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Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

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  1. Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Robert S. 12.04.13 - 16:11

    Wieso ist das ein Problem? Es bedeutet doch nur das Informatik ein durch aus anspruchsvoller Studiengang ist und alle die die Anforderungen nicht erfüllen ausgesiebt werden. Ich kann hier kein Problem sehen, ein Problem hätten wir wären die Abbrecherquoten niedriger...

    http://www.voptop.com
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  2. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor ichbinhierzumflamen 12.04.13 - 16:25

    Robert S. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso ist das ein Problem? Es bedeutet doch nur das Informatik ein durch
    > aus anspruchsvoller Studiengang ist und alle die die Anforderungen nicht
    > erfüllen ausgesiebt werden. Ich kann hier kein Problem sehen, ein Problem
    > hätten wir wären die Abbrecherquoten niedriger...

    ich lach mich schlapp :) schonmal was davon gehört das leute sich ein studium anders vorgestellt haben und deswegen was anderes studieren ? ;)

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  3. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Jacques de Grand Prix 12.04.13 - 16:36

    Finde ich auch nichts dran zu meckern.

    Schade aber, dass man anhand des Bitcomtextes nicht genau ersehen kann, für welche Studiengänge dies genau gilt.

    >Das Wachstum bei den Studierendenzahlen entfällt dabei ausschließlich auf die Universitäten. 27.608 Erstsemester entschieden sich hier für ein Informatik-Studium, 6,5 Prozent mehr als noch 2011. An den Fachhochschulen war dagegen ein Rückgang um 5,2 Prozent auf 23.290 zu verzeichnen.
    >„Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote“, sagt Kempf. So haben im vergangenen Jahr nach BITKOM-Schätzung nur rund 17.000 Studierende ihr Informatik-Studium erfolgreich abgeschlossen. Das sind gerade einmal 500 mehr als 2011. Die Abbrecherquote liegt über 50 Prozent.

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  4. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor theonlyone 12.04.13 - 16:54

    Ein Informatik "Studium" ist für die meisten die mit dem Informatik "Studium" anfangen nicht das richtige.

    Wer praktisch nur was coden will, der sollte nicht studieren, der fängt gleich an, am besten in einem Dualen Studium, wenn überhaupt.


    Die reine Theorie und vor allem in den ersten Semestern der Fokus auf Mathematik ist etwas das ist nice to have, aber das braucht der großteil der Informatiker so garnicht.

    Hat jemand ein Informatik Studium ist das entscheidenste einfach die Erfahrung durch Praktika, hat man dort gute Kontakte gefunden (auch in der Abschluß Arbeit) , ist das eigentlich der echte Wert des Studiums.


    Die Leute die durchfallen die scheitern in der Regel an Mathematik, das heißt ja nicht das die unfähig für einen IT Beruf sind, für die standard Aufgaben für die man die große Man-Power braucht reicht es alle mal eine Fachinformatiker Ausbildung zu haben.


    Den wenn wir ehrlich sind, ein "Mangel" an Informatikern existiert überhaupt nicht. Was wirklich gesucht wird, sind "billige" und möglichst leistungsfähige Arbeiter und das in Regionen in die kein Mensch umziehen will ; hätte man da zahlreiche Informatik Doktoren würde das auch nichts bringen, die kosten so viel mehr, die stellt man auch nicht ein (faktisch so der Fall, Kollegen von mir Informatik Promoviert, werden abgewiesen weil sie "überqualifiziert" sind, die dürfen nicht eingestellt werden, weil sie mit ihrem Grad ein Gehalt bekommen "müssen" ob sie wollen oder nicht, das klingt verrückt, aber tatsächlich so erlebt).

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  5. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor beaver 12.04.13 - 17:01

    Bei Informatik wird einem viel unnützes Zeug beigebracht, was man später eh nie brauchen wird. Gerade wenn man ein Studium anfängt und ein gewisses Ziel hat, wird man schnell feststellen, dass man Zeug lernt, was man später nicht braucht. Das ist in anderen Fächern sicher auch so, aber im IT Studium und auch bei der Ausbildung zum IT Kaufmann, Techniker, etc, ist das leider extrem.

