Wer mal erfahren möchte, wie Amazon die kostenlosen Lieferungen von Büchern auf der Rücken von kleinen Verlagen finanziert, kann sich den hier mal reinziehen:
[www.vat-mainz.de]
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Da jammert ja der Richtige:
http://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Thiele
Zitat:
"Er arbeitete als fester und freier Mitarbeiter von Lobbyverbänden und Anwaltskanzleien in Frankfurt am Main, Brüssel, Hamburg und Athen, vor allem auf dem Gebiet des Rechts der Erneuerbaren Energien [...]"
Ein Nettostaatsprofiteur mit Lobbyistenhintergrund in einer Abzockbranche jammert uns einen vor. Ich bin tief betroffen und auch ein Stück weit traurig *schnüff*
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Du scheinst den Mann ja gut zu kennen. Anhand des WP-Artikels kann ich nämlich nicht mal ansatzweise deine Schlussfolgerungen nachvollziehen.
Aber das ist auch egal, da es an dem Missstand nichts ändert und ich die von Thiele genannten Margen auch von anderen Verlegern gehört habe.
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Du kannst auch gerne einen Weiteren verwenden: http://www.buchreport.de/blog.htm?p=2959
Bei Wikipedia findet man interessante Querverweise zur Förderung von Erstlinkgswerken von Schriftsteller und Schriftstellerinnen.
"Neben den unter dem Imprint Die Neue Sachlichkeit veröffentlichten Kunstbüchern erscheinen Werke zur deutschsprachigen Literatur. Ein Schwerpunkt des Verlagsprogramms bilden die Debütromane: Es wurde mit Gründung des Verlages die Reihe "neudeutsch" ins Leben gerufen, die ausschließlich die Erstlingswerke deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller publiziert."
http://de.wikipedia.org/wiki/Ch._Schroer
Ich finde das Ganze interessant: So langsam lösen sich einige Dinge hinsichtlich Amazon, zumindest für den Moment. Sofern genügend Menschen aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen, dürfte Amazon so einige Kunden und Lieferanten nachhaltig verlieren, ohne Chance auf Wiederkehr womöglich. Für mich jedenfalls ist die Plattform als Onlinehandel absolut indiskutabel inzwischen! Korrekt formuliert es Herr Schroer, dessen Schritt ich sehr mutig wie bewunderswert finde:
"Sie sind, waren es nie und werden es auch wohl zukünftig nicht werden: ein Unternehmen, das Menschen wie Menschen, das Verlage wie Partner, das Kunden wie Könige und Kaiser behandelt. Ein Unternehmen, welches sich u.a. dem Kulturgut „Buch“ verschreibt und soziale und ethische Grundsätze beachtet."
Ich schließe mich Herrn Schroer hier einfach mal an!
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
(Albert Einstein)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.13 19:37 durch throgh.
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Amazon spielt nach den Regeln die im Markt herrschen und testet die Grenzen wie ein Kind aus. Der Fehler ist nicht bei Amazon sondern bei den gültigen Regeln zu suchen. Wieso erwartet man von einem US-amerikanischem Unternehmen das es eine soziale Verantwortung übernimmt?
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Du solltest die beiden Artikel mal lesen. Die Verleger bringen dort klar zum Ausdruck, dass so ein Modell wie das von Amazon auf Dauer nicht funktionieren kann. So was sollte eigentlich auch Amazon wissen. Niemand muss eine Hellseher sein um zu erkennen, dass Margen + Gebühren von bis zu 65 % nicht funktionieren können und man damit seinen Lieferanten vergrault.
Wenn diese Beispiele jetzt Schule machen, verlieren fast alle. Amazon hat nur noch ein begrenztes Sortiment im Angebot, Autoren verkaufen weniger Bücher und Kunden finden vieles nicht mehr bei Amazon. Nur die Verleger sparen Kosten und Ärger.
Es ist höchste Zeit, dass Amazon hier die Reißleine zieht und auch Kleinverlagen vernünftige Konditionen anbietet.
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