Dieser ganze Monopolbildungsquatsch führt zu Zuständen wie im Sozialismus: keine nennenswerte Konkurrenz, riesige gesichtslose Konzerne, hässliche Zustände für die armen Angestellten und besonders im Medienbereich gefährliche Konzentrationen von Macht in der Hand von Einzelpersonen mit Weltherrscherphantasien ...
Ohne grosse Konzerne und lauter kleine Unternehmen aussenrum gäb's auch keinen Preiskampf. Monopole sind scheisse.
Im Sozialismus gehören solche Güter aber der Allgemeinheit und nicht einer Person/einer Personengruppe!
Es handelt sich hier ganz klar um Hardcore-Kapitalismus ohne Regeln! Beim Sozialismus regelt der Staat alles. Hier kann ein Unternehmen schalten udn walten wie es will, kaufen soviel es mag, Konkurenz ausschalten wie es mag, der Mächtigere siegt.
So wie wir den Sozialismus in der Realität kennen gelernt haben, unterscheidt er sich nicht im geringsten von einem Monopol Unternehmen:
"Hier kann ein STAAT schalten udn walten wie ER will, kaufen soviel ER mag, Konkurenz ausschalten wie ER es mag, der Mächtigere siegt"
FreieMärkteSindWichtig schrieb:
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> Dieser ganze Monopolbildungsquatsch führt zu Zuständen wie im Sozialismus:
> keine nennenswerte Konkurrenz, riesige gesichtslose Konzerne, hässliche
> Zustände für die armen Angestellten und besonders im Medienbereich
> gefährliche Konzentrationen von Macht in der Hand von Einzelpersonen mit
> Weltherrscherphantasien ...
Nachdem die Kabelnetzbetreiber KabelBW, unitymedia und KabelD in keinem Wettbewerb zueinander stehen, ändert sich auch bei einer Fusion monopoltechnisch rein gar nichts.
cu
trueQ
Doch. Die Macht konzentriert sich weiter, Preise werden vermutlich nach oben angepasst.
Dessen würde ich mir nicht so sicher sein. Ein Monopol in der Mitte und ungezügelter Preiskampf drumherum führt zu Armut und Abhängigkeit der Mittelständler drumherum. Gibt es zahllose Beispiele für.
Und warum man den Konzern nicht durch zahllose Kleinunternehmen ersetzen können soll ohne Konkurrenz zu verliehren erschließt sich wohl nur deiner ganz eigenen verqueren Logik.
Nein, das ist Kapitalismus und das ist gut so. Der Kunde will doch alles aus einer starken Hand. Viele Kunden möchten nicht mit x verschiedenen Ambietern mit jeweils y verschiedenen angeboten zu tun haben. Das ist für Otto Normalverbraucher viel zu kompliziert.
Ein großer Anbieter kann darüber hinaus auch Projekte schultern mit denen die Kleinen überfordert sind. Folglich gewinnen alle wenn es nur noch einen Anbieter gibt.
Dockocko schrieb:
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> Doch. Die Macht konzentriert sich weiter, Preise werden vermutlich nach
> oben angepasst.
warum sollten die preise nach oben angepasst werden? Die Kabelnetzbetreiber haben in ihren ausbaugebieten zumindest was den Zugang zum Kabel angeht so oder so keine Konkurrenz - Die eigentliche konkurrenz für kabel ist DSL, in seinen vielen Formen. eine Konsolidierung des Marktes hat also keine Nachteile, denn es wird keine konkurrenz ausgemerzt.
Nein. Geh in die BWl-Vorlesung. Monopolpreise haben eine andere Kurve.
Die Reviere werden ausgeschrieben pro Einspeise-Station. Dann kann jedes Jahr ein anderer Kabel dort einspeisen. Analog wird ausgerottet sobald es DVB-C-Receiver für 40 Euro gibt.
Man kann problemlos kleine Gegenden versorgen.
Man könnte auch Frequenzbereiche ausschreiben (nicht versteigern) und die Kunden buchen die dann. Oder die Kunden wählen pro Gebiet, welches 100 MHz-Paket sie wollen.