    Sowas demoralisiert eben schnell. Ein wenig Spaß soll es ja auch machen.

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  6. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Jacques de Grand Prix 12.04.13 - 17:04

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer praktisch nur was coden will, der sollte nicht studieren, der fängt
    > gleich an, am besten in einem Dualen Studium, wenn überhaupt.

    Jupp.

    > Die reine Theorie und vor allem in den ersten Semestern der Fokus auf
    > Mathematik ist etwas das ist nice to have, aber das braucht der großteil
    > der Informatiker so garnicht.

    In den letzten Semestern wird man dann erkennen, dass man überhaupt nichts an Fachwissen benötigt ^^. Wenn man sich mal viele Stellenausschreibungen anguckt, dann sieht man, dass die Stellen im IT-Bereich gleich komplett für Physiker, Mathematiker und Informatiker ausgeschrieben sind.

    > Hat jemand ein Informatik Studium ist das entscheidenste einfach die
    > Erfahrung durch Praktika, hat man dort gute Kontakte gefunden (auch in der
    > Abschluß Arbeit) , ist das eigentlich der echte Wert des Studiums.

    Gerne werden auch HiWi-Stellen als Sprungbrett und für Kontakte benutzt.

    > Die Leute die durchfallen die scheitern in der Regel an Mathematik, das
    > heißt ja nicht das die unfähig für einen IT Beruf sind, für die standard
    > Aufgaben für die man die große Man-Power braucht reicht es alle mal eine
    > Fachinformatiker Ausbildung zu haben.
    >
    > Den wenn wir ehrlich sind, ein "Mangel" an Informatikern existiert
    > überhaupt nicht. Was wirklich gesucht wird, sind "billige" und möglichst
    > leistungsfähige Arbeiter und das in Regionen in die kein Mensch umziehen
    > will ; ...

    Komisch sind die Stellenausschreibungen, die einen studierten Informatiker verlangen, aber von der Tätigkeit dann nur Programmierieren oder noch schlimmer Codieren im Profil erfordern.

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  7. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor grorg 12.04.13 - 17:37

    Robert S. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso ist das ein Problem? Es bedeutet doch nur das Informatik ein durch
    > aus anspruchsvoller Studiengang ist
    Nö, dass sagt erstmal aus, dass die Betreuung fürn Arsch ist, was man an den meisten Unis auch sieht.

    500 Leute im Audimax und eine Vorlesung, Vorlesung wird durchgezogen und dann heisst es "friss oder stirb".

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  8. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Jacques de Grand Prix 12.04.13 - 17:41

    Hmm, dafür ist der Dozent auch nicht für zuständig.

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  9. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Iomegan 12.04.13 - 18:10

    Ich studiere Angewandte Informatik im 4. Semester und bin eigentlich sehr zufrieden mit allen Kursen (bis auf einem). Alles ist sehr praxisorientiert und wir haben ausnahmslos gute Dozenten.

    Im ersten Semester waren wir auch noch doppelt so viele Studenten wie jetzt. Die meisten merken, dass es das falsche ist. Viele scheitern aber auch an Mathe. Ich lerne gerade selbst vermehrt Mathematik damit ich nicht ein zweites mal durchfalle. Das ist auch das einzige Fach, das mir weniger Spaß macht. Ich finde die Mathematik an sich sehr interessant, allerdings muss ich den gleichen Mathekurs besuchen wie z.B. die Elektrotechniker. Ich muss durchaus schwierige Themengebiete lernen, die mich als Informatiker gar nicht interessieren. Des Weiteren benötigt Mathe mindestens drei Mal so viel Lernaufwand wie andere Kurse. Eher mehr. Das kann auf Dauer ganz schön deprimieren. Eigentlich müsste ich 3 Mathematik-Klausuren in 3 Semestern schreiben. Da mein Studiengang aber zu viele Klausuren pro Semester hatte wurden zwei Klausuren zusammengelegt. Dafür schreibe ich jetzt eine der Klausuren doppelt so lange und über alle Themen aus zwei Semestern. Da weiß man am Ende nicht mehr was man am Anfang gelernt hat ^^

    Ich habe mich jetzt dazu entschlossen zwei Semester dran zu hängen um mich auf jeden Kurs ausreichend konzentrieren zu können und dieses Mathe-Ding abzuharken :D
    Das kann z.B. aus finanziellen Gründen aber nicht jeder Student so machen.

