Was ich in den USA an oberirdischen Stromkablen schon gesehen hab hatte fast schon 3. Welt Niveau.. Es ist so krass dass sie auch heute noch alles oberirdisch verlegen.. und nach jedem Orkan ist erst mal die halbe Stadt vom Telefon- und vom Stromnetz getrennt, weil mal wieder 10 Bäume umgefallen sind..
Kuckst du hier:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.2776879534852.2126904.1044010379&type=1&l=21a72f0a79
Einwandfrei alles auf Mästen montiert.
* CuDA
* Coax
* Fibre
Dafür braucht es keinen Orkan. Dafür reicht schon ein einfacher Sturm und ein etwas schwächerer Baum... Aber das die Netze in den USA mehr als nur Marode sind, muss nicht erst bewiesen werden. Ich sag da nur Stromausfall in New York :)
Der nächste krux sind die 110Volt Leitungen in den USA *schauder*
RcRaCk2k schrieb:
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> Kuckst du hier:
> www.facebook.com
>
> Einwandfrei alles auf Mästen montiert.
> * CuDA
> * Coax
> * Fibre
Ich vermute mal ein Bild hinter dem Link. Rein aus Interesse, gibt es das Bild auch ohne Facebook in der Domain?
naja, das kann man von zwei Seiten sehen:
Während wir hier immer noch mit 1960 verlegten Kupferkabeln surfen sind uns div. 3-Welt Staaten geschwindigkeitsmäßig weit voraus.
Und mal von dem in diesem Fall verkackten Gehnehmigungsverfahren abgesehen: Man "knotet" so eine Leitung schneller und günstiger von Mast zu Mast als das man die Straße im 10 Jahres Abstand aufbuddelt und neue Technik verlegt. Dazu kommt, dass die Fehlersuche bei einer Freileitung im Normalfall einfacher ist (man sieht schließlich wo der Baum draufgefallen ist) und auch die Fehlerbehebung ist deutlich schneller als wenn man erst schweres Gerät beischaffen muss.
Mir dreht es da auch immer den Ingenieursmagen um wenn ich sowas sehe - aber nur Nachteile hat das Vorgehen sicher nicht...
wlet
Naja aber schaut euch doch mal an was wir jetzt schon für Probleme mit oberirdischen Leitungen haben. Nehmen wir mal die Bahnoberleitung, im berliner Umland werden fast täglich Kabel auf im betrieb befindlichen Strecken geklaut, teilweise ganze Kilometerstücke.
Also ich warte lieber 1 Jahr länger auf den Anschluss als das ich 2x pro Monat kein Internet habe, weil wieder 500m Kabel und 10 Masten geklaut wurden.
wlet schrieb:
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> naja, das kann man von zwei Seiten sehen:
> Während wir hier immer noch mit 1960 verlegten Kupferkabeln surfen sind uns
> div. 3-Welt Staaten geschwindigkeitsmäßig weit voraus.
> Und mal von dem in diesem Fall verkackten Gehnehmigungsverfahren abgesehen:
> Man "knotet" so eine Leitung schneller und günstiger von Mast zu Mast als
> das man die Straße im 10 Jahres Abstand aufbuddelt und neue Technik
> verlegt. Dazu kommt, dass die Fehlersuche bei einer Freileitung im
> Normalfall einfacher ist (man sieht schließlich wo der Baum draufgefallen
> ist) und auch die Fehlerbehebung ist deutlich schneller als wenn man erst
> schweres Gerät beischaffen muss.
>
> Mir dreht es da auch immer den Ingenieursmagen um wenn ich sowas sehe -
> aber nur Nachteile hat das Vorgehen sicher nicht...
>
> wlet
Welches 3.-Welt Land ist uns denn so unglaublich voraus?
Problem in Deutschland ist, dass Standards verabschiedet werden, die nicht so gut mit höheren Standards verheiratbar sind. Wenn ich mir so unsere GPON-Netze anschaue, dann ist das ein Graus für die Entwicklung zukünftiger Access-Networks (die Metro-Netze etc sind ja schon lange rein optisch). Dazu kommt in Deutschland vor allem, dass niemand die Investitionen auf sich nehmen will ohne zu wissen, dass das Netz auch lange Zeit weiter verwendet werden kann und genau da ist das Problem. (Ich langweile mal nicht mit Fachlichem. Nur so viel: Ich entwickle neue Access Networks für die nächste und übernächste Generation).
Kabel oberirdisch verlegen...naja, das ist bei optischen Verbindungen etwas unkritischer als bei elektrischen, da sie galvanisch isoliert sind, also nicht das gesamte Netzwerk ausfallen muss sondern maximal ein Branch. Natürlich ist unterirdisch sicherer, aber oberirdische Kabel kannst du schneller austauschen, Längen verändern etc. Das ist ein Problem in Deutschland: Es wird ein optisches Netz verlegt und alle zukünftigen Generationen müssen damit klarkommen, was die Verlegung höherer Kapazitäten unglaublich erschwert, daher verlegen die deutschen Operator auch nur zögerlich optische Netze in Gebäude (FTTx)
wo ist das problem? muss man eben ausreichend leerrohre und darkfiber dazu legen und alles is gut
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