Da jeder alles empfangen kann, weil verschlüsseln zu teuer ist, müssen 80% das Paket buchen und auch bezahlen, Dann gibts in Berlin ein 100 MHz-Paket mit Türksat usw. Und andere mit anderen Ethno-Gruppen-Sendern. Und in Bayern z.b nur 3 * 100 MHz wo leider nur dasselbe wie bei DVB-T läuft, weil keiner die Dörfer versorgen will.
Verschlüsselte Pakete gibt es natürlich auch.
Analog wird langsam ausgerottet.
Es gibt Gegenden mit 2-3 Anbietern für Internet per Kabel. Einheitliche Andock-Stationen für die Router und Access-Points in den Kabel-Einspeise-Stationen usw.
Es gibt ja auch nicht nur eine Möbelspedition weil es nur ein Autobahn-Netz gibt. Aber die Möchtegern-Kapitalisten hätten das wohl gerne so, das alle LKW auch nur einer Firma gehören.
Die kleinen Gas-Anbieter nutzen zentral-leitungen von Russland und große Gaslager usw. Aber es sind trotzdem viele kleine Anbieter und das wirkt wohl besser als überfettete überschuldete Großunternehmen. Lest ihr eigentlich die Tele-Columbus-Meldungen nicht ? Vergleicht das mal mit Märklin und fragt Euch, wo der Unterschied ist.
Und das der Staat irgendwas kontrolliert, bringt genau so wenig, als wenn die Kleinaktionäre von Abzock-Managern abgezockt werden und Schulden ein Kabel-netz (im Osten) zerfressen.
Beweis doch, warum Familien-Führung und Kapitalismus bei Premiere/Sky das optimale Angebot bringt.
Wenn Du das nicht kannst, was ich vermute, hast Du aktiv durch Unfähigkeit bewiesen, das es gar kein Kapitalismus ist.
Denn der wahre Sky-Kapitalist, würde aus dem deutschen Sky-Volk den maximal möglichen Profit herausholen. Tun sie aber nicht. Folgerung durch Widerspruch: Sky ist nicht markt-kapitalistisch.
Dasselbe gilt für die meisten nicht-Mittelständler. Nur Mittelständler zahlen Steuern und machen Gewinne und rechnen sich nicht mit Milliardenkrediten arm und kriegen fette Boni und Rettungspakete auf Kosten der anständigen Arbeiter.
> Konzentrationen von Macht in der Hand von Einzelpersonen
> mit Weltherrscherphantasien
Ist doch dann eher Faschismus!?
Krille
Scheiss was auf Wirtschaftsformen. Entweder die eine oder die andere. Mischform kann nicht funktionieren.
FreieMärkteSindWichtig schrieb:
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> Dieser ganze Monopolbildungsquatsch führt zu Zuständen wie im Sozialismus:
> keine nennenswerte Konkurrenz, riesige gesichtslose Konzerne, hässliche
> Zustände für die armen Angestellten und besonders im Medienbereich
> gefährliche Konzentrationen von Macht in der Hand von Einzelpersonen mit
> Weltherrscherphantasien ...
Was ein Schwachsinniges gerede.
> Konzentrationen von Macht in der Hand von Einzelpersonen
> mit Weltherrscherphantasien
Ist doch dann eher Faschismus!?
nee, es wäre dann eher autokratisch
Im Sozialismus gibt es keine Konkurrenz. Da wird alles in Volkssolidarität produziert und zugeteilt. Alles andere wäre ja Wettbewerb auf dem Rücken der Werktätigen, also "Lohnraub".
Insfoern ist das schon Sozialismus, bis auf den Eigentümer.
Im Sozialismus ist das pro Forma die Bevölkerung, de facto waren es aber immer Parteibonzen. "Die Bevölkerung" oder "das Volk" gibt es als solches gar nicht. Das ist eine Kategorie, den die Machthaber zur Legitimation ihres Tuns eingeführt haben.
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