..., der übt sich schlicht in Realitätsverweigerung.
Was ich sehe, ist, dass alles im Desktop-Bereich - inklusive IM, Office, Filme schauen, Desktop-Eye-Candy etc. - auf (K)Ubuntu tadellos läuft. Einzig einige neuere für Windows vorgesehene 3D-Spiele laufen unter Umständen nicht auf Anhieb. Aber darum geht's nicht und dafür kann Linux in dem Sinne nichts. Man jammert ja auch nicht, dass eben diese Windows-Spiele nicht auf einem Macintosh laufen, einfach *so*. Genausowenig wie man jammert, dass eine Intel-CPU nicht auf ein AMD-Mainboard passt, einfach *so*.
Fakt ist nun, dass etliche Linux-Distris mehr als "bereit" oder "reif" für den Desktop sind, und jas schon seit Jahren. Fraglich ist aber ob das Gewohnheitstier namens Anwender/Benutzer bereit und reif dafür ist.
Wenn einer nun lieber bei Windows bleibt, dann soll er auch dazu stehen, dass es *SEINE* unter Umständen IRRATIONALE Entscheidung ist, und nicht an Linux per se liegt oder an den Linux-Ditributionen irgendetwas Grundsätzliches herumzumäkeln wäre.
Zuviel verlangt??
[Edit]
Das alles mal ganz abgesehen von der Frage, warum eine Behörde irgend einem Ami-Konzern Geld hinterherwerfen soll, wenn es bessere Lösungen für lau gibt und der Administrationsaufwand (für Windows-Lösungen wie auch für Linux-Lösungen) ungefähr gleich ist.
Gruss, Ice
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.11 11:44 durch IceRa.
Nein es ist nicht irrational. Ich bin letztes Jahr auf Ubuntu umgestiegen (demnächst Mint), es gibt viele Dinge die unter Windows einfach einfacher gehen.
Ich rede nicht davon im System rumzuwerkeln, ist unter Windows i.d.R. nicht nötig da natürlich Treiber vorhanden sind (was ja nicht die Schuld von der Linux Gemeinde ist, sondern der Hersteller).
Es sind halt viele einfache Dinge, egal ob Dateidialoge oder Zugriff auf Netzwerkressourcen, das geht unter Windows einfacher / konsistenter.
Ich nutze Linux weil es für mich viele Vorteile hat, die aber einen normaler User (wie in einer der Verwaltung) garnicht benötigen (Shell, VMs, diverse Server-Dienste).
Linux wäre schon seit vielen Jahren reif für den Desktop. Das Problem ist allerdings, dass es schlichtweg zu viele Forks von irgendwelchen Projekten gibt und dadurch Entwicklungskapazität zu sehr gestreut ist.
Ich habe, hier im Büro, mehrere Jahre auf einem Ubuntu (Gnome) Desktop gearbeitet. Wenns funktioniert hat war alles gut, doch bei jedem Update stand mir der Angstschweiss im Gesicht weil es danach grundsätzlich irgendwo Probleme gab. Das fängt mit der teilweise problematischen Unterstützung von HBCI Kartenlesern und geeigneter Onlinebanking Software an und endet bei so simplen Dingen wie der Verbindung zu FTP- oder anderen Servern. Immer mal wieder startete nach eine Distributionsupdate auch der xserver nicht mehr. Zum Schluss habe ich nur noch im VESA Modus gearbeitet.
Ein grosses Problem war die Tatsache, dass es ein Kampf war die jeweils aktuellste Thunderbird und Openoffice Version zu installieren. Bei Thunderbird wurde die Suchfunktion verbessert und da ich auf diese angewiesen bin musste die aktuellste Version her. Doch das Eintragen zusätzlicher Quellen sorgt beim nächsten Update wieder für Probleme.
Ein ganz großes Problem war auch der Abgleich von Terminen mit dem Palm. Es war praktisch nicht möglich.
Naja, irgendwann wollte ich einfach nicht mehr. Bei aller Sympathie zu Linux. Ich hatte es satt immer wieder tagelang nach einer Lösung für ein Problem zu suchen. Und in den Foren fand man nicht immer Hilfe. Häufig wurde man auch "dumm angemacht" wenn man sich nicht als absoluter Linux-Kommandozeilen-Kenner qualifiziert hat.
