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Migration ohne Ende

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  1. Migration ohne Ende

    Autor bstea 20.12.11 - 22:12

    Das Projekt läuft jetzt seit 2003, wie lange wollen die eigentlich noch migrieren?
    Bei der Dauer fragt man sich, ob man so Geld einsparen kann.

    --
    http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html

  2. Re: Migration ohne Ende

    Autor bobb 21.12.11 - 00:01

    und der autobahnbau läuft seit 1921, wie lange soll das denn ncoh dauern und hat das irgendwann ein ende?

    das ist mal wieder schön aus dem zusammenhang gerissen, geh zu akte, sternTV oder sonstwohin und gib ruhe

    EDV-anlagen werden immer geld kosten und du stellst esschon fast dar, als ob es ncihts ksoten würde, wenn man das system so gelassen hätte
    in münchen gibt es vllt eine chance sich wenigstens einen haufen teurer lizenzen zu sparen

  3. Re: Migration ohne Ende

    Autor kmork 21.12.11 - 09:48

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei der Dauer fragt man sich, ob man so Geld einsparen kann.

    Die Gelder, die investiert werden, gehen an mittelständige Unternehmen in Deutschland, nicht an einen US-Monopolist. Also selbst, wenn nichts gespart würde (es wird sehr viel gespart, btw), wäre es dennoch ein Grund zur Freude. Außer natürlich, man ist ein Troll.

  4. von wegen seit 2003:

    Autor fratze123 21.12.11 - 10:19

    http://de.wikipedia.org/wiki/LiMux

    "Ab Ende 2006 startete die eigentliche Migration der Desktops.

    Im Mai 2009 waren 1800 Arbeitsplätze auf Linux umgestellt, 12.000 nutzten OpenOffice"

    Dass Beamte jahrelang für irgendwelchen banalen Scheiß rumeiern, ist ja nun nicht gerade überraschend. Ist ja bissl was anderes als freie Wirtschaft.

  5. Re: Migration ohne Ende

    Autor bstea 21.12.11 - 13:55

    Ein Teil der Gelder ging auch schon vorher an Mitarbeiter die vor Ort ihren Dienst schoben. Derzeit wird draufgezahlt für eine Migration die bald ihr Zehnjähriges feiert.

    Nach deinen selbstgesteckten Kriterien wärst du der Obertroll, wenig Argumente, nie Quellen und krit. Gedanken als trollig abzustufen zeugt von ganz toller Diskussionskultur.

    --
    http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html

  6. Re: von wegen seit 2003:

    Autor bstea 21.12.11 - 14:01

    Das rumeiern gehört ja mit zur Migration. In der freien Wirtschaft dauert eine Software Migration keine Jahre; bei denen der Erfolg nicht mit den Kosten bzw. der Zeit gemessen wird. Stattdessen werden absolute Zahlen genannt, ganz großes Kino.

    --
    http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html

  7. Re: Migration ohne Ende

    Autor MöpMöp 21.12.11 - 18:08

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Teil der Gelder ging auch schon vorher an Mitarbeiter die vor Ort ihren
    > Dienst schoben. Derzeit wird draufgezahlt für eine Migration die bald ihr
    > Zehnjähriges feiert.
    >
    > Nach deinen selbstgesteckten Kriterien wärst du der Obertroll, wenig
    > Argumente, nie Quellen und krit. Gedanken als trollig abzustufen zeugt von
    > ganz toller Diskussionskultur.


    In der freien Wirtschaft ist eine Migration weitaus einfacher. Es gibt nicht allzu viele Firmen, die 12000 Mitarbeiter haben. Nimm mal ein Unternehmen mit der Mitarbeiteranzahl. Eine Migration von bspw. Windows auf Linux dauert hier zwar keine 10 Jahre, aber das würde man niemals innerhalb eines Jahres hinbekommen (Planung, Konzeptausarbeitung...). Zudem gibt es immer Abteilungen / Mitarbeiter, die nicht sofort umgestellt werden können, sei es aus Schulungsgründen, den Verpflichtungen im Tagesgeschäft, etc.. Es gibt genug Firmen, die es aus verschiedensten Gründen nicht hinbekommen, von einer älteren Windows-Version (z.B. XP) auf neuere (Vista, 7) umzusteigen. So auch Behörden.

