Was Händler bei Amazon bekommen ist vor allem Reichweite. Denn User nur über Amazon suchen und dann beim Händler direkt bestellen weils dort billiger ist hat der Händler den Vorteil der Reichweite und der Infrastruktur genutzt ohne dafür eine Abgabe zahlen zu müssen.
Die Argumentation von Amazon macht also Sinn, auch wenn sie dem Verbraucher in erster Linie keinen Vorteil bietet. Es zwingt euch ja niemand bei Amazon einzukaufen und auch Händler haben die freie Wahl ob sie Amazon mit den Bedienungen nutzen.
Ein Kartell ist es meines Erachtens nicht, da Wettbewerb unter den Händlern auf der Plattform stattfindet.
Viele Grüße,
DerGnarr
Es ist ein Markt. Die Frage ist, ob man nicht jedem gleichberechtigt Zugang geben muss.
"ohne eine Abgabe zu zahlen" ist evtl der richtige Punkt. D.h. der Kunde könnte die Bestellung von Amazon zum Online-Shop-Preis weiterreichen lassen und Amazon tut gar nix (kein Inkasso) aber der Kunde kann fett eine Bewertung und die Lieferzeit usw. bei Amazon in die Bewertung reinknallen.
Oder der Shop muss beweisen, das sein Onlinehop nennenswert billiger ist, als was Amazon nimmt (15% ?) und wie hoch die Provision an Amazon für die Reichweite wäre.
Das Finanzamt wird das sicher gerne sehen, wenn Betriebsausgaben für Online-Shops plötzlich in der Steuererklärung verschwinden... .
Woanders bekommt man seine Bücher auch nicht los.
Aber die Gebühren von Amazon sind schon happig, vorallem meiner kleineren Beträgen fällt das schon ins Gewicht, 15% sind da schon recht wenig.
DerGnarr schrieb:
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> Was Händler bei Amazon bekommen ist vor allem Reichweite. Denn User nur
> über Amazon suchen und dann beim Händler direkt bestellen weils dort
> billiger ist hat der Händler den Vorteil der Reichweite und der
> Infrastruktur genutzt ohne dafür eine Abgabe zahlen zu müssen.
Ach Gott. Wie viele machen das denn? Deren Anzahl dürfte sich im einstelligen Prozentbereich bewegen.
DerGnarr schrieb:
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> Was Händler bei Amazon bekommen ist vor allem Reichweite. Denn User nur
> über Amazon suchen und dann beim Händler direkt bestellen weils dort
> billiger ist hat der Händler den Vorteil der Reichweite und der
> Infrastruktur genutzt ohne dafür eine Abgabe zahlen zu müssen.
>
> Die Argumentation von Amazon macht also Sinn, auch wenn sie dem Verbraucher
> in erster Linie keinen Vorteil bietet. Es zwingt euch ja niemand bei Amazon
> einzukaufen und auch Händler haben die freie Wahl ob sie Amazon mit den
> Bedienungen nutzen.
>
> Ein Kartell ist es meines Erachtens nicht, da Wettbewerb unter den Händlern
> auf der Plattform stattfindet.
>
Quatsch,
AMazon hat keine eigenes Recht undd as was die machen ist absolut untragbar. Aueßrdem kriegt Amazon richtig viel Asche 15-20 % des Warenpreises gehen an AMazon. DIe lassen sich das also richtig gut bezahlen.
Natürlich hat Anazon recht! Zum einen hat Amazon kein Monopol für Onlinehandel, darf somit auch die Regeln für den eigenen Platz bestimmen. Zum Zweiten macht Anazon das Gleiche, was vor einigen Jahren die Kreditkartenfirmen gemacht haben, diese haben dem Einzelhandel auch vorgeschrieben, die Waren für Kreditkartenzahler zum gleichen Preis anzubieten wie Barzahlern...
Was das Geplänkel hier soll verstehe ich nicht. Das Kartellamt sollte sich lieber mal die Pharma-, Energie- und Mineralölkonzerne ansehen. Da liegt wirklich etliches im Argen!
___________
"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt -
DerGnarr schrieb:
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> Was Händler bei Amazon bekommen ist vor allem Reichweite. Denn User nur
> über Amazon suchen und dann beim Händler direkt bestellen weils dort
> billiger ist hat der Händler den Vorteil der Reichweite und der
> Infrastruktur genutzt ohne dafür eine Abgabe zahlen zu müssen.
Man sollte aber nicht vergessen, dass auch Amazon davon profitiert, wenn die Nutzer hauptsächlich ihre Seite ansteuern um "global" nach Produkten zu suchen, auch wenn sie keine Abgaben zahlen und dann beim nächsten Mal eben vielleicht ein Produkt gleich bei Amazon bestellen - Stichwort: Gewohnheitseffekt. Insofern kann ich dem Punkt nicht zustimmen, dass Amazon ohne diese Regelung für "selbstloses Verhalten" bestraft werden würde.
In 90% aller Artikel ist/war Amazon eh immer der günstigste Anbieter, so what. Who cares.
Wenn ich die Wahl zwischen Amazon direkt und irgendnem Billighändler hab, nehm ich eh Amazon.
Achja, und wenn man denselben Artikel auf geizhals billiger sieht, schreibt man kurz an Amazon, und schwupps, wird der Preis innerhalb 1-2 Tage gesenkt (erst gerade passiert mit meinem Kühlschrank, 100 Eur billiger dank Mail, danke Amazon!)
Lars1256434 schrieb:
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> In 90% aller Artikel ist/war Amazon eh immer der günstigste Anbieter, so
> what. Who cares.
> Wenn ich die Wahl zwischen Amazon direkt und irgendnem Billighändler hab,
> nehm ich eh Amazon.
> Achja, und wenn man denselben Artikel auf geizhals billiger sieht, schreibt
> man kurz an Amazon, und schwupps, wird der Preis innerhalb 1-2 Tage gesenkt
> (erst gerade passiert mit meinem Kühlschrank, 100 Eur billiger dank Mail,
> danke Amazon!)
Also ich habe außer Büchern noch nichts gefunden, was ich nicht
bei anderen Versendern deutlich billiger haben konnte.
Und warum ich dann Amazon anschreiben und um eine Preisreduzierung
bitten sollte, anstatt es bei dem Anderen direkt zu bestellen,
verstehe ich beim besten Willen nicht.
Dann doch lieber den freien Markt unterstützen und nicht solche
Riesenfirmen. Wenn alle kleinen mal weg sind oder völlig von den
großen Playern abhängig, werdet ihr es auch mal kapieren !
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