Itchy schrieb:
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> .... Es ist schon einige Jahre her, als mit der
> x86_64-Architektur Intel kurzzeitig richtig Feuer unterm Hintern gemacht
> wurde (zum Wohle aller, sonst hätten wir womöglich heute noch 32-bit
> Prozessoren in den PCs) ...
Dann hätten wir heute alle Itanium-Prozessoren in unseren Rechnern drin.
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Itchy schrieb:
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> Apple halte ich auch nicht für sonderlich wahrscheinlich: die bauen (bzw.
> lassen bauen) doch schon recht erfolgreich ihre eigenen CPUs auf ARM-Basis
> für iPhone und iPad und wollen gerüchteweise sich evtl. komplett von der
> x86-Architektur verabschieden und auch die iMacs und MacBooks mit ARMs
> ausstatten.
Genau deshalb könnte AMD ja interessant sein. Soweit ich verstanden hab, sind die aktuellen iPhone und iPad cpu´s zwar Eigenentwicklungen aber eben nicht Eigenproduktion. Die Produktion dann erstmal bei AMD einzuführen dürfte nicht DER große Schritt sein (so AMD noch Pruduktionskapazitäten hat, das entzieht sich meiner Kenntnis).
Außerdem steht bei Apple-Produkten auch immer die
> Energieeffizienz im Mittelpunkt und gerade da hat AMD im Vergleich zur
> Konkurrenz komplett den Anschluss verloren.
Kommt auf den gleichen Punkt raus wie oben. Hinsichtlich der CPU/GPU integration ist AMD sogar einen Schritt weiter als Intel, nur die CPU Performance hinkt leider etwas hinterher. Aber nichts was man mit Patenten, KnowHow und Geld nicht Lösen könnte. Alles Dinge die Apple bereits besitzt...
Letztlich glaub ich aber, das der Käufer dann ein ganz anderer wird als bisher angesprochen. Eher sowas wie Foxconn z.b....
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AMD hat keine Produktionskapazitäten mehr. Afaik haben sie alle ihre Werke verkauft und befinden sich jetzt in einer eigenen Firma, in Hand einiger Ölscheichs.
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Diese Meldung hab ich auch irgendwo gelesen. Was durchaus auch keine unvernünftige Idee ist. ARM entwickelt fleißig an der 64Bit Architektur und sobald diese steht, steht dem Umstieg nichts mehr im Weg.
Beim Design der iMacs sind ARM Konzepte auch durch aus interessanter als die x86 Architekturen. Besonders was die Wärmeentwicklung angeht.
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Und mit dem Monopol auch gleich den absoluten Stillstand bei der Weiterentwicklung der x86 Architektur. Das wäre dann wirklich das Ende des Desktop PC's wie wir ihn heute kennen.
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Sie hätten eine sehr gute Grafiksparte. Die AMD GPU's sind sehr gut. Selbst die Treiber werden immer besser. Die GPU's retten AMD auch jedes mal den Hintern.
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Glücklicherweise. Denn die Intel Version ist nicht abwärtskompatibel. Entgegen der AMD Version, welche sich nahe zu Nahtlos in die 32Bit Konstruktion eingliedert.
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Auf jeden Fall ist der Aktienkurs von AMD ziemlich im Keller, d.h. egal wer jetzt groß einsteigen will, er bekommt seinen Anteil *billig*.
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Bis Apple komplett von x86 auf ARM umsteigen kann dauert es noch einige Zeit, bis dahin werden weiterhin x86 Prozessoren benötigt. Es gab ja auch schon Prototypen des Macbook Air mit AMD APU. Das einzige Hinderniss war wohl AMDs zu geringe Produktionskapazität. Wenn Apple nun Eigner wäre könnten Sie die entsprechend zu ihren Gunsten an ihre Bedürfnisse anpassen.
Des weiteren hat AMD doch erst vor kurzem erklärt das sie sich an ARM ranwagen und SOCs mit ARM CPU und AMD GPU liefern wollen und auch im Serversegment ARM Systeme anbieten wollen(weshalb sie ja auch einen Produzenten solcher Mikroserver gekauft haben). Dazu gesellt sich noch die Teilhabe an Global foundries und somit einer Produktionsstätte um sich weiter unabhängig von Samsung zu machen.
Kurzfristig hätte Apple also die APUs aus eigener Produktion, langfristig sowohl ihr erfahrenes ARM Team als auch das x86 und Grafikkarten Team von AMD. Sie können dann die von AMD gewünschte Kombination von ARM + AMD GPU herstellen.
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Eine neue Konkurrenz könnte durch richtig leistungsfähige ARM-Prozessoren für Desktops und Server entstehen.
Wenn AMD schlau ist, nutzen sie ihr Knowhow um solch einen ARM-Prozessor zu entwickeln. Ein Kunde wäre ihnen schon sicher: Apple
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tingelchen schrieb:
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> Glücklicherweise. Denn die Intel Version ist nicht abwärtskompatibel.
> Entgegen der AMD Version, welche sich nahe zu Nahtlos in die 32Bit
> Konstruktion eingliedert.