Habe mir vor zwei Jahren einen 27" iMac auf den Schreibtisch gestellt und hatte seitdem keine Probleme mehr. Das Ding funktioniert schlichtweg problemlos, ist praktisch geräuschlos, zieht sehr wenig Strom und schaut auch noch richtig gut aus. Nur die Tastatur und Maus musste ich ersetzen weil ich für bestimmte Anwendungen dringend ein richtiges Scrollrad benötige und für eine uralte Windowssoftware in Virtualbox die Eingabetaste zwingend benötigt.
Linux nutze ich nach wie vor, aber nur auf dem Heimserver zuhause im Keller. Dort läuft seit geschätzten 10 Jahren der VDR vor sich hin und ein Skript erzeugt diverse Diagramme der Temperaturen im Haus und Heizung die ich dann im Browser aufrufen kann.
Ich nutze seit Jahren Ubuntu privat, wie für die Arbeit und kann 90% der oben genannten Probleme kaum nachvollziehen.
Das einzige was wirklich die letzten ~12 Monate Probleme bereitet, ist Unity3D und die mitgebrachten Bugs/Design Fehler.
Aber zumindest die Bugs sollen ja mit 12.04 eingeschränkt werden... mal sehen was kommt.
Aber als Desktop taugt Linux schon seit Jahren. Das ist für mich klar.
rbugar schrieb:
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> ... doch bei jedem Update
> stand mir der Angstschweiss im Gesicht weil es danach grundsätzlich
> irgendwo Probleme gab...
>
> ... Immer mal wieder startete nach eine Distributionsupdate auch der
> xserver nicht mehr.
>
Zu beiden kann ich nur behaupten, dass Windows bei einem Dist- Upgrade erstmal neu installiert wird. Ubuntu z.B. wird standartmäßig nicht neu installiert sondern auf die neue Version gezogen. Da hab ich seid 5 Versionen keine Probleme an meinem Laptop. Wer die LTS Version einer Distri verwendet, hat eine enorme Lebensdauer und Chancen dass zuerst die Hardware aufgibt bevor die LTS Zeit rum ist.
Nun ja, ein upgrade wird bei Linux meisst extra angeboten, aber das kann dann tatsächlich selten auch mal in die Hose gehen.
> Doch das Eintragen
> zusätzlicher Quellen sorgt beim nächsten Update wieder für Probleme.
>
Wenn man die Quellen mit Versionsnamen einträgt statt mit "Stable" oder "unstable" bekommt auch die gewünschten Updates aus den zusätzlichen Quellen.
Ubuntu beispielsweise setzt veraltete Softwarequellen beim Update erstmal auf Inaktiv um Probleme zu verhindern.
Und mit Software hab ich eigentlich die Erfahrung gemacht, das die Installation bei Distros mit gutem Packetmanagement wesentlich einfacher ist.
Ubuntu: Softwarecenter auf, Suche nach Programm, installieren wählen, Passwort eingeben, nutzen.
Kein Blättern mehr über verschiedene Softwareseiten wie Winload oder sowas. Wesentlich geringere Gefahr ein verseuchtes stück Software zu erwischen.
Referenzierungen werden automatisch mitinstalliert.
Zentralisierte Updates für das System inkl. gesammter Software...
Also für mich ist Linux (Debian in meinem Falle) immer noch ein Traum.
Aber jedem das seine ;)
Linux ist nach wie vor nichts für den normalen Heimanwender! Windows sowie MacOS sind da einfach viel Benutzerfreundlicher & in nächster Zeit geht es eh in Richtung Android & iOS. Dann ist der Desktop sowieso nur noch im Büro zu finden...
Der Pinguin ist halt mehr was für Router & Kühlschränke :D
dabbes schrieb:
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> Zugriff auf Netzwerkressourcen, das geht unter Windows einfacher / konsistenter.
Das ist jetzt nicht Dein Ernst? Gerade da spielt Linux sein Potential am besten aus.
rbugar schrieb:
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> und endet bei so simplen Dingen wie der Verbindung zu FTP- oder anderen
> Servern.
Dabei können all die verschiedenen Datei-Manager der Linux-DEs schon seit Jahren mit FTP und auch sehr vielen weiteren Protokollen umgehen, wie man es unter Windows vergebens sucht. Da ist der Datei-Explorer unter Windows im Vergleich mit den gebotenen Funktionen geradezu armselig.
Sander Cohen schrieb:
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> Linux ist nach wie vor nichts für den normalen Heimanwender! Windows sowie
> MacOS sind da einfach viel Benutzerfreundlicher
Für jemanden der jahrelang nur Windows oder MacOS gewohnt ist, ist es sicher eine Umstellung. Viele Leute verwechseln diese "Umstellung" aber mit Benutzerfreundlichkeit. Denn so viel weniger Benutzerfreundlich sind die großen Desktop-Oberflächen unter Linux gar nicht. Es liegt vielmehr daran dass die Leute sich einfach nicht umgewöhnen möchten, ganz egal ob das neue nun besser oder schlechter ist.
