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Einstgeiger-OS und Chaos-Strategie - Warum haben die Aktionäre an ein Turnaround geglaubt.

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  1. Einstgeiger-OS und Chaos-Strategie - Warum haben die Aktionäre an ein Turnaround geglaubt.

    Autor sowasauchnoch 05.05.12 - 11:33

    Sorry, aber die Aktionäre sind mehr als lustig.
    Von Täuschung kann man da wirklich nicht reden. Da hat Nokia eher geträumt statt versprochen.
    Warum Investoren in den USA so leichtfertig sind, ist nicht nachvollziehbar.
    Es gab bereits "extrem erfolgreiche" WP7-Geräte mit sehr geringen Verkaufszahlen.
    Das es dafür keine Gründe geben soll und Nokia etwas verkauft, was iOS und Android nicht das Wasser reicht, aber selbst im Alltag für seine Daseinsberechtigung neben BBOS oder Bada2 kämpfen muss, kann man mit einer bullischen Einstellung sicher nicht erklären.
    Auch das Hick-Hack bei Nokia und der Trend stark weg von den Bedürfnissen des Kunden gab es schon vorher. Schlimmer war jedoch, das weder MS noch Nokia vor ihrer großartigen "Ehe" ein einziges Mal etwas Konkretes mitteilen konnten, wie sie zukünftig besser werden. Die "Ehe" allein war die Garantie dafür das die Welt sich ändern muss, nicht aber MS und Nokia!

    Trotz alledem wird Windows Phone ein Erfolg werden. Aber das wird sicher noch dauern. Vor allem für Nokia. Erst einmal muss Windows 8 in den Markt gepresst werden. Die Gewohnheiten der Anwender zu ändern wird MS in den nächsten Jahren ein schweine Geld kosten. Vor allem die Gewöhnung an die kaum anpassbaren hässlichen Metrokacheln, das umständliche Metrobedienungskonzept und die fehlende Coolness des Systems stoßen bei den trendbereitenden Zielgruppen auf hohe Ablehnung und großes Unverständnis.
    Wo sind coole 3D-Effekte? Wo ist das bunte Erlebnis? Warum sind Apps aus dem MS-Konzern (Skype) für iOS oder Android brauchbarer sowie technologisch besser als für WP7? Wieso kommt bei der Bedienung von WP7-Geräten bei vielen Menschen ein "Ach-Du-Scheiße, wer macht denn so was?"-Gefühl auf?

    Nokia baut sicher derzeit technisch ordentliche Smartphones im Kastenbrot-Desgin. Das war aber auch schon vor dem Deal mit MS klar (MS-Vorgaben für WP7-Geräre).
    Da diese Geräte aber technisch etwas unter dem Level von Bada2 Geräten wie dem Wave3 liegen, die Userfreiheit im Vergleich extrem eingeschränkt ist, Samsung einen Coolness-Faktor hat, das Bada-Bedienkonzept stark dem von Android ähnelt, flüssig, leicht, inovativ und bunt ist, der Destop mit Widgets und Icons individuell gestalltet werden kann, gehören WP7-Geräte nunmal auch in die 200¤-Preisklasse.
    Diese Preise sind aber für Nokias Lumia 800 & 900 nicht verkraftbar.

    Die Provider habens auf den Punkt gebracht. Entweder Lumia 800 mit viel viel mehr Werbung für max. 240¤ und 900 für max. 280¤ oder vernünfiges ansprechendes OS und klare Positionierung für zukünftige Trends.

    Beides ist derzeit nicht zu erwarten. Daher Windows 8 und Nachfolger müssen es richten, werden die Anwender verbiegen und den Erfolg von MS letztendlich sichern.

    DAHER: Warum kostengünstig, anwendernah und ergebnisorientiert, wenn man auch Milliarden nichtdenkender US-Investoren verballern kann? Es ist doch nicht das Geld der MS- und Nokia-CEOs das Monat für Monat verpulvert wird. Was solls.

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  2. Re: Einstgeiger-OS und Chaos-Strategie - Warum haben die Aktionäre an ein Turnaround geglaubt.

    Autor Amarok2 07.05.12 - 06:35

    wieso hat samsung nen coolnes faktor?!

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten...!

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