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  10. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Nephtys 12.04.13 - 18:20

    Jacques de Grand Prix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theonlyone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Den wenn wir ehrlich sind, ein "Mangel" an Informatikern existiert
    > > überhaupt nicht. Was wirklich gesucht wird, sind "billige" und möglichst
    > > leistungsfähige Arbeiter und das in Regionen in die kein Mensch umziehen
    > > will ; ...
    >
    > Komisch sind die Stellenausschreibungen, die einen studierten Informatiker
    > verlangen, aber von der Tätigkeit dann nur Programmierieren oder noch
    > schlimmer Codieren im Profil erfordern.


    Man muss hier aber auch beachten: Die Leute sollen nicht studieren um Fachwissen zu sammeln... Sowas gibt es zu 1% durch Erfahrung in der Praxis und 99% durch häufiges googlen.
    Es geht darum Sorgfalt und formales Denken zu erlernen.

    Ich kenne kaum jemanden der nach dem Informatik-Studium besser coden kann als vorher. Im Gegenteil. Man wird "schwächer" in dem Bezug.

    Das ist auch einer der Gründe warum Mathematik und Theorie so sehr vorkommt. Es geht nicht um Fachwissen, sondern um Allgemeinwissen. In den meisten IT-Ausbildungen ist das nicht der Fall. Dort geht es schon direkt mit Praxis und Fachwissen los.
    Das ist natürlich bei jedem technischen Fach so der Fall... aber diese Schere ist in der IT einfach viel größer.
    Fachwissen veraltet in der IT enorm schnell, zudem gibt es im Internet quasi jede gewollte Information dazu. Bei einer normalen Ausbildung oder einem Dualen Studium macht das nichts, weil man gewöhnlich etwas lernt und dann auch innerhalb weniger Monate was damit anstellt.

    Bei Informatik-Studiengängen dagegen ist bereits die (erwartete) Regelstudienzeit auf 10 Semester ausgelegt. Und da das nicht reicht versuchen sich die unterschiedlichen Institute in Deutschland in der Informatik auch noch gegenseitig zu überbieten mit der Qualität der Absolventen.
    Und da Fachwissen nicht als Qualität angesehen werden kann in der Branche, muss eben ein breiteres Allgemeinwissen und die Fähigkeit unter Stress Höchstleistungen zu bringen gefordert werden.
    Natürlich trifft das entfernt auf jedes MINT-Studium zu, aber bei keinem anderen Fach gibt es im Studium so wenig Fokus auf Fachwissen. Im Gegenteil. In Fächern wie Mathematik und Medizin beispielsweise werden Studenten mit Fachwissen überflutet, das sie zum Teil niemals brauchen werden... außer in Sonderfällen.
    Denn dort ist Fachwissen nicht schon nach 1 Jahr veraltet... in der IT kann das durchaus passieren.

    Ausnahme: IT-Arbeit in der technischen Infrastruktur von Konzernen. Auch wenn das Kobol-Problem ein Sonderfall ist zeigt es relativ gut wie problematisch das Fehlen von Fachwissen sein kann.

