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Abbrecherquote zu hoch?

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  1. Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: Amüsierter Leser 21.11.12 - 12:32

    Bleibt die Frage, weshalb ist die Abbrecherquote in der Informatik so hoch?

    Ist die Informatik ein zu anspruchsvolles Themengebiet oder haben die Studenten die falschen Erwartungen?

    Wer gerne am Computer sitzt, weil er gerne Computerspiele spielt und immer die aktuelle Hardware verbaut, ist weit davon entfernt irgendwas mit Informatik zu tun zu haben. Trotzdem studieren diese Leute und werden ausgesiebt.

    Als ich Informatik studierte, waren im ersten Semester Leute, mit denen ich über Bruchrechnung philosophieren konnte und noch genug Leute, die erstmals in ihrem Leben programmieren lernten.

    Wer sich also in dem Bereich seine Zukunft sieht, sollte vorher(!) ausprobieren, ob er sich für Programmierung begeistern kann und ob er es erträgt 8 Stunden am Tag am Computer zu sitzen ohne dabei World Of Warcraft zu "suchten".

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  2. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: Deine L-Tan 21.11.12 - 12:40

    Viele meinen wahrscheinlich, dass sie für so ein Studium geeignet wären, wenn sie Windows installieren können.
    Nachdem ich meine Ausbildung seit fast nem halben Jahr fertig habe, werde ich nun Wirtschaftsinformatik studieren und habe mir von einem Kumpel mal seinen Stundenplan schicken lassen.
    Ist unter anderem nun mal ne Menge Algebra und Programmieren, wovon viele erst mal wahrscheinlich gar nicht ausgehen.

    Aber so ist das halt mit den ersten Semestern - größtenteils zum Aussieben da.

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  3. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: lalalalalalala 21.11.12 - 12:41

    Es ist einfach zu schwer. Ich studiere Elektrotechnik an der RWTH Aachen und wenn man sich für das Fach nicht 100% absolut begeistern kann wird es sehr schwierig es zu schaffen.

    Wenn man anfängt zu studieren denkt man an Party, neue Leute kennenlernen, Sport und das zu tun was man liebt. Ganz schnell stellt sich dann aber Ernüchterung ein, der Alltag besteht nur aus lernen, Vorlesungen&Übungen besuchen und ab und an Party.

    Da fehlt jegliche Individualität und Abwechslung.

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  4. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: BangerzZ 21.11.12 - 12:46

    Es ist nicht zu schwer wenn mein weiß was auf einen zu kommt. Ich studiere derzeit Informatik und viele meiner Kommilitonen haben den Studiengang gewählt weil sie sich dachten das IT Zukunftssicher und das ein bisschen Programmieren ja nicht so schwer sein kann.

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  5. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: tupolew 21.11.12 - 12:48

    lalalalalalala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man anfängt zu studieren denkt man an Party, neue Leute kennenlernen,
    > Sport und das zu tun was man liebt.

    Ähm das mag vielleicht für dich gelten aber nicht für alle. Für mich zum Beispiel nicht.

    > Da fehlt jegliche Individualität und Abwechslung.

    Individualität? Was meinst du damit?

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

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  6. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: Clown 21.11.12 - 12:50

    Der Schwierigkeitsgrad ist okay. Ist es zu schwer, hab ich mir vlt das Falsche ausgesucht.
    Ich will als Arbeitgeber doch keinen Volltrottel einstellen, der keine Ahnung von gar nix hat (und die meisten Absolventen müssen trotzdem noch Monate eingearbeitet werden).

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  7. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: Pixelschubser 21.11.12 - 12:51

    lalalalalalala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist einfach zu schwer. Ich studiere Elektrotechnik an der RWTH Aachen
    > und wenn man sich für das Fach nicht 100% absolut begeistern kann wird es
    > sehr schwierig es zu schaffen.
    >
    > Wenn man anfängt zu studieren denkt man an Party, neue Leute kennenlernen,
    > Sport und das zu tun was man liebt. Ganz schnell stellt sich dann aber
    > Ernüchterung ein, der Alltag besteht nur aus lernen, Vorlesungen&Übungen
    > besuchen und ab und an Party.
    >
    > Da fehlt jegliche Individualität und Abwechslung.

