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Eines der Probleme von AMD auf dem Servermarkt:

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  1. Eines der Probleme von AMD auf dem Servermarkt:

    Autor 1st1 14.11.12 - 11:56

    Server werden heute vielfach virtualisiert, das heißt da stehen dreivier Kisten (oder mehr) mit meist VMWare als Betriebssystem auf denen virtuell dutzende von Anwendungsservern laufen. Das bedeutet schonmal, dass man pro Anwendungsserver, die ja virtuell sind, in vielen Fällen weniger als 1 physische CPU braucht - viele virtualisierte Server kommen mit einem Bruchteil der Leistung einer physischen CPU aus. Daher werden schonmal weniger CPUs verkauft, fieserweise kassieren Softwareanbieter für ihre Serveranwendungen oftmals pro CPU Lizenzen obwohl die Software nur ein Bruchteil einer VM-Host-CPU nutzt, aber das nur am Rande. Grund Nummer 2 ist, dass man in z.B. einem VMWare-Cluster keine Intel- und AMD-Systeme mischen kann, ohne auf die Livemigration von VMs von einem physischen Host auf einen anderen zu verzichten, manche Betriebssysteme verkraften nicht mal, wenn man die VM runterfährt, von einem VM-Host mit Intel auf AMD oder umgekehrt verschiebt und dann wieder hoch fährt. Das hängt damit zusammen, dass Intel und AMD zueinander inkompatible Befehle für Virtualisierungstechniken verwenden. Wer einmal in seinem VMWare-Cluster (bei Microsoft, Citrix dürfte es gleich sein) mit Intel-Hosts angefangen hat, wird keine AMD-Hosts dazu stellen. Desweiteren hinken die Opterons den XEON-CPUs Performance-mäßig deutlich hinterher und brauchen mehr Strom, ein reiner AMD-Cluster bräuchte also mehr Hostsysteme und hätte einen deutlich gestiegenen Stromverbrauch - auch für die Kühlung. Ich kenne daher kaum Kunden, die bei z.B. VMWare auf AMD-Systeme setzen.

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  2. Re: Eines der Probleme von AMD auf dem Servermarkt:

    Autor SaSi 14.11.12 - 23:13

    vergiss nicht das passthrough bei esx(i) und amd :(

    flucht nach vorn wäre es evtl. ati als gpu rechenkapazität für virtuelles voranzubringen... aber da hängt wiederrum nvidia auch bereits in der entwicklung?

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