Erstens, Kabel Deutschland nimmt bei seinem IPO ein bewusstes Underpricing in Kauf. Dies ist ein gutes Signal, denn so kaufen auch naive Anleger die Aktien, was dazu führt, dass die Aktien stabil bleiben. Aber dieses Underpricing muss auch finanziert werden. Dann haben halt ein paar Arbeitnehmer mal ein paar Euro weniger in der Tasche, na und? Dann müssen sie halt mal auf ein Steak verzichten.
Zweitens, durch die Unternehmensanteile werden die Manager ans Unternehmen gebunden. So werden jede Menge Agency-Probleme gleich im Vorraus verhindert. Ansonsten fliegendie Manager mit dem Unternehmensjet zu weit entfernten Golfplätzen (was dazu führt, dass die Aktienkurse im Schnitt um 1,1% fallen!) und konsumieren Fringe Benefits ohne Ende, was letztlich den Unternehmenswert drastisch senkt.
Aber solche sozialistisch Verborten Leute wie Frau Spoo kapieren sowas wieder nicht und reißen gleich wieder das Maul auf, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben. SOWAS nenn ich "unanständig"!
1. Naive Anleger. Das war dir wohl rausgerutscht was? So wie bei der T-Kom Aktie was?
2. Aktien? Stabil? Muaaha!
3. Klar kann man das "Underpricing", oder auch Verarschung genannt oder auch KGV Manipulation, finanzieren. Kein Firmenjet, keine Boni fürs Nichtstun der Manager, kein sechs bis siebenstelliges Gehalt mehr. Keine Benefits mehr. Genauso wie die Benefits "Weihnachtsgeld" offenbar leicht geopfert werden können.
4. Aber solche neoliberalen Verborten kapieren das wohl nie, bis sie am Galgen baumeln oder unterm Schafott liegen.
Unanständiger Vollidiot.
Hä....?
Du meinst der normale Mitarbeiter habe gefälligst zu tolerieren, dass er die Zockerei der Obrigkeit zu finanzieren hat?
Die frage ist doch wer auf wieviele Steaks zu verzichten hat.
Dein BWL Background mag das Thema zwar befruchten, aber ich finde es erschreckend wenn sich jemand offenkundig damit brüstet, obwohl es so offensichtlich ist, dass hier etwas schief läuft.
warum wird en mitarbeitern nicht ebenfalls ein Aktienpaket angeboten?
du schlägst keine Lösung für eine gerechte umverteilung vor, sondern zeigst ganz böse mit dem Finger auf die "ehrlichen Arbeiter".
schade sowas
Jungs, Ironiedetektor an und Klappe haleten1 :-P
Tabubrecher schrieb:
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> Kein Firmenjet, keine Boni fürs Nichtstun der Manager, kein sechs bis siebenstelliges Gehalt mehr. Keine Benefits mehr.
Ja, genau darum geht es doch bei einer Beteiligung der Manager am Unternehmen, dass sie eben KEINE Fringe Benefits mehr konsumieren, da sie eben mit diesem Konsum den Firmenwert senken, selbst aber nur einen sehr geringen Teil dieses Verlustes zu spüren bekommen.
Ganz einfaches Beispiel:
Ein Eigentümer-Manager, der zu 100% am Unternehmen beteiligt ist konsumiert Fringe Benefits. Diesen Konsum trägt er aber auch zu 100% selbst.
Auf der anderen Seite haben wir einen Manager, der zu 0% am Unternehmen beteiligt ist. Wenn dieser nun Fringe Benefits konsumiert, trägt er diesen Konsum zu 0% selbst (da er nicht an der Firma beteiligt ist).
Aber hauptsache erstmal die Klappe aufgerissen, egal ob man Ahnung hat oder nicht, nicht wahr?
Wohlhabender Manager schrieb:
[...]
> Ganz einfaches Beispiel:
> Ein Eigentümer-Manager, der zu 100% am Unternehmen beteiligt ist
> konsumiert Fringe Benefits. Diesen Konsum trägt er aber auch zu
> 100% selbst. Auf der anderen Seite haben wir einen Manager, der
> zu 0% am Unternehmen beteiligt ist. Wenn dieser nun Fringe
> Benefits konsumiert, trägt er diesen
> Konsum zu 0% selbst (da er nicht an der Firma beteiligt ist).