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  11. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Blubb64 12.04.13 - 20:36

    so ein Blödsinn, davon brauchst du letztendlich alles.
    Schon mal ein Paper gelesen bei dem es um Kompression geht ohne die geringste Ahnung von linearen Abbildungen zu haben? Du möchtest Nutzern gezielt Vorschläge zu Produkten liefern? Was ist der Korrelationskoeffizient für 300¤. *BING*

    Dafür brauchst du Mathe.
    Informatik ist nicht "Coden", jedenfalls nicht ausschließlich - "Coden", was für ein grottig hippes Wort, das kann ja nur von 16-Jährigen Fachinformatikern kommen. ^^

    Programmieren ist vielleicht ein kleines Teilgebiet, aber bei weitem hat die Informatik wo anders ihren Ursprung (MATHEMATIK, VERDAMMT NOCHMAL). Der Algorithmenbegriff, Berechenbarkeit, Vollständigkeit, Korrektheit, Axiomatisierung, automatisiertes Beweisen, Kombinatorik, Diskrete Strukturen, Zahlentheorie, Approximierung von Funktionen, formale Sprachen.
    Es wird erstmal geklärt, was alles berechenbar ist und was deine Werkzeuge dabei sind. Was ist eigentlich ein Programm? Terminiert meine Schleife?
    Welche Programmiersprache ist die Mächtigste?
    Welche Heuristik benutze ich für das Finden der schnellsten Route, und welche, um die Kürzeste zu finden?
    Was ist formal eine Heuristik?
    Wie groß ist die Laufzeit (O-Notation). Natürlich hat das gar nichts mit Mathematik zu tun. Das braucht ja keiner zum Programmieren. Programmieren ist einfach nur irgendwelche Befehle in eine Textdatei eintragen und dann den magischen Übersetzer starten.

    Aber natürlich kommen hier eher Leute zu Wort, die den 50. Taschenrechner in C programmiert haben und so schlampig geschriebener Scheiß, den ich mit der Kneifzange nicht anpacken würde.
    Wahrscheinlich können mir die meisten solcher Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung nicht mal in gutem Deutsch den Begriff Algorithmus erklären ohne dabei Wikipedia anzustrengen oder zu informell zu werden.

    Keiner weiß wie du dich später in deinem Studium spezialisierst. Und wenn du es dann letztendlich tust, haben die meisten Spezialisierungen die selbe Basis: das Grundstudium. Informatik ist dynamisch und schnelllebig. Man arbeitet halt z.B. 2 Jahre bei dem einen, dann 3 Jahre bei einem anderen Arbeitgeber. Wie willst du da ohne breitgefächertes Wissen mithalten?

    Wie kommst du jetzt überhaupt auf IT-Kaufleute?
    Was hat das damit zu tun? Nur weil es ein Schlagwort ist, das mit der Informatik in Zusammenhang steht?

    Und hier nochmal ein Zitat von Paul Erdös zum Thema Berechenbarkeit:

    "Suppose aliens invade the earth and threaten to obliterate it in a year's time unless human beings can find the Ramsey number for red five and blue five. We could marshal the world's best minds and fastest computers, and within a year we could probably calculate the value. If the aliens demanded the Ramsey number for red six and blue six, however, we would have no choice but to launch a preemptive attack."

    Ich überlasse es dir, das Zitat verständlich zu erarbeiten =)

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  12. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor andrjas 12.04.13 - 22:24

    Sehr interessant. Als ich vor etwa 7 Jahren angefangen habe zu studieren, war die Abbruchquote genauso hoch. Es hat sich also in dieser Zeit nichts geändert! Wenn ich mir aber anschaue, was so in den letzten 7 Jahren in der IT-Welt geschah, muss ich sagen dass sich so ziemlich alles verändert hat. Nur das Studium kaum und die Einstellung derer, die anfangen Informatik zu studieren. "Irgendwas mit Computern" -> Informatik
    Was die meisten übersehen: Informatik ist (mittlerweile aber auch schon früher) ein unglaublich breit gefächertes Fach. Ich bin gerade an meiner Masterthesis und habe von den Fächern, die an meiner Uni für Informatik angeboten werden, vielleicht rund 30% belegt/belegen müssten. Dem wird mittlerweile auch Rechnung getragen, indem bei uns im Master-Studiengang nicht nur "reine" Informatik, sondern auch spezialisierte Studiengänge angeboten werden (letzten Endes nur eine vorgegebene Auswahl der Fächer mit einem anderen Titel im Abschluss).

