Ich bin icht ganz so fit im IT Bereich, aber wenn wir die Computer auf das wesentlichen zurückfahren würden und nicht so rechenintensive Programme nehmen würden und uns auf Rechner beschränken, die eben nur noch einen Prozessor unterstützen, hätten wir doch Energieeinsparungen.
Auch bei den Festplatten, die im Netz geteilt werden, mus die Einsparung her.
Ausserdem sollte man nur noch kleinere Bildschirme zulassen, bie den Rechnern, die nur Server sind, sollten auch Anwender sitzen, dann kann man im Büro Rechner sparen.
B.
Ich weiß nicht, in welchem Zeitalter du lebst...Mehrkernprozessoren sind sparsamer als alte Einkerner. Ohne Server könntest du nicht Telefonieren, Fernsehen gucken oder hier wenig konstruktive Vorschläge anbringen.
Der einzige Ansatzpunkt ist die Entwicklung stromsparender und großer Panels für TV-Geräte, da es nicht sein kann, dass ein 38" Gerät bis zu 220Watt pro Stunde schluckt...eine vergleichbare Röhre braucht etwa 90Watt!
ServerMike schrieb:
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> Der einzige Ansatzpunkt ist die Entwicklung
> stromsparender und großer Panels für TV-Geräte, da
> es nicht sein kann, dass ein 38" Gerät bis zu
> 220Watt pro Stunde schluckt...eine vergleichbare
> Röhre braucht etwa 90Watt!
Nie im Leben!
Eine CRT benötigt ERHEBLICH mehr Energie, als vergleichbare (TFT-)Flachbildschirme (von den Plasmas spreche ich jetzt NICHT, denn das sind strenggenommen viele CRTs zusammengefasst)
Beispiel:
Eizo T966 (21" Trinitron) -- 160 W bei 230 cd/m^2
-- 1600x1200
Eizo SX3031W (30" TFT) -- 82 W bei 270 cd/m^2
-- 2560x1600
Im Klartext eine Energieeinsparung von gut 80 Prozent.
Die Displays sind nun wirklich nicht das Problem.
Wieso kann zur Abwechslung nicht mal in ANDEREN Bereichen ähnlicher Fortschritt erzielt werden?
esr schrieb:
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> ServerMike schrieb:
> --------------------------------------------------
(von den
> Plasmas spreche ich jetzt NICHT, denn das sind
> strenggenommen viele CRTs zusammengefasst)
Aua. Das was du mit "viele CRTs zusammengefasst" meinst heißt FED bzw. manchmal auch SED. Dort wird aber kein Umweg über eine Ionisierung eines Gases genommen (wie beim Plasma), sondern direkt ein Leuchtstoff vom Kathodenstrahl zum Leuchten angeregt.
Plasma-Displays haben eine vollkommen andere Funktionsweise und vom Funktionsprinzip sind eher mit einer Reihe zusammengeschalteter Leuchtstoffröhren vergleichbar. In jeder Bildzelle ein Gas ionisiert, sobald eine Spannung angelegt wird, welches dann wiederum einen Leuchtstoff zum Leuchten anregt. Das ionisierte Gas selbst leuchtet im UV-Spektrum, also im für den Menschen unsichtbaren Bereich. Daher der Umweg über den Leuchtstoff. Hell-Dunkel stellt der Plasma übrigens nicht durch unterscheidlich starke Ionisierung des Gases dar, sondern indem das Gas in kurzen Zeitabständen ionisiert wird und der Bildpunkt schnell zwischen hell und dunkel wechselt. Durch die Trägheit des Auges bekommt man dieses "Flackern" das jedoch nicht mit.
Florina Thiessenhusten schrieb:
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> Ich bin icht ganz so fit im IT Bereich, aber wenn
> wir die Computer auf das wesentlichen zurückfahren
> würden und nicht so rechenintensive Programme
> nehmen würden und uns auf Rechner beschränken, die
> eben nur noch einen Prozessor unterstützen, hätten
> wir doch Energieeinsparungen.
> Auch bei den Festplatten, die im Netz geteilt
> werden, mus die Einsparung her.
> Ausserdem sollte man nur noch kleinere Bildschirme
> zulassen, bie den Rechnern, die nur Server sind,
> sollten auch Anwender sitzen, dann kann man im
> Büro Rechner sparen.
> B.
Eine energie- und auch kosteneffiziente Lösung wäre der Einsatz von Thinclients, die an einem "großen" leistungsfähigen Server hängen.
Aus Gründen der Ausfallsicherheit sollte man natürlich nicht nur einen Server benutzen, sondern mindestens einen zusätzlichen, der im Notfall als Ersazu für den anderen einspringen kann.
In meiner Firma haben wir damit durchweg positive Erfahrungen gemacht, jedoch ist diese Möglichkeit kein Allheilmittel und ist für einige Anwendungsbereiche nicht geeignet.
Eine weitere Möglichkeit (noch nicht vollständig ausgereift und gesellschaftlich aus unterscheidlichen Gründen noch wenig akzeptiert) ist Cloudcomputing und in diesem Zusammenhang SaaS.
Den (gesetzlich) erzwungenen Einsatz kleinere Bildschirme halte ich persönlich für nicht sinnvoll, da dadurch die Produktivität sinken würde und der Anwender dadurch eher mehr (Rechen-)Zeit benötigt, also mehr Energieverbrauch und insgesamt höhere Kosten.
Mehrkernprozessoren sind sicher nicht energiesparsamer. Man bekommt nur mehr Rechenleistung pro Watt.
Aha, also hat dein alter P4 mit Hyperthreating auch unter 90W gebraucht?
Die 90W sind sogar hoch gegriffen, DualCores gibts auch mit wesentlich weniger Energiebedarf.
Aha du bist also Fit im IT Bereich, naja wenn du meinst.
Sorry, aber das ist alles blödsinn was du schreibst.
In Firmen müsste man zwar die Einsparungen bei den Servern beginnen, aber da muss immer berücksichtigt werden WOZU die Kiste gebraucht wird.
Pauschalisieren kann man hier nichts!
Ein grosser Schritt in Richtung Einsparung haben zb die ganzen Virtualisierungslösungen gebracht.
Auch den Einsatz von SATA Festplatten sind ein Schritt in die richtige Richtung, denn diese brauchen selbst schon weniger strom, werden nicht so warm und dadurch hat man weniger Energiebedarf zum kühlen.
Aber was man ganz klar sagen muss, meistens lohnt sich nicht die Anschaffung eines neuen Servers nur weil dieser weniger Strom braucht.
Hier ist der kosten/nutzenfaktur sehr oft nicht gegeben.
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