da muss niemand nachhelfen.
Springt man ein paar Jahre weiter, dann kann man schon sehen wie man in Zukunft TV konsumiert und aus vielen verschiedenen Kanälen (aus dem Internet).
Jeder kann sich für kleines Geld schon professionelles Equipment zulegen und drauflosfilmen, da wird eine ganze Flut auf uns hereinbrechen (ob die gut oder schlecht sind sei mal dahingestellt). Ebenso ist die Nachbearbeitung oder Effekthascherei auf dem Computer heute auch keine Problem mehr, Rechenleistung gibts genug.
Die Distribution läuft komplett und einfach Digital, keine Studios sind nötig.
Die FI tut auch alles dafür, dass genau das alles eintrifft und sie selbst daran nicht beteiligt sind.
dabbes schrieb:
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> da muss niemand nachhelfen.
Das nicht. Es geht nur darum den Sturz zu beschleunigen, damit sich der Kollateralschaden an Bürgerrechten auf dem Weg nach unten in Grenzen hält.
> Jeder kann sich für kleines Geld schon professionelles Equipment zulegen
> und drauflosfilmen, da wird eine ganze Flut auf uns hereinbrechen (ob die
> gut oder schlecht sind sei mal dahingestellt).
Jepp. Schaut man sich zB. diverse Fanfilme zu Star Trek, Star Wars, zu verschiedenen Spiele-Serien wie Half-Life an, schaut man sich an auf welchem Produktionsniveau mittlerweile Kurzfilme gedreht werden ... oder schaut man sich an unabhängige Filmproduktionen wie "Iron Sky" an ... man braucht Hollywoods mafiöse Strukturen nicht mehr.
In der Tat. Schaut man sich z.B. den Abspann von Fluch der Karibik an, wird mehr als deutlich, welche Heerscharen von Schmarotzern da für Tätigkeiten die Hand aufhalten, die heutzutage kein Mensch mehr braucht. Wozu heute noch ein Sinfonie-Orchester? Macht man doch schnell mal selber neben dem Schnitt.
Ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Filmmusik mit einem richtigen Orchester ist schon was anderes als eine rein digitale Produktion am "PC". Mit den Effekten ist es ebenfalls das gleiche. Zwar gibt es mittlerweile recht preiswerte Software und auch Software im OpenSource Lager, mit denen man viel machen kann. Jedoch an Professionelle Software mit einem Professionellen Team, sieht die Sache doch schon etwas anders aus :)
Ich finde auch nicht das es unbedingt falsch ist ein professionelles Team mit entsprechendem Equipment zu beschäftigen. Viel mehr sind es die Gehälter, Preise und die Lizenzen, die das Problem sind. Alleine die Hauptdarsteller bekommen mit einem Film mehr ausgezahlt als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben verdienen. Jeder will halt ein Stück vom großen Kuchen ab haben. Je größer das Stück desto besser.
Zumindest im Bereich Gehälter für Schauspieler wird sich in naher Zukunft wohl etwas tun. Mit zunehmender Verbreitung entsprechender Modellierungswerkzeuge und zunehmender Rechenleistung, können wir vieleicht vermehrt digitale Figuren vorfinden. Die zicken auch nicht rum und wollen auf kein Geld ;)
tingelchen schrieb:
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> Zumindest im Bereich Gehälter für Schauspieler wird sich in naher Zukunft
> wohl etwas tun.
Stars. Nicht Schauspieler, Stars. Ein großer Batzen Budget geht heute für das Anheuern eines Stars drauf. Nimmt man unbekanntere Schauspieler, kann man in der Regel das Gesamtbudget um die Hälfte drücken.
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