... ist ein offenes, verbreitetes, brauchbares Format für Formulare und deren Weiterverarbeitung. Textverarbeitungsformate lassen sich schlecht weitervrrarbeiten, Pdf-Formulare auch und dren Erstellung ist teuer und nicht alle freien Reader koennen alle Features, HTML ist offline unbrauchbar ... proprietaere Loesungen sind sowieso schon raus. Folglich gibt es wenig gute Formulare von Behörden, die online nutzbar sind und die wurden mit viel Aufwand erstellt und integriert, das kann sich nicht jede kleine Gemeinde leisten.
Austausch und Bestand über XML - Ausgabe als PDF
Der Vorteil einer XML Lösung wäre, dass die Formularsysteme die Daten verarbeiten könnten wie es benötigt wird.
Aber das ist solchen Instutionen wohl zu modern.
Da hast du das Problem, dass die Handhabung nicht praxistauglich ist. Bspw. Der Vesand per Mail oder das Runterladen und spaeter ausfuellen und versenden
Wer verschickt denn XML?
XML ist dafür da, dass interne Formularlösungen etc. dieses immer auch nach Änderungen problemlos auslesen können. Endfassungen für Bürger oder Beschlüsse werden als PDF signiert und versendet. Das originale XML ist für eine Weiterbearbeitung oder Weitergabe an eine andere Behörde verfügbar und kann dort auch von einem anderen Formularsystem eingelesen werden. Es kann auch auf einer Behörden Homepage für Kunden als Online Formular dargestellt werden. XML bietet dann auch das problemlose auslesen und weitergeben über Schnittstellen. Ein Mail Vorlage kann dann aus einer XML notwendige Daten beziehen und ein Mail taugliches Format erzeugen. Für den Bildschirm werden die Daten entsprechend dargestellt.
Wir brauchen kein Format, wir brauchen strukturierte Daten.
Mario Hana schrieb:
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> Wer verschickt denn XML?
>
> XML ist dafür da, dass interne Formularlösungen etc. dieses immer auch nach
> Änderungen problemlos auslesen können. Endfassungen für Bürger oder
> Beschlüsse werden als PDF signiert und versendet. Das originale XML ist für
> eine Weiterbearbeitung oder Weitergabe an eine andere Behörde verfügbar und
> kann dort auch von einem anderen Formularsystem eingelesen werden. Es kann
> auch auf einer Behörden Homepage für Kunden als Online Formular dargestellt
> werden. XML bietet dann auch das problemlose auslesen und weitergeben über
> Schnittstellen. Ein Mail Vorlage kann dann aus einer XML notwendige Daten
> beziehen und ein Mail taugliches Format erzeugen. Für den Bildschirm werden
> die Daten entsprechend dargestellt.
>
> Wir brauchen kein Format, wir brauchen strukturierte Daten.
Diese Idee ist ziemlicher Blödsinn. Strukturierte Daten gehören in eine Datenbank. XML eignet sich bei strukturierten Daten vor allem zum Austausch mit der Außenwelt, die keinen Zugriff auf diese Datenbank hat. Deinem Beispiel folgend würde man also die Daten in einem Online-Formular eingeben und in einer Datenbank speichern. Aus einem Datensatz in der DB erzeugt der Behördenmitarbeiter dann ein XML-Dokument, welches er einem Bürger zukommen lässt. Der Bürger kann diese XML-Datei zwar nicht lesen, aber selbst in ein von ihm bevorzugtes lesbares Format umwandeln.
Dokumente enthalten nicht immer strukturierte Daten bzw. keine fest definierte Struktur, die für alle Daten gültig ist, und zusätzlich enthält es sämtliche Anweisungen zum Formatieren dieser Daten. Schließlich soll eine Textverarbeitung möglichst viele Anwendungsfälle abdecken und nicht bloß die 08/15-Fälle.
Notwendig ist nur einen universellen Standard zum Austausch von Office-Dokumenten. Mit Open Document existiert bereits ein solcher von der ISO genormter Standard, der im Grunde von jedem modernen Office-Programm implementiert wird - Nur nicht von den älteren in Behörden verwendeten Versionen von Microsoft Office.
Da die Daten bereits strukturiert sind braucht es eben keine Datenbank. Das ist der Sinn der Sache von austauschbaren Daten.
Behörden und Abteilungen haben idR keinen direkten Zugang auf anderen Datenbanken. Schon gar nicht über Gemeiden und Städte hinweg.
OpenDocument ist für solche Daten absolut unbrauchbar. Jede Form von Formatzwang ist ein weiterer Rückschritt. Die Ausgabe in ein Office Dokument oder eine Seite braucht es dann nur für die formatierte Darstellung.
El-BartSimpson schrieb:
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> Da die Daten bereits strukturiert sind braucht es eben keine Datenbank. Das
> ist der Sinn der Sache von austauschbaren Daten.
Daten sind selten strukturiert, sondern müssen erst vom Menschen in eine strukturierte Form gebracht werden. Aber sobald du erst einmal eine strukturierte Ansammlung strukturierter Daten hast, ist dies eine Datenbank. Selbst ein Keller mit alten vergilbten Akten kann in diesem Sinne eine Datenbank sein - wenn auch keine besonders effiziente.
> Behörden und Abteilungen haben idR keinen direkten Zugang auf anderen
> Datenbanken. Schon gar nicht über Gemeiden und Städte hinweg.
Da die Anwendungen, die Behörden verwenden, in der Regel von qualifiziertem Personal erstellt werden, werden diese Datenbanken zur Verwaltung größerer Datenmengen verwenden. In wie weit auf diese Daten dann über die Behörde oder Kommune hinaus zugegriffen werden kann, ist vor allem eine Frage der Zusammenarbeit und des Datenschutzes.
> OpenDocument ist für solche Daten absolut unbrauchbar. Jede Form von
> Formatzwang ist ein weiterer Rückschritt. Die Ausgabe in ein Office
> Dokument oder eine Seite braucht es dann nur für die formatierte
> Darstellung.
XML ist nur eine Beschreibungssprache für den Aufbau eines Dokumentformate, ein Art Meta-Dokumentformat. Um XML verwenden zu können, musst du immer den Inhalt des Dokuments formal spezifizieren (z.B. in Form einer DTD) - das wäre dann aber ebenso Formatzwang, denn dies macht aus XML eben RSS, XHTML, OpenDocument, ein Word-Dokument, eine Datenbank, oder was auch immer.
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