Was sagt uns die tolle Statistik? Richtig: gar nix.
Dass Länder hier an der Spitze sind, in denen ein Großteil der Bevölkerung zentral in einigen Städten wohnt, die sich leicht per Glasfaser erschließen lassen, ist doch logisch.
Ist ungefähr so sinnvoll wie eine Statistik, die besagt, dass der Anteil von Menschen, die vom Fischfang leben, in Ländern wie Tibet, der Mongolei oder auch Andorra geringer ist als in Griechenland, Italien oder Spanien.
War da nicht mal was, das im Osten über all glasfaser liegt? wieso wird die nicht genutzt??
was für eine leistung... wow die haben sich dabei bestimmt in unsummen verschuldet...
Weil die Glasfaser nur bis zu den grauen Kästen an der Straße geht.
Dort liegt dann die letzte Meile/hundert Meter Kupfer.[1]
Das ist ideal für VDSL wo man auch nur die letzten Meter mit Kupfer überbrückt. Dort liegt auch Strom im grauen Kasten für den Konverter von Glasfaser auf Kupfer.
Die normalen grauen Kästen brauchen z.B. keinen Strom, weil die armdicken Kupferkabel-Bündel aus der Vermittlungsstelle dort reingehen und nur weiterverteilt werden.
Und die Glasfaserghettos gabs auch in Krefeld oder Siegen oder iirc Leverkusen. Heise hat das immer als Ost-Problem hingestellt was es aber nicht war.
Bei geteilt.de gibts evtl über die Liste der Anschluss-Bereiche Infos dazu.
[1] Laut Meldung gestern hier geht über solches Kupfer dann bis 40 Mbit wenn ich mich recht erinnere.
Sowas (Kupfer-Doppel-Adern bis ins Haus) ist in USA sehr verbreitet (eigentlich hier ja auch). Daher entwickelt sich diese Versorgungsform auch weiter und die T-Com sind die Bösen die das nicht einführen.
stimmt!
ausserdem hat die post/telekom damals halt ihr geld mit ISDN verpulvert was uns zumindest während den 90ern zu vorreitern machte.
"...ausserdem hat die post/telekom damals halt ihr geld mit ISDN verpulvert..."
genau, das vorhaben war ja daraus ableitend den rest auch noch mit glasfaser zu belegen,
nur kam dann leider die wende, kupfer-dsl und und und
flasherle schrieb:
> War da nicht mal was, das im Osten über all glasfaser liegt?
OPAL liegt beileibe nicht überall im Osten und auch nicht nur im Osten.
> wieso wird die nicht genutzt??
Wird es, wird es. Leider taugt die damals verlegte Faser aber nicht für die jetzt gefragten Zwecke. Was genau das technische Problem ist, weiß ich nicht, aber wenn die Telekom sich entschlossen hat, diese Glasfaserstrecken mit Kupferdoppelader zu "überbauen", was ja recht teuer ist, dann muss der Hinderungsgrund schon ein sehr ernsthafter sein.
alma schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> stimmt!
> ausserdem hat die post/telekom damals halt ihr geld mit ISDN verpulvert was
> uns zumindest während den 90ern zu vorreitern machte.
Vorreiter bei was? Bei der Vorratsdatenspeicherung?
Der deutschlandweite ISDN-Ausbau war erst ein paar Jahre vor dem Aufkommen von DSL abgeschlossen. Das hätten wir uns rückblickend betrachtet auch ganz sparen können. ISDN hatte für Privatkunden so gut wie keinen Mehrwert ggü. Analog.
bm2 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Dass Länder hier an der Spitze sind, in denen ein Großteil der Bevölkerung
> zentral in einigen Städten wohnt, die sich leicht per Glasfaser erschließen
> lassen, ist doch logisch.
Ähh... du hast den Artikel gelesen? Ganz vorne liegt Skandinavien, und das hat eine der geringsten Bevölkerungsdichten von ganz Europa. So viel zu deiner tollen und total nutzlosen Theorie. Zweiter Versuch!
Und um das ganze mit Zahlen zu belegen:
Schweden: 20,59 Einwohner pro km²
Norwegen: 12,5 Einwohner pro km²
Finnland: 15,7 Einwohner pro km²
Dänemark: 129 Einwohner pro km²
Deutschland: 230(!!!) Einwohner pro km²
/Mecki
Glaube keiner Statistik und wende sie dann bitte auch richtig an...
> Dänemark: 129 Einwohner pro km²
JA!? Und wo wohnen über 80% aller Dänen? Genau! In Kopenhagen!
Und damit ist dieses Einwohner pro km² absolut unbrauchbar!
Genau das hat er doch gesagt!
Der großteil der Bevölkerung wohnt in wenigen Städten. Egal wie groß das Land dahinter ist, wenn man diese Städte also ausbaut erreicht man fast 90% der Bevölkerung.
Oder anders, Monaco hat sein komplettes Eisenbahnnetz zu 100% in Tunneln verlegt. Die ganzen 2 Kilometer.
LOLiiiiiiiiiii schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und wo wohnen über 80% aller Dänen? Genau! In Kopenhagen!
Bullshit! Wie kannst du hier so einen Bullshit schreiben ohne vor Scham sofort im Boden zu versinken?
Kopenhagen: 518'574 Einwohner
Dänemark: 5'475'791 Einwohner
In Kopenhagen leben also genau 9,4%. Nicht einmal ein Zehntel.
80%... magst du noch so ein paar lächerliche Behauptungen aufstellen?
/Mecki
Und wenn man jetzt also Kopenhagen ausbaut hat man knapp 10% aller Dänen mit FTTH versorgt. Und ist damit statistisch weit vor Deutschland. Schweden hat auch "nur" 10% versorgt und führt die Statistik an.
Verstehst du es jetzt???
Wenn man in Bayern alleine München mit den dicht besiedelten Vororten damit versorgen würde, wären das bereits 20% der bayerischen Bevölkerung.
Hast Du irgendeine Quelle, dass die Stadt-Land Verteilung in Skandinavien anders ist als hier?
http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4nemark#Bev.C3.B6lkerungsstruktur
stimmt doch schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> de.wikipedia.org#Bev.C3.B6lkerungsstruktur
Falscher Link, meinte den hier: http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4nemark#Wichtige_St.C3.A4dte
stimmt doch schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> stimmt doch schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > de.wikipedia.org#Bev.C3.B6lkerungsstruktur
>
> Falscher Link, meinte den hier: de.wikipedia.org#Wichtige_St.C3.A4dte
Ja und?!
Hast anscheinend die Urbanisierung in Deutschland vergessen. Über 76%, was sagt uns das?
Es gibt keine bequeme Entschuldigung für das Internetentwicklungsland Deutschland..
Kommentare: 171 | letzter Beitrag 20:42 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 77 | letzter Beitrag 20:57 Uhr
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr
Kommentare: 61 | letzter Beitrag 21:29 Uhr
E-Mail an news@golem.de

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.