Ich verwende Linux nun seit etwa 10 Jahren als mein Hauptsystem. Und immer wieder wenn ich mal etwas an Windows machen muss (für Freunde und bekannte), fühle ich mich dort sehr fremd und muss auch oft überlegen wo ich denn was Einstellen kann oder welche Anwendung sich am besten für was eignet. Deswegen behaupte ich aber nicht dass Windows Benutzerunfreundlich wäre. Ich bin es einfach nur nicht (mehr) gewohnt.
> Der Pinguin ist halt mehr was für Router & Kühlschränke :D
Der Pinguin ist universell einsetzbar ;)
smurfy schrieb:
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> Für jemanden der jahrelang nur Windows oder MacOS gewohnt ist, ist es
> sicher eine Umstellung.
Tja und das ist einer der Gründe warum keiner Linux nutzen will.
WARUM soll man sich denn umstellen, wenn man mit seinem Windows/OSX völlig zufrieden ist? Linux ist nunmal auch nicht perfekt und im besten Fall hat man einfach nur ein anderes System mit anderen Macken aber eben keins was so supermegaviel toller ist, dass die Masse über nen Wechsel nachdenken würde.
Ausserdem hat Linux ein Frickel-Image dass es nur für Nerds und Freaks ist und das wird es auch in 20 Jahren noch haben.
smurfy schrieb:
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> Für jemanden der jahrelang nur Windows oder MacOS gewohnt ist, ist es
> sicher eine Umstellung.
Würd ich garnicht sagen, für Umsteiger von Windows gibt es Xubuntu und Linux Mint.
Für die Umseiger von MacOS gibt es z.B. Macbuntu.
Es ist alles die Frage, für was man sich entscheidet. Die Auswahl ist riesig, leider fällt die übliche Entscheidung meißtens auf Standard-Ubuntu oder Fedora, wo man eben mit Unity bzw. Gnome3 konfrontiert wird.
Kann ich so teilweise bestätigen, der Dateiöffnen Dialog bei Gnome ist z.B. nicht in der Lage links zu öffnen. Unter Windows, kann ich z.B. in Paint einfach ein Link zu einem Bild in den öffnen Dialog einfügen, schon öffnet sich das Bild.
.url Dateien funktionieren unter Linux auch nicht. Erst wenn man Linux nutzt, merkt man wie häufig man so eine Datei vor sich hat.
Es sind klitze Kleinigkeiten, wie das @ mit CTRL+ALT+2 statt mit ALT-Gr.+2 zu erstellen. (de-ch)
Einfache User stören sich nun einmal an solchen Dingen die nicht sofort gehen. Was besser ist oder Neu, das sieht man meist nicht sofort, aber was nicht mehr so geht wie man es gewohnt ist das ist ein Weltuntergang.
Der User ist wirklich ein enormes "Gewohnheitstier", das sollte man bei der Bewertung ungewohnter Software stets bedenken.
Wenn ich mal wieder zwangsweise Windows verwenden muss (kommt alle paar Monate mal vor), dann fühle ich mich auch regelmäßig übermannt von der scheinbar extrem benutzerunfreundlichen Bedienung, die ich früher ganz normal fand.
Vor dem konsequenten Wechsel zu Linux war das natürlich genau umgekehrt.
Warum machst du diesen Stress eigentlich mit alle 6 Monate zu updaten? Vollkommen ernst gemeinte Frage.
Komplett umgestiegen von Windows auf Linux bin ich kurz vor dem Release von Ubuntu 8.04. Da hatte ich noch 7.10 installiert, nachdem ich aber meine Spiellust nicht zügeln konnte und mir die Installation so zerschossen habe dass ich nichts mehr machen konnte (bei Windows wird man am herumspielen gehindert wodurch es schwieriger ist sich etwas komplett zu zerschießen (das zerschießt sich ja am ehesten selbst), bei Linux ist das einfacher, man muss dann aber ehrlich genug sein zuzugeben, dass es die eigene Schuld war), bin ich aber schon kurze Zeit später auf die dann finale Version von Hardy umgestiegen. Ich habe 8.10, 9.04 und 9.10 mitgemacht und bei jedem Update ähnlich geschwitzt wie du auch. Glaube beim Update auf 9.04 hat das Update sogar gar nicht geklappt und ich musste neu installieren. Als dann 10.04 erschien habe ich mich bewusst für eine Neuinstallation entschieden um ein stabiles und sauberes System zu erhalten, über ein Update auf 10.10 hatte ich dann zwar kurz nachgedacht, nicht zuletzt dadurch bedingt dass ich keine der Neuerungen benötigt habe, habe ich das Update aber gelassen.
