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Die fetten Jahre...

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  1. Die fetten Jahre...

    Autor Weihnachtsmann 21.03.10 - 17:45

    ...sind vorbei, nicht nur für Call-Center Mitarbeiter.

    Die wesentlichen Punkte bei solchen Entwicklungen übersieht man auf allen Seiten nur zu gerne: Mangelnde Bildung & Leistungsbereitschaft, dazu das Ignorieren der Tatsache, dass wir in einem globalisiertem Wirtschaftssystem leben.

    Seit Jahren klagen Industrie & handwerk über nicht ausbildungsfähige Auszubildende. Wer als Maler oder Fliessenleger arbeiten will muss eben in der Lage sein eine Quadratmeterzahl auszurechnen. Wer einigermaßen ernsthaft in der IT arbeiten will, muss eben Englisch können und selbst wer Lagerarbeiter werden will muss ein Minimum an logischem Denken mitbringen.

    Diese Entwicklung wurde allg. verschlafen, die Folgen sind Zeitarbeitsfirmen, McJob, Minijobs und eben solche "zukunftsträchtigen" Arbeitsplätze wie "Callcenter Agent".

    Wenn ich schon so Sachen wie "Weihnachtsgeld" höre - wie wird das denn begründet? Aufgrund welcher konkreter Leistung soll das denn ausgeschüttet werden? Bekommt der fleissige Mitarbeiter am Jahresende mehr Weihnachtsgeld als der faule? Wohl kaum.

    Es ist doch so: Die Genration die heute in die Jobs drängt ist medial als "Alice im Wunderland" aufgewachsen. Schulbildung, die nunmal ein Minimum an Diziplin erfordert, wurde runtergeschraubt, dafür gibt es politisch korrekte Häckelkurse als Schulfach um dem Gendermainstreaming gerecht zu werden.

    Naturwissenschaftler werden händeringend gesucht, aber keiner will einer werden. Da müsste man ja in der Schule aufpassen und im Studium richtig büffeln anstatt locker-flockig einen auf BWL'ler oder Jurastudent zu machen. Letzer beiden Berufsgruppen braucht übrigens kein Mensch mehr in diesem Land, der Markt ist längst übersättigt - Grüsse an die "Generation Praktikum".

    Die Politik drück sich darum uns die Wahrheit zu sagen, nämlich die, das nur Arbeitsbereitschaft und Diziplin zu einem überdurchschnittlichen Gehalt führen. Wie man vernehmen darf liegt der Abstand zwischen Hartz4 und Nierdiglohnjobs bei nur wenigen Euro - wenn er überhaupt noch exitiert.

    Die Gewerkschaften spielen ein ähnliches Spiel: Sie fordern sie Lohnerhöhnungen und Privilegien, die kein Unternehmen bezahlen will noch kann, und nehmen dafür in Kauf das wieder etliche Arbeitsplätze abwandern. Klar, diejenigen, die Arbeitlos werden sind ja nicht mehr in der Gewerkschaft, die muss man dann ja nicht vertreten.

    Ja, ich hätte es auch gerne sozialromatisch-kuschelig wie in der 70'ern, mit Urlaubs- & Weihnachtsgeld, Arbeitskräftmangel & Vollbeschäftigung - diese Zeiten sind aber vorbei und kommen nicht wieder. Heute zählen Leistungsbreitschaft & Bildung - und kaum einer bringt die Willenskraft auf beides zu bieten. Das geht solange gut, wie der Bürger soclghe Leute über Steuern subventioniert - und irgendwann fliegt der ganze Laden in die Luft.

    Wir als Gesellschaft sind einfach zu degeneriert als dass wir uns noch wirklich anstrengen möchten. Schaut euch als Kontrast mal z.B. asiatische Einwanderer an - die klotzen, die möchten weiterkommen, die machen nix Party, sondern lernen - und sahnen anschliessend, vollkommen zurecht, die guten Jobs ab, während der dt. Dummmichel noch meint ein mittelmäßiger Abschluß wäre ausreichend, wobei er ignoriert das ein Realschüler heute unter dem Niveau eines Hauptschülers vor 25 Jahren ist.

