wo genau da das Problem ist?
Ist doch gut wenn Firmen die Infrastruktur ausbauen, hat da die Telekom vielleicht die Finger im Spiel?
Ich bin froh das ich nach 12 Jahren endlich mal VDSL25 genießen darf, vorher war ich mit DSL1000 unterwegs.
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Das Problem ist dass es somit quasi einen Monopol gibt und andere (kleinere) Anbieter keine wettbewerbschancen mehr haben.
Für mich Persönlich: Totaler blödsinn - wegen sowas einen Aufstand zu machen und die Technische weiterentwicklung aus zu bremsen
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Ah Okay, und wieso tut man sich nicht einfach zusammen und baut es zusammen aus?
Die Gewinne werden Ordnungsgemäß verteilt und jeder ist Glücklich?
Oder bin ich dafür einfach zu Gut-Mensch? :/
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Die Telefonleitungs-Provider stinken doch sowieso schon gegen die Kabelanbieter ab.
Aussage einer Mitarbeiterin von Alice, bei der Telefonischen Bestätigung meiner Kündigung:
Mitarbeiterin: Zu welchem Provider wechseln Sie denn, wenn ich fragen darf?
Meine Antwort: Zu Telecolumbus
Mitarbeiterin: Dann werden wir Sie wohl nie mehr als Kunde begrüßen dürfen!
Und damit hat die Dame verdammt nochmal recht.
Der Ping ist spitze, die Geschwindigkeit liegt meistens weit über den 64Mbit und das auch zu Lastzeiten und der Upload ist auch höher als von Telecolumbus versprochen worden ist.
Und das alles zu einem Preis, den mir die Telefonleitung-Provider niemals hätten bieten können.
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Nastert schrieb:
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> Das Problem ist dass es somit quasi einen Monopol gibt und andere
> (kleinere) Anbieter keine wettbewerbschancen mehr haben.
> Für mich Persönlich: Totaler blödsinn - wegen sowas einen Aufstand zu
> machen und die Technische weiterentwicklung aus zu bremsen
infrastruktur führt zwangsläufig zu monopolen.
funktioniert eigentlich nirgendwo gut infrastruktur zu privatisieren
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Tja, und ich bin verdammt froh, dass ich kein Kabelinternet habe. Wenn ich sehe, wie es meinem Kumpel so ergeht, dann akzeptiere ich doch lieber meine konstanten 12Mb/s, statt in der Nacht zwar mit 30 Mb/s, tagsüber aber mit unter 4 Mb/s zu surfen...
Wenn es in Deutschland eine nicht-gewinnorientierte Netzbetreiber-Gesellschaft gäbe (und die ihre Gewinne folglich reinvestieren müsste), dann hätten wir mittlerweile flächendeckend Glasfaser- oder Highspeed-LTE-Zugänge (ohne solch massiven Drosselungen)! Aber stattdessen musste ja alles privatisiert werden...
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Prypjat schrieb:
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> Die Telefonleitungs-Provider stinken doch sowieso schon gegen die
> Kabelanbieter ab.
>
> Aussage einer Mitarbeiterin von Alice, bei der Telefonischen Bestätigung
> meiner Kündigung:
>
> Mitarbeiterin: Zu welchem Provider wechseln Sie denn, wenn ich fragen darf?
>
> Meine Antwort: Zu Telecolumbus
>
> Mitarbeiterin: Dann werden wir Sie wohl nie mehr als Kunde begrüßen
> dürfen!
>
> Und damit hat die Dame verdammt nochmal recht.
> Der Ping ist spitze, die Geschwindigkeit liegt meistens weit über den
> 64Mbit und das auch zu Lastzeiten und der Upload ist auch höher als von
> Telecolumbus versprochen worden ist.
>
> Und das alles zu einem Preis, den mir die Telefonleitung-Provider niemals
> hätten bieten können.
Haha hat die das wirklich gesagt? :D
Ich bin schon seit 2007 bei Kabel Deutschland und absolut zu frieden. Ein Freund von mir hatte bis lange Zeit wirklich das ärmste Gurken DSL in seinem Dorf. Nun hat er seit 1-2 Monaten 100 MBit/s von Unity Media und spammt mich immer in ICQ zu: "LOOOOOL DAS DRÜCKT SO DERMASSEN!!!"
