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Ein IT-Projekt in DE...

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  1. Ein IT-Projekt in DE...

    Autor pitgrap 20.12.11 - 11:31

    ...das schneller fertig ist und Geld spart. Dass ich sowas noch erleben darf. Achja, T-Dingsbums war nicht dabei... :)

  2. Re: Ein IT-Projekt in DE...

    Autor BasAn 20.12.11 - 11:40

    > ...das schneller fertig ist und Geld spart.

    Und das in einer Gemeinde die noch Geld hat, viele Gemeinden dagegen die pleite sind holen irgendwoher immer noch die Millionen für Microsoft jedes Jahr hervor

  3. Re: Ein IT-Projekt in DE...

    Autor Bernie78 20.12.11 - 11:46

    Billiger war dieses Projekt nicht! Im Gegenteil, man wird erst in Jahren wissen, ob das eine gute Ntscheidung war

  4. Re: Ein IT-Projekt in DE...

    Autor matok 20.12.11 - 12:22

    Bernie78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Billiger war dieses Projekt nicht! Im Gegenteil, man wird erst in Jahren
    > wissen, ob das eine gute Ntscheidung war

    Das ist sicher richtig. Wenigstens scheinen die Verantwortlichen dort einen Gestaltungswillen zu haben, der fast allen anderen Politikern völlig abgeht. Zu viele gegen sich mit dem Status Quo zufrieden, auch wenn der Murks ist.

  5. Re: Ein IT-Projekt in DE...

    Autor honk 20.12.11 - 13:49

    scheller fertig kann man so auch nicht sagen. IBM ist ja ins boot geholt worden, weil das Projekt hoffnungslos im Zeitplan zurücklag. Nur die Planung für 2011 wurde übertroffen.

    Finde das Projekt trozdem super. Und das bei so einem Mamutprojet viele unerwartete Schwierigkeiten auftreten, sollte auch nicht verwundern. Wenn das aber ein Erfolg wird, und jetzt sieht es wieder so aus, ist das kein rausgworfens Geld, sondern kann bei ähnlichen Projekten zukünftig viel Geld sparen helfen.

  6. Re: Ein IT-Projekt in DE...

    Autor martinalex 20.12.11 - 14:25

    Selbst wenn es finanziell für die Stadt München sich nicht zwingend rechnen wird, so beitet es doch die Grundlage für ähnliche Projekte, die dann wesentlich günstiger durchgeführt werden können.

    Im übrigen hat die Stadt München damit sehr vielen Menschen, die Openoffice/Libreoffice benutzen einen Gefallen getan, indem unter anderem auch Geld in dessen Entwicklung (Anpassung, ja ich weiss) investiert wurde, was sicherlich auch zu einem (kleinen) Teil in die aktive Entwicklung zurückfliessen wird.

    Ich finds eine gute Sache, auch wenn es sich finanziell vermutlich kaum lohnen wird...

    Gruß
    martin

  7. Auf wessen Kosten?

    Autor book 20.12.11 - 14:54

    pitgrap schrieb:

    > ...das schneller fertig ist und Geld spart.

    Auf wessen Kosten eigentlich?

  8. Re: Ein IT-Projekt in DE...

    Autor Der Kommunist 20.12.11 - 17:07

    Bernie78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Billiger war dieses Projekt nicht! Im Gegenteil, man wird erst in Jahren
    > wissen, ob das eine gute Ntscheidung war

    Nö, dazu muss man nur aufs Ausland schauen, wo sowas schon seit Jahren erfolgreich praktiziert wird... Aber in Deutschland dauert sowas ja immer länger...

  9. Re: Ein IT-Projekt in DE...

    Autor Der Kommunist 20.12.11 - 17:12

    martinalex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn es finanziell für die Stadt München sich nicht zwingend rechnen
    > wird, so beitet es doch die Grundlage für ähnliche Projekte, die dann
    > wesentlich günstiger durchgeführt werden können.

    Und genau das ist der Vorteil von (freier) Software - Anpassungsaufwand wird 1x betrieben und dann millionenfach genutzt. Leider funktioniert dieses Modell kaum bei proprietärer Software, bei der an jeder verkauften Kopie und am besten noch pro Monat fett verdient werden muss, ohne dass man eine angemessene Leistung für jede einzelne Kopie liefern muss.

