Erst stellt eine Behörde ihre Interna auf Linux um und spart damit Geld, auch auf lange Sicht gesehen. Dann kommt VALVe noch mit ihrer Kampfansage (SteamBox und Linux). Die Hersteller (AMD beispielsweise) optimieren ihre Software auch in Richtung Linux.
Hinzu kommt noch der schwache Absatz von Windows 8 und Windows RT.
Das könnte durchaus noch zu einem Umbruch in der Branche führen.
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Vielleicht gibt es ja bald neue Halloween-Dokumente? :D
An einen Umbruch glaube ich allerdings erst, wenn ich ihn sehe. Würde mich natürlich freuen, aber ich glaube noch nicht dran.
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Der Molch macht's.
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How much money have you spent on League of Legends?
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Der braune Lurch schrieb:
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> Vielleicht gibt es ja bald neue Halloween-Dokumente? :D
>
> An einen Umbruch glaube ich allerdings erst, wenn ich ihn sehe. Würde mich
> natürlich freuen, aber ich glaube noch nicht dran.
Ja der kommt nicht von heute auf morgen. Langsam aber stetig wird das schon noch =).
Mac OS X und Linux etwas mehr und Microsoft etwas weniger und schon sieht die Sache etwas anders aus.
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Ich finde das bemerksenwert, dass Microsoft der Meinung ist München hätte doch lieber bei Windows bleiben sollen. Damit hätte ich nicht gerechnet. Mein ganzes Weltbild ist im Eimer.
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der Umbruch kommt nicht von heute auf morgen, aber wenn er kommt, dann exponentiell. Die Muffe von MS kann ich durchaus nachvollziehen.
Dass MS nicht von heute auf morgen pleite gehen wird, ist auch klar, aber Marktanteile verlieren ist durchaus realistisch und schmerzhaft. Vor allem, wenn ein Kunde mit Linux schon voll zufrieden ist, den kriegt man ja nie wieder auf ein proprietäres, geschlossenes System zurück. Wenn man schon ein freies OS inkl. freier Dateiformate nutzt warum sollte man DANN noch auf etwas anderes umsteigen (wollen).
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dEEkAy schrieb:
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> Erst stellt eine Behörde ihre Interna auf Linux um und spart damit Geld,
> auch auf lange Sicht gesehen.
Vor allem spart sie auf lange Sicht, weil man sich damit weg von proprietären "Standards" bewegt und auf Dauer Lizenzkosten spart. Der Schulungsaufwand ist auch irgendwann nicht mehr vorhanden.
Diese Studie stellt garantiert nur den Status Quo dar. Bei so einer Umstellung spielen aber langfristige Ziele eine wesentlich größere Rolle.
Microsoft will hier eben den Anfängen wehren. Solche Präzedenzfälle kann MS nicht gebrauchen.
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Und vor allem in einer eigens finanzierten Studie die sich nicht rausrücken wollen...
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Der Schulungsaufwand wird kann nur mit Open-Source minimiert werden, weil mit mit Open Source die IT den Prozessen anpassen kann. Bei Windows wäre das umgekehrt.
Einmal ein mit dem User entworfenes Benutzerkonzept eingeführt, in dabei geshult und unterstützt und schon kann man auf dieser Grundlage weitere Projekte durchführen.
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> Vielleicht gibt es ja bald neue Halloween-Dokumente? :D
>
> An einen Umbruch glaube ich allerdings erst, wenn ich ihn sehe. Würde mich
> natürlich freuen, aber ich glaube noch nicht dran.
Beim Desktop bin ich auch eher skeptisch, da werden Microsoft-Produkte sicher noch Jahre dominieren. Aber bei anderen Consumer-Geräten ist das anders, siehe Smartphones und Tablet-PCs.
Ich hoffe, dass das die Entwicklung beschleunigt, so wie die steigenden Marktanteile alternativer Browser dazu geführt haben, dass Microsoft nach langem Dornröschenschlaf wieder neue IE-Versionen rausgebracht hat.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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azeu schrieb:
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> Vor allem,
> wenn ein Kunde mit Linux schon voll zufrieden ist, den kriegt man ja nie
> wieder auf ein proprietäres, geschlossenes System zurück. Wenn man schon
> ein freies OS inkl. freier Dateiformate nutzt warum sollte man DANN noch
> auf etwas anderes umsteigen (wollen).