  2. Re: Die fetten Jahre...

    Autor Neoliberaler 21.03.10 - 17:55

    Toll geschrieben. Dem kann ich mich nur anschließen. Wirklich alle Achtung!

  3. Re: Die fetten Jahre...

    Autor Fußtritt 21.03.10 - 18:03

    Was haben schlechter Verdienende in der FDP verloren?
    Gar nichts!
    Was suchen die dort?
    Offenbar einen Fußtritt in den Hintern!

  4. Re: Die fetten Jahre...

    Autor REalist 21.03.10 - 18:15

    Fußtritt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was haben schlechter Verdienende in der FDP verloren?
    > Gar nichts!
    > Was suchen die dort?
    > Offenbar einen Fußtritt in den Hintern!


    Seh ich auch so: Die FDP hat diese ganzen tollen Sprüche wie "Arbeit muss sich wieder lohnen!" doch nur wieder zu ihrer Werbung umgeändert. Selber gearbeitet haben die ja nie. Wie die die Nazis, die das Symbol der Ägypter und der Society of Inventors (oder so) geklaut haben.

    Aber allein das Wort 'liberal' ist ja semantisch schon ein Witz.

  5. Früher war alles besser!

    Autor Jurastudent 21.03.10 - 18:32

    Nach dem Krieg gab's überhaupt keinen Lohn sondern nur eines auf die Schnauze, wenn der Stift gefragt hat. Arbeit muss reichen.

    Die Leute haben damals Wassersuppe gegessen und ihr Brot aus Kartoffelmehl und Sägespänen gebacken. Und neue Schuhe gab's nur einmal alle paar Jahre.

    Genau daran muss sich Deutschlands Wirtschaft ein Vorbild nehmen!

    Und in Bangladesch geht's den Leuten noch viel schlechter wie uns!

    Daran müssen wir HART arbeiten! Koste es, was es wolle!

    [Ironie off]

    Ja, man muss wirklich an den Weihnachtsmann glauben oder grenzdebil und hirnamputiert sein, um so einen antisozialen, menschenverachtenden und selbstsüchtigen Unfug glauben zu können.

  6. Zum Thema "Liberale" nur eines...

    Autor Jurastudent 21.03.10 - 18:40

    Der Vorgänger der F.D.P. hat 1933 geschlossen für Hitler gestimmt und aus dieser Partei hat es auch nachweisbar nicht einen einzigen Widerständler gegen die Nazis gegeben.

    Nach dem Krieg haben die dann genau da weitergemacht.

    Insofern also kein Wunder, wenn die Armen und Arbeitslosen als Sündenböcke hingestellt und beschimpft werden.

    Diese "Liberalen" meinen immer nur IHR Recht auf ungehinderte Bereicherung auf Kosten der Gemeinschaft.

  7. Re: Früher war alles besser!

    Autor King Morlockai II. 21.03.10 - 18:49

    Jurastudent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja, man muss wirklich an den Weihnachtsmann glauben oder grenzdebil und
    > hirnamputiert sein, um so einen antisozialen, menschenverachtenden und
    > selbstsüchtigen Unfug glauben zu können.

    Ich sehe...du hast wirklich nichts verstanden

    Wir leben in einer globalisierten Welt.
    Deutschland ist keine pseudo-sozialistische
    Insel der Glückseligen.
    Wir stehen im Wettbewerb mit anderen Nationen.
    Und deren Jugend ist ungleich leistungswilliger und leistungsfähiger als die deutsche Jugend.Weil sie
    "hungriger" sind.

    Wenn wir diesem Wettbewerb nicht standhalten, geht
    unser aller Wohlstand den Bach runter.

    Oder wie man früher sagte:

    Ohne Fleiß, kein Preis

    Das gilt heute mehr als je zuvor.Nur in der deutschen Jugend
    ist das geistig zum größten Teil immer noch nicht angekommen
    Die glauben immer noch: Das ganze Leben ist eine Party
    und Mammi und Papi werdens schon richten.