    > Im übrigen hat die Stadt München damit sehr vielen Menschen, die
    > Openoffice/Libreoffice benutzen einen Gefallen getan, indem unter anderem
    > auch Geld in dessen Entwicklung (Anpassung, ja ich weiss) investiert wurde,
    > was sicherlich auch zu einem (kleinen) Teil in die aktive Entwicklung
    > zurückfliessen wird.

    Das ist doch stark zu hoffen.

    > Ich finds eine gute Sache, auch wenn es sich finanziell vermutlich kaum
    > lohnen wird...

    Wie gesagt, in München zum jetzigen Zeitpunkt: wohl kaum. In weiteren Einsatzgebieten: absolut. In München mittelfristig: genauso. Das, was in München wohl einen Großteil der Gesamtkosten nutzlos verpuffen lassen hat, war die miserable Projektplanung zu Beginn, nichts weiter.

  10. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor oSu. 20.12.11 - 17:13

    book schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pitgrap schrieb:
    >
    > > ...das schneller fertig ist und Geld spart.
    >
    > Auf wessen Kosten eigentlich?

    Auf Kosten des allseits unbeliebten US Konzerns.

    Ich frage mich allerdings warum die Entscheider nicht auf SUSE gesetzt haben, schließlich befindet sich das Gros der Entwicklermannschaft immer noch in Nürnberg.

  11. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor book 20.12.11 - 17:21

    oSu. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > book schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > pitgrap schrieb:
    > >
    > > > ...das schneller fertig ist und Geld spart.
    > >
    > > Auf wessen Kosten eigentlich?
    >
    > Auf Kosten des allseits unbeliebten US Konzerns.

    Und wer trägt die Kosten für die Entwicklung der Alternative zur Windows-Software?

  12. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor Schiwi 20.12.11 - 17:27

    book schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer trägt die Kosten für die Entwicklung der Alternative zur
    > Windows-Software?

    Weiß gar nicht was du immer hast, LibreOffice muss nicht neu geschrieben werden

  13. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor book 20.12.11 - 17:50

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > book schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wer trägt die Kosten für die Entwicklung der Alternative zur
    > > Windows-Software?
    >
    > Weiß gar nicht was du immer hast, LibreOffice muss nicht neu geschrieben
    > werden

    Aber irgendjemand hat die ganze Software doch geschrieben. Ist diese Leistung nichts wert?

  14. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor Schiwi 20.12.11 - 17:59

    book schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schiwi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > book schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und wer trägt die Kosten für die Entwicklung der Alternative zur
    > > > Windows-Software?
    > >
    > > Weiß gar nicht was du immer hast, LibreOffice muss nicht neu geschrieben
    > > werden
    >
    > Aber irgendjemand hat die ganze Software doch geschrieben. Ist diese
    > Leistung nichts wert?

    Doch, sie ist sogar immens Wertvoll, die Entwickler erhalten neben dank und Anerkennung auch finanzielle und personelle Hilfe. Dank der GPL (die du ja verabscheust) hat sogar die Allgemeinheit etwas davon.

  15. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor Vanger 20.12.11 - 19:37

    book schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer trägt die Kosten für die Entwicklung der Alternative zur
    > Windows-Software?
    Gegenfrage: Wer trägt die Kosten für den nicht funktionierenden Müll aus Redmond?

