Das wohl effektivste Werkzeug gegen Armut und Lohndumping ist ein Grundeinkommen von dem man leben kann.
Wohl wahr, aber der Geldadel und seine vertreter in der Politik (CDU/FDP) werden soetwas wohl niemals zulassen. Menschen die man nicht mehr zur Arbeit zwingen kann da sie falls Lohn und Arbeitsbedingungen zu schlecht auch vom Grundeinkommen leben könnten kann man eben nicht mehr sogut ausbeuten.
INSM und co werden schon zu verhindern wissen das es in deutschland jemals ein grundeinkommen gibt. Statt dessen wirds wohl auf sowas wie Hartz4 hinauslaufen, d.h 1 Eurojobs und staatliche Sozialhilfe die gerade noch hoch genug ist das sich die Leute gesund ernähren können ( Kranke bzw hungrige Leute kann man nicht so gut ausbeuten).
Was da gewisse Neoliberale Kreise wollen ist eher sowas wie Sklaverei 2.0.
Macht euch keine Illusionen, ohne Revolution ist sowas wie Grundeinkommen in der EU nicht durchsetzbar.
Ein Grundeinkommen mit einem Steuersatz von 100 % kannste haben, sogar in Mrd. höhe XD
Marxist schrieb:
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> Wohl wahr, aber der Geldadel und seine vertreter in der Politik (CDU/FDP)
> werden soetwas wohl niemals zulassen.
und wen interessiert das? Das ist eine Gruppe in der CDU/FDP die zunehmend Einfluss verliert zunehmend gibt es mehr Befürworter eines Grundeinkommens GERADE IM BÜRGERLICHEN LAGER.
Aktuell orientiere Dich z.B. mal ausgehend von:
www.unternimm-die-zukunft.de
Historisch ist es hingegen interessant die Aussagen des nun wirklich erzkapitalistischen Milton Friedman in "Kapitalismus und Freiheit" zu lesen.
> Menschen die man nicht mehr zur
> Arbeit zwingen kann da sie falls Lohn und Arbeitsbedingungen zu schlecht
> auch vom Grundeinkommen leben könnten kann man eben nicht mehr sogut
> ausbeuten.
WEnn der ZUsammenhang so linear wäre gäbe es heute noch Sklaverei, die WAhrheit ist nur das man freie Arbeiter viel besser ausbeuten kann als Sklaven und nochmal besser kann man Arbeiter in einer Gesellschaft mit Grundeinkommen ausbeuten.
DEine Milchmädchenrechnungen träfen nämlich nur zu wenn das Grundeinkommen vom Himmel fiele, tut es aber nicht, sondern es muß selbst erst einmal unter Bedingungen des Kapitalismus erwirtschaftet werden - und dort wo es das wird solltest Du mal überprüfen wie es sich mit der Ausbeutung verhielte, die steigt nämlich und die steigt auch im Gesamtdurchschnitt weil die Möglichkeiten der Kapitalverwertung sich verbessern wenn es ein Grundeinkommen gäbe.
> Macht euch keine Illusionen, ohne Revolution ist sowas wie Grundeinkommen in der EU nicht durchsetzbar.
Sofern man annehmen darf das sich die wirklichen Kapitalisten durchsetzen (und nicht der traditionelle Geldadel) ist es nahezu Gewissheit das es ein Grundeinkommen oder Artverwandtes geben wird spätestens dann wenn die Globalisierung die Profitsätze nicht mehr genug zu befeuern in der Lage ist.
Gibts doch schon, nennt sich Hartz4. Schon das Hartz4 in Höhe von 359€ + gratis Wohnung(!) genügt vielen um zu sagen sie wollen nicht mehr arbeiten. Wie sähe das dann mit einem noch höheren Grundeinkommen aus? Noch mehr arbeits-unwillige bei höheren Kosten die von den noch arbeitenden getragen werden.
Dass ein bedingungsloses Grundeinkommen, von dem man gut leben kann funktionieren könnte ist eine Milchmädchenrechnung, eine Illusion.
Tommi schrieb:
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> WEnn der ZUsammenhang so linear wäre gäbe es heute noch Sklaverei,
Schau doch mal wo deine Sachen herkommen: vieles kommt zumindest zum Teil aus China. Schau dir mal die Arbeitsbedingungen dort an.
Von der Kapitalseite wird ein grundeinkommen nur dann aktzeptiert wenn sie merken das auf grund der hohen Arbeitslosigkeit der konsum zusammenbricht.
D.h ein Grundeinkommen auszahlen das dann von den empfängern verkonsumiert wird. Durch den gestiegenen Konsum würden dann auch wieder die großen Firmen profitieren.
Leider wird es wohl noch eine Zeit dauern bis eine neue Generation von Wirtschaftseliten an der Macht ist die dies auch versteht und das Grundeinkommen für ihre Zweckezu nutzen weis.