    Aber irgendwann werden Papi und Mammi nicht mehr da sein....
    und dann heisst es von der eigenen Leistung leben.
    Nur...wer nichts leisten kann oder will, kann auch keinen
    hohen Lebensstandard für sich einfordern.

    Das ist die unangenehme Wahrheit...ob dir das gefällt
    oder nicht.

  8. Re: Zum Thema "Liberale" nur eines...

    Autor Dein Jura Prof 21.03.10 - 18:51

    Und deshalb ist die FDP zu verdammen - genau so wie die 43,91 Prozent der deutschen Bevölkerung die damals auch Hitler ihre Stimme gegeben haben.

    Was soll denn das bitte für ein Argument sein?! Nach drei Mass am Stammtisch habe ich schon Sinnvolleres gehört...

  9. Re: Früher war alles besser!

    Autor DerBlop 21.03.10 - 18:52

    Ersteres würde dir wahrscheinlich nicht schaden. Schwielen an den Händen hast du doch maximal vom Gamecontroller deiner PS3 oder anderer extrem Ich-bezogener Aktivitäten.

  10. Re: Die fetten Jahre...

    Autor rambo 21.03.10 - 18:57

    Quatsch,

    komsich das die Gehälter in den oberen Etagen udn das trotz Mißwirtschaft ständig steigen. Den unteren udn mittleren wird verzicht gepredigt und oben lässt man sich es immer besser gehen. Das war schonmal so und da ist es nicht gut ausgegangen.

  11. Re: Die fetten Jahre...

    Autor rambo 21.03.10 - 19:00

    Neoliberaler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Toll geschrieben. Dem kann ich mich nur anschließen. Wirklich alle Achtung!


    Das kann ich mir von einem Neoliberalen vorstellen, der noch nie für sein Geld arbeiten mußte.

  12. Re: Früher war alles besser!

    Autor rambo 21.03.10 - 19:05

    King Morlockai II. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jurastudent schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ja, man muss wirklich an den Weihnachtsmann glauben oder grenzdebil und
    > > hirnamputiert sein, um so einen antisozialen, menschenverachtenden und
    > > selbstsüchtigen Unfug glauben zu können.
    >
    > Ich sehe...du hast wirklich nichts verstanden
    >

    Das sehen fast alle anderen anders. Du hast nix kapiert


    > Wir leben in einer globalisierten Welt.
    > Deutschland ist keine pseudo-sozialistische
    > Insel der Glückseligen.

    Wo solld as sein? Heir in Deutschland ist nix sozialistisches merh vorhanden

    > Wir stehen im Wettbewerb mit anderen Nationen.
    > Und deren Jugend ist ungleich leistungswilliger und leistungsfähiger als

    Logo, das sagen die Neoliberalen auch in China und Bangladesch;)


    > die deutsche Jugend.Weil sie
    > "hungriger" sind.

    Klaro, einfach mal genauer umsehen in den Ldnern. Da sind die nnicht hungriger nach Shclge.

    >
    > Wenn wir diesem Wettbewerb nicht standhalten, geht
    > unser aller Wohlstand den Bach runter.
    >

    Deutschland ist ein Neidriglohnland und fast alle europäischen Länder beschweren sich shcon darüber. Rumnen gehen oft lieber nach England oder die Niederlande weil sie die Löhne in D als unverschmt empfinden.

    > Oder wie man früher sagte:
    >
    > Ohne Fleiß, kein Preis
    >

    Schön, da hat jeman deinen Spruch gelernt. Das fällt bei Neoliberalen bestimmt unter großer Bildung.