    Wenn mehr Leute und Hochschulen (inkl Unis) einsehen würden, dass es nicht "das" Informatik-Studium gibt, würden sich die Leute vielleicht auch mehr Gedanken machen, wenn es darum geht, was studiert werden soll. Selbst das Grundstudium sollte da schon differenzieren. Ein Generalist, der "reine" Informatik studiert, braucht auch die Höhere Mathematik. Da kommt man nicht drum rum. Ich hab's auch geschafft, aber nach dem 4. Semester nicht mehr benötigt. Ein Spezialist wie z.B. Software-Entwickler (NICHT Programmierer!) wird es aber kaum brauchen. So werden aber leider viele fähige Leute verscheucht.

    Schade eigentlich. Ein Studium für eine hochmoderne Welt von morgen, welches aber längst veraltet ist und überarbeitet werden sollte.

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  13. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor chrisliebaer 12.04.13 - 22:41

    Ich denk auch, dass falsche Vorstellungen das größte Problem sind. Ich habe letztes Jahr meine Ausbildung als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung abgeschlossen. Von den ~30 Leuten in der Berufsschule, die in meiner Klasse waren, würde ich ca 2-3 so Einschätzen, dass sie mal mehr als nur "codieren". Der Rest war entweder zu gemütlich als dass er interesse an bestimmten Themen hat. Die andere Häflte bestand aus Systemintegratoren, die natürlich sowieso kein Interesse an der Software hatten ("Java ist scheiße, PHP ist viel einfacher", "lol, Schleifen sind total kompliziert", "Für was brauch ich UML"). Das Fachliche von den meisten war auch einfach unterirrdisch.

    Worauf ich damit hinaus will ist einfach, dass es zwischen dem, was die meisten unter Informatik verstehen und dem, was man an den Hochschulen lernt ein gewaltiger Spalt ist. Ich habe wärend meiner Ausbildung schnell gemerkt, dass es hinter dem runtertippen von Code auch eine ganz andere Welt gibt, die sich mit Laufzeiten, Berechenbarkeit und optimierten Algorithmen beschäftigt und die vor allem auch geistige Herrausforderungen bietet. Zum Glück hatte ich die Möglichkeit in dem Ausbildungsbetrieb viel von den Mitarbeitern zu lernen, das für das Berufsbild eigentlich überhaupt nicht erforderlich ist, denn das, was die IHK da verlangt hat war lächerlich einfach, wenn man sich mal überlegt, dass man dafür 3 Jahre Zeit hat.

    Jedenfalls sind das Erfahrungen, die jemand, der direkt an die Hochschule geht nie sammeln kann. Wenn ich jetzt an mein damaliges Ich nach der Realschule denke, dann muss ich sagen, dass ich damals unter dem Begriff "Informatik" auch eine total falsche Vorstellung hatte. Und ich denke auch, dass ich dort gnadenlos versagt hätte und auch recht schnell kein Interesse mehr gehabt hätte. Heute dagegen, sieht das ganz anderst aus.

    Die Frage ist nur, woher dieses falsche Bild kommt. Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass es daran liegt, dass sich viele unter Informatik nichts vorstellen können. Man sieht einen Algorithmus ja nichtmal, und ab der 4. Dimension kann man z.B. Datenstrukturen auch nicht mehr visualisieren, so dass es ein Fachfremder noch versteht. Manchmal werden auch völlig falsche Analogien verwendet um im Fernsehen etwas aus der Computerwelt zu erklären. Ich war im Rahmen eines Infotags am KIT in der Hoffnung dort ein bisschen zu sehen, was es da so alles an "langweiliger" Theorie gibt. Die Veranstaltung wurde erstmal mit einem ätzend langen Vortrag eröffnet: "Wo Informatik überall drin steckt". Waschmaschienen, Handies, Computer, Bahnen, Flugzeuge, etc. Darauf folgte ein Vortrag über Wirtschaftsinformatik und darauf eine "Vorstellung diverser Softwareprojekte" - Kernpunkt: Qualitätssicherung und Software-Entwurf und vor allem der Team Aspekt dabei (nichts, das ich nicht auch in der Ausbildung schon gelernt habe). Nachmittags folgten dann noch interessantere Dinge: Kryptografie, Vorstellung des Informatikstudiengangs (warum hat man das nicht zu Beginn gemacht?), Autonome Fahrzeuge. Da die Räume aber total überfüllt waren und der versprochene Lifestream in den Nachbarraum auch nicht lief bin ich dann jedoch schon früh gegangen. Klar war das gut gemacht, aber das vermuttelt natürlich ein total falsches Bild vom Informatikstudiengang. Und die hohe Abbrecherqoute könnte man sicherlich verringern, wenn man aufhören würde solche Effekthascherei zu betreiben. Teilweise wird einem ja sogar erzählt: "Klar ist das viel Theorie, aber man programmiert natürlich auch".