  16. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor Schiwi 20.12.11 - 19:55

    @book, da du ja immer so kritisch gegenüber OSS bist, habe ich hier mal einen kleinen link für dich, vielleicht hörst du dann mal auf immer dagegen zu sein:
    [linuxundich.de]

  17. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor endmaster 20.12.11 - 22:01

    In meiner Schule wird jetzt auch ein Großteil der PC auf Linux umgestellt. Und das obwohl die Lizensen für Windows ja bereits gekauft und die Programme auch installiert waren.
    Ein weiterer Vorteil scheint nämlich zu sein, dass die Hardware Anforderungen deutlich geringer sind und somit auch die etwas ällteren Notebooks zumindest nicht mehr 10 Minuten (kein Scherz) zum Hochfahren benötigen.
    Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass beim Wechsel zwischen den Programmen und Betriebssystemen immer wieder Fehler auftreten.
    Wenn ich also meinem Freund von Windows-Powerpoint nen paar Folien auf sein Mac schicke und er Tabellen von "iwork" (heißt das so?) reinkopiert und das dann mit dem Mac-Powerpoint bearbeitet, dann können wir uns sicher sein, dass in der Schule das auf den Linuxrechnern in irgendeiner Weise falsch dargestellt wird.
    Liegt das an der schlechten Wartung in der Schule oder ist das ein generslles Problem? Dann würde ich das dauernde "nacheditieren" nämlich für teurer halten, als die lizensgebüren.

  18. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor bstea 20.12.11 - 22:25

    OSS ist nicht kostenlos.
    Würden Firmen nicht jedes Jahr Hunderte Millionen in Linux stecken, in Form von bezahlte Man Power gäb's auch da nicht viel Fortschritt.
    Hätte Sun OpenOffice nicht freigegeben, müsstest du heut' noch mit TeX, Abiword, Kword arbeiten. Hätten die alten Unix Hasen ihre Arbeit nicht verschenkt, die wurden vom Staat bezahlt, gäb's auch keine tollen Konsolen Tools.

    BTW: Mein Windows funktioniert bestens, kann mich nicht erinnern, dass ich es neu installieren musste oder irgendwelche Konfigparameter zusammengegoogelt aus Mailinglists/Foren irgendwo eintragen musste.

    Auch LiMux kostet Geld in der Wartung und in der sorgfältigeren Auswahl der Hardware. Ich bin mal gespannt, was die machen, wenn lebenswichtig Funktionen nicht mehr weiterentwickelt werden, fangen dann die Admins an programmieren zu lernen?

    --
    http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html

  19. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor Schiwi 20.12.11 - 23:37

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OSS ist nicht kostenlos.
    > Würden Firmen nicht jedes Jahr Hunderte Millionen in Linux stecken, in Form
    > von bezahlte Man Power gäb's auch da nicht viel Fortschritt.
    Was ist denn das für ein Argument?
    Würde Microsoft nicht jedes Jahr Hunderte Millionen in Windows stecken, in Form
    von bezahlte Man Power gäb's auch da nicht viel Fortschritt.

    > Hätte Sun OpenOffice nicht freigegeben, müsstest du heut' noch mit TeX,
    > Abiword, Kword arbeiten.
    Na und? mit der Zeit wären diese Tools eben mangels alternativen so viel weiter entwickelt worden, daß zu den heutigen Officeprogrammen kein unterschied bestünde.
    Siehe KOffice

    > Hätten die alten Unix Hasen ihre Arbeit nicht
    > verschenkt, die wurden vom Staat bezahlt, gäb's auch keine tollen Konsolen
    > Tools.
    hätte hätte hätte, blah blah bla?

    > BTW: Mein Windows funktioniert bestens, kann mich nicht erinnern, dass ich
    > es neu installieren musste oder irgendwelche Konfigparameter
    > zusammengegoogelt aus Mailinglists/Foren irgendwo eintragen musste.
    Man hört ziehmlich viel populismus von dir

    > Auch LiMux kostet Geld in der Wartung und in der sorgfältigeren Auswahl der
    > Hardware.
    Nimmst du das tatsächlich als Argument um prioritäre Software zu verwenden? Oo

    > Ich bin mal gespannt, was die machen, wenn lebenswichtig
    > Funktionen nicht mehr weiterentwickelt werden, fangen dann die Admins an
    > programmieren zu lernen?
    Warum sollte das passieren? _wenn_ es tatsächlich mal so kommen _sollte_, gibt es immer alternativen zu denen man wechseln kann. OSS ist vielfalt.

  20. Re: Auf wessen Kosten?

    Autor anonfag 21.12.11 - 09:21

    Auf allen drei Plattformen LibreOffice verwenden, dann gibts das Problem nicht.

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