    > Das gilt heute mehr als je zuvor.Nur in der deutschen Jugend
    > ist das geistig zum größten Teil immer noch nicht angekommen
    > Die glauben immer noch: Das ganze Leben ist eine Party
    > und Mammi und Papi werdens schon richten.
    >

    Quatsch. Die Party haben de Unetrnehemr, die unsere Sozialsysteme ausbluten indem sie über PRaktika, AUfstockung, Fortbildung, sich aus den SOzialsystemen bedienen, die ich als Arbeiter erwirtschaftet habe.



    > Aber irgendwann werden Papi und Mammi nicht mehr da sein....
    > und dann heisst es von der eigenen Leistung leben.
    > Nur...wer nichts leisten kann oder will, kann auch keinen
    > hohen Lebensstandard für sich einfordern.
    >
    > Das ist die unangenehme Wahrheit...ob dir das gefällt
    > oder nicht.

    Das ist nicht die unangenehme WArhheit, das sind neoliberale feuchte TRäume

  13. Re: Früher war alles besser!

    Autor lähgastäniker 21.03.10 - 19:09

    du hast vohl räscht, seh ich genauso!

  14. Re: Die fetten Jahre...

    Autor lohn senkungen 21.03.10 - 19:48

    Weihnachtsmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die wesentlichen Punkte bei solchen Entwicklungen übersieht man auf allen
    > Seiten nur zu gerne: Mangelnde Bildung &
    Überbevölkerung.


    > Diese Entwicklung wurde allg. verschlafen, die Folgen sind
    > Zeitarbeitsfirmen, McJob, Minijobs und eben solche "zukunftsträchtigen"
    > Arbeitsplätze wie "Callcenter Agent".

    Ergänzung: Es gibt Jobs die man anlernen kann (Kassierer) und welche, die man lernen kann oder sollte (Metallarbeiter, Dachdecker,...). Diese sollten auch unterschiedlich bezahlt werden. Das sehen hier viele auch nicht ein. Kassierer ist schnell angelernt und daher für Hausfrauen, Studenten, Rentner geeignet. Das können Vollzeitkräfte sein, müssen es aber nicht.

    In USA sind schnell-anlern-Jobs angesagt. Das ist klassisch Manchester-Kapitalismus. Ein gelernter Vorarbeiter überwacht schnell angelernte "Sklaven" mit einfachen Tätigkeiten.
    "You didnt follow the protocols". Die haben für alles wohl "Anleitungen für doofe". Dafür kann man wohl auch schnell einen Job kriegen.

    Beispiel aus TV: Aber Handwerker usw. in UK taugen nicht viel. Da kann man auch deutsche Handwerker nach UK bringen. weil die UKler stark auf ihrem Mindestlohn pochen. Die haben nur keine Ausbildung und es nicht richtig gelernt. In Australien ist es dasselbe. Die studieren irgendwas schicki-micki-mäßiges, werden dann aber Bauarbeiter oder sowas, ohne das richtig gelernt zu haben. Die Qualität der Bauten ist bekannt.

    > Wenn ich schon so Sachen wie "Weihnachtsgeld" höre - wie

    Wenn man schlau ist, schüttet man einen definierten Teil des Gewinnes an die operativen Mitarbeiter aus. Die sollen dafür effizient arbeiten und wenig Fehler machen oder Werkzeug "verlieren" usw. Stattdessen kriegen leider die Verwaltungshierarchien die eh nicht viel tun die Boni.


    > Naturwissenschaftler werden händeringend gesucht, aber keiner will einer
    > werden. Da müsste man ja in der Schule aufpassen und im Studium richtig
    > büffeln anstatt locker-flockig einen auf BWL'ler oder Jurastudent zu
    > machen. Letzer beiden Berufsgruppen braucht übrigens kein Mensch mehr in
    > diesem Land, der Markt ist längst übersättigt - Grüsse an die "Generation
    > Praktikum".

    Als ITler wirst Du sofort kaputt-abgemahnt. 95% Deines Geldes gehen an Juristen. Siehe Wikipedia, Google und natürlich dieses Lehrerbewertungs-Portal die endlos verklagt wurden.
    Faktisch bist Du als Naturwissenschaftler der Idiot, der überstunden macht, währen der Boni-Manager sich auf der Weihnachtsfeier die Kokslines reinzieht.

