1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Wirtschaft
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Konsortium: Intel, Samsung und…

Warum nicht gleich mit 11nm Fertigen?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Warum nicht gleich mit 11nm Fertigen?

    Autor Nanometer 29.10.10 - 11:58

    Wenn man jetzt schon weiß das man bis 11nm ohne größere Probleme Fertigen kann wieso macht man es nicht jetzt schon sondern geht immer in kleinen Schritten?
    Das kostet doch mehr wenn man alle 2 Jahre neue Anlagen für die Fertigung braucht.

  2. Re: Warum nicht gleich mit 11nm Fertigen?

    Autor Mystery 29.10.10 - 12:29

    Weil man nicht mit jahrelanger Lego Erfahrung plötzlch ein Hochhaus konstruieren kann?
    Jeder Shrink lässt neue Probleme auftauchen, die in mehreren Steppings allmählich beseitigt werden können.
    Wenn zu schnell verkleinert wird braucht man ewigkeiten - ohne Umsatz und Absatz - um ein Produkt anbieten zu können. Wie willst du eine Forschung ohne Geld aufrecht erhalten?

  3. Re: Warum nicht gleich mit 11nm Fertigen?

    Autor gfreghjztj 29.10.10 - 12:50

    Deswegen ist es ja auch ziemlich dumm immer die Allerneuesten CPUs zu kaufen ;)

  4. Re: Warum nicht gleich mit 11nm Fertigen?

    Autor red creep 29.10.10 - 15:42

    Wenn 11nm Fertigung schon funktionieren würde, wäre schon alles auf 11nm umgestellt.
    Blöderweise ist das nicht so. Jede Verkleinerung der Strukturbreite bringt neue Probeme mit sich. Hat man ja bei den Lieferschwierigkeiten der Radeon HD 5000 Serie gesehen.

  5. Re: Warum nicht gleich mit 11nm Fertigen?

    Autor Mo3bius11 29.10.10 - 17:17

    Heute belichtet man mit 193 nm. Dies ist deutlich größer als die eigentlichen Strukturen. Nur mit einigen Tricks erreicht man Größenordnungen von etwa 32 nm.
    Nimmt man gleich eine kleinere Wellenlänge, so kann man dafür keine Linsen mehr bauen, da diese das Licht einfach schlucken.

    Als Zukunft gilt EUV Lithographie. Diese benutzt 13 nm Licht. Hier kann man dann nur noch Spiegel verwenden.

    Und nur mal so, ne neue Chipfabrik kostet inzwischen midestens eine Milliarde. Das zeigt doch schon, wie kompliziert alles geworden ist :)

  6. Re: Warum nicht gleich mit 11nm Fertigen?

    Autor Gaius Baltar 29.10.10 - 21:01

    red creep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn 11nm Fertigung schon funktionieren würde, wäre schon alles auf 11nm
    > umgestellt.
    > Blöderweise ist das nicht so. Jede Verkleinerung der Strukturbreite bringt
    > neue Probeme mit sich. Hat man ja bei den Lieferschwierigkeiten der Radeon
    > HD 5000 Serie gesehen.

    Im Gegensatz zur Nvidia GTX4er-Serie kamen die aber deutlich früher in den Handel und wurden nicht zwangskastriert, um sie vor Überhitzung zu schützen. AMD hat ein Jahr früher begonnen, einige Mittelklassekarten der 4er-Serie mit der neuen Strukturbreite herzustellen. Das ging schief, und aus den Fehlern haben sie schnell genug gelernt.

  7. Re: Warum nicht gleich mit 11nm Fertigen?

    Autor 6Xtreme9 05.07.11 - 18:21

    Es gibt mehrere größere Probleme bei der EUV Lithographie. Die Erzeugung der erforderlichen hohen Strahlungsleistung ist noch nicht gelöst. Wegen der kleinen Wellenlänge können nicht mehr Linsen zur Fokussierung verwendet werden. Schon kleinste Teilchen wie Luft absorbieren die nötige Strahlung, somit ist ein teueres Hochvakuum nötig. Die Spiegel müssen stark reflektieren (etwa 70%) und die Anforderung an die Ebenheit der Spiegelsubstrate ist enorm. Die Strahlung wird mit mindestens 6 Spiegeln vorbereiten, so dass mehr als 90% der Strahlung verloren geht. Durch Diffusion der Atome zwischen den Schichten kommt es zu Alterung der Spiegel. Durch Atom dünne Zwischenschichten wird versucht diese Alterung zu kompensieren.
    Die chemische Eigenschaft des Fotolacks ist auch so eine Sache. Zum Beispiel besteht die Herausforderung darin, dass durch die hohe Absorption die Lackschichten dünner als 100 nm sein muss.
    Die defektfreie Maske stellt mit zunehmender Strukturverkleinerung und kleinere Wellenlänge die Forscher vor weiteren Herausforderungen. Kritische Defektgrößen liegen deutlich unter 30 nm, die Anforderungen an die Oberflächenrauheit liegt bei 0,25 nm und Aufgrund der schrägen Einfalls der Strahlung muss die Ebenheit kleiner als 50 nm sein. Somit wird das Masken-Substrat sehr teuer in der Herstellung. Die Maskeninspektion kann wahrscheinlich auch nur unter EUV-Strahlung detektiert werden was auch die Inspektion sehr aufwendig und teuer macht.
    Die EUV Lithographie wird voraussichtlich ab 100 Wafer pro Stunde rentabel.

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  4. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 173 | letzter Beitrag 23:42 Uhr

  2. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  3. Kommentare: 79 | letzter Beitrag 22:43 Uhr

  4. Kommentare: 71 | letzter Beitrag 22:20 Uhr

  5. Kommentare: 63 | letzter Beitrag 23:15 Uhr

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lollipop Chainsaw angespielt: Blond und brutal
Lollipop Chainsaw angespielt
Blond und brutal

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

  1. Spielepublisher in Not dtp Entertainment meldet Insolvenz an
  2. US-Umsätze im März 2012 Spielemarkt schrumpft weiter
  3. Starlight Inception Lucas-Arts-Veteran kämpft für das Weltraum-Action-Genre

Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert
Samsung XE300
Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

  1. Googles Aura Chromium OS mit klassischem Desktop

Bernd Schlömer: Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten
Bernd Schlömer
Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

  1. Hartmut Semken Berliner Piratenparteichef tritt zurück
  2. Schulschwänzen Piratenpartei gegen elektronisches Klassenbuch
  3. Piratenpartei NRW "Wir bringen einen Schuss Chili ins Parlament"

  1. Renesas: Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden
    Renesas
    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

    Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

  2. Blackberry: RIM plant Massenentlassungen
    Blackberry
    RIM plant Massenentlassungen

    RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

  3. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.


  1. 15:41

  2. 13:23

  3. 14:48

  4. 14:29

  5. 14:24

  6. 12:30

  7. 12:23

  8. 18:49