlagen darf.

    > Stimmt, ist es. Aber er hat dennoch Recht. Das ist mit einer der gründe
    > warum Macbooks seit einer Weile ein Aufschwung erleben.

    Ich habe ihm in keinem Punkt widersprochen.

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  10. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor stoneburner 18.09.12 - 21:15

    root666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Kommentar bezog sich rein auf die Hardware und einen ARM SoC
    > zusammenstellen hat nichts mit entwickeln zu tun. So einen ARM zu
    > "entwickeln" hat was von mit Lego spielen. Geh mal zu Leuten, die wirklich
    > Prozessoren entwickeln und sag denen mal das Apple Prozessoren entwickelt,
    > die springen dir mit dem nackten Arsch ins Gesicht.

    die da z.b. ?

    http://en.wikipedia.org/wiki/P.A._Semi

    "P. A. Semi (originally "Palo Alto Semiconductor") was a fabless semiconductor company founded in Santa Clara, California in 2003 by Daniel W. Dobberpuhl (B.S. EE 1967 University of Illinois, Urbana-Champaign) who was the lead designer for the DEC Alpha 21064 and StrongARM processors. The company employed a 150-person engineering team which included people who had previously worked on processors like Itanium, Opteron and UltraSPARC. Apple Inc acquired P.A. Semi for $278 million in April 2008."

    wenn das eh nur zusammenklicken ist, warum kauft apple dann einen ganzen laden?

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  11. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor labtexc 18.09.12 - 22:36

    > > Der A6 Chip ist von Apple entwickelt. Webkit ist von Apple Entwickelt,
    > iOS
    > > und OSX ist von Apple entwickelt, iTunes, Safari usw. auch.
    >
    > Mein Kommentar bezog sich rein auf die Hardware und einen ARM SoC
    > zusammenstellen hat nichts mit entwickeln zu tun. So einen ARM zu
    > "entwickeln" hat was von mit Lego spielen. Geh mal zu Leuten, die wirklich
    > Prozessoren entwickeln und sag denen mal das Apple Prozessoren entwickelt,
    > die springen dir mit dem nackten Arsch ins Gesicht.

    Sry aber das ist Quatsch - Apple hat 2 oder 3 Unternehmen die im Chip-Developemt sind / waren aufgekauft und eingegliedert.
    Die Basis ist und bleibt ARM (haben sie ja auch mitbegründet, und dürfen als eine von wenigen Firmen auch mehr an den Chips verändern als andere Lizenznehmner von ARM), das ist klar - aber was außenrum passiert ist Sache von Apple.

    -> http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_A4
    "Der Prozessor wurde von Apples interner Chip-Design-Abteilung, die aus der übernommenen Firma P.A. Semi entstanden ist, auf Basis eines ARM Cortex-A8 entwickelt [....]"

    Alles komplett zu entwickelt dauert Jahre - aber das müssen sie ja auch nicht, dafür gibts ARM.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.12 22:39 durch labtexc.

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  12. Re: Gewinn ist nicht alles

    Autor Technikfreak 19.09.12 - 00:12

    Paykz0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > baut auch nichts selbst.
    > >
    >
    > und OSX ist von Apple entwickelt, iTunes, Safari usw. auch.
    stimmt doch nicht, ist alles eingekauft und durch Apple weiterentwickelt

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