Bist Du wirklich so naiv und glaubst was Du da schreibst? Denk nochmal drüber nach.
> Aber hauptsache erstmal die Klappe aufgerissen, egal ob man
> Ahnung hat oder nicht, nicht wahr?
Wer im Glashaus sitzt...
Als Betriebsausgaben konsumiert er den Golfclub, aber darauf halt 0% Steuern.
Würde er den Golfclub privat bezahlen, müsste er mit 42% versteuern.
Ausserdem gibt es den Begriff der verkappten Gewinnausschüttung für überzogene Manager-Gehälter oder halt "Benefits".
Anständiges Managen gibts eher nur in mittleren Unternehmen.
Diese Satelliten-Radio-Firm(en) in USA: Der Boss hat ca. 100-200 Mio eigenen Geldes investiert und riesige Bankkredite. Die 100-200 Mio hat er über seine fetten Gehälter locker wieder ein paar Mal herausbekommen. Gehen diese Firmen pleite, ist es ihm egal. Die Banken (und deren Kunden, deren Kreditnehmer und deren Aktionäre) tragen die Kosten.
D.h. die Bindung an das Unternehmen ist oft fragwürdig.
Und jeder denkt nur an sich, obwohl sie mit ihrem Leben auf die Rendite für den Aktionär geschworen haben. Das wird aber leider nicht in die Strukturen einkalkuliert. Also verkommen Groß-Unternehmen häufig auf dieselbe Weise.
Und der Steuerzahler bezahlt es, weil man für Verluste ja keine Steuern zahlt und die Armuts-Rentner durch Fehlinvestitionen, Lehmann-Zertifikate usw. müssen alle durchfüttern.
Wohlhabender Manager schrieb:
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> Erstens, Kabel Deutschland nimmt bei seinem IPO ein bewusstes Underpricing
> in Kauf. Dies ist ein gutes Signal, denn so kaufen auch naive Anleger die
> Aktien, was dazu führt, dass die Aktien stabil bleiben. Aber dieses
> Underpricing muss auch finanziert werden. Dann haben halt ein paar
> Arbeitnehmer mal ein paar Euro weniger in der Tasche, na und? Dann müssen
> sie halt mal auf ein Steak verzichten.
>
> Zweitens, durch die Unternehmensanteile werden die Manager ans Unternehmen
> gebunden. So werden jede Menge Agency-Probleme gleich im Vorraus
> verhindert. Ansonsten fliegendie Manager mit dem Unternehmensjet zu weit
> entfernten Golfplätzen (was dazu führt, dass die Aktienkurse im Schnitt um
> 1,1% fallen!) und konsumieren Fringe Benefits ohne Ende, was letztlich den
> Unternehmenswert drastisch senkt.
>
> Aber solche sozialistisch Verborten Leute wie Frau Spoo kapieren sowas
> wieder nicht und reißen gleich wieder das Maul auf, ohne auch nur den Hauch
> einer Ahnung zu haben. SOWAS nenn ich "unanständig"!
Mist, da wollte die PR Abteilung mal was gutes tun und da rutscht denen auch noch was mit naiven Anlegern raus. Ein Steak weniger. LOL: Welcher Quatsch
Wohlhabender Manager schrieb:
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> Erstens, Kabel Deutschland nimmt bei seinem IPO ein bewusstes Underpricing
> in Kauf. Dies ist ein gutes Signal, denn so kaufen auch naive Anleger die
> Aktien, was dazu führt, dass die Aktien stabil bleiben. Aber dieses
> Underpricing muss auch finanziert werden. Dann haben halt ein paar
> Arbeitnehmer mal ein paar Euro weniger in der Tasche, na und? Dann müssen
> sie halt mal auf ein Steak verzichten.
>
> Zweitens, durch die Unternehmensanteile werden die Manager ans Unternehmen
> gebunden. So werden jede Menge Agency-Probleme gleich im Vorraus
> verhindert. Ansonsten fliegendie Manager mit dem Unternehmensjet zu weit
> entfernten Golfplätzen (was dazu führt, dass die Aktienkurse im Schnitt um
> 1,1% fallen!) und konsumieren Fringe Benefits ohne Ende, was letztlich den
> Unternehmenswert drastisch senkt.