    Ganz ehrlich, ich habe Medieninformatik studiert. Ohne jetzt einen direkten Vergleich zu haben zu den Leistungsniveaus der verschiedenen Hochschulen zu haben: Das Studium war einfach. Ich komme nicht zu der Schlussfolgerung, weil ich zu der Sorte gehörte, die ständig am Lernen war, sondern genau aus dem Gegenteil. Es war genug Zeit Partys zu machen, Leute kennen zu lernen und eben nicht in die Vorlesungen gehen zu müssen. Es kamen zwar 3-4 Wochen Klausurvorbereitungsstress auf einen zu, aber den absoluten Großteil der Zeit nutzte man für Freizeit. Viele Studenten haben das so praktiziert und trotzdem ein hohes Leistungsniveau erreicht...

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  8. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: entonjackson 21.11.12 - 12:52

    Ich habe vor meinem studium auch noch nie programmiert.
    habe erfolgreich den bachelor gemacht und bin jetzt als softwareentwickler eingestellt.
    und bin glückluch.
    so what?

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  9. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: tupolew 21.11.12 - 12:53

    Pixelschubser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich, ich habe Medieninformatik studiert. Ohne jetzt einen direkten
    > Vergleich zu haben zu den Leistungsniveaus der verschiedenen Hochschulen zu
    > haben: Das Studium war einfach. Ich komme nicht zu der Schlussfolgerung,
    > weil ich zu der Sorte gehörte, die ständig am Lernen war, sondern genau aus
    > dem Gegenteil. Es war genug Zeit Partys zu machen, Leute kennen zu lernen
    > und eben nicht in die Vorlesungen gehen zu müssen. Es kamen zwar 3-4 Wochen
    > Klausurvorbereitungsstress auf einen zu, aber den absoluten Großteil der
    > Zeit nutzte man für Freizeit. Viele Studenten haben das so praktiziert und
    > trotzdem ein hohes Leistungsniveau erreicht...

    Medieninformatik und Elektrotechnik sind ja auch fast das gleiche.

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

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  10. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: fool 21.11.12 - 12:56

    Das Programmieren ist wahrscheinlich auch nicht der schwere Teil... Als ich an der Uni Informatik studiert habe, war das im Prinzip 1:1 das gleiche wie Mathematik mit Informatik als Nebenfach. Und im Informatik-Teil gab es obendrein relativ wenig Praxis. Als jemand der mit 9 Jahren angefangen hat zu programmieren (Apple II) und vor dem Studium selbständig war, war das für mich trotzdem nicht besonders einfach.

    Wenn man tatsächlich Programmierer werden will dann sind (dort wo es sie gibt) DHs die beste Wahl, gefolgt von den FHs. Vor allem seit dem man an allen Hochschulen einen Bachelor macht.

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  11. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: lalalalalalala 21.11.12 - 12:58

    tupolew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lalalalalalala schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man anfängt zu studieren denkt man an Party, neue Leute
    > kennenlernen,
    > > Sport und das zu tun was man liebt.
    >
    > Ähm das mag vielleicht für dich gelten aber nicht für alle. Für mich zum
    > Beispiel nicht.

    Ich wusste was auf mich zukommt. Erlebe es aber tagtäglich, dass das Studentenleben so porträtiert wird. Für alle gilt nichts, trotzdem kann es für den Großteil so gelten.

    Wenn man einer der typischen Informatiknerds ist, wobei ich nicht behaupte das du so einer bist, erwartet man es aber natürlich nicht. Für die ist das Studium aber auch nicht schwer.

    > > Da fehlt jegliche Individualität und Abwechslung.
    >
    > Individualität? Was meinst du damit?
    Was anderes außer NUR Mathe. Es gibt so viele spannende Bereiche.