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Docsis_operating_distance.jpg
DOCSIS Reichweite verglichen zu DSL. Sagt glaube ich alles, wenn man ne Lupe für DSL braucht.
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^this.
Infrastruktur (und nur die!) sollte IMO in Staatshand liegen, zumal der Staat dies ja auch als Investition ansehen kann. Es ist ja nicht so, dass das Geld dann verloren wäre.
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Freakgs schrieb:
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> ^this.
> Infrastruktur (und nur die!) sollte IMO in Staatshand liegen, zumal der
> Staat dies ja auch als Investition ansehen kann. Es ist ja nicht so, dass
> das Geld dann verloren wäre.
Das wäre der richtige Ansatz, Staat baut aus und ISPs zahlen dann miete an den Staat für die Benutzung der Leitung, da zahlt dann auch jeder anbieter dass, was er auch benutzt.
Jetzt is es ja so dass keiner Ausbauen will, weil jeder andere ISP die Leitung mit benutzen darf und das für wenig Geld
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Nastert schrieb:
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> Das Problem ist dass es somit quasi einen Monopol gibt und andere
> (kleinere) Anbieter keine wettbewerbschancen mehr haben.
Das ist an sich ja auch gut so, dafür gibts ja die Kartellbehörde. Aber warum war die um ein vielfacheres größere Übernahme von Unitymedia im Westen ok (die Firma IST der große Monopolist im Bevölkerungsreichsten Bundesland und anderen dadurch), und diese Übernahme nicht ? Ein Schelm, der böses dabei denkt.
> Für mich Persönlich: Totaler blödsinn - wegen sowas einen Aufstand zu
> machen und die Technische weiterentwicklung aus zu bremsen
Für mich ebenfalls, der Leittragende dabei ist wie immer der Endkunde. Kabel Deutschland kann er in bestimmten Gebieten nicht bekommen, sondern "nur" Telecolumbus, und diese bauen sehr gemächlich aus, wenn überhaupt. Davon abgesehen gibts doch eh schon Monopole in der Branche, KabelBW, Unitymedia, Kabel Deutschland, das wars. Alles andere sind regionale Anbieter, teilweise von Energieunternehmen betrieben, die fallen aber nicht ins Gewicht.
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helgebruhn schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das ist an sich ja auch gut so, dafür gibts ja die Kartellbehörde. Aber
> warum war die um ein vielfacheres größere Übernahme von Unitymedia im
> Westen ok (die Firma IST der große Monopolist im Bevölkerungsreichsten
> Bundesland und anderen dadurch), und diese Übernahme nicht ? Ein Schelm,
> der böses dabei denkt.
Dass weiß ich auch nicht, aber vielleicht haben Telekom und Co da nachgeholfen ;)
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blackout23 schrieb:
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> Haha hat die das wirklich gesagt? :D
> Ich bin schon seit 2007 bei Kabel Deutschland und absolut zu frieden. Ein
> Freund von mir hatte bis lange Zeit wirklich das ärmste Gurken DSL in
> seinem Dorf. Nun hat er seit 1-2 Monaten 100 MBit/s von Unity Media und
> spammt mich immer in ICQ zu: "LOOOOOL DAS DRÜCKT SO DERMASSEN!!!"
>
> commons.wikimedia.org
> DOCSIS Reichweite verglichen zu DSL. Sagt glaube ich alles, wenn man ne
> Lupe für DSL braucht.
Ja, hat sie wirklich. Ich war auch erstaunt, aber im Nachhinein nicht minder überrascht.
Hier im Nordosten von Berlin gibt es nur die Alternative Telekom, zu unverschämten Preisen oder Alice und Co mit Absolut grottigen Leitungen (dank Telekom) oder eben die Kabelanbieter der Wonbaugesellschaften oder Wohnbaugenossenschaften.
Da das Kabelnetz sehr gut ausgebaut ist, fällt die Wahl nicht schwer und deshalb haben die kleinen Provider es verdammt schwer und verlieren Massig Kunden.
Ich glaube Dir gerne, dass Dein Kumpel da Euporisch ist.
Das einzige Manko an den Fetten Leitungen sind die schlechten Server im i-Net, aber wenn man viel Parallel macht und die Family noch mit im Netz hängt, dann macht so eine fette Leitung schon Sinn.