    Sowas funktioniert nicht mal eben wie daheim, Daten auf den USB Stick geschoben und zack neues Betriebssystem drauf. Prozesse und Abläufe sehen in Behörden oftmals weitaus komplexer aus als in Unternehmen (auch hier sind sie meist komplex und von Firma zu Firma unterschiedlich), verschiedene Anwendungssysteme sind in den einzelnen Bereichen weitaus stärker gestreut. Wenn man aus der IT kommt, wovon ich nach Deinen Kommentaren nicht ausgehe, wird man zwar über die 10 Jahre ein wenig lächeln, aber nachvollziehbar ist das Ganze in gewisser Form.

    Mich wundert, dass das Projekt nicht abgebrochen wurden. Gibt genug beispiele von Firmen und Behörden, die einen Linux-Migration abgebrochen haben, weil der Großteil der Anwender sich dagegen streubt (von zuhause ist nunmal der größte Teil Windows gewohnt). Für den Endanwender spielen die Vorzüge von Linux gegenüber Windows i. d. Regel keine Rolle, weil Sie beim Endanwender gar nicht zur Geltung kommen. Umgekehrt genauso

    @fratze123: Nicht jeder Beamte eiert rum. Gibt zum Glück noch welche, die arbeiten.

  8. Re: Migration ohne Ende

    Autor burzum 22.12.11 - 04:38

    bobb schrieb:
    -----------------
    > EDV-anlagen werden immer geld kosten und du stellst esschon fast dar, als
    > ob es ncihts ksoten würde, wenn man das system so gelassen hätte
    > in münchen gibt es vllt eine chance sich wenigstens einen haufen teurer
    > lizenzen zu sparen

    Als ob die Lizenzen so teuer wären in der Masse. Als ob Linux keinen Support bräuchte. Ergo kauft man RHEL oder SLE und bezahlt für den Support oder man zahlt für Angestellte Linuxbastler. Die Kosten hast Du auch am Backen.

    Und was ich viel peinlicher finde: Selbst wohlwollend von 2006 bis heute gerechnet hat man es gerade geschafft, rein rechnerisch, ~1800 Rechner pro Jahr zu migrieren. Wenn hier nicht draufbezahlt wird quäle ich mich frewiwillig wieder einen Monat mit Linux! :P

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  9. Re: Migration ohne Ende

    Autor nOOcrypt 22.12.11 - 07:33

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bobb schrieb:
    > -----------------
    > > EDV-anlagen werden immer geld kosten und du stellst esschon fast dar,
    > als
    > > ob es ncihts ksoten würde, wenn man das system so gelassen hätte
    > > in münchen gibt es vllt eine chance sich wenigstens einen haufen teurer
    > > lizenzen zu sparen
    >
    > Als ob die Lizenzen so teuer wären in der Masse. Als ob Linux keinen
    > Support bräuchte. Ergo kauft man RHEL oder SLE und bezahlt für den Support
    > oder man zahlt für Angestellte Linuxbastler. Die Kosten hast Du auch am
    > Backen.
    >
    > Und was ich viel peinlicher finde: Selbst wohlwollend von 2006 bis heute
    > gerechnet hat man es gerade geschafft, rein rechnerisch, ~1800 Rechner pro
    > Jahr zu migrieren. Wenn hier nicht draufbezahlt wird quäle ich mich
    > frewiwillig wieder einen Monat mit Linux! :P