Das hat sich dann recht schnell dahin entwickelt dass ich darüber nachgedacht hat was mir diese Updates überhaupt bringen - außer Ärger. 11.04 fand ich wegen Unity Alpha 1 (Unity in 11.04 hat für mich Alpha-Status) sowieso nicht so prickelnd, 11.10 war dann aber eigentlich schon interessant (imho hatte Unity dann Beta-Status, wäre für mich aber einen großen Alltagstest Wert gewesen). Letztendlich habe ich mich aber entschlossen auf 12.04 zu warten. Denn mal ehrlich: Was soll mir das Update bringen? Ja gut, neue Software. Und? Die einzige Software die ich wirklich aktuell brauche ist Firefox und Thunderbird - und für die gibt es von Mozilla PPAs. Sonst brauche ich nichts. Ganz besonders Ubuntu hat durch sein schwachsinnigen Entwicklungszyklus kaum Neuerungen, eigentlich fast nur aktualisierte Software. Da geht die Kosten-Nutzen-Rechnung (Kosten = Ärger und Zeit) einfach nicht auf.
Meine Empfehlung wäre daher dass du auf 12.04 wartest und anschließend erst auf 14.04 updatest. Dann kann es auch gerne eine Neuinstallation sein, das alle zwei Jahre zu tun ist finde ich schon in Ordnung. Alle 6 Monate aber wirklich ein Unding...
> Kann ich so teilweise bestätigen, der Dateiöffnen Dialog bei Gnome ist z.B.
> nicht in der Lage links zu öffnen. Unter Windows, kann ich z.B. in Paint
> einfach ein Link zu einem Bild in den öffnen Dialog einfügen, schon öffnet
> sich das Bild.
Also bei mir klappt das super...
> .url Dateien funktionieren unter Linux auch nicht. Erst wenn man Linux
> nutzt, merkt man wie häufig man so eine Datei vor sich hat.
Wozu soll das auch gut sein? Dafür gibt es unter Linux Starter - die sind deutlich flexibler. Wieso sollte man so eine Windows-Krücke kopieren?
> Es sind klitze Kleinigkeiten, wie das @ mit CTRL+ALT+2 statt mit ALT-Gr.+2
> zu erstellen. (de-ch)
Verwende ein anständiges Tastaturlayout, dann geht das auch. Bei de_DE ist das wie es sein soll unter Alt-Gr + Q.
teleborian schrieb:
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> Unter Windows, kann ich z.B. in Paint
> einfach ein Link zu einem Bild in den öffnen Dialog einfügen, schon öffnet
> sich das Bild.
Wusste gar nicht dass so etwas unter Windows geht.
Aber wenn ich unter Windows bin stört mich immer, dass mein Dateimanager standardmäßig keine Tabs hat oder die Farbauswahl nicht auf dem kompletten Bildschirm funktioniert und sondern nur innerhalb des Programmes. Auch Drag'n'Drop funktioniert teilweise nicht so Konsequent wie unter Linux.
Manches sind nur kleinigkeiten wie z.B. dass Windows standardmäßig Dateiendungen versteckt und wenn du dies umstellste, sie zwar sehe, aber wenn ich eine solche Datei umbenennen will, wird gleich der ganze Text markiert statt nur Name vor der Dateiendung so wie ich es gewohnt bin.
Erst wenn man Windows nutzt, merkt man was einem egtl. alles fehlt und für den normalen User der nur z.B. Ubuntu kennt könnte das den Weltuntergang bedeuten.
Edit:
Habe gerade mal versucht in dem normalen "öffnen Dialog" vom "Gnome Bildbetrachter" folgende URL einzufügen: http://forum.golem.de/staticrl/images/logo.png
Das hat wunderbar funktioniert.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.11 16:55 durch JumpLink.
JumpLink schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Edit:
> Habe gerade mal versucht in dem normalen "öffnen Dialog" vom "Gnome
> Bildbetrachter" folgende URL einzufügen: forum.golem.de
> Das hat wunderbar funktioniert.