    Pixelschubser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lalalalalalala schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > ....
    >
    > Ganz ehrlich, ich habe Medieninformatik studiert. Ohne jetzt einen direkten
    > Vergleich zu haben zu den Leistungsniveaus der verschiedenen Hochschulen zu
    > haben: Das Studium war einfach. Ich komme nicht zu der Schlussfolgerung,
    > weil ich zu der Sorte gehörte, die ständig am Lernen war, sondern genau aus
    > dem Gegenteil. Es war genug Zeit Partys zu machen, Leute kennen zu lernen
    > und eben nicht in die Vorlesungen gehen zu müssen. Es kamen zwar 3-4 Wochen
    > Klausurvorbereitungsstress auf einen zu, aber den absoluten Großteil der
    > Zeit nutzte man für Freizeit. Viele Studenten haben das so praktiziert und
    > trotzdem ein hohes Leistungsniveau erreicht...

    Ich lerne 5, manchmal 6, Tage in der Woche von morgens bis abends. In der Klausurphase lerne ich zum Teil 16 Stunden am Tag.

    Vielleicht besteht ein Unterschied zur RWTH Elektrotechnik und zu Informatik an anderen Unis. Aber auch die Informatiker lernen viel bei uns. Wobei bei Medieninformatik nicht wirklich das schwere Zeugs dran kommt..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.12 12:59 durch lalalalalalala.

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  12. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: Husten 21.11.12 - 13:00

    Ein Freund von mir hat so vor 12 Jahren oder so angefangen Informatik zu studieren, nur um seinen Lebenslauf n bisl aufzupolieren. Er hat dann beschrieben, wie 2/3 der Leute die da angefangen haben, noch nicht mal daheim nen Rechner hatten.

    Also ich glaube viele informieren sich einfach nicht worum es in der nformatik geht und denken sich dass Facebook halt cool ist und da kann man Millionär werden.

    Ich wäre bei solch speziellen Studiengängen total für eine Aufnahmeprüfung. Scheiss auf die AbiNote. Das was man für das Studium braucht, lernt man eh nicht in der Schule.

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  13. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: insertcoinplease 21.11.12 - 13:01

    lalalalalalala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist einfach zu schwer.
    Es kommt auf den Standpunkt an. Ich bin zum Beispiel froh, solch hohe Anforderungen an der TU Dresden zu haben. Sehr viele die ich in den ersten Semestern kennengelernt habe sind jetzt gegen Ende nicht mehr da. Sehr viele waren dafür einfach nicht gut genug. Und Informatik ist nunmal nicht nur programmieren.
    > Ich studiere Elektrotechnik an der RWTH Aachen
    > und wenn man sich für das Fach nicht 100% absolut begeistern kann wird es
    > sehr schwierig es zu schaffen.
    Richtig. Begeisterung. Meiner Meinung nach kann man ohne Begeisterung für sein (Informatik-)Studium nicht die nötige Motivation schöpfen. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob jemand der sich dafür nicht begeistern kann nicht an der falschen Stelle ist. Will solch jemand dann seinen Lebensabend damit verbringen?
    > Wenn man anfängt zu studieren denkt man an Party, neue Leute kennenlernen,
    > Sport und das zu tun was man liebt. Ganz schnell stellt sich dann aber
    > Ernüchterung ein, der Alltag besteht nur aus lernen, Vorlesungen&Übungen
    > besuchen und ab und an Party.
    Gilt auch für mich nicht.
    > Da fehlt jegliche Individualität und Abwechslung.
    Also ich habe sehr viel Individualität und Abwechslung. Neben meinem Studium schaffe ich es auch Sport zu treiben oder etwas mit Freunden zu machen.
    Und das Studium ist nicht nur das Besuchen von Vorlesungen und lernen. Da gibt es auch ein Umfeld in den Fakultäten, wo auch nur Menschen an interessanten Sachen arbeiten. Wenn man einmal das Grundstudium hinter sich hat, dann kann man das Studium auch nach seinen eigenen Interessen gestalten.

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  14. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: Amüsierter Leser 21.11.12 - 13:12

    Die RWTH ist auch nicht als die leichteste Art einen Hochschulabschluss zu erlangen bekannt, genausowenig wie Elektrotechnik als einfaches Fach bekannt ist.

    Auch denke ich, dass man nicht einfach mal so studieren sollte, also entweder kann man sich für das Fach begeistern, oder man wird sowieso nur ein 08/15 Akademiker, der nur studiert hat, um mit dem Abschluss ein höheres Gehalt zu erlangen.