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  14. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Themenzersetzer 12.04.13 - 22:44

    Iomegan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich studiere Angewandte Informatik im 4. Semester und bin eigentlich sehr
    > zufrieden mit allen Kursen (bis auf einem). Alles ist sehr praxisorientiert
    > und wir haben ausnahmslos gute Dozenten.
    >
    > Im ersten Semester waren wir auch noch doppelt so viele Studenten wie
    > jetzt. Die meisten merken, dass es das falsche ist. Viele scheitern aber
    > auch an Mathe. Ich lerne gerade selbst vermehrt Mathematik damit ich nicht
    > ein zweites mal durchfalle. Das ist auch das einzige Fach, das mir weniger
    > Spaß macht. Ich finde die Mathematik an sich sehr interessant, allerdings
    > muss ich den gleichen Mathekurs besuchen wie z.B. die Elektrotechniker. Ich
    > muss durchaus schwierige Themengebiete lernen, die mich als Informatiker
    > gar nicht interessieren. Des Weiteren benötigt Mathe mindestens drei Mal so
    > viel Lernaufwand wie andere Kurse. Eher mehr. Das kann auf Dauer ganz schön
    > deprimieren. Eigentlich müsste ich 3 Mathematik-Klausuren in 3 Semestern
    > schreiben. Da mein Studiengang aber zu viele Klausuren pro Semester hatte
    > wurden zwei Klausuren zusammengelegt. Dafür schreibe ich jetzt eine der
    > Klausuren doppelt so lange und über alle Themen aus zwei Semestern. Da weiß
    > man am Ende nicht mehr was man am Anfang gelernt hat ^^
    >
    > Ich habe mich jetzt dazu entschlossen zwei Semester dran zu hängen um mich
    > auf jeden Kurs ausreichend konzentrieren zu können und dieses Mathe-Ding
    > abzuharken :D
    > Das kann z.B. aus finanziellen Gründen aber nicht jeder Student so machen.

    Doppelt so viele ALS jetzt heißt das.
    Achte auch in deiner Bachelorarbeit drauf. ;)

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  15. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Jacques de Grand Prix 12.04.13 - 23:33

    chrisliebaer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denk auch, dass falsche Vorstellungen das größte Problem sind. Ich habe
    > letztes Jahr meine Ausbildung als Fachinformatiker für
    > Anwendungsentwicklung abgeschlossen. Von den ~30 Leuten in der
    > Berufsschule, die in meiner Klasse waren, würde ich ca 2-3 so Einschätzen,
    > dass sie mal mehr als nur "codieren".

    Also gute, interessierte Softwareentwickler hatten wir aber ein paar mehr. Fünf von uns hatten sogar ein abgebrochenes Informatik- bzw. Mathematikstudium vorzuweisen.

    > Worauf ich damit hinaus will ist einfach, dass es zwischen dem, was die
    > meisten unter Informatik verstehen und dem, was man an den Hochschulen
    > lernt ein gewaltiger Spalt ist.

    Ja, Wordkenntnisse und zu wissen wie binäre Zahlen dargestellt werden reicht nun mal nicht.

    > Die Frage ist nur, woher dieses falsche Bild kommt. Ich kann mir eigentlich
    > nur vorstellen, dass es daran liegt, dass sich viele unter Informatik
    > nichts vorstellen können.