Stimmt, anderseits gibt es immer wieder Nörgler, die wollen, dass x86 abgelöst wird. Das hätte der Itanium gemacht, die Performance alter Software wäre halt im Klo gewesen...
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tingelchen schrieb:
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> Sie hätten eine sehr gute Grafiksparte.
Ansichtssache ...
> Die AMD GPU's sind sehr gut. Selbst
> die Treiber werden immer besser.
schlechter konnten sie auch nicht mehr werden ... :D
ich hab deshalb AMD aufgegeben und bin zur konkurrenz ...
bisher habe ich den Wechsel nicht bereut ... ganz im Gegenteil!
> Die GPU's retten AMD auch jedes mal den
> Hintern.
ob das weiterhin so sein wird, wird man erst sehen.
Wenn der Notebookmarkt weiter so aufholt wird es AMD auch mit der Grafikkartensparte schwer haben, denke ich!
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Schauen wir mal was die Wärmeentwicklung bei 64 Bit und 8 Kernen (3.2 GHz pro Kern) sagt. Zudem müssen auch noch alle bis dato Unterstützten Befehlssätze in den ARM Prozessor.
Bis dato gibt ein paar kleine mobile Geräte mit ARM. Diese jedoch müssen heutzutage doch noch gar nicht die Dinge wie oben beschrieben abbilden (keine Anwendungen).
Wenn Grafikkarten mehr und mehr die Aufgaben der CPU übernehmen (bin ich sofort dabei) dann steigt hier die Stromaufnahme um ein vielfaches (kommt also wieder auf das gleiche Resultat). Die Wärmeentwicklung bei ARM im Desktop ist zudem zweitrangig, da diese weitaus besser oder überhaupt ausgeführt werden kann (iPhone 3 Stunden surfen == Telefon heiss).
X.
--
Always look on the bright side of life!
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fool schrieb:
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> Mir ist nichts aktuelles bekannt, ARM scheint sich ja nicht für den
> Desktop-Markt zu interessieren (mit gutem Grund).
Die ersten ARM-Chips waren damals ziemlich beeindruckend im Desktop-Bereich.
Acorn Archimedes mit ARM2, 4 MIPS bei 8 MHz.
Konkurrenten waren 80286 (2,66 MIPS 12,5 MHz) und 68000 (ca. 1 MIPS bei 8MHz).
Gab da zwar auch schon 386DX (9,9 MIPS) und 68020 (10 MIPS), allerdings beide bei 33 MHz, und es gab auch kaum bis keine Rechner mit diesen Chips.
Allerdings war die Konkurrenz da ja auch noch bei der CISC-Architektur.
Der RiscPC war auch noch beeindruckend, allerdings hab ich dazu keine Zahlen.
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neocron schrieb:
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> die haben doch alles mit Global Foundaries abgegeben, dachte ich!?
Aber sie haben den Yield (also die funktionierenden Prozessoren pro
Silizium-Wafer) immer noch nicht unter Kontrolle, deswegen ist die aktuelle
Prozessorgeneration fast 7 Monate später im Markt als in den letzten
Roadmaps. Einige Prozessoren sind immer wieder mal am Markt schwer zu
kriegen, weil es einfach keinen Output gibt. Das ist Absurd.
Samsung macht in einem Quartal mehr *Gewinn* als AMD am Markt wert ist.
$7.3 Milliarden im Q3/2012. Da ist AMD ist gerade mal $2 Milliarden wert.
Samsung hat sehr wohl Operatives Wissen und könnte den Yield in den
Global Foundries Fabriken hinkriegen. AMD braucht außerdem unbedingt
einen stabilen 28nm Prozess, der ca. 30% Stromersparnis bringt. Da sind
sie 2 Jahre hinter Intel und anderen Foudries her. Mit 30% kommen sie
im Massenmarkt sehr wohl an Intel i3 heran.
Samsung weiß wie Sache läuft. Außerdem hat Samsung massive Erfahrung
im ARM-Bereich und AMD will dort doch ARM-Server bauen. Noch besser
ging es gar nicht, als wenn Samsung einen Quartalsgewinn in die Verbesserung
der Desktop-Chips steckt. Und AMD könnte ihr GPU Wissen in die ARM-Chips
der zukünftigen Galaxys stecken - unerreichbar für Apple und Nokia :)
Es gibt keine andere Firma bei der AMD besser passt. Was wollen die Software-
Klitschen mit einer Hardwarefirma? Was wollen Netzwerkausrüster wie Huwai
damit? Oder von mir aus Google/Motorola? Zwei halb kaputte Firmen sind
dann eine ganze?
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tingelchen schrieb:
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> Glücklicherweise. Denn die Intel Version ist nicht abwärtskompatibel.
> Entgegen der AMD Version, welche sich nahe zu Nahtlos in die 32Bit
> Konstruktion eingliedert.
Dann hätte man sich zumindest das Architektur Geraffel unter Linux gespart.
Selbst heute ist es noch immer lästig.
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