Das kann ich nachvollziehen. Anfangs war ich skeptisch und vorsichtig und jetzt frage ich mich, warum ich nicht schon eher auf Linux umgestiegen bin.
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lostname schrieb:
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> Anfangs war ich skeptisch und vorsichtig und
> jetzt frage ich mich, warum ich nicht schon eher auf Linux umgestiegen bin.
Das ist wohl, so meine Erfahrung aus dem persönlichen Umfeld, nahezu immer so.
Aber wenn man den Schritt gewagt hat, will keiner mehr zurück ... ;-)
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GodsBoss schrieb:
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> Beim Desktop bin ich auch eher skeptisch, da werden Microsoft-Produkte
> sicher noch Jahre dominieren. Aber bei anderen Consumer-Geräten ist das
> anders, siehe Smartphones und Tablet-PCs.
naja was ist denn der desktop`? bei vielen nicht mehr als nen facebookclient. maßgeschneiderte lösungen wie in münchen sind sogar denen von ms überlegen. im moment sieht das überall sehr schlecht aus für ms (okay serversparte hat man ja frühzeitig cloudcomputing erkannt):
- xbox kostet nur geld und solange sony nicht pleite ist, wird man da über ein drittel marktanteil nicht hinauskommen
- wp: kommen die nie in den markt
- android kommt sehr gut mit linux klar -> braucht man kein windows für, weder server noch entwicklung (im gegensatz zu symbian damals)
- tablet, smartphones hat ms nichts zu suchen und die schwächen den desktop massiv
- cloudcomputing schwächt auch windows (google docs, facebook, webanwendungen, usw)
- münchen zeigt, dass man auch im businessbereich wunderbar ohne MS klarkommt
wenn ms da weiterhin so ungeschickt wie mit windows 8, bing vorgeht und viel geld rauswirft kann das ganz schnell bergab gehen. nokia lässt grüßen
office, directx und serversparte fällt alles mit windows
und was ohne quasi-windows-monopol bleibt, ist nicht profitabel
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.13 20:26 durch ubuntu_user.
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Linux hat den großen Vorteil dass es so gut wie für jede Platform einen Kernel gibt und ggf. sogar eine fertige Distribution.
Und das war eigentlich schon immer so. Microsoft hat mit Win RT viel zu spät imho reagiert.
Solche Studien sind der Beweis dafür dass Windows fällt - auch wenn der Prozess noch wirklich viele viele Jahre dauern wird. Da man am Beispiel von der Stadt München sieht wie aufwändig eine Migration auf ein anderes System ist.
Deswegen setzen auch noch immer so viele Firmen/Behörden/Privatleute auf Windows XP.
dEEkAy schrieb:
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> Erst stellt eine Behörde ihre Interna auf Linux um und spart damit Geld,
> auch auf lange Sicht gesehen. Dann kommt VALVe noch mit ihrer Kampfansage
> (SteamBox und Linux). Die Hersteller (AMD beispielsweise) optimieren ihre
> Software auch in Richtung Linux.
>
> Hinzu kommt noch der schwache Absatz von Windows 8 und Windows RT.
>
> Das könnte durchaus noch zu einem Umbruch in der Branche führen.
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verstehe ich nicht...
linux (open) ist für jedermann... will man aber was "gutes?" kostet es wieder geld... hrel, sel... ?
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SaSi schrieb:
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> verstehe ich nicht...
>
> linux (open) ist für jedermann... will man aber was "gutes?" kostet es
> wieder geld... hrel, sel... ?
Also müsste man das Internet abschalten, weil ein Grossteil davon "open" ist?
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Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.
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warscheinlich wird die Stadt münchen nicht gerade RHEL auf den Clients installiern, war nich irgendwann mal die rede von Ubuntu12.04LTS?