    Naja, früher hatte der Fachinformatiker noch korrekterweise etwas mit IT in der Berufsbezeichnung. Die englische Entsprechung kommt dem ja schon wieder näher: Information technology specialist (m/f) - applications development (für Anwendungsentwickler).

    Alles was irgendwie mit Computern zu tun hat gehört nun mal nicht zwangsweise gleich zur Informatik. Da kann man eigentlich nur das Dijsktrazitat mit den Teleskopen bringen.

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  16. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor Nephtys 13.04.13 - 02:33

    chrisliebaer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist nur, woher dieses falsche Bild kommt. Ich kann mir eigentlich
    > nur vorstellen, dass es daran liegt, dass sich viele unter Informatik
    > nichts vorstellen können. Man sieht einen Algorithmus ja nichtmal, und ab
    > der 4. Dimension kann man z.B. Datenstrukturen auch nicht mehr
    > visualisieren, so dass es ein Fachfremder noch versteht. Manchmal werden
    > auch völlig falsche Analogien verwendet um im Fernsehen etwas aus der
    > Computerwelt zu erklären. Ich war im Rahmen eines Infotags am KIT in der
    > Hoffnung dort ein bisschen zu sehen, was es da so alles an "langweiliger"
    > Theorie gibt. Die Veranstaltung wurde erstmal mit einem ätzend langen
    > Vortrag eröffnet: "Wo Informatik überall drin steckt". Waschmaschienen,
    > Handies, Computer, Bahnen, Flugzeuge, etc. Darauf folgte ein Vortrag über
    > Wirtschaftsinformatik und darauf eine "Vorstellung diverser
    > Softwareprojekte" - Kernpunkt: Qualitätssicherung und Software-Entwurf und
    > vor allem der Team Aspekt dabei (nichts, das ich nicht auch in der
    > Ausbildung schon gelernt habe). Nachmittags folgten dann noch
    > interessantere Dinge: Kryptografie, Vorstellung des Informatikstudiengangs
    > (warum hat man das nicht zu Beginn gemacht?), Autonome Fahrzeuge. Da die
    > Räume aber total überfüllt waren und der versprochene Lifestream in den
    > Nachbarraum auch nicht lief bin ich dann jedoch schon früh gegangen. Klar
    > war das gut gemacht, aber das vermuttelt natürlich ein total falsches Bild
    > vom Informatikstudiengang. Und die hohe Abbrecherqoute könnte man
    > sicherlich verringern, wenn man aufhören würde solche Effekthascherei zu
    > betreiben. Teilweise wird einem ja sogar erzählt: "Klar ist das viel
    > Theorie, aber man programmiert natürlich auch".

    Als Student eben am KIT will ich hiermit mein Mitleid aussprechen, das ist natürlich allgemein doof.
    Als ich endlich mal bei den entsprechenden Leuten nachgefragt habe, warum sie so auf Populärwissenschaftliche Vorträge setzen, kam die wenig ermunternde Antwort: Weil kein Nicht-Informatiker Informatik versteht.

    Das Hauptproblem ist aber: Institute brauchen Forschungs- und Fördergelder. Und die entsprechenden Leute haben eben vielleicht klassische Naturwissenschaften studiert, wie Physik bis Maschinenbau... aber Informatik entspringt eben nicht den Naturwissenschaften sondern der Mathematik. Deshalb verstehen die entsprechenden Leute kaum etwas davon, wenn man etwas aus Informatik erzählt.
    Bei Physik beispielsweise kannst du an mehreren Punkten anfangen und zu irgendeinem Thema was erzählen... bei Informatik ist es leider so dass alles auf bereits komplexen mathematischen und informationstechnischen Prinzipien aufbaut.
    Ergo muss man den Nicht-Informatikern eben erkenntlich geben, dass an den entsprechenden Instituten auch etwas gemacht wird.
    Und da es keinen Nicht-Informatiker auf den ersten Blick interessiert, dass man einen Sortieralgorithmus in O(n) erfunden hat, oder P=NP bzw. das Gegenteil bewiesen hat, muss man eben Leute beim Coden von simpelstem Code zeigen, sowie davon erzählen wie toll doch die Berufsaussichten sind weil man stets bei Banken unterkommen kann.