>
> Aber solche sozialistisch Verborten Leute wie Frau Spoo kapieren sowas
> wieder nicht und reißen gleich wieder das Maul auf, ohne auch nur den Hauch
> einer Ahnung zu haben. SOWAS nenn ich "unanständig"!
Mist, da wollte die PR Abteilung mal was gutes tun und da rutscht denen auch noch was mit naiven Anlegern raus. Ein Steak weniger. LOL: Welcher Quatsch
rambo schrieb:
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> Mist, da wollte die PR Abteilung mal was gutes tun und da rutscht denen auch noch was mit naiven Anlegern raus.
Naivität ist per se nichts schlechtes, sondern bezeichnet einfach nur die fehlende Einsicht in das Handeln. Ein naiver Anleger kauft alles, was am Markt zu bekommen ist, da ihm eben das notwendige Wissen über den Aktienmarkt fehlt.
Allerdings habe ich mich in meinem Eingangsbeitrag falsch ausgedrückt, da es beim Underpricing nicht nur die "naiven" Anleger sondern eben auch die Experten sind, die die Aktien kaufen, da die Experten wissen, dass die Aktien unter Wert verkauft werden und mit der Zeit an Wert gewinnen werden.
Sie Bülle schrieb:
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> Wohlhabender Manager schrieb:
>
> [...]
>
> > Ganz einfaches Beispiel:
> > Ein Eigentümer-Manager, der zu 100% am Unternehmen beteiligt ist konsumiert Fringe Benefits. Diesen Konsum trägt er aber auch zu 100% selbst. Auf der anderen Seite haben wir einen Manager, der zu 0% am Unternehmen beteiligt ist. Wenn dieser nun Fringe Benefits konsumiert, trägt er diesen Konsum zu 0% selbst (da er nicht an der Firma beteiligt ist).
>
> Bist Du wirklich so naiv und glaubst was Du da schreibst? Denk nochmal drüber nach.
Ich sehe, du hast es immer noch nicht verstanden. Also nochmal.
Es gibt eine Firma X mit einem Manager, der gleichzeitig auch Eigentümer von X ist (er hält 100% der Anteile).
Nehmen wir an, die Firma X ist 100€ Wert. Nun jettet der Manager auf Firmenkosten (der Manager muss die Benutzung des Jets nicht mit eigenem Geld bezahlen) mit dem Firmenjet von A nach B, um Golf zu spielen, dies kostet 50€.
Da der Manager das Geld "aus der Firmenkasse" nimmt, sinkt logischerweise der Firmenwert und zwar um 100€-50€ auf genau 50€.
Wer trägt diese Kosten jetzt? Zu 100% der Manager, da er zu 100% Anteile am Unternehmen hält. Alles, was er an solchen Sachbezügen (=Fringe Benefits) konsumiert, fällt ihm in voller Höhe wieder zur Last. Der Manager ist also darauf bedacht, nicht zu viele Fringe Benefits zu konsumieren. Klar? Klar.
Nehmen wir jetzt Firma Y, wo wir einen Manager haben, der nur zu 10% am Unternehmen beteiligt ist und eine Gruppe von Shareholdern, die 90% halten. Jettet dieser nun um die Welt, so verteilen sich die Kosten seiner Fringe Benefits auf ALLE Anteilseigner. Der Firmenwert sinkt immer noch auf 50€, diesmal müssen aber auch die Shareholder dafür aufkommen, da der Wert ihres Unternehmens gesunken ist, was letztlich dazu führt, dass die Anteile die sie halten nicht mehr so viel Wert sind.
Hier entsteht also ein typisches Agency Problem: Der Manager verfolgt andere Interessen als die Shareholder. Der Manager hat 100% der Arbeit, bekommt aber nur 10% davon ab (steigt der Firmenwert, so haben die Shareholder hier einen größeren Vorteil davon). So weit auch klar? Klar.
Der Manager wird also andere Interessen verfolgen als die Shareholder. Die Shareholder wollen den Unternehmenswert steigern, der Manager aber eher nicht, da er davon nicht sonderlich viel hat. Er wird seine Energie also in andere Dinge stecken, aber nicht in die Maximierung des Unternehmenswertes.
> > Aber hauptsache erstmal die Klappe aufgerissen, egal ob man
> > Ahnung hat oder nicht, nicht wahr?
