Denn Fehler hin oder her - wenn die Qualitätssicherung ordentlich arbeitet, gelangen Fehler nie an die Öffentlichkeit. Vorausgesetzt niemand setzt sich über negative Testergebnisse hinweg...
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Wenn man davon ausgeht, daß die Qualitätssicherung richtig gearbeitet hat, muss zumindest müsste zumindest irgendwann jemand in einer entsprechenden Position die Entscheidung getroffen haben, ob die neue Maps-App nun in iOS 6 integriert wird oder nicht.
Wenn derjenige dann entscheidet, daß die App auf jeden Fall drin sein muss, ist er auch mit dafür verantwortlich. Schließlich ist ja schon bekannt, daß der Vertrag mit Google für Google Maps noch ein Jahr lief, und man hätte Apple Maps ohne weiteres auf iOS 6.x oder 7 verschieben können.
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Der Google-Dienst wird höchstwahrscheinlich in einem Jahr nicht mehr funktionieren, folglich muss hierbei eine gewissen Migrationszeit eingeplant werden, damit auch die User möglichst komplett auf die 6er Version bis zum Abschaltungstermin umgestiegen sind.
Die Maps-App ist sehr relevant für das iPhone, hier darf nichts auf einmal abgeschaltet werden. Ein Jahr für diesen großen Umstieg ist nicht wirklich eine lange Zeit.
Und hierfür bedarf es auch eine Major-Version die in aller Munde ist, denn nicht jeder iPhone User überprüft täglich ob es ein Update gibt.
Aber natürlich war der Druck für ein Major-Release sehr groß - der Kerl wäre wohl auch entlassen worden wenn die App nicht integriert werden wäre.
baldur schrieb:
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> Wenn man davon ausgeht, daß die Qualitätssicherung richtig gearbeitet hat,
> muss zumindest müsste zumindest irgendwann jemand in einer entsprechenden
> Position die Entscheidung getroffen haben, ob die neue Maps-App nun in iOS
> 6 integriert wird oder nicht.
> Wenn derjenige dann entscheidet, daß die App auf jeden Fall drin sein muss,
> ist er auch mit dafür verantwortlich. Schließlich ist ja schon bekannt, daß
> der Vertrag mit Google für Google Maps noch ein Jahr lief, und man hätte
> Apple Maps ohne weiteres auf iOS 6.x oder 7 verschieben können.
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Wer das "Peterprinzip" kennt, weiß, dass ein Unschuldiger her muss, um einen vorzeigbaren Schuldigen zu haben.
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Es wir einfach eine gute Gelegenheit den diskussionswürdigen Scott loszuwerden.
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Es ist ja nicht so, daß es keine Alternativen gegeben hätte. Nirgendwo steht geschrieben, daß iOS 7 nicht schon in einem halben Jahr erscheinen könne (die Zeitspanne zwischen iPad 3 und 4 war ja auch nicht länger). Oder man hätte schlichtweg den Vertrag mit Google verlängern können. Ich glaube nicht daß Google sich da dagegen gestellt hätte.
Daß der Dienst auf einmal nicht mehr funktionieren würde, kann ich mir auch nicht vorstellen. Schließlich wird Google Maps ja nicht eingestellt, nur weils keine Apple-App mehr dafür gibt. Der Vertrag dreht sich mehr oder weniger darum, daß Google Maps direkt in iOS integriert wird, wodurch die App mehr Rechte bekommt, als eine die über den AppStore laufen würde. Wenn der Vertrag ausläuft, darf eben kein neues iOS Update mit GoogleMaps mehr erscheinen, außer Apple verlängert den Vertrag.
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Ich würde ja gerne wissen, ob es wirklich nur ein Machtkampf war. Wie es für micht aussieht, ist seine Haltung ("es gibt keinen Entscheidungsträger mehr") nicht sehr plausibel. Er ist so weit oben in der Apple Hierarchie, dass er kaum die Verantwortung nach oben schieben kann. Als Chef der mobilen Sparte dürfte er für das Desaster also ziemlich sicher die Verantwortung tragen. Die Kündigung ist nur zu logisch. Sein Verhalten legt aber auch nahe, dass er sowieso aus dem Job rauswollte. Jetzt bekommt er neben diesem Wunsch auch noch eine Abfindung, könnte also schlechter für ihn laufen. ;)
2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.12 20:54 durch matok.
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