    Und gerade diese zwei Punkte locken dann Studenten an, für die ein Studium der Informatik absolut gar nichts ist... aber die Verantwortlichen werden eben von weiter oben unter Druck gesetzt, möglichst viele Leute anzulocken und bei Alumni möglichst gut zu wirken... tja... man sieht das Ergebnis

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  17. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor ursfoum14 13.04.13 - 04:35

    Robert S. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso ist das ein Problem? Es bedeutet doch nur das Informatik ein durch
    > aus anspruchsvoller Studiengang ist und alle die die Anforderungen nicht
    > erfüllen ausgesiebt werden. Ich kann hier kein Problem sehen, ein Problem
    > hätten wir wären die Abbrecherquoten niedriger...


    Ich hab erlebt das eine kleine Seminargruppe von 29 binnen 1,5 Jahren auf 7 geschrumpft ist.

    Studiengang: Informationtechnik.

    Viele von Ihnen wolten nur Programmieren. Und nicht diese Elektronikgeschichte. Aber was anderes gab es nicht.

    Ich stimme, wie andere hier auch schon zu. Softwareentwicklung - als alleinige Studienrichtung - wird immer wichtiger.

    Es gab soviele Talente dabei, auch einige die des Hacken recht mächtig waren.

    Aber das gehört auch zum Guten ton des CCCs .. Das Studium abzubrechen ^^



    PS: Bitte schafft den Bachelor wieder ab. Nur so nebenbei. Der brachte nur noch mehr Abbrecher.

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  18. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor matok 13.04.13 - 11:12

    Ich schätze, dass noch viel mehr Leute abbrechen würden, wenn sie die IT Arbeitsbedingungen in Deutschland vor ihrem Abschluss kennen würden. ;)

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  19. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor BLi8819 13.04.13 - 11:34

    > Viele von Ihnen wolten nur Programmieren. Und nicht diese Elektronikgeschichte. Aber was anderes gab es nicht.

    Dann sollten man sich vielleicht vorher informieren für welche Studiengang man sich da einschreibt.
    Es gibt genug Studienrichtungen in der Informatik.

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  20. Re: Ein großes Problem ist die weiterhin hohe Abbrecherquote

    Autor ursfoum14 13.04.13 - 13:02

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Viele von Ihnen wolten nur Programmieren. Und nicht diese
    > Elektronikgeschichte. Aber was anderes gab es nicht.
    >
    > Dann sollten man sich vielleicht vorher informieren für welche Studiengang
    > man sich da einschreibt.
    > Es gibt genug Studienrichtungen in der Informatik.

    Eben nicht. :-/

    Hatten sie natürlich all. Niemand ist so doof, irgendwas zu studieren. Ok doch manche gibt es ^^

    Aber oft ist die Entscheidung auch, zieh ich in eine 700 km entfernte Stadt. BaFög bekommt man auch nicht immer. Und wer zum Bsp. in Hamburg Studieren will, wohnt in einer Turnhalle. WOHUNGEN SIND NICHT MEHR BEZAHLBAR !

    Es gab nur die Wahl zwischen: Wirtschaftsinformatik (und das ist ja ein Witz) und Informationtechnik.

    Es gibt noch Medieninformatik. Aber schick mal einen Hacker in die Öffentlichskeitarbeit - Ih Sonne lol - nein Spass. Aber dort kam man nicht rein.

    Eine Studienrichtung für Softwareentwicklung wäre sicher nicht das Gebiet mit den meisten Einschreibungen aber wohl schon ein Fach mit einer deutlich höheren Abschlussquote.

    Allerdings sollte die Teilnehmer mind. eine Programmiersprache bereits beherrschen. (Ausser Basic ^^)
    Am besten Assembler. Wer das kann hat längst die CPU verstanden.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

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