>
> Wer im Glashaus sitzt...
Wer hier wohl im Glashaus sitzt...
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher... ist das jetzt nur sehr inbrünstig getrollt, oder bist du wirklich dermassen bescheuert?
Und der Manager der jetzt 100% von der Firma hat schmeisst ein Drittel seiner Belegschaft raus, senkt die Loehne, verschlechtert den Service und steigert den Unternehmenswert.
So laeufts und nicht anders.
Wenn ich das schon lese möchte ich nur kotzen! Ein Callcenter Mitarbeiter muss nicht auf ein Steak verzichten, weil er sich mit dem Gehalt was in der Branche üblich ist nicht einmal Steak leisten kann. Er muss eher auf Grundlegende Dinge verzichten oder das Kind kriegt halt nicht das Buch, was es gerne haben möchte.
Ein Steak?! Du menschenverachtende Nullnummer!
Ein Mensch der nur 1000-1200€ Netto verdient, für den ist jeder einzelne Cent wichtig. Warum wird den Leuten die es eh schon beschissen haben noch mehr weggenommen?
Ich bin der Meinung Unternehmen sollten sich auch einer sozialen Verantwortung verpflichtet fühlen und nicht nur der Gewinnmaximierung. Zumal ich mir ins eigene Fleisch schneide, wenn ich meine Mitarbeiter schlecht behandle. Aber das sind ja nur Nummern die sich ersetzen lassen.
Und ich rede hier nicht von Kommunismus oder Sozialismus, darum geht es mir nicht. Ich verachte einfach nur diese Geldgeilheit auf Kosten anderer.Einfach mal an andere denken, denen es nicht so gut geht, ist das so schwer?
Kabel Deutschland hat sicherlich genug gutverdienende Mitarbeiter, denen ein geringer Gehaltsverzicht nicht wirklich schaden würde.
creaslob
100% arbeit .. dafür bekommt das mangemenet auch 100% lohn, bzw gehalt (in der regel bestehend aus fixum und gewinnbeteiligung). im bsp von kabel dt zzgl von aktien(optionen) und der möglichkeit zudem weitere aktien günstig zu erwerben. um es also mal richtig dazustellen, das mangement bekommt mehr als 100% ;) insb wenn man bedenkt,
dass durch die übliche praxis vor börsengängen die kosten künstlich zu drücken, damit auch der naive investor investiert, der sich von der frisierten bilanz beeindrucken lässt, und den dazu durchaus niedrig angesetzen ausgabepreis,
kursgewinne vorprogrammiert scheinen .
das dieses verhalten an und für sich bedenklich ist, muss hier nicht weiter thematisiert werden. in diesem zusammenhang möchte ich kurz an die bahn erinnern, die mit ihrem kostensenkungsprogramm und den managementgratifikationen eigentlich ein mahnmal gesetzt hatte. die spätfolgen dieser aktionen spüren wir noch heute.
aber btt .. wir haben also ein management, welches durch den börsebgang doppelt verdienen wird .. jaja .. die werden daher so handeln wie vorhergesagt. schade nur, dass das in der realen welt nicht wirklich praktiziert wird. das sind leider eher die ausnahmen.
Wohlhabender Manager schrieb:
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> Erstens, Kabel Deutschland nimmt bei seinem IPO ein bewusstes Underpricing
> in Kauf. Dies ist ein gutes Signal, denn so kaufen auch naive Anleger die
> Aktien, was dazu führt, dass die Aktien stabil bleiben.
Sag doch gleich, Leute verarschen...
> Aber dieses Underpricing muss auch finanziert werden.
Dann sollen die Chefs das tun...
> Dann haben halt ein paar
> Arbeitnehmer mal ein paar Euro weniger in der Tasche, na und? Dann müssen
> sie halt mal auf ein Steak verzichten.
Was für ein asoziales Subjekt muss man sein, um so einen Satz von sich zu geben? Ich bezweifel stark, das sich Call Center Mitarbeiter mit Familie über Steaks Gedanken machen, eher über die Finanzierung ihrer Familie, aber die sind anscheinend in deinen Augen nur Ballast...
>
> Zweitens, durch die Unternehmensanteile werden die Manager ans Unternehmen
> gebunden.