    Manche Handwerker-Berufe sind vielleicht sinnvoll. Naturwissenschaftler kann man nicht empfehlen.

  15. Re: Die fetten Jahre...

    Autor Rainer Haessner 21.03.10 - 19:56

    > Wenn man schlau ist, schüttet man einen definierten Teil des Gewinnes an
    > die operativen Mitarbeiter aus. Die sollen dafür effizient arbeiten und
    > wenig Fehler machen oder Werkzeug "verlieren" usw. Stattdessen kriegen
    > leider die Verwaltungshierarchien die eh nicht viel tun die Boni.

    Im Prinzip ist so ein Produktivlohn eine gute Idee. Ganz so einfach ist das dann aber nicht.

    Im Prinzip war das Ganze ja in den volkseigenen Betrieben der DDR so verwirklicht. Nur kam es halt nicht an der Basis an, daß die Qualität der eigenen Arbeit auch abseits der Lohntüte etwas mit dem Lebensstandard zu tun hat. Beispielsweise in Sachen Umweltschutz.

    Ja, und dann darf so ein Produktivlohn vermutlich keine Einbahnstraße sein. Das ist freilich insofern problematisch, als viele Mitarbeiter gar nicht in der Lage sind, in guten Zeiten Rücklagen zu bilden. Selbst wenn es wirtschaftlich ginge, gehört dazu auch noch eine enorme Disziplin. Und wenn es der Firmanun schlecht geht? Das kann ja ziemlich schnell gehen.

    Und schließlich muß auch beim letzten Mitarbeiter sein Anteilam Betriebsergebnis sichtbar werden. Bei kleinen Firmen läßt sich das vermutlich noch recht gut einrichten.

  16. Re: Die fetten Jahre...

    Autor uog 21.03.10 - 19:57

    Wohlstand macht immer Dekadent. Aber das wird sich ganz von selbst regulieren.

    Die Generation die jetzt in rente geht ist in Armut aufgewachsen, hat das Wirtschaftswunder erlebt und musste hart Arbeiten um den jetzigen Wohlstand zu erleben.
    Die nächste Generation wird in Faulheit und Anspruchsdenken versinken, die Folge der Wohlstand geht langsam verloren. So in 40 sind es dann die Deutschen die neidisch auf den Asiatischen Markt schauen, die Generationen die in 40 jahren aufwachsen werden wieder in Armut aufwachsen und versuchen sich aus eigener Kraft wieder hochzuarbeiten also die Fähigkeiten zu erlernen die die Dekadente Generation vor ihnen verlernt hat.

    Habe selbst im Gymnasium Leute erlebt die auch noch stolz darauf waren das sie dumm wie stroh sind wärend der Lehrer nur nen par Arbeitsblätte verteilt hat um dann Kaffe trinken zu gehen und die Resultate dann ne stunde später einzusammeln.


    Desweiteren gibts ja wegen der Computerisierung auch immer weniger Arbeitsplätze für Bildungsferne. früher hat man die ans Fleißband gestellt da konnten sie dann tag ein tag aus Autos zusammenschrauben oder Röhren in fernseher einbauen. Tja solche Jobs werden heute von Genosse roboter gemacht und die Bildungsfernen lungern auf der Strasse rum und kommen auslangweile auf dumme Gedanken. Da ist ein grundeinkommen die bessere Möglichkeit, warum soviel Bürokratie in den Arbeitsämtern ? die bekommen doch eh keine Arbeit mehr.

    Einfach eine negative Einkommenssteuer nach Milton Friedman um ein völlig unbürokratisches Basisgrundeinkommen auszubezahlen und so unötige Bürokratiekosten zu sparen. Dann können sich die die noch etwas erreichen wollen auf ihre Projekte konzentrieren. Die Unterschichten wären ruhig gestellt und könnten dank des Grundeinkommens nachhaltig am Konsum teilnehmen und so die Produkte abkaufen die die anderen die noch Arbeit haben produzieren.