Natürlich tut es das... Das funktioniert nur nicht wenn die Entwickler der Anwendung "vergessen" haben auch gvfs zu aktivieren. Das ist keine Mehrarbeit, Support von gvfs im File-Dialog ist aber Opt-In, wodurch manch ein Entwickler, der sich nicht richtig damit beschäftigt was er programmiert, vergisst das auch zu aktivieren...
syntax error schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> smurfy schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Für jemanden der jahrelang nur Windows oder MacOS gewohnt ist, ist es
> > sicher eine Umstellung.
>
> Tja und das ist einer der Gründe warum keiner Linux nutzen will.
Aber wenn sich ein Windows-Nutzer an ein Mac umgewöhnt, dann geht das in Ordnung, ja? So viel mehr Umgewöhnung an ein Linux-Desktop hat man nun auch nicht vor sich, wie wenn man von Windows auf Mac umsteigt. Deiner Theorie zufolge, dass es an der Umgewöhnung liegt, dürfte ja auch kein Windows-Nutzer sich einen Mac zulegen wollen, weil er sich nicht umgewöhnen will.
> WARUM soll man sich denn umstellen, wenn man mit seinem Windows/OSX völlig
> zufrieden ist? Linux ist nunmal auch nicht perfekt und im besten Fall hat
> man einfach nur ein anderes System mit anderen Macken aber eben keins was
> so supermegaviel toller ist, dass die Masse über nen Wechsel nachdenken
> würde.
Ebenso wenig hat man mit Windows oder mit einem Mac ein supermegaviel tolleres System. Ich stimme dir zu dass das alleine kein Grund ist, um auf Linux zu wechseln. Aber das habe ich ja auch nirgends gesagt. Ich bin auf den Punkt des Vorposters eingegangen, wo er behauptet hat, dass Linux nichts für Endanwender ist, und Windows und Mac ja so viel toller sind. Die Sache ist doch die, dass diejenigen, für die Linux auch in Frage käme (die, die nicht auf spezielle Software angewiesen sind, die es nur unter Windows/Mac gibt), sehr wohl auch mit einem Linux als Desktop zurecht kommen würden.
Und solche Beispiele wie Limux in München, zeigen doch ganz eindeutig, dass es auch im Büro - mit entsprechend vielen Computern - funktionieren kann. Bei mir in der Firma (ca. 90 Mitarbeiter), verwenden nur noch die wenigsten Windows. Eine hälfte der Entwickler ist freiwillig auf Linux gewechselt, und die andere hälfte sowie auch die Design-Abteilung zum Mac. Den Windows-Desktop, auch Windows 7, vermisst irgendwie keiner mehr. Und privat gesehen, sitzen die meisten Freunde und bekannte noch alle auf Windows. Ich kenne sonst keinen, der so wie ich auch Linux als Hauptsystem einsetzt. Das liegt aber nur daran, dass alle auch gerne zocken, und zwar täglich.
> Ausserdem hat Linux ein Frickel-Image dass es nur für Nerds und Freaks ist
> und das wird es auch in 20 Jahren noch haben.
Dass es das noch hat, stimme ich teilweise zu. Es hat sich in den letzten Jahren aber gebessert. In 20 Jahren wird die Computerwelt sowieso anders aussehen. Eine mögliche Zukunft wäre, dass die otto-normal-anwender dann gar nicht wissen, dass auf deren Computer unter der Haube Linux werkelt. So wie das heute schon mit Android der Fall ist.
kmork schrieb:
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> Würd ich garnicht sagen, für Umsteiger von Windows gibt es Xubuntu und
> Linux Mint.
> Für die Umseiger von MacOS gibt es z.B. Macbuntu.
???
Wenn jemand von Windows oder Mac OS auf Linux umsteigen möchte, dann doch vor allem weil er mit seinem bisherigen Betriebssystem nicht zufrieden ist. Deshalb erscheint es mir unsinnig ihm dann eine Linux-Distribution zu empfehlen, die seinem bisherigen OS möglichst nahe kommt.
Wenn jemand bereit ist Neues kennenzulernen, kann er auch gleich zu einem "richtigen" Linux greifen. Wer aber unwillig ist zu lernen oder sein System selbst anzupassen, soll lieber bei Windows / MacOS bleiben, denn damit wird er dann eh glücklicher.
Ich habe die Ubuntu-Upgrades auch nie gemocht, speziell der Nvidia-Treiber hat mir da immer Probleme gemacht. Seit ich auf Rolling Release umgestiegen bin, ist das besser. Eigentlich schizophren.
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Der Molch macht's.
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