Bis dahin wäre so ein Modell nur durch eine Revolution zu verwirklichen, d.h auf demokratischem Wege friedliche massendemonstrationen, Generalstreik etc um genügend Druck aufzubauen. Dazu sind aber die Leute viel zu passiv bzw bekommen von den Massenmedien eingetrichtert das grundeinkommen (ähnlich wie derzeit H4) nur die Faulheit fördern würde etc. (Die Mehrheit glaubt diesen Lügen ja ohne selbst nachzudenken)
Der Mindestlohn in China beträgt ca ~86 Euro. Das reicht für einen Platz im Bettenlager oder ner Absteige und ne ausreichende Ernährung. Früher haben die Sklaven keinen Lohn dafür aber Nahrung und Unterkunft kostenlos bekommen. Irgendwie läufts da doch schon in etwa aufs gleiche bei raus.
Immerhin steigen die Löhne in China immer stärker, das lässt hoffen das sich dort die Lebensbedingungen mit der Zeit bessern werden. folge: die Firmen lagern vermehrt nach Vietnam/Afrika etc aus.
einkommensschwach schrieb:
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> Tommi schrieb:
> --------------------------------------------------------------
> > WEnn der ZUsammenhang so linear wäre gäbe es heute noch Sklaverei,
>
> Schau doch mal wo deine Sachen herkommen: vieles kommt zumindest zum Teil
> aus China. Schau dir mal die Arbeitsbedingungen dort an.
Ja, die sind kapitalististisch! Falls dir das zu nett klingt kannst Du sie aich manchester-kapitalistisch oder sonstwie nennen, nur es bleibt auch dann kapitalistisch.
Wie wenig Gewinn man mit der Ausbeutung von Sklaven im GEgensatz zur Ausbeutung freier Leute im Kapitalismus machen kann zeigt eindruckvoll die US-amerikanische Geschichte, der Bürgerkrieg wurde nicht durch ZUfall durch die Nordstaaten gewonnen sondern weil sie die wirtschaftlich Stärkeren waren und das waren sie nicht trotz, sondern wegen der Abschaffung der Sklaverei und rein kapitalistischer Ausbeutung freier Arbeiter.
Das sich jemand mit Hartz4 freiwillig zufrieden gibt wage ich mal zu bezweifeln, siehe:
http://www.spiegel.de/video/video-1049779.html
Das Grundeinkommen sollte natürlich nicht zu Utopisch bemessen sein sondern eher als Grundsicherung die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht bzw die Risikobereitschaft für unternehmerisches Handeln fördert da selbst im falle eines Scheiterns nicht mehr der totale Absturz dorht.
Und mal ehrlich, selbst wenn sich 30% der Arbeitslosen freiwillig entschließen würden nicht mehr zu arbeiten. Macht das einen Unterschied ? Da es ohnehin nicht genügend Arbeitsplätze gibt hätten so diejenigen die wirklich arbeiten wollen eine viel bessere Chance einen job zu ergattern da sie nicht mehr mit denjenigen konkurieren müssten die von den Argen dazu gezwungen werden einen Job anzunehmen.
Die Folge wären dann auch viel motiviertere Arbeitnehmer und nicht irgendwelche Heinis die keinen Bock haben und es dann darauf anlegen möglichst schnell wieder zu fliegen.
einkommensschwach schrieb:
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> Gibts doch schon, nennt sich Hartz4. Schon das Hartz4 in Höhe von 359€ +
> gratis Wohnung(!) genügt vielen um zu sagen sie wollen nicht mehr arbeiten.
Was sind genügend viele?
Beispiele? Bitte mehr als zwei...
Und bitte keine Beispiele, in denen Leute noch schwarz dazu verdienen, weil das sind ja dann keine reinen Hartz-4-Bezieher...
Seid doch mal ehrlich, das Grundeinkommen ist leider illusorisch und würde bei genauerer Betrachtung ebenfalls von der Industrie "benutzt" werden. Bei einem potentiellen Bewerbungsgespräch bzw. Gehaltsverhandlungen rechnen die dann das Grundeinkommen mit an, da dadurch die Industrie bzw. die Arbeitgeber noch wenige bezahlen müssen. Dann wären wir endgültig da wo die DDR einst endete.
>>Das sich jemand mit Hartz4 freiwillig zufrieden gibt wage ich >> mal zu bezweifeln
Ich nicht, aber den größten Teil dürftem man da wohl bei den Immigranten (Politisch-Korrekte Bezeichnung für Ausländer) verzeichenn. Das Bild wird leider nicht in den Medien gezeigt und wenn man es anspricht wird man gleich als Rechter abgestempelt. Schließlich ist Europa doch für alle da, da darf jeder hingehen wohin es will - ebenso wie wir (natürlich) für den ganzen Scheiss dann bezahlen dürfen.
blueget schrieb:
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> Das wohl effektivste Werkzeug gegen Armut und Lohndumping ist ein
> Grundeinkommen von dem man leben kann.