    Das ist kein Kulturelles sondern einfach ein Technisches Problem. Die Bildungsfernen von früher konnten halt in den Fabriken primitive jobs machen die es heute nicht mehr gibt. Die Leute mit gutem Wissensstand werden auch in Zukunft weit kommen. Zu denken das jetzt alle Abi machen sollen, Studieren ausbildung etc. Ich fände das nicht gut, soviele Akademiker und ingenieure bräuchte es auch wieder nicht. Das hätte zur Folge das dann die Löhne für solche anspruchsvolleren Arbeitsplätze ebenfalls in den Keller sinken.

  17. Re: Zum Thema "Liberale" nur eines...

    Autor wolf3 21.03.10 - 20:18

    Es existieren nicht wirklich irgendwelche Vorgänger heutiger Parteien zu Zeiten des Nationalsozialismus. Einige Parteien wie das Zentrum existierten beispielsweise weiter, nur wenige Mitglieder dieser Partei gingen in der CDU auf und die CDU selbst wurde von NS-Verfolgten, ehemaligen KZ-Häftlingen etc. gegründet. Was hat dies mit der CDU heute zu tun? Nicht. Und was hat dies mit dem Zentrum zu tun? Wiederum auch nichts.

    Was hat z.B. jemand der einen liberalen Habitus inne hat mit der FDP gemein? Auch nichts, die FDP zweckentfremdet diesen Begriff, ja man könnte gar von Neusprech reden. Es gab auch zuvor liberale Parteien. Vorgänger der FDP? Nein! Das lösen von Gleichungen funktioniert zwar in der Mathematik, in der historischen Forschung erfährt man damit jedoch regelmäßig eine Bauchlandung. Und das seitens der Schule angesammelte Wissen bezüglich des Nationalsozialismus oder Geschichte per se, hat nicht wirklich etwas mit der historischen Realität zu tun. Da hilft auch keine Wikipedia, um diese eklatanten Lücken zu kompensieren.

  18. Re: Die fetten Jahre...

    Autor 1235gast2344 21.03.10 - 20:31

    Das Bruttoinlandsprodukt ist seit 1970 um fast 1000% gestiegen. Seit 1990 konnte das Bruttoinlamdsprodukt um gute 100% zulegen. Die Zahlen belegen doch, dass die fetten Jahre immer fetter wurden, nur hat der Arbeitnehmer nicht daran teilhaben können.

  19. wiedermal beeindruckend hier

    Autor tachauch 21.03.10 - 20:55

    Grosses Kino im Forum: Welch krasser Unterschiede zwischen Leuten die sich nen Ast abbrechen um ihre Mitmenschen wachzurütteln, und die Resistenz und Feindschaft auf die sie stossen.

    Auch schön ist diese Metadiskussion unter dem Stichwort einer politischen Partei. Das scheint auf einem Reflex der intellektuell Überforderten zu fussen: Wenn man inhaltlich nichts mehr auf die Reihe bekommt, wird einfach die Gegenposition mit einem Label gebranntmarkt, was man pauschal ablehnen kann.

    Zum letzten Beitrag:
    1. Kontrollier nochmals deine Quelle im Hinblick auf die Verwendung des Wortes "Inflation".
    2. Poste die Quelle, damit man es ggfs sogar prüfen und ernstnehmen kann.

  20. Re: wiedermal beeindruckend hier

    Autor 1235gast2344 21.03.10 - 22:15

    Quellenangaben zum Allgemeinwissen erübrigen sich von selbst.

    Das Verhältnis zur Steigerung der Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zur Steigerung der Durchschnittslöhne wird sich inflationsbereinigt nicht ändern, weil die Inflation auf das Bruttoinlandsprodukt und die Durchschnittslöhne gleichermaßen auswirkt.

    Fakt ist, dass das Bruttoinlandsprodukt in den letzten 20 Jahren sich verdoppelt hat und die Durchschnittslöhne sich kaum verändert haben.

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