Wo ist der Beweis?
> So werden jede Menge Agency-Probleme gleich im Vorraus
> verhindert. Ansonsten fliegen die Manager mit dem Unternehmensjet zu weit
> entfernten Golfplätzen (was dazu führt, dass die Aktienkurse im Schnitt um
> 1,1% fallen!) und konsumieren Fringe Benefits ohne Ende, was letztlich den
> Unternehmenswert drastisch senkt.
>
> Aber solche sozialistisch Verborten Leute wie Frau Spoo kapieren sowas
> wieder nicht und reißen gleich wieder das Maul auf, ohne auch nur den Hauch
> einer Ahnung zu haben. SOWAS nenn ich "unanständig"!
ihre Argumentation ist unanständig, denn es sollen viele zum Wohle weniger verzichten....
Interessante Sache, das.
Aber wer sagt eigentlich, dass Manager golfen müssen?
Du setzt hier eine Prämisse die eigtl. nicht wirklich systemimmanent ist. Es ist nicht wirklich ein Naturgesetz das Bürokraten in Saus und Braus leben müssen.
Optimale Ressourcenallokation ist eure Aufgabe. Alles andere ist Blendwerk.
Zweitens wie lange sind die Manager denn gebunden an diese Aktien?
Mehr fällt euch nicht ein um euren sinkenden Kahn zu retten?
Captain schrieb:
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> Wohlhabender Manager schrieb:
> --------------------------------------------------------------
> > Aber dieses Underpricing muss auch finanziert werden.
>
> Dann sollen die Chefs das tun...
Tun sie, die Aktien könnten ja auch für teurer verkauft werden, was noch mehr Geld in die Kassen spülte, aber dann würden Experten nicht mehr kaufen und es würden langfristig nur die Lemons am Markt bleiben.
> > Zweitens, durch die Unternehmensanteile werden die Manager ans
> Unternehmen gebunden.
>
> Wo ist der Beweis?
Die Wahrheit ist, dass 1999 56% des Managergehaltes über Aktien ausgezahlt wurden und nur 19% ein "Festgehalt" waren (der Rest teilt sich auf Boni und andere Zahlungsmethoden auf).
Also wenn das keine Bindung ans Unternehmen darstellt...
> > So werden jede Menge Agency-Probleme gleich im Vorraus
> > verhindert. Ansonsten fliegen die Manager mit dem Unternehmensjet zu weit entfernten Golfplätzen (was dazu führt, dass die Aktienkurse im Schnitt um 1,1% fallen!) und konsumieren Fringe Benefits ohne Ende, was letztlich den Unternehmenswert drastisch senkt.
> >
> > Aber solche sozialistisch Verborten Leute wie Frau Spoo kapieren sowas wieder nicht und reißen gleich wieder das Maul auf, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben. SOWAS nenn ich "unanständig"!
>
> ihre Argumentation ist unanständig, denn es sollen viele zum Wohle weniger verzichten....
Ok, dann binden wir die Manager nicht ans Unternehmen und es geht vollends den Bach runter, aber dann ist das Geschrei auch wieder groß, "das Management hätte handeln müssen".
Jetzt wird versucht, das Unternehmen zu retten und trotzdem beschwert sich der Pöbel.
Wohlhabender Manager schrieb:
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> Ok, dann binden wir die Manager nicht ans Unternehmen und es geht vollends
> den Bach runter, aber dann ist das Geschrei auch wieder groß, "das
> Management hätte handeln müssen".
> Jetzt wird versucht, das Unternehmen zu retten und trotzdem beschwert sich
> der Pöbel.
Die Manager haben eh keine langfristige Bindung an jedwedem Unternehmen. Wenn im übrigen der operative Gewinn auf 660 Mio gesteigert werden soll, muss ich mich allen ernstes fragen, warum man bei derartigen Zahlen noch das letzte Geld aus seinen Angestellten rauspressen muss. Das Verhalten des Managements ist in höchsten Masse asozial und grenzt an den Straftatbestand der Erpressung.
Wohlhabender Manager schrieb:
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> Jetzt wird versucht, das Unternehmen zu retten und trotzdem beschwert sich
> der Pöbel.
Umd mit diesem Satz hast Du Dich endgültig disqualifiziert.
Gruß
Tantalus
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