Ich gehe davon aus, dass du auch dafür bist, dass der Empfänger dafür eine angemessene Gegenleistung an die Gesellschaft zurückgibt.
Ich denke er meint eher das Bedingunslose Grundeinkommen, von welchem in der Märchenblase immer die Rede ist. Also ohne Gegenleistung.
Sonntag21 schrieb:
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> Seid doch mal ehrlich, das Grundeinkommen ist leider illusorisch und würde
> bei genauerer Betrachtung ebenfalls von der Industrie "benutzt" werden.
Ja sicher, aber das soll und darf es doch auch.
> Bei
> einem potentiellen Bewerbungsgespräch bzw. Gehaltsverhandlungen rechnen die
> dann das Grundeinkommen mit an, da dadurch die Industrie bzw. die
> Arbeitgeber noch wenige bezahlen müssen. Dann wären wir endgültig da wo die
> DDR einst endete.
Falsche Schlussfolgerung, denn das Grundeinkommen stünde ja gerade jedem (auch dem Millionär!) zu.
Auf 'DDR-Verhältnisse' steuern wir hingegen mit heutigen Instrumenten zu wo selektiv subventioniert wird, sei es durch Hartz4 oder sei es durch Wirtschaftssubventionen.
Welche Gegenleistung denn ? Den reichen als Schuabputzer dienen ?
Oder für Städte und Kommunen Arbeiten was zur Folge hat das immer mehr bezahlte Stellen gestrichen werden. ne Ne, das 18 jahrhundert mit seinen Arbeitshäusern war Gestern. Die Produktivität ist auf einem Level angelangt bei dem man eben nicht noch mehr Arbeiten muss um das Vorhandene Wohlstandsniveau halten zu können.
Sonntag21 schrieb:
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> Ich denke er meint eher das Bedingunslose Grundeinkommen, von welchem in
> der Märchenblase immer die Rede ist. Also ohne Gegenleistung.
Du meinst, es gibt eine Idee, die will Menschen in den Zustand von Babys zurückversetzen?
Also Muttermilch saugen, schlafen und die Hosen vollmachen?
Und das war es dann?
Keine Eigeninitiative?
Keine Eigenverantwortung?
Keine Verantwortung für die Mitmenschen?
Nur herumsitzen und konsumieren?
So wie in der 'Brave New World'?
EIn furchtbarer Gedanke. Kann ich mir so fast nicht vorstellen.
xfjh schrieb:
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> Arbeitshäusern war Gestern. Die Produktivität ist auf einem Level angelangt
> bei dem man eben nicht noch mehr Arbeiten muss um das Vorhandene
> Wohlstandsniveau halten zu können.
Du meinst damit z.B. die 80 Miiliarden Neuverschuldung des Bundeshaushaltes nur in diesem Jahr, die man zukünftigen Generationen deshalb auf den Weg mitgibt, weil auch die Politik Märchen mit Wirklichkeit verwechselt?
> Ich gehe davon aus, dass du auch dafür bist, dass der Empfänger dafür eine
> angemessene Gegenleistung an die Gesellschaft zurückgibt.
Wenn das Bedingung wäre machte doch das Grundeinkommen keinen Sinn sondern wäre das Gleiche was wir heute schon haben in anderer Form.
Nicht umsonst ist die Rede vom _bedingungslosen_ Grundeinkommen denn genau das ist der Kern der Sache, es geht nämlich NICHT um eine Art von Mildtätigkeit sondern einfach nur um eine verbesserte Regelsetzung im Wirtschaftskreislauf ingesamt.
Richtig ist hingegen (und davon geht das Konzept des Grundeinkomens aus) das es genügend Leute gäbe die _freiwillig_ der Gesellschaft etwas zurückgeben würden.
Das wäre natürlich nicht gleich erteilt sondern manche würden tausendfach mehr zurückgeben als andere und manche auch garnichts, in Summe käme aber genügend zurück.
Wieso?
Zum größten Teil weil sich die Leute im Durchschnitt nicht anders verhalten würden als sie es heute schon tun, denn GRundeinkommen heißt ja auch das der soziale Status sich für Alle (vom heutigen Hartz4 Empfänger bis zum Millionär) _gleichmäßig_ um eine Sockelbeitrag (nämlich das GRundeinkommen) heben würde.
Diejenigen die also ganz normal wie heute ihren Platz in der Gesellschaft verbessern wollen werden zusätzlich arbeiten, ist doch ganz logisch.
blueget schrieb:
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> Das wohl effektivste Werkzeug gegen Armut und Lohndumping ist ein
> Grundeinkommen von dem man leben kann.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist wohl eine der dümmsten Ideen überhaupt. Es ist schlicht und einfach ein Freibrief für Faulheit und Schmarotzertum. Westerwelle hat schon recht, wenn er sagt, dass es einen Unterschied machen muss, ob man morgens aufsteht oder liegen bleibt. Und es ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gäbe, z. B. einen Mindestlohn.
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