so wie ebay mit pay-igitt-pal usern etwas aufzwingt, womit sie selbst nochmal einen Happen mehr verdienen, gehört dieses hier noch viel schneller gecancellt.
Amazon verlangt meines wissens (kann in der zwischenzeit schon wieder veraltet sein) 10-15% vom Umsatz über Marketplace.
Nun, das beantwortet alle Fragen zu den Gründen, warum Amazon das macht.
Der Händler stellt im Marketplace eben die Gebühren von Amazon zusätzlich ein, in den Verkaufspreisen.
Auf den eigenen Seiten muss das natürlich nicht sein. Prima.
Jetzt könnten wie in Ebay-Diskussionen natürlich wieder Personen kommen, die nur die eine Seite sehen, und meinen, das ist Betrug an den Käufern bei Marketplace (oder Ebay), aber das stimmt absolut nicht, man könnte sagen, das ist einfache Kalkulation im Wirtschafsleben.
Was Amazon nun macht ist, dass jeder Marketplace-Händler die Gebühren für den Umsatz bei Marketplace, die Amazon erhebt, in all seine Plattformen, eigenen Shop(online-) bis meinetwegen Ebay einkalkulieren soll.
Ich hoffe, das geht diesmal den Wächern zu weit, ich befürchte mal wieder eine Schlappe.
Wenn Du siehst, wie viele zillionen Euros für Software wie online-shops beim Finanzamt als betriebs-ausgaben abgesetzt werden, kostet ein Onlineshop krass viel.
Aber Du hast Recht: Variable Kosten sind variabel so präzise wie möglich den Verursachern (online-Shop bzw. Marketplace) aufzuschlagen.
Bezahl mal eine Angestellte die die Konten überprüft und mit den Quengel-Kunden kommuniziert.
15 Minuten bei 24 Euro Stundenlohn sind 8 Euro für so einen Kunden der die Überweisung falsch abgetippt hat. Und das bezahlen alle online-shop-kunden mit! Also tu nicht so, als ob Inkasso billig wäre. Das s*ckt voll.
Da bin ich sehr froh um die 15% . Immer noch besser als 30% bei Apple. 30% wäre bei kleinen Produkte ok. Aber halt nicht mehr bei $10-Software wo ich 15% als fair ansehen würde.
Aber das so herum zu machen ist schlecht. Ich würde von Händlern deren onlineshop billiger ist, eine Werbungs-Beteiligung eintreiben. Oder sie seltener in den Suchergebnissen anzeigen. Oder ihre Preiswillkür offenlegen. Damit die Kunden beim anständigen Händler kaufen.
Ausnahmen sollten natürlich erlaubt sein. Jemand importiert 10000 Ipads und sein onlineshop ist selbstgemacht und auf seiner englischen Schaf-Insel hat er Zeit im Winter und daher kann er 10% billiger anbieten. Und ist der billigste bei Amazon. Aber noch billiger im eigenen Shop. Dann gilt Dein Beispiel. Aber ansonsten halt nicht immer.
Preiswillkür hasse ich im Forum übrigens als einziger. Alle anderen finden das gut.
Unterschiedliche Preise sind durch unterschiedliche Kosten allerdings natürlich völlig erlaubt. Wer mit Hermes versendet kann 4 Euro einkassieren. Wer mit DHL versendet 6,50-8 Euro.
Also dürfen auch onlineshop und amazon unterschiedlich teuer sein. Aber halt nur kalkulatorisch begründet.
Weil sonst Amazon das Recht auf eine Werbungs-Kosten-Abgabe hat.
D.h. die Spreizung zwischen online-shop und amazon darf nicht unberechtigt hoch werden. Um die Kunden auf den Shop zu locken, minderwertigen Crap zu versenden und sie von der Bewertung auszuschliessen.
Amazons Weg ist aber dumm.
Kewler wäre, das ich über Amazon zum Online-Shop Preis bestelle, aber Amazon kein Inkasso macht und keine Hilfen gibt, ich als Kunde trotzdem voll fett eine Bewertung reindrücken kann.
Das man auch die Lieferzeiten usw. tracked und in den Suchergebnissen anzeigt, sollte Normal sein. Aber singlebuttonclick ist ja schon die größte Schöpfungshöhe der Amerikaner.
Bei Amazon soll man am nächsten Tag versenden. Es dressiert lahme Händler dazu, anständig zum Kunden zu sein.
Sooo schlecht ist das nicht.
market place schrieb:
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> Bezahl mal eine Angestellte die die Konten überprüft und mit den
> Quengel-Kunden kommuniziert.
> 15 Minuten bei 24 Euro Stundenlohn sind 8 Euro für so einen Kunden der die
> Überweisung falsch abgetippt hat. Und das bezahlen alle online-shop-kunden
24€/h? Der war gut!
Ich glaube im Callcenter-Bereich ist ein Drittel davon üblich.
Amazon hat einen guten Namen im Versandhandel, von dem Händler profitieren. Natürlich achtet man dann darauf, dass Amazon nicht nur als Werbeplattform genutzt wird und der eigentliche Handel über den Händlereigenen Shop abgewickelt wird. Sehe da kein Problem.
Und das Callcenter lebt von Luft und Liebe ? "bezahl" meinte die Kosten. Miete, 15/2 Krankenversicherung, 1.9/2 Arbeitslosenversicherung, 19/2 Rentenversicherung.
Kosten für die Personalverwaltung usw.
Fehlzeiten und Urlaub usw. nicht vergessen.
Und es geht nicht um Callcenter sondern um "kleine" Shops wo man wenn man anruft noch im "Ladengeschäft" oder Büro landet. Bei der Halbtags-Buchhaltungs-Assistentin oder sowas.
Halb-OT:
Wenn Du Phpler bist, weisst Du doch, was Du Deine Kunden kostest. 50-80 Euro (pro Stunde) wollen PHPler angeblich immer. Also kriegen die 20-Euro-Spanier die Aufträge.
Jetzt wisst Ihr mal, was online-shops kosten: Krass zu viel.
Krass zu viel. Krass zu viel ist gar nicht wahr. Vergleiche es mit einem normalen Ladengeschäft und du wunderst dich. Strange…
call center schrieb:
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> Und das Callcenter lebt von Luft und Liebe ? "bezahl" meinte die Kosten.
> Miete, 15/2 Krankenversicherung, 1.9/2 Arbeitslosenversicherung, 19/2
> Rentenversicherung.
> Kosten für die Personalverwaltung usw.
> Fehlzeiten und Urlaub usw. nicht vergessen.
>
> Und es geht nicht um Callcenter sondern um "kleine" Shops wo man wenn man
> anruft noch im "Ladengeschäft" oder Büro landet. Bei der
> Halbtags-Buchhaltungs-Assistentin oder sowas.
>
> Halb-OT:
> Wenn Du Phpler bist, weisst Du doch, was Du Deine Kunden kostest. 50-80
> Euro (pro Stunde) wollen PHPler angeblich immer. Also kriegen die
> 20-Euro-Spanier die Aufträge.
> Jetzt wisst Ihr mal, was online-shops kosten: Krass zu viel.
Von was für Stundenlöhnen labert ihr kleinen Schulkiddies eigentlich immer? Köstlich.
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