    Mit Windows haette man aber immer noch ein nicht quelloffenes und moeglicherweise schon ohne Malware aus dem Internet mit versteckten Backdoors verseuchtes Betriebssystem auf den Rechnern gehabt. Weiss doch niemand, was da fuer FBI und andere Regierungsorganisationen an netten Spielereien eingebaut worden ist und vielleicht gibt es sogar MS Mitarbeiter, die da ihre eigenen kleinen Hintertuerchen reinhacken. Das kann man ja nur schwer ueberpruefen, da man bei Windows den Quelltext nicht nach entsprechenden Funktionalitaeten durchsuchen kann, da er nicht einmal vorliegt. Das ueberhaupt eine Regierungsorganisation mit so einem moeglicherweise verwanzten Betriebssystem ans Internet angeschlossen sein darf ist im Prinzip schon der absolute Supergau. Normalerweise muesste man bei der Verwendung von Windows ein komplett eigenes Netz fuer die deutschen Behoerden nutzen und an keiner Stelle Zugang zum Internet bieten, um wenigstens halbwegs sicher zu sein, dass andere Nachrichtendienste nicht alles ohne den geringsten Aufwand mitlesen oder gar die Rechner aus der Ferne manipulieren koennen.

    Ich arbeite seit ueber 15 Jahren mit Windows und privat und im Serverbereich seit ueber 10 Jahren mit Linux und muss sagen, dass die Quaelerei mit Windows und den ewig neuen Registrierungs- und Aktivierungsszenarien von Windows und kommerzieller Software auf Windows bei jeder Migration auf eine neue Windows-Version endlos nervt. Unter Linux waehlt man die Open-Source-Software, die man moechte im Paketmanager aus und laesst die Installation einfach durchlaufen. Unter meinem Debian GNU Linux kann ich sogar Programmpakete von einer angepassten Installation erstellen und mit meinen eigenen Einstellungen im Paket auf eine andere Installation schmeissen und brauche daher nicht alle Programme neu einzustellen oder einzeln irgendwelche Konfigurationsdateien suchen und auf die neue Installation in die ensprechenden Ordner zu kopieren. So einfach haette ich das auf der Arbeit mit Windows gerne auch.

  10. Re: von wegen seit 2003:

    Autor TechnicalCE 22.12.11 - 09:35

    Ja, das ist einfach Augenwischerei da das Projekt in jedem Teil als Erfolg verkauft werden soll.

    .



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.11 09:35 durch TechnicalCE.

  11. Re: Migration ohne Ende

    Autor Dr. Seltsam 22.12.11 - 11:05

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Teil der Gelder ging auch schon vorher an Mitarbeiter die vor Ort ihren
    > Dienst schoben. Derzeit wird draufgezahlt für eine Migration die bald ihr
    > Zehnjähriges feiert.

    Apropos Zehnjähriges. Sind zwar eher 8, sogar eher 5, weil erst Ende 2006 mit der eigentlichen Migration begonnen wurde. Aber nehmen wir mal den Zeitram 2003 bis heute: In diesem Zeitraum wären alleine 2 Windows-Migrationen angefallen. 2003 von NT 4.0 auf XP und dann 2010 von XP auf 7. Was hätte das wohl gekostet?

    Und wie sieht es mit dem Mehrwert aus, den das Projekt generiert hat? Ein Großteil der Arbeit war die Homogenisierung der Infrastruktur. Heute hat man beispielsweise eine vollkommen automatisierte Verwaltung von Vorlagen mit WollMux. Ein Benutzer meldet sich an und bekommt automatisch alle Vorlagen die er braucht, abhängig von Benutzerkennung und Referat. So etwas wurde früher von Hand gemacht. Was meinst Du, was das gekostet hat?

  12. Re: Migration ohne Ende

    Autor Klau3 22.12.11 - 17:18

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Projekt läuft jetzt seit 2003, wie lange wollen die eigentlich noch
    > migrieren?
    > Bei der Dauer fragt man sich, ob man so Geld einsparen kann.

    Das dauert da so lange, weil neben der Umstellung auf Linux auch zeitgleich die IT-Infrastruktur umgestellt wird (die vorher aus lauter Insellösungen bestanden hat).

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