    Ich habe am Arsch der Welt studiert. Party gab's einmal die Woche. Ein Kommilitone aus Hamburg war extra hierher gezogen, weil es im Hamburg 2x mal am Tag gibt. Er also nicht weiterkam.

    Ich bin auch nicht abends grundsätzlich zu Kommilitonenbesäufnissen gefahren oder am Wochenende in die Heimat. Ich wollte einfach das Diplom.
    Im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass ich mir nicht auch mal die Kante gegeben habe oder vier Jahre in Einsamkeit verbracht habe.
    Man muss halt Prioritäten setzen und meine Priorität war das Studium.

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  15. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: QuadrupleDWord 21.11.12 - 13:18

    Es liegt definitiv nicht nur an falschen Erwartungen. Klar, die "Ich-will-Spiele-programmieren"-Typen gibt es auch aber die sind in aller Regel schon nach drei Wochen weg.

    Meiner Meinung nach ist für die späteren Abbrüche einfach ursächlich, dass es eine ganze Reihe thematisch sehr breit gestreuter Kurse gibt, von denen fast jeder einzelne sehr anspruchsvoll ist. Zu einem einzigen keinen ausreichenden Zugang zu finden, reicht dabei dann aus.
    Hinzu kommt, dass die Verschulung des Studiums zwar seitens der Unis oftmals gut gemeint ist ("Wenn wir die Übungsteilnahme vorschreiben, bestehen am Ende mehr Klausurteilnehmer.") aber im Endeffekt zu Wochenarbeitszeiten führt, die manchmal jenseits von gut und böse liegen.

    Schlimmer finde ich aber eigentlich noch die organisatorischen Unzulänglichkeiten des Studienbetriebs. Selbst bei Regelstudienzeit kommt es hin und wieder zu Stundenplanüberschneidungen, wenn man die Studenten unter dem Deckmantel "Anwendungsgebiet" (Haha!) dazu nötigt, sich (teils völlig sinnfreie) Vorlesungen fremder Studiengänge anzutun.

    Dass der ein oder andere Kommilitone da irgendwann das Handtuch wirft und beruflich kleinere Brötchen backt, kann ich ganz gut nachvollziehen. Ist ja auch keine Schande.

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  16. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: Amüsierter Leser 21.11.12 - 13:19

    lalalalalalala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich lerne 5, manchmal 6, Tage in der Woche von morgens bis abends. In der
    > Klausurphase lerne ich zum Teil 16 Stunden am Tag.

    Du wirst Dein Studium auch mit Bravour schaffen.

    Ich habe in der Zeit des Studiums mein Lernverhalten auch optimiert.
    Da man viel im Schlafen lernt habe ich vor kritischen Prüfungen (bei mir
    E-Technik/Mathe) dreimal am Tag geschlafen und einen 8 Stunden Rhythmus
    eingeführt: 2 Stunden irgendwas (einkaufen, putzen, relaxen), 3 Stunden lernen,
    3 Stunden Schlafen. Irgendwann habe ich mathematisch geträumt. Das war strange.

    E-Technik wurde mit 40% gewertet, 7 Leute haben bestanden, 86 Leute nicht.
    Hier wurde kräftig gesiebt. Lernen war also durchaus erforderlich und zu Beginn der
    Klausur waren viele noch locker und meinten, sie schafften das auch so... höhö

    Wer seine Prioritäten nicht setzt, schafft das Studium auch nicht. Und heute, wo ich
    das Diplom habe, finde ich das auch nicht mehr ganz so verkehrt. Auf das Diplom gebe
    ich nicht viel, aber mich nicht unterkriegen zu lassen, darauf bin ich durchaus stolz.

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  17. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: tunnelblick 21.11.12 - 13:26

    Amüsierter Leser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist die Informatik ein zu anspruchsvolles Themengebiet oder haben die
    > Studenten die falschen Erwartungen?

    beides.