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Apollo13 schrieb:
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> Tja, und ich bin verdammt froh, dass ich kein Kabelinternet habe. Wenn ich
> sehe, wie es meinem Kumpel so ergeht, dann akzeptiere ich doch lieber meine
> konstanten 12Mb/s, statt in der Nacht zwar mit 30 Mb/s, tagsüber aber mit
> unter 4 Mb/s zu surfen...
Wenn bei mir 12 von 16 angekommen wären, dann wäre ich jetzt noch bei Alice.
Jedoch sind am Ende teilweise weniger als 2Mbit angekommen oder teilweise sogar weniger als mit ISDN und der Ping schoss regelmäßig hoch auf 500 bis 700.
Ich habe auch einen Kumpel, der in der Berliner Zone wohnt und der mit seinem Kabelanbieter keinen guten Griff gemacht hat, aber das kommt bei beiden Arten von Providern vor.
Viele Kabelanbieter bieten einen Testmonat an und den würde ich auch jedem Raten.
Wenn Deine Leitung 12Mbit hergibt und der Ping konstant bleibt, dann bleib am besten dabei.
> Wenn es in Deutschland eine nicht-gewinnorientierte
> Netzbetreiber-Gesellschaft gäbe (und die ihre Gewinne folglich
> reinvestieren müsste), dann hätten wir mittlerweile flächendeckend
> Glasfaser- oder Highspeed-LTE-Zugänge (ohne solch massiven Drosselungen)!
> Aber stattdessen musste ja alles privatisiert werden...
Da hat die Telekom aber eine große Mitschuld daran.
Telekomkunden werden nunmal bevorzugt behandelt und die anderen bekommen den kläglichen Rest der durch die Leitung tröpfelt. Aber auch das ist immer Standortabhängig.
In meiner alten Wohnung habe ich von den Angebotenen 16Mbit sogar bis zu 18Mbit bekommen. Nur nach dem Umzug war es damit vorbei.
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Apollo13 schrieb:
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> Tja, und ich bin verdammt froh, dass ich kein Kabelinternet habe. Wenn ich
> sehe, wie es meinem Kumpel so ergeht, dann akzeptiere ich doch lieber meine
> konstanten 12Mb/s, statt in der Nacht zwar mit 30 Mb/s, tagsüber aber mit
> unter 4 Mb/s zu surfen...
Ja und? Zum "Surfen" reichen auch 4 Mb locker, und wenn das nur tagsüber ist, wo man arbeiten muss und eh nicht zu Hause ist, sehe ich da jetzt überhaupt kein Problem.
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Ich hatte in Berlin die letzten Jahre VDSL 50, wovon 48 ankamen. Das Ganze mit Telefonflat für 30¤. Konnte nicht klagen. Nun bin ich im Speckgürtel und krebse mit ner 2000er Leitung von Kabel Deutschland rum.
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Milestone schrieb:
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> Ich hatte in Berlin die letzten Jahre VDSL 50, wovon 48 ankamen. Das Ganze
> mit Telefonflat für 30¤. Konnte nicht klagen. Nun bin ich im Speckgürtel
> und krebse mit ner 2000er Leitung von Kabel Deutschland rum.
un wahrscheinlich hat kabel deauch nen routerzwang - viel spaß!
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Nastert schrieb:
> Das Problem ist dass es somit quasi einen Monopol gibt und andere
> (kleinere) Anbieter keine wettbewerbschancen mehr haben.
Das ist doch schon längst so, denn für jedes Ausbaugebiet ist in der Regel genau ein Anbieter zuständig. Wenn du z.B. in einem Gebiet wohnst, das von Kabel Deutschland bedient wirst, aber mit deren Geschäftsgebahren nicht einverstanden bist: Pech gehabt!
Ich bin für eine Entbündelung von Infrastruktur und Dienstanbieter, ähnlich wie beim Telefonnetz.
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defaulx schrieb:
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> Das ist doch schon längst so, denn für jedes Ausbaugebiet ist in der Regel
> genau ein Anbieter zuständig. Wenn du z.B. in einem Gebiet wohnst, das von
> Kabel Deutschland bedient wirst, aber mit deren Geschäftsgebahren nicht
> einverstanden bist: Pech gehabt!
>
> Ich bin für eine Entbündelung von Infrastruktur und Dienstanbieter, ähnlich
> wie beim Telefonnetz.
Wieso Alternativen gibt es doch bestimmt immer? gerade in der Stadt
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