Was anderes käme meiner meinung nach auch nicht gerade in frage. Die GUI von Ubuntu ist zwar gewähnungsbedürftig aber es basiert immerhin auf Debian, was man an der TUI merkt. Aber ich glaube ansonsten hat auch keine Distri eine Aktuelle LTS lösung.
Das war eben der Große MS vorteil sie hatten immer lange Supportzeiten, allerdings musste man auch jede 2. Entwicklung auslassen und für die nächste neue lizensen kaufen. Bei Linux wird das Problem nicht aufkommen, wenn eine Neue version herauskommt wird diese eben Installiert.
Aber abgesehen von den Lizenskosten, ist Linux wesentlch stabieler als Windows.
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derNichtGlaubt schrieb:
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> lostname schrieb:
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> -----
> > Anfangs war ich skeptisch und vorsichtig und
> > jetzt frage ich mich, warum ich nicht schon eher auf Linux umgestiegen
> bin.
> Das ist wohl, so meine Erfahrung aus dem persönlichen Umfeld, nahezu immer
> so.
> Aber wenn man den Schritt gewagt hat, will keiner mehr zurück ... ;-)
Ich hab hier auch keine rückfälle zu melden ausser vl ein paar gamer die es sowieso nie ausserhalb einer VM erlebt haben. Ich finde diese Erfahrung spricht schon Bände
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derNichtGlaubt schrieb:
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> Das ist wohl, so meine Erfahrung aus dem persönlichen Umfeld, nahezu immer
> so.
> Aber wenn man den Schritt gewagt hat, will keiner mehr zurück ... ;-)
Erfahrungen die ich zb. nicht teilen kann. Praktisch alle, die ich früher betreut habe, sind zurück zu Windows gewechselt. Seit gestern Abend, habe auch ich Linux den rücken gekehrt und das nach 12 Jahren Linux Benutzung. Knackpunkt war immer Software und Hardware, jetzt auch bei mir. Sowie der Tatsache, das von der gewünschten Stabilität und Einfachheit, keine Rede sein kann. Das man den Linux-Desktop auch heute noch konfigurieren muss, blenden die meisten Linux-Benutzer aus.
Nachdem ich 6 Jahre zufriedener Debian Benutzer war und es wirklich sehr stabil lief, fing ich an andere Distributionen aus zu probieren. Ich erhoffte mir dabei, im Prinzip auf neuere Software zu stoßen um meine arbeiten zu erledigen. Neuere Software habe ich auch gefunden, aber nichts war mich sonderlich begeistert hat. Von Stabilität und Einfachheit der Distributionen, konnte keine Rede sein. OpenSuSE, ArchLinux, Ubuntu LTS12.04, Fedora 17/18, Mageia2. Nichts davon hat mich mehr sonderlich überzeugt. "Stabil" sind die alle, wenn man sie nicht benutzt und nichts weiteres installiert.
Mir ist gestern endgültig der Kragen geplatzt. Also bin ich in den Laden meines Vertrauens rein, 99¤ für Windows 7 Home Premium geholt und voilà, alles geht. Und das sogar viel besser, als ich es erwartet habe. Eine ganz neue Erfahrung :D
Eines hat sich in meinem Umfeld definitiv geändert. Es wird sehr viel mehr Open Source verwendet, auch wenn nur wegen dem Kostenfaktor. Ich nutze und empfehle auch weiterhin Open Source, wo ich kann und was mich persönlich überzeugt hat. Aber Linux will ich auf meinem Desktop, zumindest für die nächsten paar Jahre, nicht mehr sehen.
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dEEkAy schrieb:
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> Hinzu kommt noch der schwache Absatz von Windows 8 und Windows RT.
Mhm?
> http://www.n-tv.de/technik/Windows-8-uebertrifft-Windows-7-article9623981.html
Von schwachem Absatz kann man mit Sicherheit nicht sprechen. Er bleibt vermutl, wie im Artikel geschrieben, hinter den Erwartungen zurück, aber das macht ihn nicht "schwach"...
Durch die massiven Preisnachlässe, die MS auf Win8 gibt, verkauft sich das OS dann doch ganz gut.
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