    > Wer gerne am Computer sitzt, weil er gerne Computerspiele spielt und immer
    > die aktuelle Hardware verbaut, ist weit davon entfernt irgendwas mit
    > Informatik zu tun zu haben. Trotzdem studieren diese Leute und werden
    > ausgesiebt.

    richtig, diese klientel ist aber auch nicht ausgeschlossen.

    > Als ich Informatik studierte, waren im ersten Semester Leute, mit denen ich
    > über Bruchrechnung philosophieren konnte und noch genug Leute, die erstmals
    > in ihrem Leben programmieren lernten.

    ja, und? also über bruchrechnung wurde bei uns bspw. nicht mehr philosophiert, aber tut ja auch nichts zur sache. man muss einfach nur interesse am stoff haben.

    > Wer sich also in dem Bereich seine Zukunft sieht, sollte vorher(!)
    > ausprobieren, ob er sich für Programmierung begeistern kann und ob er es
    > erträgt 8 Stunden am Tag am Computer zu sitzen ohne dabei World Of Warcraft
    > zu "suchten".

    ähm, informatik hat mit programmieren erst mal so gut wie gar nichts zu tun.

    "we have computers, which can beat your computers"

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  18. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: tunnelblick 21.11.12 - 13:27

    lalalalalalala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist einfach zu schwer. Ich studiere Elektrotechnik an der RWTH Aachen
    > und wenn man sich für das Fach nicht 100% absolut begeistern kann wird es
    > sehr schwierig es zu schaffen.

    willkommen in einem naturwissenschaftlichen studiengang.

    > Wenn man anfängt zu studieren denkt man an Party, neue Leute kennenlernen,
    > Sport und das zu tun was man liebt. Ganz schnell stellt sich dann aber
    > Ernüchterung ein, der Alltag besteht nur aus lernen, Vorlesungen&Übungen
    > besuchen und ab und an Party.

    naja, es gibt fächer, da ist das studium mehr party als sonst was...

    "we have computers, which can beat your computers"

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  19. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: Dadie 21.11.12 - 13:29

    Amüsierter Leser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer sich also in dem Bereich seine Zukunft sieht, sollte vorher(!)
    > ausprobieren, ob er sich für Programmierung begeistern kann und ob er es
    > erträgt 8 Stunden am Tag am Computer zu sitzen ohne dabei World Of Warcraft
    > zu "suchten".

    Wobei Programmieren und Informatik eher zu vergleichen ist mit Taschenrechner und Mathematik. Man kann ohne auch nur eine einzige Programmiersprache angesprochen zu haben Informatik studieren und verpasst dabei nichts.

    Datenstrukturen, Algorithmen, Logiken, Mathematische Strukturen (Verbände, Ordnungen, Mengen, Klassen), Automatentheorie, Reguläre Sprachen, Kontext-Sensitive Sprachen. Die Programmier-Paradigmen sollten man ruhig durchgehen (Funktionale Programmierung, Objekt Orientiere Programmierung etc.), aber dafür muss man nicht wirklich eine Sprache verwenden oder gar benutzen. Die Paradigmen kann man wunderbar in die Mathematik überführen und dort benutzen.

    Und wenn man doch noch eine Programmiersprache haben will bieten sich Sprachen wie Haskell oder ProLog an.

    Ich habe Spaß am Programmieren aber mit einem Informatik Studium hat Programmieren meiner Meinung nach eigentlich nichts zu tun. Das Programmieren dient nur der automatisieren, nicht mehr. Der Computer und eine Programmiersprache ist nur ein Hilfswerkzeug, aber kein notwendiges. Und erst recht kein Selbstzweck!

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  20. Re: Abbrecherquote zu hoch?

    Autor: tunnelblick 21.11.12 - 13:29

    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Freund von mir hat so vor 12 Jahren oder so angefangen Informatik zu
    > studieren, nur um seinen Lebenslauf n bisl aufzupolieren. Er hat dann
    > beschrieben, wie 2/3 der Leute die da angefangen haben, noch nicht mal
    > daheim nen Rechner hatten.

    der rechner war auch vor der bacheloreinführung für einen universitätsstudiengang informatik nicht nötig. hilfreich vielleicht.

    "we have computers, which can beat your computers"

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